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 08/02 - Alpenlandforum 

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Guten Abend Gemeinde.

Heute ging nach knackigen zehn Tagen eine lange Woche zu Ende. Es fing gestern am Sonntag Nachmittag mit einem Zug an, welcher da so in Muttenz rumstand und im Laufe des späten Nachmittags noch nach Domodossola gebracht werden sollte. Aus der Abstellung heraus sollte ich erst mal noch eine 185 aufrüsten, diese an den Zug zu stellen und mit der dortigen 193 vereinigen. Da der Zug seit der Mittagszeit abgestellt war, musste selbiger mitsamt der 193 noch aufgerüstet und auch bremstechnisch vorbereitet werden. Leider regnete es ein wenig - tat allerdings der Sache kein Abbruch; irgendwer muss es ja machen. Auch wenn ich das nasse und kühle Wetter nicht wirklich mag, so bin ich ja nicht aus Zucker und es können leider nicht immer konstant Temperaturen zw 28° und 33°C herrschen (auch wenn es schön wäre). Nun denn - also ging es flotten Fusses dem Zug entlang. Wie gehabt ging es auf dem gewohnten Wege via Pratteln - Liestal - Sissach - Tecknau bis Olten. Ab dort via Stammlinie Aarburg-Oftringen - Langenthal - Burgdorf - Grauholztunnel (wegen Bauarbeiten) - Ostermundigen - Gümligen - Aaretal - Thun - Spiez - Abzwg. Wengy Ey - Lötschbergtunnel - Visp - Brig - Simplontunnel - Iselle - Varzo - Preglia - Domodossla Stazione/Domo II dem südlichsten Ende der Streckenkunde entgegen. Dort angekommen wurden die beiden Lokis getrennt - die 193 313 blieb am Zug, während die 185 125 mit dem Vossloh Rangiertrekker abgezogen und unter 15 kV gezogen wurde, um dann in die Abstellung gebracht zu werden.

Was ich bis dato noch nicht wusste, erfuhr ich dann am nächsten Morgen beim Frühstück, während sich der Dienstantritt langsam aber sicher näherte. So während dem Kaffee liest man ja doch mal die ein oder andere Nachricht und so kam die Meldung über den Ausfall der für heute, am Montag geplanten Rückleistung. Joah, dachte ich mir, dann halt nicht. Und so wurde eben nach dem Frühstück der Wen zum nicht weit entfernten Bahnhof Domodossola Stazione angetreten um dann per Fensterplatz nach Hause befördert zu werden. Da meine Zeit noch bis knapp 1630 h lief und ich noch ein paar Kollegen traf, verging auch die neu angesetzte Reserve vor Ort in Basel wie im Flug; im Gegenteil: Ich hatte noch Unterlagen für die Partnerdienststelle nach Haltingen zu bringen und verquatschte mich da noch mit dem dortigen Teamleiter und so wurde es gar knapp 1800 h, bis ich das Bw Haltingen (oder was davon übrig ist) verliess ...

Mein Zug kurz vor der Abfahrt mit 185 125 und 193 313

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Woran man erkennt, in einem Eisenbahner Hotel zu sein? An der Palette mit den Waschutensilien ...

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Frühstück mit allem, was das Herz begehrt

Ja, Kaffee gab es auch; war gerade in der Mache.

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Der weite Weg zum Bahnhof

Azurblauer Himmel satt und die wärmenden Sonnstrahlen dazu; unmittelbar hinter mir ist der Hoteleingang

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Beim Umstieg in Olten in die Zwiebackfräse (--> S-Bahn/Flirt, weil es da jüngst Fragen gab) kam noch der "Jailtrain" des Weges entlang - zufällig gut getarnt

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Das soll es mal gewesen sein fürs Erste - war eine lange und abwechslungsreiche Woche; welche bis auf den heutigen Ausfall nahezu vollständig gefahren wurde. Also der Bahnverkehr kann auch funktionieren, wie ich die letzten zehn Tage festgestellt habe. Und das dazu noch international. Wobei ich selber eh immer wieder bei solchen Dingen begeistert bin, wie gut alles laufen kann, wenn die verschiedenen Stellen zusammen funktionieren - von der theoretischen Planung bis zu dem Punkt, an welchem das Signal auf "Fahrt frei" oder auch auf "Offen" geschaltet wird, dass ein Zug sich bewegen kann.

Edit: Loknummer geändert von 314 auf 313.

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"








1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.21 09:38.
Die beladene Holzpalette finde ich geil. Gut gelungen.
Ab 24 Juni geht es auch wieder auf Tour mit Fensterzügen der Schweiz.
Dann halt mit "Larve". (Basler Fasnachtsausdruck für Maske)

Am 22. Mai gibt es Parade bei der Rigibahn, da bin ich noch hin und her gerissen, was tun.

Gruss aus Lörrach
Christof 421

Re: [CH] - einmal bitte nach Norditalien --> Domodossola ..

geschrieben von: Cer

Datum: 18.05.21 01:44

Schöner Bericht und Hunger habe ich jetzt auch ;-)
Frage an den Profi/Domodossolakenner:
Wo kann man in der Nähe des Bahnhofs am Nachmittag was leckeres Essen?
(Ich hatte in den letzten Jahren zweimal bei Urlaubsreisen einen längeren Aufenthalt in Domo,
und jedes Mal war das Restaurant/Pizzeria schräg gegenüber vom Bahnhof "noch" geschlossen.)
Oh, sehr schön, in diesem Hotel war ich auch schon.

Futteralien/Nahrungsaufnahme

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 18.05.21 09:58

Moin.

Da muss ich jetzt passen. Im Regelfall kommen wir entweder bereits am Mittag an und müssen in der Nacht schon wieder raus, sodass nach Ankunft in erster Linie der örtliche Supermarkt aufgesucht wird; oder wir kommen - wie in meinem Beispiel vom Sonntag hier - gegen 2200/2300 h an, da gibt es eh nix mehr. Da sind wir auf Rucksackverpflegung angewiesen - leider. Ferner sind die Pizzen oftmals mit Olivenöl oder ähnlichem zubereitet/bestrichen, das schlägt mir direkt auf den Magen ...

Evtl. gibt es in der Innenstadt diverse Lokale, da treibt es mich persönlich mangels Interesse aber recht wenig bis gar nicht hin.

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"