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 08/02 - Alpenlandforum 

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Vorbereitungen
Teil 1 Einführung
Teil 2 Anreise
Teil 3 Graubünden
Teil 4 Tessin 1/2
Teil 5 Tessin 2/2 und Rückreise

Hallo zusammen,

es ist eine Weile her, dass ich in [www.drehscheibe-online.de] nachgefragt hatte, ob es das versammelte Forum für möglich hält, ohne Nutzung des Autos Familienurlaub in der Schweiz zu machen. Wie es sich hier gehört, möchte ich mich für die zahlreichen Tipps gerne mit einem Bericht revanchieren. Es würde mich freuen, wenn der eine oder andere mit Familie sich berufen fände, das ähnlich zu machen. Meine Frau ist von jedem Fuzzitum völlig frei und hat mir immer wieder die Normalmensch-Perspektive reflektiert.
Der Bericht wird etwas länglich ausfallen, deswegen erst mal einige Vorbemerkungen:

Vorbemerkung 0: Dies ist kein Fuzzibeitrag
Wir haben Familienurlaub gemacht, dabei sind einige Erfahrungen und Bilder entstanden, die ich hier gerne teilen möchte. Fuzzibilder sind so gut wie keine dabei, und wo doch, sind sie technisch sicher nicht perfekt. Keines meiner Bilder hat irgendeinen Anspruch auf die Galerie, entstanden sind sie samt und sonders mit dem Handy (iPhone SE2).
Ich versuche, so weit wie möglich das Verkehrsbezogene herauszustellen. Trotzdem wird der Nicht-Eisenbahn und Nicht-Bus-Anteil relativ hoch werden, in der Hoffnung, dass die Forenadministration und die Leserschaft damit kein Problem hat.

Vorbemerkung 1: Die Schweiz ist teuer
Es klingt trivial, aber die Schweiz ist ein sehr teures Reiseland. Der Franken war mal mit 1,70 CHF/EUR bewertet, das dürfte in etwa der Kaufkraft entsprechen. Heute sind wir mehr oder weniger bei der Parität, und einige Dinge (z.B. Gastronomie, Fleisch) waren dort schon immer relativ teuer. Ein Abendessen zu viert in einem anständigen, aber nicht überkandidelten Restaurant kann gerne 150 CHF kosten, in Deutschland wäre es maximal die Hälfte.

Vorbemerkung 2: Die Schweiz und die Schweizer
Die Schweizer waren schon immer ein recht eigenwilliges Volk. Ich habe vor 20 Jahren in Zürich gearbeitet und gelebt. Mein damaliger Eindruck: Röstigraben hin, Alpenhauptkamm her, man definiert sich doch hauptsächlich als Schweizer und grenzt sich insbesondere vom Großen Kanton ab. Ich tat mich damals und tue mich heute wesentlich leichter, mit Deutschen ins Gespräch zu kommen als mit Schweizern. Mag daran liegen, dass ich Hochdeutsch spreche, aber auch sonst habe ich den Eindruck, dass man dort lieber unter sich bleibt.
Interessant auch, dass ich von Deutschschweizern unter ca. 40 Jahren Antworten immer nur im Dialekt bekam. Gefühlt war es früher eher eine Frage des Bildungsniveaus, heute eher eine des Alters. Wenn ich mir solche Aktionen anschaue, verwundert das auch nicht.
Die Schweiz an sich ist aber ein gesegnetes Land: seit über 200 Jahren keinen Krieg mit Fremden geführt, wohlhabend, mit Bergen und Seen reichlich ausgestattet, minimale Arbeitslosigkeit, blitzsauber und gepflegt. Manchmal fast ein bisschen zu perfekt.

Vorbemerkung 3: SBB und Postbus Postauto
Endlich eine zum Verkehr, ja. Die SBB machen einen hervorragenden Job. Ein Dreiminutenanschluss ist ein Dreiminutenanschluss und keine Zitterpartie. Wenn etwas mehr Fahrgäste erwartet werden, stellt man auch gerne eine Doppeltraktion Twindexx mit weit über 1000 Sitzplätzen hin. Der Giruno ist der aktuell beste FV-Zug, den ich kenne. Das Fahrzeugmaterial ist neu und perfekt in Schuss. Auch die Bahnhöfe sind in gutem Zustand und gepflegt. Ach ja, und über die Bahnsteighöhendiskussion lacht man dort (weitgehend) nur.
Der Postbus Das Postauto dagegen ist ein solides Unternehmen, hat aber letztendlich mit den gleichen Einschränkungen wie die deutschen Regionalbusbetreiber auch zu kämpfen. Erschließungsstrategien, Abhängigkeit vom Individualverkehr usw. sind in der Schweiz nicht anders als hier. Wie gesagt: guter Job, aber nichts, was nicht auch ein guter deutscher Betreiber schaffen würde.

Vorbemerkung 4: Autoland Schweiz
Auch die Schweiz ist ein Autoland. Daran ändert auch der sehr gute ÖV nichts. Ich habe ironischerweise noch keinen Urlaub mit so viel Autolärm verbracht. Das ÖV-Angebot ist eben nicht alles:
  • In Laax hat jedes Hotel selbstverständlich eine große, rege genutzte Tiefgarage. Wir wurden bei der Anreise nicht gefragt, wie wir gekommen sind, sondern welches Nummernschild wir hätten.

