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Provodnik schrieb:
38815 schrieb:
J-C schrieb:
Man kriegt von jedem Zipferl Österreichs zu jedem Land, wo die ÖBB Auslandsfahrkarten verkaufen, in einem Buchungsvorgang die Fahrkarte.
Nicht die Fahrkarte, sondern die Fahrkarten. Ähnlich wie bei international-bahn.de bekommt man da auch für komplizierte Reiseketten, die nicht durchgehend ausstellbar sind, mehrere aneinander gestückelte Tickets in einem Auftrag.
Aber auch das funktioniert nicht immer so wie es soll. Wenn Du in Österreich nämlich einen Nightjet in der Kette hast und über die Grenze fährst (nicht im Nightjet), bekommst Du auch für den Sitzwagen keine Durchgangsfahrkarte verkauft, obwohl das mit SCIC-NRT sogar durchgehend ausstellbar ist. Beispiel: Leoben Hbf - Freilassing ab 23:31.
Jo mei, das ist halt Schicksal.
Wer um 23.31 von Leoben nach Freilassing will, dem ist sowieso nicht zu helfen...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.21 22:48.

Re: Unlogisch?

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 01.05.21 00:03

38815 schrieb:
Die Verhältnisse in Österreich liegen nicht dazwischen, sondern sind das schlechteste aus beiden Welten, bzw. noch nicht mal das. Was die Fahrplanauskunft- und Buchungssysteme steht Österreich aus dem Ausland betrachtet genauso da wie Slowenien oder Kroatien.
Du hast noch nie was von der VAO gehört, oder?

VAO

geschrieben von: 38815

Datum: 01.05.21 00:36

MrEnglish schrieb:
38815 schrieb:
Die Verhältnisse in Österreich liegen nicht dazwischen, sondern sind das schlechteste aus beiden Welten, bzw. noch nicht mal das. Was die Fahrplanauskunft- und Buchungssysteme steht Österreich aus dem Ausland betrachtet genauso da wie Slowenien oder Kroatien.
Du hast noch nie was von der VAO gehört, oder?
Deine Frage zeigt, dass auch Du siehst, was in Österreich und speziell bei den ÖBB schlechter läuft als in anderen Ländern.
Wenn man eine längere Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln plant, dann richten sich die Kunden in erster Linie an die Staatsbahnen. Man kann erwarten, dass man sich auf den Websites von DB, ÖBB und SBB, sowie betreut am Schalter international zumindest die Verbindungen heraussuchen kann.

Gruß

Re: VAO

geschrieben von: J-C

Datum: 01.05.21 08:46

Bei der VAO kann man wenig anstellen, da ist Idos in Tschechien wesentlich mächtiger.

Aber das kann ich nicht so stehen lassen, ich kriege in einem Rutsch bei den ÖBB eine Fahrkarte in alle Relationen und oft darüber hinaus, wo auch immer ein Zug direkt nach Österreich fährt. Außer beim russischen Zug natürlich. Ja, du brauchst bei Sparschienen und Komforttickets mehr Planungssicherheit als bei der DB. Für 10€ Aufpreis jedoch kriegst du jedoch die Sparschiene Komfort, die du wiederum 2 Wochen im Voraus kostenlos stornieren kannst, danach bis 1. Tag vor Reise wenigstens die Hälfte zurückkriegst. Kostet ein wenig mehr, aber wäre dann eher so bei der Preisspanne der DB-Sparpreise angesiedelt.

Ein SEV wird gesondert in gelb angezeigt. Als SEV eben. Wie man das nicht unterscheiden kann von den normalen Bussen, ist mir schleierhaft. Ohnehin denkt man bei Bussen nicht zuerst an den SEV und dass die Automaten fahrplanbasiert verkaufen, hat seine guten Gründe. So kann der Fahrgast idealerweise seine vorher ausgesuchte Verbindung wiederfinden und muss sich weniger Gedanken um Gültigkeit machen.

