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Moin zusammen,

auf den Seiten von Bahnonline.ch werden viele Neuerungen für den Fahrplan 2022 vorgestellt.
Besonders interessant finde ich die neue Verbindung Bern – Burgdorf – Zürich – Ziegelbrücke – Chur,
weil diese Verbindung an Wochenenden ausschließlich mit Traverso-Züge der SOB gefahren wird (übrige Tage mit SBB Regio-Dostos).

Es gibt aber auch eine ganze Reihe weitere interessanter Fahrplan Neuerungen.

Schaut selbst, hier der Link: bahnonline.de

Ahoi aus Hamburg, Interrail-Bingo
Interrail-Bingo schrieb:
Moin zusammen,

auf den Seiten von Bahnonline.ch werden viele Neuerungen für den Fahrplan 2022 vorgestellt.
Besonders interessant finde ich die neue Verbindung Bern – Burgdorf – Zürich – Ziegelbrücke – Chur,
weil diese Verbindung an Wochenenden ausschließlich mit Traverso-Züge der SOB gefahren wird (übrige Tage mit SBB Regio-Dostos).

Es gibt aber auch eine ganze Reihe weitere interessanter Fahrplan Neuerungen.

Schaut selbst, hier der Link: bahnonline.de

Ahoi aus Hamburg, Interrail-Bingo
Interessant. Mich wundert nur, dass auf der Strecke Zürich-Ziegelbrücke-Sargans überhaupt noch eine Trasse frei ist. Oder schluckt der o.a. IR den bisherigen RE Zürich-Chur?......

Trifft man sich nirgends in der Welt, dann trifft man sich in Tullnerfeld.
Der neue IR35 übernimmt die Trasse der bisherigen RE 34xx.

Und es werden unter der Woche v.a. einige HVZ-Leistungen mit SBB-RVD geführt, der Rest soll aber auch dort mit SOB-Traversos gefahren werden.
Grüässech Wohl;

danke vielmal für die Info. Ich finde es ja gut, dass man die IR-Linie Zürich-Burgdorf-Bern sowie die RE-Linie Zürich-Chur zusammenlegt. Das macht Sinn. Was ich aber immernoch nicht verstehe, warum gibt es von Bern zwei IR-Linien nach Zürich? Eine Linie Bern-Schnellstrecke-Olten-Aarau-Brugg-ZH und eine Linie Bern-Burgdorf-Zürich? Könnte man die zwei Linien nicht auch noch zusammenlegen?

Die BLS wollte doch mit Übernahme der IR-Linien Bern-Biel und Bern-Olten neue durchgehende RE-Linien Richtung Luzern bzw. Kandertag/Simmental/Wallis schaffen. Bis jetzt haben sie die RE- und IR-Linien nicht zusammengelegt. Auf der anderen Seite stelle ich mir das noch schwierig vor. Zwischen Bern und Biel fahren zur HVZ Mutz-Doppeltraktionen. Durch das Emmental sowie in das BeO und Wallis fahren Lötschis, vereinzelt auch NINAs. Das dürfte sich wohl nicht so einfach zusammenlegen lassen. Ausserdem sind die Anschlüsse zwischen den Emmental/BeO/Wallis-RE und den IR durchaus grosszügig, mit mehr als 15 Minuten-Übergang. Das ist wohl leichter gesagt als getan, die Linien zusammenzulegen.
Was ich aber bei den IR Ri Biel bedauerlich finde ist, dass man den Halt in M'buchsee geopfert hat. Warum hat man das gemacht? Kein Platz, Anschlussprobleme? Das ging doch früher auch.

Herzliche Grüsse
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.05.21 18:02.
Wrzlbrnft. schrieb:
Der neue IR35 übernimmt die Trasse der bisherigen RE 34xx.

Und es werden unter der Woche v.a. einige HVZ-Leistungen mit SBB-RVD geführt, der Rest soll aber auch dort mit SOB-Traversos gefahren werden.
Danke. Damit wäre meine Frage beantwortet. Ob der IR 35 das Haltemuster des RE übernimmt? Schaun mer mal....