  • Zum Einkaufen hatten wir ohne Auto zwei Optionen: den lokalen Volg (schließt um 18.00), der Fußweg umfasste eine Unterführung unter der Straße, einen Marsch halb durch eine Baustelle und einen steilen Anstieg. Oder den Tankstellenshop nebenan. Zu Schweizer Tankstellenshoppreisen.

  • In Manno TI war es noch extremer. Der Kernort liegt halb am Berg und hat keinerlei Infrastruktur zum Einkaufen. Im Tal, ca. 10 Minuten zu Fuß entfernt, gibt es Aldi, Lidl, Müller, Takko - wie zu Hause. Selbstverständlich alles voll aufs Auto ausgerichtet. Und einen Sechserträger Wasser in der Hitze den Berg hochzuschleppen, macht keinen Spaß. Punkt.

  • Wir waren an einem Tag in einem Bergort etwas oberhalb (Arosio). Auch dort: Infrastruktur Null (bis auf eine Kita). Die Jungen ziehen weg. Da hilft auch der Bus im Stundentakt nichts. Wenn ich im Vergleich an Prestine in der Lombardei denke, wo wir vor einigen Jahren waren: keine 500 EW, aber Post, Kita, Lebensmittelladen, Bar alles vorhanden.

  • Wenn ich hier einmal politisch werden darf: Verkehrswende ist auch viel Stadtplanung. Der ÖV ist nur ein Baustein dabei.

    Vorbemerkung 5: Corona
    Die Schweizer nehmen das Thema merklich lockerer, als es in Deutschland gesehen wird. Es gibt noch Stoffmasken, und vielerorts werden noch nicht mal die getragen. Abstand halten? Fehlanzeige. Die Restaurants sind voll, in Laax war am Wochenende wohl eine Großveranstaltung im Bierzelt, Maskenpflicht ist ab 12 (in D ab 6). Wir haben uns (obwohl geimpft) einige Male sehr unwohl gefühlt.
    Bitte diesen Punkt einfach stehen lassen - ich möchte keine Diskussion zu Corona lostreten. Wenn sich jemand ernsthaft ärgert, bitte per PN melden, dann lösche ich ihn.

    So, und nun nach all diesem trockenen Text noch ein paar Bilder:
    Bild 1: Stadler Flirt GTW als S-Bahn von Romanshorn nach Rorschach.
    https://bilder.familie-gauger.de/upload/2023/12/13/20231213085357-04cb6417.jpg

    Bild 2: RhB in Ilanz
    https://bilder.familie-gauger.de/upload/2023/12/13/20231213085359-f1dd62c5.jpg

    Bild 3: Produktion Schweizer Milch oberhalb von Laax
    https://bilder.familie-gauger.de/upload/2023/12/13/20231213085506-d28e5d43.jpg

    Bild 4: Wandermöglichkeiten für jeden Geschmack
    https://bilder.familie-gauger.de/upload/2023/12/13/20231213085404-616960b5.jpg

    Bild 5: Rheinschlucht
    https://abload.de/img/3587n3j3s.jpg

    Bild 6: RhB in Klosters
    https://abload.de/img/3643p5ktt.jpg

    Bild 7: Mandarinli in Lugano
    https://bilder.familie-gauger.de/upload/2023/12/13/20231213085426-b7178058.jpg

    Bild 8: Monte Tamaro
    https://bilder.familie-gauger.de/upload/2023/12/13/20231213085443-57a8a6ad.jpg



    5-mal bearbeitet. Zuletzt am 2024:07:24:21:58:31.
    l0wside schrieb:
    Vorbemerkung 4: Autoland Schweiz
    Auch die Schweiz ist ein Autoland. Daran ändert auch der sehr gute ÖV nichts. Ich habe ironischerweise noch keinen Urlaub mit so viel Autolärm verbracht. Das ÖV-Angebot ist eben nicht alles:
  • In Laax hat jedes Hotel selbstverständlich eine große, rege genutzte Tiefgarage. Wir wurden bei der Anreise nicht gefragt, wie wir gekommen sind, sondern welches Nummernschild wir hätten.

  • Zum Einkaufen hatten wir ohne Auto zwei Optionen: den lokalen Volg (schließt um 18.00), der Fußweg umfasste eine Unterführung unter der Straße, einen Marsch halb durch eine Baustelle und einen steilen Anstieg. Oder den Tankstellenshop nebenan. Zu Schweizer Tankstellenshoppreisen.

  • Aufgrund Deines Beschriebs musst Du im Peaks Place oder Rancho übernachtet haben. Eine kurze Recherche mit Google Maps genügt, um zu festzustellen, dass diese Häuser weit ausserhalb des Dorfes Laax direkt an der Hauptstrasse Chur-Ilanz befindlich sind. Dass es da dann lärmig ist, kann eigentlich keine Überraschung sein.