Ja, Tickets der ÖBB sind 2 Tage lang gültig, bei der DB desöfteren nur ein Tag übrigens. Ich vermute, dass die Automaten bewusst so spartanisch daherkommen, weil man möglichst offensiv auf den Onlinevertrieb verweisen will. Tschechien hat ja gar nicht erst die Automaten und erhebt bei Verkauf am Schalter einen Zuschlag von 50 Kronen. Kann man auch haben.

Und mit der App kann man ja Aufenthalte durchaus angeben.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.05.21 08:47.

Re: VAO

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.05.21 11:31

J-C schrieb:
Ich vermute, dass die Automaten bewusst so spartanisch daherkommen, weil man möglichst offensiv auf den Onlinevertrieb verweisen will.
Automaten eignen sich für schnellen Verkauf für sofortigen Fahrtantritt unter Nutzung eines alltagstauglichen Normaltarifs. Da die DB letzteres nicht hat, stürzt der Automatenverkauf dort ins Chaos ab. Das sieht man nicht nur bei einem Vergleich mit Österreich, sondern auch bei Vergleichen mit anderen Nachbarländern.

Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: 38815

Datum: 01.05.21 11:44

kmueller schrieb:
J-C schrieb:
Ich vermute, dass die Automaten bewusst so spartanisch daherkommen, weil man möglichst offensiv auf den Onlinevertrieb verweisen will.
Automaten eignen sich für schnellen Verkauf für sofortigen Fahrtantritt unter Nutzung eines alltagstauglichen Normaltarifs. Da die DB letzteres nicht hat, stürzt der Automatenverkauf dort ins Chaos ab. Das sieht man nicht nur bei einem Vergleich mit Österreich, sondern auch bei Vergleichen mit anderen Nachbarländern.
Mit VC und Senioren-BC50 zahlst Du für Köln-Linz via KRM im Flexpreis 75€ inklusive City-Ticket (viel Eisenbahn für wenig Geld). Fahrschein ist ganz normal am Automat erhältlich.

Und die DB-Automaten sind für sowas hervorragend. Man bekommt die Verbindungen mit Preis, Echtzeitverspätungen und wenn gerade etwas schief geht gleich auch die aktuellen Alternativen angezeigt und alles ist dennoch sehr intuitiv zu bedienen.

Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.05.21 11:54.
38815 schrieb über Probleme beim Ticketkauf für eine Fahrt um 20:35 oder 20:52 von Friedrichshafen nach St. Anton.

Ich weiß nicht, wie um diese Tageszeiten die Fahrpläne aussehen, und wie häufig aktuell die Lindauer RE wegen Verspätung schon in Friedrichshafen wenden. Ich habe in den letzten dreißig Jahren aber eine dreistellige Zahl Fahrten zwischen Ostschweiz oder Vorarlberg und BaWü oder Bayern gemacht, und wäre nie auf die Idee gekommen, ein durchgehendes Ticket zu kaufen. Welcher vernünftige Mensch zahlt einen SCIC, der nach km noch über dem ICE-Tarif liegt?

Zu Zielen wie Straubing, Stuttgart, Karlsruhe oder Mannheim/Ludwigshafen eigneten sich die praktischen Ländertickets, die man zumindest ab Linz westwärts bis heute aus allen ÖBB-Automaten kriegt. Für Kurzstrecken tat es mehrfach der ÖBB-Automat am Bahnsteig in St.Margrethen zwischen zwei S-Bahnen. Die ca. 5 Minuten Umstiegszeit reichten komfortabel für zwei 'Nachlöser', einmal waren wir sogar zu dritt. Natürlich wäre es einfacher gewesen durchzulösen, aber dann bitte zu ÖBB-Bedingungen. Ich fand es irr, am Schalter oder Computer allein für St.Margrethen-Lindau 11 Franken zu zahlen, wenn es der Vorarberger Verbundautomat für ca. 4.50 EUR tat (heute ist sicherlich beides teurer, aber die Relation dürfte geblieben sein).