Trifft man sich nirgends in der Welt, dann trifft man sich in Tullnerfeld.
SPS schrieb:
Danke. Damit wäre meine Frage beantwortet. Ob der IR 35 das Haltemuster des RE übernimmt? Schaun mer mal....

Mir wäre nichts anderes bekannt.
Weltreisender schrieb:
danke vielmal für die Info. Ich finde es ja gut, dass man die IR-Linie Zürich-Burgdorf-Bern sowie die RE-Linie Zürich-Chur zusammenlegt. Das macht Sinn. Was ich aber immernoch nicht verstehe, warum gibt es von Bern zwei IR-Linien nach Zürich? Eine Linie Bern-Schnellstrecke-Olten-Aarau-Brugg-ZH und eine Linie Bern-Burgdorf-Zürich? Könnte man die zwei Linien nicht auch noch zusammenlegen?
Das ist Schwachsinn, hast Du Dir mal die Streckenführung angeschaut? Man legt auch die Bözberg- und Hauensteinlinie nicht zusammen.

Der IR16 dient einerseits dazu, einen reinen Halbstundentakt zwischen Zürich und Brugg herzustellen, und zum anderen die schnelle Anbindung des Zentrums Brugg/Baden (das ist ein recht grosses Einzugsgebiet) an Olten und Bern. Der IR16 fährt über die NBS und braucht deswegen ETCS-fähige Loks und Wagen.
Der IR35 stellt die schnelle Anbindung Oltens an Zürich dar sowie die halbstündliche Anbindung der Zentren Langenthal und Burgdorf. Die Oltner würden sich bedanken, wenn das Angebot auf die Hälfte reduziert würde. Auch wenn der IR35 auf dem Abschnitt gerne mal ausfällt.
Lediglich während des ersten Lockdowns im Frühling waren beide Linien vereinigt. Mit dem Ergebnis, dass maneine halbe Stunde länger hatte nach Bern.
Wrzlbrnft. schrieb:
Und es werden unter der Woche v.a. einige HVZ-Leistungen mit SBB-RVD geführt, der Rest soll aber auch dort mit SOB-Traversos gefahren werden.
Es sind sieben Umläufe, mit denen der IR 35 produziert wird. Davon fahren am Wochenende alle mit SOB-Rollmaterial.

Montag bis Freitag werden fünf Umläufe mit SOB-Rollmaterial und zwei Umläufe mit SBB-Rollmaterial (RABe 511) abgedeckt. Aus Umlaufgründen kommen die RABe 511 auch teilweise ausserhalb der HVZ zum Einsatz.

SBB RABe 511:
Bern (07:38) - Chur (10:43)
Bern (09:38) - Chur (12:43)
Bern (15:38) - Chur (18:43)
Bern (17:38) - Chur (20:43)
Zürich (23:12) - Chur (00:51) [nicht Freitag, dafür auch Sonntag]
Zürich (05:53) - Bern (07:21)
Chur (06:16) - Bern (09:21)
Chur (12:16) - Bern (15:21)
Chur (14:16) - Bern (17:21)
Chur (19:16) - Zürich (20:48)
Chur (21:16) - Zürich (22:48)


Wrzlbrnft. schrieb:
Mir wäre nichts anderes bekannt.
Genau. Hier sind alle Halte dargestellt: [www.sob.ch]

Beim Voralpenexpress (VAE) entfällt ab Dezember 2023 mit der Inbetriebnahme der Doppelspur Uznach-Schmerikon der Halt in Schmerikon. Der Halt wird von der dann bis Rapperswil verlängerten S4 ersetzt (Sarganser Ast, der St.Galler Ast der S4 wird Uznach-Rapperswil wie der VAE ohne Halt verkehren).

Und beim IR 35 «Aare Linth» werden ab Dezember 2024 noch zusätzlich die Halte Unterterzen und Flums durchgehend im Takt bedient.