    Der Ort Laax selbst ist ruhig, da die Hauptstrasse den Ort umfährt. Dort gibt es ebenfalls einen Volg, zu welchem man ohne Anstieg gelangt, und der von 7 bis 18.30 Uhr und Samstag und Sonntags bis 17 Uhr geöffnet hat. Auch in Flims (Umfahrungstunnel) und Falera ist es ruhig(er) und Einkaufsläden sind im Dorfzentrum befindlich und leicht erreichbar. Von daher erstaunt mich Deine Wahl der Unterkunft doch sehr, wenn es Dir an Ruhe gelegen ist. Denn da gibt in Flims-Laax-Falera keine schlechtere Wahl als Peaks Place / Rancho.

    Ich habe beruflich sehr viel mit Deutschen zu tun. zu 99% sind meine Erfahrung sehr positiv, gerade etwa die Rheinländer finde ich immer wohltuend sachlich. In der Schweiz leben inzwischen zahlreiche Deutsche, diese verstehen die Schweizer Mundart nach 3, 4 Monaten problemlos. Dazu haben auch die Schwaben und Bayern kaum Probleme mit unserem Dialekt. Folge davon: der Grossteil der Deutschen versteht den Dialekt ohne weiteres, daher habe sich die Schweizer z.T. daran gewöhnt, dass man Mundart sprechen kann, auch wenn das Gegenüber die Schriftsprache verwendet. Mein Tipp: ein kleiner Hinweis, dass man den Dialekt nicht versteht, dann werden ausser ein paar Ignoranten die Schweizer bemüht sein, die Schriftsprache zu sprechen. Wobei das aber manchmal recht unbeholfen ist, so dass Du ev. den Eindruck hast, Dein Gegenüber spreche weiterhin Dialekt ;-)
    Hallo,
    Rein aus Neugier würde es mich brennend interessieren, wo man in Deutschland für deutlich unter 75 Euro zu viert essen gehen kann? Klar ist die Schweiz teuer, und vielleicht sind die Gastropreise um Stuttgart, wo ich nunmal lebe, höher als woanders in der Republik, aber ich denke in der Schweiz relativ oft: auf den Unterschied iommts jetzt auch nicht mehr wirklich an...
    Danke für die Bilder, schön ist die Schweiz halt auch (fast) immer!
    Grüße,
    Andreas

    Restaurantpreise Schweiz

    geschrieben von: Philosoph

    Datum: 22.08.21 20:12

    Hallo Andreas,

    ich war gerade mal wieder (wie in den letzten drei Jahren auch) für eine Woche in der Schweiz. Daher kann ich bestätigen, dass sowohl die Übernachtungspreise als auch die Restaurantpreise bei gleicher Art und Güte in etwa doppelt so hoch sind wie in Deutschland. Eine Pizza mit etwas Belag kostet 20 bis 25 Franken, eine Hotelübernachtung zwischen 80 (nur mit Gemeinschaftsbad) und 150 Franken im EZ. In Andermatt hatte ich beispielsweise eine Bruchbude mit 1,90 m Bett und 70´ger Jahre Ausstattung für 150 Franken die Nacht. In Bayern hätte das Zimmer bei gleicher Lage max. 40 bis 50 Euro gekostet. Ein Entrecot (180 gr.) mit etwas Pommes und Beilagensalat kostet recht einheitlich 39 Franken. Wenn man dann noch den Fehler macht, die 2 kleinen Scheiben nicht bestelltes Weißbrot anzurühren, ist man nochmals 5 bis 6 Franken los.

    Ich will hier auch gar nicht die Diskussion führen, ob diese Preise gerechtfertigt sind oder nicht! Fakt ist aber: Die Schweiz ist für uns Deutschen ein ziemlich teures Urlaubsland. Da gibt es nichts schönzureden.

    Beste Grüße


    Carsten

    https://up.picr.de/47251398ap.jpg

    Meine Bilder in der DSO-Galerie: DSO-Galerie
    MF Esslingen schrieb:
    Hallo,
    Rein aus Neugier würde es mich brennend interessieren, wo man in Deutschland für deutlich unter 75 Euro zu viert essen gehen kann? Klar ist die Schweiz teuer, und vielleicht sind die Gastropreise um Stuttgart, wo ich nunmal lebe, höher als woanders in der Republik, aber ich denke in der Schweiz relativ oft: auf den Unterschied iommts jetzt auch nicht mehr wirklich an...
    Danke für die Bilder, schön ist die Schweiz halt auch (fast) immer!
    Grüße,
    Andreas
    Ich denke bei den 4 Personen handelt es sich um 2 Erwachsene und 2 Kinder. Dementsprechend lassen sich genug Restaurants in Deutschland finden. Bei 4 Erwachsenen wäre es hingegen in der Tat in diversen Gegenden schwierig.

    @Bericht: Interessanter Beginn, freue mich schon auf die "richtige" Reise. Die Schweiz mag zwar auch ein Autoland sein, als Fußgänger fühle ich mich aufgrund der ordentlichen Strafen nichtsdestotrotz deutlich wohler als in DE oder AT, weil die Autofahrer deutlich rücksichtsvoller unterwegs sind.
    Infrastruktur in der Schweiz ist meiner Meinung nach per Bahn/Bus sehr gut erreichbar. Ärztezentrum meist am Bahnhof/Nähe Bahnhof, Kioske/Schalter auch an vielen kleineren Bahnhöfen. Die Bahnhöfe liegen meist zentral. Wenn ich da in Österreich unterwegs bin, sieht es oftmals sehr düster aus.
    hhouse schrieb:
    als Fußgänger fühle ich mich aufgrund der ordentlichen Strafen nichtsdestotrotz deutlich wohler als in DE oder AT, weil die Autofahrer deutlich rücksichtsvoller unterwegs sind.
    Das kann ich als Stadtzürcher so gar nicht bestätigen, wobei ich dies mit Lörrach, Waldshut und Konstanz vergleiche. Dort fallen mir meine Landsleute übrigens besonders negativ auf.