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 01.05.21 12:41

38815 schrieb:
Mit VC und Senioren-BC50 zahlst Du für Köln-Linz via KRM im Flexpreis 75€ inklusive City-Ticket (viel Eisenbahn für wenig Geld). Fahrschein ist ganz normal am Automat erhältlich.

Und die DB-Automaten sind für sowas hervorragend. Man bekommt die Verbindungen mit Preis, Echtzeitverspätungen und wenn gerade etwas schief geht gleich auch die aktuellen Alternativen angezeigt und alles ist dennoch sehr intuitiv zu bedienen.
Wenn du uns jetzt noch erklärst was genau dir in deinem Beispiel das Cityticket bringt...

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: 38815

Datum: 01.05.21 13:27

MrEnglish schrieb:38815 schrieb:
38815 schrieb:
Mit VC und Senioren-BC50 zahlst Du für Köln-Linz via KRM im Flexpreis 75€ inklusive City-Ticket (viel Eisenbahn für wenig Geld). Fahrschein ist ganz normal am Automat erhältlich.

Und die DB-Automaten sind für sowas hervorragend. Man bekommt die Verbindungen mit Preis, Echtzeitverspätungen und wenn gerade etwas schief geht gleich auch die aktuellen Alternativen angezeigt und alles ist dennoch sehr intuitiv zu bedienen.
Wenn du uns jetzt noch erklärst was genau dir in deinem Beispiel das Cityticket bringt...
Genau mir bringt es gar nichts, weil ich nie von Köln nach Linz muss.
Und weil ich keine Senioren-BC50 habe.


Bist Du jetzt fertig mit der Nebelkerzen-Werferei? Da warst Du auch mal besser drin.

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.05.21 14:06

38815 schrieb:
kmueller schrieb:
Automaten eignen sich für schnellen Verkauf für sofortigen Fahrtantritt unter Nutzung eines alltagstauglichen Normaltarifs. Da die DB letzteres nicht hat, stürzt der Automatenverkauf dort ins Chaos ab. Das sieht man nicht nur bei einem Vergleich mit Österreich, sondern auch bei Vergleichen mit anderen Nachbarländern.
Mit VC und Senioren-BC50 zahlst Du für Köln-Linz via KRM im Flexpreis 75€ inklusive City-Ticket (viel Eisenbahn für wenig Geld). Fahrschein ist ganz normal am Automat erhältlich.
Ich habs gerade am PC probiert (das ist nun wirklich keine Alltagsreise). Dort geht es jedenfalls nicht, weil die DB-Seite die VC ausblendet, sobald ich BC50 angebe und umgekehrt.

Natürlich weiß ich, daß ich stückeln kann. Dann verkauft mir die DB den Abschnitt Passau-Linz mit VC für 14.15 und die ÖBB für 11.60 (was davon geht an einem hiesigen DB-Automaten?).

Sollte ich diese Fahrt (oder Köln-Salzburg) fünfmal im Jahr H+R machen, kommt pro Fahrt für die BC50 noch 10 EUR drauf und für die VC etwa 3 EUR. Dazu muß ich Anträge schreiben, Fotos einreichen und was weiß ich noch. Warum soll ich mich mit all dem rumärgern, wenn ich in der Hälfte der Zeit zu einem vergleichbaren Preis eine Sparschiene (oder nach Salzburg einen Flug) buchen kann?

Du hast allerdings recht damit, daß sich die VC Senior schon lohnt, wenn man sich nur wenige Tage dort im Land bewegt. In Linz und Wien geben die Verkehrsverbünde fast 50% und in Salzburg knapp 30% Rabatt für Senioren sogar im reinen Stadtverkehr; eine Tageskarte Linz würde damit ca. 2.50 EUR statt ca. 5 EUR kosten. Ich weiß allerdings nicht, ob das ein Rabatt für als Senioren oder nur für VC-Inhaber ist. Aber ich finde es bestimmt noch rechtzeitig raus und hole mir dann eine am Schalter in Salzburg, Linz oder Bregenz. Damit wird dann auch Passau-Linz noch etwas günstiger.