Weltreisender schrieb:
Die BLS wollte doch mit Übernahme der IR-Linien Bern-Biel und Bern-Olten neue durchgehende RE-Linien Richtung Luzern bzw. Kandertag/Simmental/Wallis schaffen. Bis jetzt haben sie die RE- und IR-Linien nicht zusammengelegt.
Das BAV will keine gemischten FV/RV-Konzessionen. Eine solche Linienzusammenlegung wird es also nicht geben.

Ausserdem hat die BLS gar keine eigene FV-Konzession, sondern fährt die drei Linien IR 17, IR 65 und IR 66 innerhalb der SBB FV-Konzession im Auftrag der SBB. Der BLS wird aber im Vergleich zur SOB etwas mehr Autonomie von den SBB zugestanden.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.05.21 20:12.
Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
Weltreisender schrieb:
danke vielmal für die Info. Ich finde es ja gut, dass man die IR-Linie Zürich-Burgdorf-Bern sowie die RE-Linie Zürich-Chur zusammenlegt. Das macht Sinn. Was ich aber immernoch nicht verstehe, warum gibt es von Bern zwei IR-Linien nach Zürich? Eine Linie Bern-Schnellstrecke-Olten-Aarau-Brugg-ZH und eine Linie Bern-Burgdorf-Zürich? Könnte man die zwei Linien nicht auch noch zusammenlegen?
Das ist Schwachsinn, hast Du Dir mal die Streckenführung angeschaut? Man legt auch die Bözberg- und Hauensteinlinie nicht zusammen.

Der IR16 dient einerseits dazu, einen reinen Halbstundentakt zwischen Zürich und Brugg herzustellen, und zum anderen die schnelle Anbindung des Zentrums Brugg/Baden (das ist ein recht grosses Einzugsgebiet) an Olten und Bern. Der IR16 fährt über die NBS und braucht deswegen ETCS-fähige Loks und Wagen.
Der IR35 stellt die schnelle Anbindung Oltens an Zürich dar sowie die halbstündliche Anbindung der Zentren Langenthal und Burgdorf. Die Oltner würden sich bedanken, wenn das Angebot auf die Hälfte reduziert würde. Auch wenn der IR35 auf dem Abschnitt gerne mal ausfällt.
Lediglich während des ersten Lockdowns im Frühling waren beide Linien vereinigt. Mit dem Ergebnis, dass maneine halbe Stunde länger hatte nach Bern.
Zwischen Olten und Zürich gibt es ja noch die IC-Linie ?-Zürich-Biel-Lausanne sowie die IR Basel-Olten-Aarau-Zürich. Damit hat man doch einen Halbstundentakt oder nicht? Wenn man von Burgdorf/Langethal nach ZH will, hätte man doch bei Vereinigung der IR 16 und 35 nicht in Olten einen Anschluss nach ZH? Ich müsste die Fahrpläne erst studieren.

Herzliche Grüsse
Martin
Weltreisender schrieb:
Zwischen Olten und Zürich gibt es ja noch die IC-Linie ?-Zürich-Biel-Lausanne
Ja, damit hat man dann einen Halbstundentakt. Dafür brauchts aber den IR35.
Zitat:
sowie die IR Basel-Olten-Aarau-Zürich.
Diese Linie gibts nicht. Der IR37 fährt nicht über Olten.
Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
Weltreisender schrieb:
Zwischen Olten und Zürich gibt es ja noch die IC-Linie ?-Zürich-Biel-Lausanne
Ja, damit hat man dann einen Halbstundentakt. Dafür brauchts aber den IR35.