    Gut hat auch Vollpfosten, die sich zum plaudern oder telefonieren am Fussgängerstreifen treffen, da bekomme ich auch als Fussgänger nen Koller, aber umgekehrt gibt's Vollpfosten am Steuerrad, die immer wieder "überrascht" sind, dass man trotz 6-sec-Blickkontakt und zügigem Schritt frontal zum Fussgängerstreifen, tatsächlich die Strasse überqueren möchte... meistens SUV-Lenker.


    BTW, Bild 1 dürfte ein GTW 803 sein, die Ostschweiz hat es nicht so mit Flirt ;-)
    Grüss Dich,

    danke vielmal für Deinen Bericht und die Aufnahmen. Erlaube mir bitte 2-3 Punkte:

    l0wside schrieb:

    Vorbemerkung 1: Die Schweiz ist teuer
    Es klingt trivial, aber die Schweiz ist ein sehr teures Reiseland. Der Franken war mal mit 1,70 CHF/EUR bewertet, das dürfte in etwa der Kaufkraft entsprechen. Heute sind wir mehr oder weniger bei der Parität, und einige Dinge (z.B. Gastronomie, Fleisch) waren dort schon immer relativ teuer. Ein Abendessen zu viert in einem anständigen, aber nicht überkandidelten Restaurant kann gerne 150 CHF kosten, in Deutschland wäre es maximal die Hälfte.

    Vorbemerkung 2: Die Schweiz und die Schweizer
    Die Schweizer waren schon immer ein recht eigenwilliges Volk. Ich habe vor 20 Jahren in Zürich gearbeitet und gelebt. Mein damaliger Eindruck: Röstigraben hin, Alpenhauptkamm her, man definiert sich doch hauptsächlich als Schweizer und grenzt sich insbesondere vom Großen Kanton ab. Ich tat mich damals und tue mich heute wesentlich leichter, mit Deutschen ins Gespräch zu kommen als mit Schweizern. Mag daran liegen, dass ich Hochdeutsch spreche, aber auch sonst habe ich den Eindruck, dass man dort lieber unter sich bleibt.
    Interessant auch, dass ich von Deutschschweizern unter ca. 40 Jahren Antworten immer nur im Dialekt bekam. Gefühlt war es früher eher eine Frage des Bildungsniveaus, heute eher eine des Alters. Wenn ich mir solche Aktionen anschaue, verwundert das auch nicht.
    Die Schweiz an sich ist aber ein gesegnetes Land: seit über 200 Jahren keinen Krieg mit Fremden geführt, wohlhabend, mit Bergen und Seen reichlich ausgestattet, minimale Arbeitslosigkeit, blitzsauber und gepflegt. Manchmal fast ein bisschen zu perfekt.

    Ja, zum Preisniveau in CH - nicht nur, aber gerade auch wegen der Frankenstärke - sorgt im Vergleich zu den Nachbarländern gibt es auch CH-intern immer wieder Diskussionen.

    Zum Deutsch und Schriftdeutsch in CH: Da eben Schriftdeutsch für viele Dütschschwyzer bereits die erste Fremdsprache ist, löscht es sie ab, wenn sie Schriftsprache sprechen müssen. So manche haben sogar Mühe, wenn sie Hochdeutsch sprechen müssen. Da hilft nur, Mundart lernen. Dann taut das Eis viel schneller. Und im Allgemein, sind viele Eidgenossen erst einmal bei Fremden etwas distanziert und es muss erst einmal das Eis tauen, bevor sich gute Freundschaften, Beziehungen entwickeln.
    Aber frecherweise sprechen die meisten Deutschschweizer ja sogar im Welschland und im Tessin alle auf Mundart an, statt sich zu bemühen französisch zu sprechen bzw. zu fragen, ob man überhaupt Deutsch kann und geschweige denn, dann sich bemüht auf Schriftdeutsch zu sprechen, da die Welschschweizer und Tessiner eigentlich alle Schriftdeutsch in der Schule lernen, und nicht Mundart. Dass dies manchmal auch für Verstimmungen sorgt, ist, so denke ich, ist ein offenes Geheimnis.
    Da ich sehr schnell Bärndütsch gelernt habe und auch französisch gut spreche, hatte ich viel weniger Probleme, Kontakte und Freundschaften zu schliessen, wobei ich auch mit vielen guten Kollegen und Nachbarn gesegnet war. Ich habe immer versucht, deren Sprache zu sprechen. Nur im Tessin, Bergell, Puschlav muss ich leider dann - natürlich in Schriftdeutsch - doch fragen, ob sie Deutsch sprechen. Ich kann zwar mit Signalwörtern oder etwas anders ausgesprochenen französischen Wörtern oftmals irgendwie verständlich machen, was ich möchte, aber ganze Sätze kann ich auf italienisch nicht bilden. Aber auch das ist besser als nichts und so konnte ich dann oftmals mit dem Gegenüber, welches nur italienisch spricht, Deutsch, Englisch oder Französisch hingegen nicht, dann doch so irgendwie das Nötigste regeln, wenn auch ich italienisch auch nur ansatzweise verstehe. Aber durch französisch oder Signalwörter versteht man nicht selten doch irgendwie etwas.