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: 38815

Datum: 01.05.21 15:48

kmueller schrieb:
38815 schrieb:
kmueller schrieb:
Automaten eignen sich für schnellen Verkauf für sofortigen Fahrtantritt unter Nutzung eines alltagstauglichen Normaltarifs. Da die DB letzteres nicht hat, stürzt der Automatenverkauf dort ins Chaos ab. Das sieht man nicht nur bei einem Vergleich mit Österreich, sondern auch bei Vergleichen mit anderen Nachbarländern.
Mit VC und Senioren-BC50 zahlst Du für Köln-Linz via KRM im Flexpreis 75€ inklusive City-Ticket (viel Eisenbahn für wenig Geld). Fahrschein ist ganz normal am Automat erhältlich.
Ich habs gerade am PC probiert (das ist nun wirklich keine Alltagsreise). Dort geht es jedenfalls nicht, weil die DB-Seite die VC ausblendet, sobald ich BC50 angebe und umgekehrt.

Natürlich weiß ich, daß ich stückeln kann. Dann verkauft mir die DB den Abschnitt Passau-Linz mit VC für 14.15 und die ÖBB für 11.60 (was davon geht an einem hiesigen DB-Automaten?).
Das ist einer der größten Schwachpunkte vom Online-Vertrieb der DB, dass dort nur eine Ermäßigung angegeben werden kann.
An den DB-Fahrscheinautomaten kann man aber (wie bei den ÖBB auch) ganz normal VC und BC50 kombinieren, dort versteckt unter "weitere Ermäßigungen".

Ich hab jetzt festgestellt, dass die Sparschiene Linz-Köln tatsächlich bei 64,90€ anfängt (über Salzburg) und 55,90€ über Passau.
Bei der DB kriegst Du mit der BC halt immerhin noch 25% auf den deutschen Anteil des SP, d.h. 25% auf den Betrag, der nach 15€ Abzug vom Gesamtpreis verbleibt. Das unterbietet die Sparschiene in vielen Fällen sogar am Vortag dann doch noch, zumal die DB-Sparpreise irgendwo bei 32,90€ anfangen.

Das Verbundticket Passau-Linz kostet sogar nur 10,70€ mit der Senioren-VC! Das ist halt schon ein Witz, dass man VC-Rabatt in den österreichischen Verbünden offensichtlich hinbekommt (wie auch bei NE-Bahnen), das dann aber auf alte, weiße Opas und Omas beschränkt oder um den J-C zu zitieren...

Zitat
Ich krieg mit der VorteilsCard aber keinen Rabatt auf eine Busfahrt in einem Verkehrsverbund... wozu auch?
Ja, wozu auch?

Ihr Ösis macht mich immer wieder fertig.

Gruß

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.05.21 17:05

38815 schrieb:
Das ist einer der größten Schwachpunkte vom Online-Vertrieb der DB, dass dort nur eine Ermäßigung angegeben werden kann.
An den DB-Fahrscheinautomaten kann man aber (wie bei den ÖBB auch) ganz normal VC und BC50 kombinieren, dort versteckt unter "weitere Ermäßigungen".
Ein kleiner Unterschied ist, daß in Österreich auf jedem Bahnhof ein solcher Automat steht, während das in Deutschland mittlerweile Glückssache ist. Mich würde aber gar nicht stören, daß irgendein Kleinstadtbahnhof keine Fahrten über hunderte Kilometer ins Ausland anbietet, denn das buche ich sowieso zuhause an einem Rechner. Mich stört viel mehr der Tarifwirrwarr auf Alltagsstrecken wie Düsseldorf-Köln.