Der IC5 bietet zwar zwei Verbindungen pro Stunde zwischen Olten und Zürich, jedoch in einem nicht sauberen Hinketakt. Jener zur halben Stunde fährt um ..20 Richtung Zürich bzw. um ..40 Richtung Genève-Aéroport, bietet somit zur halben Stunde keine Anschlüsse von/nach Zürich. Hierfür ist eben der IR35 zuständig, der seinerseits aber wieder zu spät im Vollstundenknoten Zürich HB ankommt, um dort noch Anschlüsse zu erreichen (bzw. zu früh dort abfährt). Ist alles in allem bisschen eine Bastellösung, aber der Großteil aller Reisendenströme kann damit mit guten Anschlüssen abgedeckt werden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.21 11:06.
Fahrplanentwurf ist nun Online

[www.fahrplanentwurf.ch]
[www.fahrplanentwurf.ch]

Weitere wesentliche geplante Änderung

Halbstundentakt IR (bisher) / RE (neu) bei der RhB zwischen Chur und Thusis

[www.fahrplanentwurf.ch]
Als erster Schritt hin zum Ausbau des internationalen Nachtzugnetzes ab der Schweiz, erfolgt die Einführung eines täglichen Nightjet-Zuges mit Schlaf- und Liegewagen sowie Sitzwagen (1. und 2. Klasse ohne Reservierungspflicht) als Nacht-IC von Zürich via Basel und Köln nach Amsterdam. Das neue Zugpaar ersetzt zwischen Basel und Köln den bisher dort verkehrenden Nacht-ICE der DB zwischen Basel und Kiel.
Bernd Thielbeer schrieb:
Als erster Schritt hin zum Ausbau des internationalen Nachtzugnetzes ab der Schweiz, erfolgt die Einführung eines täglichen Nightjet-Zuges mit Schlaf- und Liegewagen sowie Sitzwagen (1. und 2. Klasse ohne Reservierungspflicht) als Nacht-IC von Zürich via Basel und Köln nach Amsterdam. Das neue Zugpaar ersetzt zwischen Basel und Köln den bisher dort verkehrenden Nacht-ICE der DB zwischen Basel und Kiel.
Also ein revival des CNL Pegasus.

Da bin ich gespannt, ob er zwischen Köln West und Amsterdam gemeinsam mit dem nightjet aus Innsbruck/Wien geführt wird (der dort seinen dreimal wöchentlichen Brüsselteil abkuppelt und entsprechend für ein paar wagen platz hätte).
Wenn er aber laut bahnonline um 9 in Amsterdam ankommt, wird er getrennt geführt und eine stunde früher fahren.
Und was für wagen eingesetzt werden; können die ÖBB noch für weitere verbindungen schlaf- und liegewagen aus dem hut zaubern? Entspannung in form neuer nightjets gibt es erst ab ende 2022.
Was die sitzwagen angeht, dürften die SBB seit der umstellung der linie Zürich - München genug EC Apm/Bpm (mit/ohne rollstuhl/velo) haben. Wenn auch vielleicht nicht ideal für nachtreisen.

Des weiteren stellt sich die frage der bespannung, wobei hier beim schwesterunternehmen SBB Cargo International angefragt und ein NL-tauglicher Vectron (Südleasing, 6193 516 bis 533) auf der gesamtstrecke eingesetzt werden könnte.

mit den allerbesten grüßen aus der Obersteiermark, tobias

Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.21 16:21.
Für den Nachtzug Zürich HB - Amsterdam Centraal werden für 3 Jahre Wagen bei der deutschen RDC Asset GmbH gemietet: [abouttravel.ch]
Was und wieviel gemietet wurde, steht da nicht ....

RDC/BTE hat zur zeit vier MUn, fünf WLAB33S, zwölf (?) Bvcmz und drei Bvcmbz (könnte sein, dass ich nicht auf dem letzten stand bin).
Damit wird außerdem noch der Alpen-Sylt-Nachtexpress und der BTE-Autoreisezug Hamburg - Lörrach betrieben.

mit den allerbesten grüßen aus der Obersteiermark, tobias

Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
Zitat:
Weitere wesentliche geplante Änderung

Halbstundentakt IR (bisher) / RE (neu) bei der RhB zwischen Chur und Thusis

[www.fahrplanentwurf.ch]



Nun ich: Kann man mal machen. Die Verantwortlichen werden sich schon ein Fahrgastpozential versprechen.