    Ansonsten verkehrlich ja, gerade in einigen schwachbewohnten Seitentälern, oder auch Bergdörfern, da wird das Leben ohne Auto schwierig. Ich mein, ich habe jahrelang im Obersimmental ohne Auto gelebt und ich kam gut ohne Auto aus. Ich musste aber oftmals das Velo mitnehmen, da ich nur in die eine Richtung einen Zug hatte, in Gegenrichtung jedoch nicht oder mich zu bestimmten Sachen mit bekannten verabreden. Aber im Färmeltal z.B. fährt ausser dem Schulbus nichts. Da wird es ohne Auto schwierig. Im Turbachtal ist es schon etwas besser, aber auch da wird es schwierig, wenn man schon allein im Zweischichtbetrieb in Gstaad arbeitet. Da ist ab ca. 19h Schluss mit Bus und um 05h fährt auch noch nichts. Wer dann in Boltigen etwas höhergelegen an der Jaunpassstr. wohnt, hat es noch schwieriger. Der Bus zwischen Boltigen-Jaunpass-Jaun (-Bulle) fährt vielleicht so 5-6 Mal am Tag. Das ist nicht viel. Abseits der Hauptachsen kann es auch es auch in CH ohne Auto schwierig werden, und selbst in CH ist der Autoanteil am Modalsplit um einiges höher als der öV-Anteil. Noch Fragen? (Zahlen müsste ich erst wieder suchen.)

    Ansonsten danke vielmal für die Berichte und die Bilder.

    Oh ja, wie wunderschön ist CH und - auch wenn längst nicht über alle Zweifel erhaben - so beneiden doch viele Länder CH für sein gut-funktionierendes breites öV-System.

    Herzliche Grüsse
    Martin
    Was die Sprache betrifft, als ich (vor 20 Jahren) hier in Genf im Swissair/Sabena Call Center geabreitet habe, haben wir regelmässig den Überfluss an Anrufen aus Zürich übernommen. Ein Grossteil der Anrufer fragte vornerein ob sie auf Hochdeutsch sprechen sollten, bei anderen taten sie das nachdem wir sie danach bitteten. Wenn ab und zu einer auf Dialekt bestand (was fast nie passierte) und man ihn weiterhin nicht verstehen konnte, wurde dann halt aufgelegt.

    Heutzutage haben wir hier am Flughafen auch immer wieder Passagiere aus der deutschen Schweiz, die meisten die dort in der Schule waren können genügend französisch um zurechtzukommen, Verständigungsprobleme gibt es meist nur mit Leuten die zugewandert sind und ausser ihrer Muttersprache (Albanisch, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Portugiesisch) nur Schwyzerdütsch sprechen, aber auch bei diesen kann man oft eine Lösung finden.

    l0wside schrieb:

    Vorbemerkung 4: Autoland Schweiz

  • In Manno TI war es noch extremer. Der Kernort liegt halb am Berg und hat keinerlei Infrastruktur zum Einkaufen. Im Tal, ca. 10 Minuten zu Fuß entfernt, gibt es Aldi, Lidl, Müller, Takko - wie zu Hause. Selbstverständlich alles voll aufs Auto ausgerichtet. Und einen Sechserträger Wasser in der Hitze den Berg hochzuschleppen, macht keinen Spaß. Punkt.


  • Da kann man dann auch mal ersatzweise das Leitungswasser trinken, ist auch nicht schlechter als das was über weite Wege aus Evian, Vittel oder Fiji importiert wird.

    Gruss, Thomas.
    Hallo ???
    Wofür schleppst Du Wasser im Sechserpack den Berg hoch!?! Das Hahnenwasser ist in der Schweiz überall einwandfrei!Mit mehr oder weniger Kalkhärte,
    aber das hängt von der Quelle ab.Gut,auch viele Schweizer machen den Blödsinn mit,Flaschenwasser zu kaufen.So nebenbei sind diese Flaschen ökologisch
    eine Katastrophe:das Plastik wird bestenfalls entsorgt und wieder verwendet,wenn es nicht auf der Wiese oder im Meer landet.Bis zur Verarbeitung werden
    diese Paletten durch halb Europa gekarrt,mit fetten Diesel-LKWs.
    Also bitte,hör'wenigstens im Schweiz-Urlaub mit dem idiotischen Wassertragen auf!
    Viele Grüsse
    Ich heisse Olaf
    tkautzor schrieb:
    Was die Sprache betrifft, als ich (vor 20 Jahren) hier in Genf im Swissair/Sabena Call Center geabreitet habe, haben wir regelmässig den Überfluss an Anrufen aus Zürich übernommen. Ein Grossteil der Anrufer fragte vornerein ob sie auf Hochdeutsch sprechen sollten, bei anderen taten sie das nachdem wir sie danach bitteten. Wenn ab und zu einer auf Dialekt bestand (was fast nie passierte) und man ihn weiterhin nicht verstehen konnte, wurde dann halt aufgelegt.