Zitat:
Ich hab jetzt festgestellt, dass die Sparschiene Linz-Köln tatsächlich bei 64,90€ anfängt (über Salzburg) und 55,90€ über Passau.
Bei der DB kriegst Du mit der BC halt immerhin noch 25% auf den deutschen Anteil des SP, d.h. 25% auf den Betrag, der nach 15€ Abzug vom Gesamtpreis verbleibt. Das unterbietet die Sparschiene in vielen Fällen sogar am Vortag dann doch noch, zumal die DB-Sparpreise irgendwo bei 32,90€ anfangen.
Für mich ist maßgeblich, daß man Sparschienen vom Rheinland ins österreichische Grenzgebiet ziemlich zuverlässig (also kalkulierbar) zu Preisen um 70 EUR kriegt, mit großen Ausreißern in beide Richtungen eigentlich nur an reisemäßig extremen Tagen. An solchen Tagen kann es dann wie folgt aussehen: Gastein-Köln 2.Kl. bei der DB ab 140 EUR plus Reservierung, dieselbe Verbindung bei der ÖBB 100 EUR in der 1.Kl. incl. Reservierung. Gefahren bin ich in diesem Fall nicht selber (sondern ziemlich perplexe Bekannte), weil ich solchen Reisetagen nach Möglichkeit aus dem Weg gehe. Aber selbst wenn ich an einem solchen Tag ein oder zwei Mal jährlich reisen müßte: ich würde immer noch draufzahlen.

Morgen wird mir diese Verbindung übrigens für 130 EUR angeboten: erst nach Salzburg, dann Regionalzug Salzburg-München, ICE München-Mannheim und ab dort via KRM. 'Nur' noch 80 EUR kostet es, wenn ich mir einen Umstieg spare, indem ich von Salzburg bis Frankfurt Hbf in einem EC durchfahre, und dann ab dort via KRM nach Köln, um - hauptsächlich aufgrund des Aufenthalts von 40 Minuten in Frankfurt - etwa 30 Minuten später anzukommen.

Lege ich weitere 30 Minuten und einen weiteren Umstieg drauf, indem ich den EC in Darmstadt verlasse und per Regionalzug einen Rheintal-IC ab Mainz ansteuere, wird es wieder 10 EUR teurer und kostet nun 90 EUR. Das ist einfach nur noch krank (aber eine gute Spielwiese für Erstattungsjäger aus Fahrgastrechten).

Die OEBB will übrigens für alle drei Verbindungen morgen 100 EUR. Eine Woche später (das wäre meine typische Vorbuchungszeit) würden die zwei schnelleren Verbindungen 65 EUR kosten, die Darmstadt/Mainz-Variante (sowie alles, was noch langsamer ist) dagegen 56 Euro.

Zitat:
Das Verbundticket Passau-Linz kostet sogar nur 10,70€ mit der Senioren-VC! Das ist halt schon ein Witz, dass man VC-Rabatt in den österreichischen Verbünden offensichtlich hinbekommt (wie auch bei NE-Bahnen), das dann aber auf alte, weiße Opas und Omas beschränkt oder um den J-C zu zitieren...
Wie ich im VP geschrieben habe: die Seniorenermäßigung gibt es im gesamten Verbundverkehr der dort genannten Verbünde, d.h. sie ist schlicht und einfach eine Sozialleistung. Zumindest innerhalb Wiens ist diese Ermäßigung auch nicht an eine VC gebunden, sondern es reicht ein Personalausweis mit Geburtsdatum.
[www.vor.at]

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: kbs956

Datum: 01.05.21 17:26

kmueller schrieb:
38815 schrieb:
Das ist einer der größten Schwachpunkte vom Online-Vertrieb der DB, dass dort nur eine Ermäßigung angegeben werden kann.
An den DB-Fahrscheinautomaten kann man aber (wie bei den ÖBB auch) ganz normal VC und BC50 kombinieren, dort versteckt unter "weitere Ermäßigungen".
Ein kleiner Unterschied ist, daß in Österreich auf jedem Bahnhof ein solcher Automat steht, während das in Deutschland mittlerweile Glückssache ist. Mich würde aber gar nicht stören, daß irgendein Kleinstadtbahnhof keine Fahrten über hunderte Kilometer ins Ausland anbietet, denn das buche ich sowieso zuhause an einem Rechner. Mich stört viel mehr der Tarifwirrwarr auf Alltagsstrecken wie Düsseldorf-Köln.
[...]
In Österreich gibt es ja dann auch noch die Möglichkeit in Fernverkehrszügen nachzulösen - mit nur 3 Euro Aufpreis relativ preiswert. Nicht an allen Halten gibt es Möglichkeiten zum Fahrkartenverkauf, sodass dann der Verkauf im Zug ohne Aufpreis stattfindet - auch im Nahverkehr, wo sonst ein Nachlösen nicht möglich ist. Ob es aber einen FV-Halt betrifft ist mir nicht bekannt.