Dafür nach wie vor die Lücke Oberaargau-Gotthard. Es bleibt bei den beiden Gnaden-Zugpaaren am Wochenende nach Arth. Schade...

Trifft man sich nirgends in der Welt, dann trifft man sich in Tullnerfeld.

Re: Und: Nachtzug nach Rom geplant!

geschrieben von: philipp

Datum: 26.05.21 19:14

Bernd Thielbeer schrieb:
Als erster Schritt hin zum Ausbau des internationalen Nachtzugnetzes ab der Schweiz, erfolgt die Einführung eines täglichen Nightjet-Zuges mit Schlaf- und Liegewagen sowie Sitzwagen (1. und 2. Klasse ohne Reservierungspflicht) als Nacht-IC von Zürich via Basel und Köln nach Amsterdam. Das neue Zugpaar ersetzt zwischen Basel und Köln den bisher dort verkehrenden Nacht-ICE der DB zwischen Basel und Kiel.
Und weiter steht im Bericht der SBB zum Fahrplanentwurf 2022 steht

Als erster Schritt hin zum Ausbau des internationalen Nachtzugnetzes ab der Schweiz, erfolgt dieEinführung eines täglichen Nightjet-Zuges mit Schlaf- und Liegewagen sowie Sitzwagen (1. und2. Klasse ohne Reservierungspflicht) als Nacht-IC von Zürich via Basel und Köln nach Amsterdam.Das neue Zugpaar ersetzt zwischen Basel und Köln den bisher dort verkehrenden Nacht-ICE der DBzwischen Basel und Kiel.
Weiter ist mit Trenitalia die Einführung eines Euronight zwischen Zürich und Rom in Vorbereitung.

[www.fahrplanentwurf.ch]

Da es in diesem Dokument um den Fahrplan 2022 geht, heisst dies, dass wir möglicherweise bereits auf den Fahrplan 2022 wieder einen Nachtzug nach Rom erhalten, was sehr erfreulich wäre.
tbk schrieb:
Da bin ich gespannt, ob er zwischen Köln West und Amsterdam gemeinsam mit dem nightjet aus Innsbruck/Wien geführt wird (der dort seinen dreimal wöchentlichen Brüsselteil abkuppelt und entsprechend für ein paar wagen platz hätte).
Wenn er aber laut bahnonline um 9 in Amsterdam ankommt, wird er getrennt geführt und eine stunde früher fahren.
Der Zürcher Zug fährt ab Basel mit 13 Wagen. Die Züge müssen allein deshalb schon getrennt geführt werden.


tbk schrieb:
Und was für wagen eingesetzt werden; können die ÖBB noch für weitere verbindungen schlaf- und liegewagen aus dem hut zaubern? Entspannung in form neuer nightjets gibt es erst ab ende 2022.
Was die sitzwagen angeht, dürften die SBB seit der umstellung der linie Zürich - München genug EC Apm/Bpm (mit/ohne rollstuhl/velo) haben.
Zugsteil Zürich-Amsterdam:
1x BTEX WLABm61
1x BTEX Bvcmz61
1x SBB Apm61
1x SBB Bpm61(Velo)
2x SBB Bpm61

Zugsteil Basel-Amsterdam:
1x BTEX WLABm61
1x BTEX Bvcmz61
1x BTEX Bcvmbz61
1x DB Bvmmsz61
3x DB Bpmmz61

Die beiden BTEX-Wagen in beiden Gruppen werden in Amsterdam jeweils durchgetauscht, damit diese so jeden vierten Tag im DB-Werk Basel Bad Bf in den Unterhalt kommen. Derzeit werden die entsprechenden BTEX-Wagen vorbereitet für den Einsatz. So werden die Wagen aussen im Nightjet-Design foliert, inklusive SBB Logo als Kooperationspartner. Ebenso wird auch im Inneren der Wagen etwas gemacht, so z.B. die Galley.


