
Die Bergregionen sind erstaunlich gut mit ÖV erschlossen. Von Zürich aus habe ich inzwischen wohl hunderte Tageswanderungen in fast der ganzen Schweiz allein mit dem ÖV gemacht (nur das Wallis und das Engadin sind dafür zeitlich zu weit entfernt). Nur je rund ein halbes Dutzend waren mit der Kombination ÖV+Carsharing für die letzen Meilen bzw. komplett mit dem Auto. Oft gibt es für diese letzen Meilen auch Ruftaxis die teilweise auch Strecken befahren die für die Allgemeinheit nicht zugänglich sind. Nur an an den absoluten Rändern des ÖV wie die großen Pässe (Gotthard, Furka, usw) ist die Bedienungsfrequenz etwas mager; typisch sind dort je zwei Verbindungen am Morgen und Nachmittag und eine zwischendrin.Interessant wird der Aufenthalt vor Ort. Nach Chur bietet mir die SBB eine Busverbindung im Halbstundentakt an, was ja völlig ok ist. Aber hat jemand Erfahrungen damit, ob die interessanten Ziele dort (z.B. Wanderwege, Bademöglichkeiten, bei Schlechwetter auch Museen) realistisch erreichbar sind oder ob das ohne Auto einfach zur Quälerei wird. Hat jemand Erfahrungen? Gibt es eine Wochenkarte o.ä. für Bahn, Bus, Bergbahnen?
Manno TI ist ein Stück außerhalb von Lugano. Mit der Bahn nimmt man effektiv auch nur das Postauto über den Großen St. Bernhard, Dauer 4:20 - Auto um die 2h. Alternativ geht natürlich auch die Gotthardvariante über Disentis - Andermatt - Göschenen - Bellinzona. Von Manno fährt halbstündlich ein Bus nach Lugano.
Auch hier: hat jemand einen Familienurlaub ohne Auto im Tessin mal ausprobiert? Erfahrungen? Fahrkartenempfehlungen?
Für Graubünden schau dir den GraubündenPass an - hab ich selbst nie genutzt, da ich mit Halbtax-Biletten in der Regel billiger war oder eine SparTageskarte für den Tag hatte.Interessant wird der Aufenthalt vor Ort. Nach Chur bietet mir die SBB eine Busverbindung im Halbstundentakt an, was ja völlig ok ist. Aber hat jemand Erfahrungen damit, ob die interessanten Ziele dort (z.B. Wanderwege, Bademöglichkeiten, bei Schlechwetter auch Museen) realistisch erreichbar sind oder ob das ohne Auto einfach zur Quälerei wird. Hat jemand Erfahrungen? Gibt es eine Wochenkarte o.ä. für Bahn, Bus, Bergbahnen?
Für den Sommer gibt es ein BüGa für CHF 115,- Erwachsenen und CHF 85,- Kinder[Büga]. Dafür einen Monat OeV in Graubünden soviel man will.l0wside schrieb:Für Graubünden schau dir den GraubündenPass an - hab ich selbst nie genutzt, da ich mit Halbtax-Biletten in der Regel billiger war oder eine SparTageskarte für den Tag hatte.Interessant wird der Aufenthalt vor Ort. Nach Chur bietet mir die SBB eine Busverbindung im Halbstundentakt an, was ja völlig ok ist. Aber hat jemand Erfahrungen damit, ob die interessanten Ziele dort (z.B. Wanderwege, Bademöglichkeiten, bei Schlechwetter auch Museen) realistisch erreichbar sind oder ob das ohne Auto einfach zur Quälerei wird. Hat jemand Erfahrungen? Gibt es eine Wochenkarte o.ä. für Bahn, Bus, Bergbahnen?
Allgemein würde ich sagen, dass du mit RhB und Postauto die Hotspots und die LowSpots sehr gut erreichen kannst.
Bin selbst (außerhalb von Corona) selbst viel in allen Teilen des Bündnerlandes unterwegs ... und besitze noch nicht mal ein Auto - hab also immer die Anreise aus Deutschland dabei.
Oder viel einfacher mit dem Bernina Express Bus von Tirano direkt nach Lugano:Eine andere Option auf sehr beeindruckende Weise vom Großraum Chur ins Tessin zu kommen wäre per RhB via Albula und Bernina bis Tirano, dann im Zug von Trennord bis Monza und ab hier von Süden kommend via Como-Chiasso wieder in die Schweiz. Fahrpreise in Italien extrem günstig. Man diese Route auch mit einem Abstecher nach Milano noch ein wenig aufwerten, zumindest für einen Besuch vom Dom reicht es.
Für Interessierte, es sind rund 350 Kurven auf rund 30 km Strecke.Wir sind auch eine Familie (Kinder 9 und 8), wo solche Kompromisse beim Reisen wie in anderen Bereichen gemacht werden müssen... So fuhren wir im März 2020 mit der Bahn in den Skiurlaub (Basel - Arosa) - das ging hervorragend (Twindexx 1. Klasse von Basel nach Chur, dann Allegra hinter dem Lokführer nach Arosa - mit Sicht auf die Strecke! Für die Kinder toll, für mich auch, für meine Frau vernünftig) - Auto hätte "7000" Kurven bedeutet von Chur nach Arosa.
Dann die Kurven (natürlich sind es nach Arosa auch nicht "7000" - aber viele!) - die sind nicht jedermanns Sache - vor allem eben oft nicht für die Mitfahrer.
Die Berninabahn hat rein gar nichts mit Fuzzibedarf zu tun. Das ist Bahn fahren in spektakulärer Landschaft und entspanntes Reisen. Wenn deine Familie dem schon nichts abgewinnen kann, dann würde ich mir an deiner Stelle ernsthaft überlegen, warum du das viele Geld für eine Schweizreise überhaupt ausgibst. Zum Berninaexpress werden, wie zum Glacier, die Busgruppen angekarrt. Die Touris fahren dann mit dem Zug über den Pass, während die Busse teilweise leer nebenher fahren.Stupor Mundi, tkautzor: Die Variante über Tirano wäre eigentlich klasse, aber rund 10 h Reisezeit ist um Faktoren über dem Fuzzibedarf meiner Familie. Obwohl sie zum größten Teil, einschließlich Trenord, im GraubündenPass enthalten wäre.
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