    Heutzutage haben wir hier am Flughafen auch immer wieder Passagiere aus der deutschen Schweiz, die meisten die dort in der Schule waren können genügend französisch um zurechtzukommen, Verständigungsprobleme gibt es meist nur mit Leuten die zugewandert sind und ausser ihrer Muttersprache (Albanisch, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Portugiesisch) nur Schwyzerdütsch sprechen, aber auch bei diesen kann man oft eine Lösung finden.
    Interessant. Da ist also in diesen Callcentern das Sprachverhalten ein ganz Anderes, als ich bei der MOB bei den Tagesausflüglern und Touristen erlebt habe: Da sprach zu 90% jeder, wie ihm der Schnabel gewachsen war, ohne zu fragen, ob man seine Sprache überhaupt spricht. Wenn ich Tagesausflüge irgendwohin machte, erlebte ich es ähnlich, da sprachen 90% der Welschen und Franzosen franzosisch, und 90% der Dütschschwyzer Mundart, die Deutschen Hochdeutsch und 90% der Anglophonen Englisch. Kaum einer fragte, ob man seine Sprache auch spricht/versteht.

    Nur manchmal fragten die Leute bzw. versuchten die Dütschschwyzer in der Welschen Schweiz Französisch zu sprechen und die Welschen Deutsch, natürlich Schriftdeutsch.
    Wenn man dann allerdings die Staatsgrenze überquert, verändert sich das Verhalten schlagartig: Dann bemühen sich die meisten Dütschschwyzer auch etwas Französisch oder etwas Anderes zu sprechen. Ebenso spricht kaum noch ein Franzose in Deutschland Französisch, sondern eher Englisch oder eben Signalwörter.

    Einmal sollte bei uns in Lenk am Bahnhof ein Billettautomat aufgestellt werden. Da kam dann von Chateau d'Oex ein Elektriker und aus dem Dorf ein Handwerker. Der lokale Handwerker sprach mit uns Mundart, der Elektriker mit uns französisch. Dann mussten wir übersetzen. Als wir sie dann irgendwann alleine liessen, holten auf einmal beide Ihr Schriftdeutsch heraus und dann begann der welsche Elektriker mit dem lokalen Handwerker Schriftdeutsch zu sprechen.
    Wenn ich in Lenk so tat, als könne ich kein Französisch, haben so einige Welsche auf einmal auch angefangen Schriftdeutsch zu sprechen und wenn ich in Montreux mal so tat, als könne ich kein Schwyzerdütsch haben so manche Dütschschwyzer auch angefangen Französisch zu sprechen.

    Wenn man den Leuten mal einen Schups gibt, dann können viele schon etwas, aber natürlich längst nicht alle. Es ist gleichzeitig auch interessant.

    Herzliche Grüsse
    Martin

    Re: [CH] Graubünden und Tessin ohne Auto - Familienurlaub mit ÖV. 1: Vorbemerkungen

    geschrieben von: ehemaliger Nutzer

    Datum: 23.08.21 12:10

    l0wside schrieb:
    Die SBB machen einen hervorragenden Job. Ein Dreiminutenanschluss ist ein Dreiminutenanschluss und keine Zitterpartie. Wenn etwas mehr Fahrgäste erwartet werden, stellt man auch gerne eine Doppeltraktion Twindexx mit weit über 1000 Sitzplätzen hin. Der Giruno ist der aktuell beste FV-Zug, den ich kenne. Das Fahrzeugmaterial ist neu und perfekt in Schuss. Auch die Bahnhöfe sind in gutem Zustand und gepflegt. Ach ja, und über die Bahnsteighöhendiskussion lacht man dort (weitgehend) nur.

    Der Postbus dagegen ist ein solides Unternehmen, hat aber letztendlich mit den gleichen Einschränkungen wie die deutschen Regionalbusbetreiber auch zu kämpfen. Erschließungsstrategien, Abhängigkeit vom Individualverkehr usw. sind in der Schweiz nicht anders als hier. Wie gesagt: guter Job, aber nichts, was nicht auch ein guter deutscher Betreiber schaffen würde.

    Wenn ich hier einmal politisch werden darf: Verkehrswende ist auch viel Stadtplanung. Der ÖV ist nur ein Baustein dabei.
    Die letzte Zeile kann ich nur unterstreichen. Zur Stadtplanung gehört auch eine Steuerung des Verkehrs dahingehend, daß der ÖV zuverlässig seine Fahrpläne einhält und damit seine Anschlüsse schafft. Wo ich regelmäßig hinkomme (Basel, Zürich, St.Gallen, Ostschweiz), klappte das bisher immer, auch beim Bus. An dieser Stelle (und nicht nur bei den Takten) hätte Deutschland erheblichen Nachholbedarf. Auch die 3-4-Minuten-Zugfolgen der Tram mittels alternierender Linien in Basel und Zürich funktionieren, wie sie sollen.

