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 15 - Museumsbahn-Forum 

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Besuch im Eisenbahnmuseum Adorf (Vogtl)

geschrieben von: Bahnchef1994

Datum: 28.07.26 16:46

Guten Tag,

am 11. Juli besuchte ich das Eisenbahnmuseum in Adorf im Vogtland. Das Eisenbahnbetriebswerk Adorf (Bw Adorf) ist das einzige noch vollständig intakte historische Bahnbetriebswerk im sächsischen Vogtland. Es wurde 1909 erbaut, wird heute ehrenamtlich vom Vogtländischen Eisenbahnverein Adorf e.V. betreut und ist unter anderem als Station in der Dampfbahn-Route Sachsen gelistet. Viel Spaß dabei.

Quelle: YouTube

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VG Patrick
Hallo,

Danke für den Bericht.

Die Homepage des Vereines findet man hier:
[www.bw-adorf.de]

Desweiteren hat im Bw Adorf die Firma "Eisenbahn- Nostalgie- Vogtland" ihren Sitz: [www.eisenbahnnostalgie-vogtland.de]

Der Star der Sammlung ist natürlich die 86 607. Die andere Dampflok (50 3658) musste aus finanziellen Gründen vor vielen Jahren verkauft werden. Schade das es man nach der ganzen Zeit noch nicht geschafft hat die ELNA 1 wieder auf ihre Achsen zu stellen.

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Die nächste Veranstaltung in Adorf.

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86 607, Leihgabe VMD

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Zufällig habe ich auch noch einen Kaufvertrag zur Lok in meiner Sammlung ;o) .

Mfg TRO.

Die neue VDMT- "Such-& Angebotsliste" für Fahrzeuge, Ersatzteile usw. ist jetzt da: [www.vdmt.de]

TRO schrieb:
Hallo,

... Schade das es man nach der ganzen Zeit noch nicht geschafft hat die ELNA 1 wieder auf ihre Achsen zu stellen.

...

Mfg TRO.
Naja Tom,

Aufachsen geht nur mit Arbeit(ern)!

Gruß aus https://i.ibb.co/0Gcj6V0/Lichtenstein-Kurbelstellwerk-4.jpg
Michael

Re: Besuch im Eisenbahnmuseum Adorf (Vogtl)

geschrieben von: 628 414-5

Datum: 29.07.26 00:54

Hallo Patrick,

danke für die interessanten Bilder!
Hast du da zufällig auch eine schwarze Kö, 310 914, gesehen und fotografiert?

Gruß
Jan

Ich bin Befürworter der fränkischen Höllentalbahn!
>> Meine Internetseite <<
Lt. Koenner/Knipping "ELNA-Lokomotiven"
EK-Verlag, 2026
Seite 213


passt da praktisch nichts, was die Lok zur Einordnung als eine Lok aus aus dem "ELNA-Baukasten" rechtfertigt.
Von den 3-achsigen ELNA 1 wurde mit großer Wahrscheinlichkeit wohl nur eine einzige Lok (Hohenzollern 4.600/1927, später DR 89 6280) gebaut.

Trotzdem, schön dass diese Maschine erhalten werden kann.
Sicher? Bei Wikipedia steht das genau andersrum.

Wer hat da recht? Oder habe ich was falsch verstanden?
Lt. dem von mir genannten (und erst vor wenigen Tagen neu erschienen) Buch

Unterscheide zu ELNA 1/4

- unsymetrischer Achsstand (alle ELNA's: symetrisch)
- Antrieb auf die 2 Kuppelachse (alle ELNA's: 3. Kuppelachse)
- Kesselabmessungen
86 1744-1 schrieb:
Lt. Koenner/Knipping "ELNA-Lokomotiven"
EK-Verlag, 2026
Das Buch hat bei mir jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Vieles darin ist frei erfunden. Das kommt eben, wenn ein Autor einen Auftrag annimmt, obwohl er sich nicht die Bohne für das Thema interessiert. Das ist etwa, wie wenn ich mir aufzwingen ließe, ein Kochbuch zu schreiben, davon habe ich nämlich keine Ahnung, oder wenn ein Wenzel einen Auftrag annehmen würde, ein T3-Buch zu schreiben. Da kommt nichts bei heraus. Schuster bleib bei Deinen Leisten!
Michael Staiger schrieb:
TRO schrieb:
Hallo,

... Schade das es man nach der ganzen Zeit noch nicht geschafft hat die ELNA 1 wieder auf ihre Achsen zu stellen.