tbk schrieb:
RDC/BTE hat zur zeit vier MUn, fünf WLAB33S, zwölf (?) Bvcmz und drei Bvcmbz (könnte sein, dass ich nicht auf dem letzten stand bin).
Damit wird außerdem noch der Alpen-Sylt-Nachtexpress und der BTE-Autoreisezug Hamburg - Lörrach betrieben.
Da werden diese Züge wohl etwas kürzer treten müssen die nächsten Jahre. Weil genau aus jenen Wagen haben sich die SBB bedient, wahrscheinlich auch mit dem ein oder anderen Reservewagen. Fünf WLAB33s, fünf Bvcmz und drei Bvcmbz wären sinnvoll, um die von mir oben genannte geplante Zugformation zusammenstellen zu können. Für RDC/BTE hat die Miete durch die SBB den Vorteil, dass damit ein tägliches Angebot mit gesicherten Mieteinnahmen für die nächsten drei Jahre entsteht. Das sieht beim Alpen-Sylt-Express und dem BTE-Autoreisezug etwas anders aus. Ab Dezember 2024 ist der Einsatz einer neuen DANI-Komposition der ÖBB vorgesehen, weiterhin mit Sitzwagen von SBB/DB ergänzt.


tbk schrieb:
Des weiteren stellt sich die frage der bespannung, wobei hier beim schwesterunternehmen SBB Cargo International angefragt und ein NL-tauglicher Vectron (Südleasing, 6193 516 bis 533) auf der gesamtstrecke eingesetzt werden könnte.
Frankfurt-Amsterdam ohne Lokwechsel mit Vectron.


philipp schrieb:
Da es in diesem Dokument um den Fahrplan 2022 geht, heisst dies, dass wir möglicherweise bereits auf den Fahrplan 2022 wieder einen Nachtzug nach Rom erhalten, was sehr erfreulich wäre.
Geplant ab Dezember 2021, Umsetzung aber voraussichtlich erst unterjährig. Die Wagen von TI werden ausserdem noch mit geschlossenen WC-Systemen und Brandmeldeanlagen nachgerüstet.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg
Danke für die interessanten informationen!

Twindexx schrieb:
Zugsteil Zürich-Amsterdam:
1x BTEX WLABm61
1x BTEX Bvcmz61
1x SBB Apm61
1x SBB Bpm61(Velo)
2x SBB Bpm61

Zugsteil Basel-Amsterdam:
1x BTEX WLABm61
1x BTEX Bvcmz61
1x BTEX Bcvmbz61
1x DB Bvmmsz61
3x DB Bpmmz61
Hätte den nachteil, als rollstuhlfahrer nicht umsteigefrei von Zürich nach Amsterdam zu kommen.

Zitat:
Derzeit werden die entsprechenden BTEX-Wagen vorbereitet für den Einsatz. So werden die Wagen aussen im Nightjet-Design foliert, inklusive SBB Logo als Kooperationspartner.
Da bin ich sehr gespannt, auch aus modellbahnerischer sicht.

Zitat:
Fünf WLAB33s, fünf Bvcmz und drei Bvcmbz wären sinnvoll, um die von mir oben genannte geplante Zugformation zusammenstellen zu können.
Wäre so halt nicht ganz nightjet-standard (keine deluxeabteile), beim einsatz der MUn gäbe es wiederum keine reservewagen und fahrgäste müssten ggf. deklassiert und entschädigt werden.

Zitat:
Ab Dezember 2024 ist der Einsatz einer neuen DANI-Komposition der ÖBB vorgesehen, weiterhin mit Sitzwagen von SBB/DB ergänzt.
Was ist eine DANI-Komposition? Akronym? So noch nie gehört.

Zitat:
Frankfurt-Amsterdam ohne Lokwechsel mit Vectron.
... der NS? Frankfurt mitten in der nacht zu bedienen wäre vielleicht auch nicht unbedingt nötig.

viele grüße, tobias

mit den allerbesten grüßen aus der Obersteiermark, tobias

Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.21 11:49.
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