    Re: [CH] Graubünden und Tessin ohne Auto - Familienurlaub mit ÖV. 1: Vorbemerkungen

    geschrieben von: ehemaliger Nutzer

    Datum: 23.08.21 12:11

    tkautzor schrieb:
    Da kann man dann auch mal ersatzweise das Leitungswasser trinken, ist auch nicht schlechter als das was über weite Wege aus Evian, Vittel oder Fiji importiert wird.
    Mit Leitungswasser hatte ich auch in Deutschland noch nie Probleme. Erstaunlich, wie sehr man hier auf Mineralwasser fixiert ist.

    Re: [CH] Vorbemerkungen - Sammelantwort

    geschrieben von: l0wside

    Datum: 23.08.21 12:48

    Danke für die zahlreichen, meist positiven, Rückmeldungen. Man sehe mir nach, dass ich alle in einem Beitrag zu beantworten versuche.
    Ich habe auch noch einen Beitrag per PN bekommen, der meines Erachtens hier gut gepasst hätte. Vielleicht ringt sich der User l...5 ja noch dazu durch?

    Philipp: Ja, wir waren im Peaks Place. Hotel super, Lage bescheiden. Manche Dinge sind ohne Erfahrung vor Ort eben nicht einzuschätzen. Siehe auch Teil 1.
    MF Esslingen: Wenn ich willkürlich [www.ratsstueble-boennigheim.de] herausziehe (gut, aber nicht überkandidelt), sind vier Hauptgerichte und zwei Flaschen Sprudel für 75 Euro durchaus realistisch. Unsere Kinder geben sich mit Pommes rot/weiß nicht zufrieden.
    hhouse, DaniMB: Sehr angenehm fand ich, dass selbst im Tessin die Autofahrer am Zebrastreifen selbstverständlich halten. Nur ein Belgier in Lugano hat versucht, mir über die Füße zu fahren.
    Weltreisender: Wir haben uns zum Glück nicht in völlig exotischen Seitentälern herumgetrieben. Verbindungen waren nie ein Problem.
    tkautzor, kmueller: Natürlich kann man Leitungswasser trinken. Wir trinken aber lieber Mineralwasser. Und mit dem Auto ist das kein Thema, zu Fuß schon.

    Zur Mundart allgemein: Ich habe vor 20 Jahren in Zürich gelebt und damals versucht, mich sprachlich anzupassen. Nachdem man mir das einige Male sehr negativ zurückgespiegelt hat ("das tönt komisch"), habe ich es irgendwann bleiben lassen. Ich verstehe die meisten schweizerdeutschen Dialekte durchaus und kann auch unterscheiden, ob ein Schweizer sich um Hochdeutsch bemüht oder nicht.
    Aber es ist ein komplexes und kontroverses Thema, auch innerschweizerisch.

    - zum „Dialektproblem“

    geschrieben von: SPS

    Datum: 23.08.21 13:06

    Auch wenn wir nun ziemlich von der Bahn entfernt sind:

    Das Dialektproblem hast du doch hierzulande auch. Am Schlimmsten sind hier die Schwaben. Die bleiben sturheil bei ihrem Dialekt…..Umgekehrt ist es aber genauso: Wenn ich mich nördlich des Weißwurstäquators meines heimatlichen oberbayerischen Dialekts bediene, gibt es große Verständnisprobleme. Wie oft hat man mich da schon für einen Nichtdeutschen gehalten, zwar meistens für einen Österreicher, aber mehrmals schon für einen Schweizer, in Düsseldorf mal für einen Belgier….😃

    So war es für mich selbstverständlich, hochdeutsch zu sprechen, als ich bei meiner Kur vor ca. 10 Jahren in St.Peter-Ording mit Anderen Kurteilnehmern aus aller Herren Bundesländer zusammenkam. Sonst hätte mich niemand verstanden.

    Grüße

    Josef

    Bitte beachten Sie die Zugteilung in………Wulkaprodersdorf.

    Re: [CH] Vorbemerkungen - Sammelantwort

    geschrieben von: leofink

    Datum: 23.08.21 14:56

    l0wside schrieb:
    Danke für die zahlreichen, meist positiven, Rückmeldungen. Man sehe mir nach, dass ich alle in einem Beitrag zu beantworten versuche.
    Ich habe auch noch einen Beitrag per PN bekommen, der meines Erachtens hier gut gepasst hätte. Vielleicht ringt sich der User l...5 ja noch dazu durch?

    Philipp: Ja, wir waren im Peaks Place. Hotel super, Lage bescheiden. Manche Dinge sind ohne Erfahrung vor Ort eben nicht einzuschätzen. Siehe auch Teil 1.
    MF Esslingen: Wenn ich willkürlich [www.ratsstueble-boennigheim.de] herausziehe (gut, aber nicht überkandidelt), sind vier Hauptgerichte und zwei Flaschen Sprudel für 75 Euro durchaus realistisch. Unsere Kinder geben sich mit Pommes rot/weiß nicht zufrieden.
    Hallo
    Vergiss aber nicht, dass du in der Ferienecke der Schweiz bist.
    Am Besten vergleichst du die Preise mit denen von Sylt. Dann siehts vielleicht schon ein wenig anders aus.
    Ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich noch überall Restaurants gefunden habe, die günstig sind. Nicht so günstig, wie in Deutschland, klar, aber doch mit unterdurchschnittlichen Preisen.
    Oft versteckt sind sie ein Geheimtipp und erscheinen nicht im Führer. Fragen bei Einheimischen kann sich lohnen.
    Übrigens: Coop und Migros bieten in ihren Restaurants durchaus annehmbare Preise.
    Gruss Leo