...

Mfg TRO.
Naja Tom,

Aufachsen geht nur mit Arbeit(ern)!
Diese Frage warum die Lok ohne Achsen steht hatte ich einmal dem verstorbenen Vereinsvorsitzenden Klaus Krebeck gestellt. Die Radreifen sollten auf der Radsatzdrehbank der Plauener Straßenbahn neu profiliert werden. Bei den Kuppelachsen hat das auch funktioniert, die Radreifen sind abgedreht. Nur bei der Treibachse war der Treibzapfen auf dieser Drehbank im Weg. So konnten diese Radreifen nicht abgedreht werden.

Man hat das Ganze dann so stehen gelassen.

Von dem leider auch viel zu früh abberufenen Karl Schorn bekam ich später einmal die Aussage, dass die Rotguss Achslagerschalen bei einem Einbruch geklaut worden sind.
Auch dass der/die Eigentümer der Lok eine etwas unrealistische Preisvorstellung zur Abgabe der Lok hätten.

geschrieben aus meiner Erinnerung, Irrtümer sind möglich, Jörg
Hallo Tom,

das sind eigentlich alles solche Rückschläge die man als Museumsbahner so erleben kann, sich aber davon nicht aufhalten lassen sollte.
Die Rotguss-Achslagerschalen lassen sich problemlos neu gießen. Ein Gußmodell kann man aus Lindenholz selber schnitzen oder in 3D zeichnen und drucken (lassen).
Wir hatten das auch gemacht (klick)

https://i.ibb.co/cSr5ztxf/300-a.jpg
Alles auf historischen Maschinen wieder aufgearbeitet oder neu gefertigt, man darf einfach nicht nachlassen, auch wenn es Jahre dauert!

Gruß aus https://i.ibb.co/0Gcj6V0/Lichtenstein-Kurbelstellwerk-4.jpg
Michael

Kann man machen,

geschrieben von: HeizDampf

Datum: 02.08.26 14:21

dazu sollte einem das Fahrzeug aber auch gehören und man müsste auch die nötige Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger haben. Die technischen Voraussetzungen für eine Neuanfertigung der Fehlteile sind gegeben, bei der Reibung klemmts, bzw. sind andere Sachen, wie die Sicherung der Gebäude und der darin befindlichen Exponate viel wichtiger. Was nützt es einen ELNA-Abkömmling neue "Achslager" zu spendieren (zzgl. Achslagerführungen und alles was so aus Rg war ebenso geklaut wurde), wenn der Kutter in einer Tropfsteinhöhle steht?

Immerhin ist es dem Vereinsvorsitzenden im letzten Jahr gelungen, das gut Stück vom bisherigen Alteigentümer zu erwerben um wenigstens den Grundstein für das Wiederherstellen zu schaffen.

Problematisch ist außerdem, dass das historisch wertvolle Bw Adorf auf langen Strecken nur von einer 1 bis 3-Mann Show am Leben gehalten wird, interessierte, AKTIV Mitwirkende fehlen und dass Krebecks Erbe viele anderen Verpflichtungen hat und dem Renteneintritt auch schon sehr nahe ist. Interessante Projekte (auch viele kleine, schnell händelbare) gäbe es dort im Vogtland viele.

Einfach mal hier [www.bw-adorf.de] informieren, hingehen, gucken, mitmachen...

meint HD
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