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:08:24:08:04:45.
    Hallo ???
    Kleiner Tip für's nächste Mal:an einem regnerischen Abend zu Hause ein Stündchen nehmen,wenn die Kinder endlich schlafen.
    Die Karten-z.B.Google-Maps-sind inzwischen derart genau,Restos anklicken.Da kannst Du Dir in Ruhe eine nahegelegene günstige Beiz aussuchen.
    Klickt man drauf bekommt man Öffnungszeiten und sogar manchmal Menü-Auszug mit Preisen.Ausdrucken von jedem zu besuchenden Ort.
    Immer günstig sind Tagesteller(-menüs).Wenn's gut klingt,nehmen,ist meist günstig.Kann man auch Kinderportionen verhandeln.Wie auch die
    Pizzas,die es in klein gibt,auch wenn nicht auf der Karte.
    Wundere mich,dass Du nach längerem Zürich-Aufenthalt nicht besser Bescheid weisst.
    Übrigens,auch der gemeine Schweizer geht Essen bei günstigem Preis-Leistungs-Verhältnis.Er verdient zwar mehr,muss aber auch rechnen.
    Kannst alles in den Wind schlagen und brauchst auch nicht antworten.
    Viele Grüsse.Heisse immernoch
    Olaf
    P.S.:Das könnte dann so aussehen:
    (Ja,mein Computer spricht französisch)


    https://abload.de/img/capturedcran2021-08-2jxj4o.jpg



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:08:24:11:55:18.

    Re: [CH] Vorbemerkungen - Sammelantwort

    geschrieben von: leofink

    Datum: 24.08.21 07:45

    l0wside schrieb:
    Nur ein Belgier in Lugano hat versucht, mir über die Füße zu fahren.
    Hallo
    Schlag ihm den Rückspiegel ab! Wirkt immer und geht nichts kaputt.
    Wenn er dir dann frech kommt, sag ihm. dass du die Polizei rufst, weil du angefahren wurdest!
    Gruss Leo
    l0wside schrieb:
    Vorbemerkung 4: Autoland Schweiz
    ...
  • Zum Einkaufen hatten wir ohne Auto zwei Optionen: den lokalen Volg (schließt um 18.00), der Fußweg umfasste eine Unterführung unter der Straße, einen Marsch halb durch eine Baustelle und einen steilen Anstieg. Oder den Tankstellenshop nebenan. Zu Schweizer Tankstellenshoppreisen.

  • Zur Planung nehme ich gerne [map.search.ch]. Dort die Rubrik "Shopping/Service" auswählen un die bekommst eine gute Übersicht:

    map-search-laax.png

    Details gibt es dann für jeden Eintrag. Auch Haltestellen kannst du dir anzeigen lassen.
    Hi,
    netter Bericht.

    Die letzten Antworten hab ich überflogen. In der Schweiz wird ja auch anders bezahlt daher sind die Preise auch anders. Arbeitest du in der Schweiz und lebst/wohnst in Deutschland kommt dir das billig vor bei gängigem Gehalt.

    Es ist nicht immer alles wirklich teurer. Ich tanke fast ausschließlich drüben (geht ja auch wenn man an der Grenze wohnt) das ist günstiger (Umrechnungskurs & Benzin). Lebensmittel kauft man da eher nur Schokolade. Aber selbst mal irgendwo was essen geht schon man muss es halt nicht jeden Tag machen bzw. als Urlauber muss man halt schauen wie Teuer der Urlaub sein darf..

    Im Gegenvergleich kannst du dir auch mal anschauen:
    Apfelstrudel mit Eis im Fernsehturm kostet 6,90 (Stuggi). Ist auf der Straße auch nicht günstiger..

    Aber allgemein auch in Deutschland: Schaut mal was die Getränke kosten, das schlägt zu Buche (!). Wenn du zu 2 oder 4 drin bist heißt es gleich evtl. ohne Karte "Was möchten Sie trinken" da schauen die wenigsten rein oder Sie bestellen ohne zu gucken (außer man will Wein, Sekt aber das ist ja eh teuer..)
    Gruß

    Neulich im ICE: Hässlich hier? Aber sind Sie schon mal im Güterzug mit gefahren?
    Leider ist die 146 227-4 nicht mehr in BaWü - und wirbt auch nicht mehr für S21

    Dialektproblem (Brig)

    geschrieben von: 146 116-9

    Datum: 24.08.21 19:18

    Hallo
    Also ich komme ja aus Südbaden und spreche Markgräfler Mundart.
    Also mich verstehen selbstverständlich alle Deutschweizer, und umgekehrt.
    Nur im deutschprachigen Wallis, da muss ich doch an und ab mal Nachfragen...
    Da versteh ich ab und zu nur die Hälfte.....

    Grüsse Uwe



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2021:08:24:19:19:05.
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