Die VC-Ermäßigung bei Fahrten innerhalb von Verkehrsverbünden ist auch ein tolles Service (das Service in Ö), auch wenn es auf der ÖBB-Homepage doch etwas umständlich formuliert ist: "Wird die ÖBB-Vorteilscard vom jeweiligen Verkehrsverbund nicht anerkannt, erhalten Sie in diesem Fall stets ein ÖBB Standard-Einzelticket mit der jeweiligen ÖBB-Ermäßigung."



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.05.21 17:30.

Re: Unlogisch?

geschrieben von: ABomz

Datum: 01.05.21 19:35

hsimpson schrieb:
Avala schrieb:
Zitat
Am Fahrscheinautomaten wird man sogar nicht mal vorgewarnt. Da kommen einfach zwei Tickets raus.
Was macht es für einen Unterschied, ob 1 oder 2 Tickets rauskommen und wozu brauchts da eine Warnung?
Du verlierst deine Fahrgastrechte für den Umstieg.
Wo steht das eigentlich? Die EU-Verordnung

[eur-lex.europa.eu]

sagt in Artikel 6 doch, dass ein Beförderungsvertrag, der für die Fahrgastrechte maßgebend ist, aus einem oder mehreren Beförderungsausweisen bestehen kann.

Frage zu einem anderen, aber thematisch passenden Fall:

Wie steht es um die Fahrgastrechte bei einer Fahrt Deutschland-Wien-Split, ab Wien im globalpreispflichtigen EN 1253, wenn mangels Durchgangsfahrkarte DB-Sparpreis bis Wien und Globalpreis für den EN kombiniert werden und beide Tickets in 1 Vorgang im DB-Rz mit Verbindungsausdruck für die Gesamtstrecke erworben wurden?

Hat man im Falle des Anschlussverlusts innerhalb Deutschlands oder in Wien Anspruch auf Hotelübernachtung, Erstattung von neu gekauften Tickets für anderen Beförderer (d.h. HZ) und Erstattung von 50% der Kosten von Sparpreis und Globalpreis?

Würde die ÖBB Hotelgutscheine zur Verfügung stellen, oder man in Vorleistung gehen müssen?

FGR bei mehreren Fahrausweisen

geschrieben von: 38815

Datum: 01.05.21 19:56

Hallo,

ABomz schrieb:
hsimpson schrieb:
Avala schrieb:
Zitat
Am Fahrscheinautomaten wird man sogar nicht mal vorgewarnt. Da kommen einfach zwei Tickets raus.
Was macht es für einen Unterschied, ob 1 oder 2 Tickets rauskommen und wozu brauchts da eine Warnung?
Du verlierst deine Fahrgastrechte für den Umstieg.
Wo steht das eigentlich? Die EU-Verordnung

[eur-lex.europa.eu]

sagt in Artikel 6 doch, dass ein Beförderungsvertrag, der für die Fahrgastrechte maßgebend ist, aus einem oder mehreren Beförderungsausweisen bestehen kann.

Frage zu einem anderen, aber thematisch passenden Fall:

Wie steht es um die Fahrgastrechte bei einer Fahrt Deutschland-Wien-Split, ab Wien im globalpreispflichtigen EN 1253, wenn mangels Durchgangsfahrkarte DB-Sparpreis bis Wien und Globalpreis für den EN kombiniert werden und beide Tickets in 1 Vorgang im DB-Rz mit Verbindungsausdruck für die Gesamtstrecke erworben wurden?

Hat man im Falle des Anschlussverlusts innerhalb Deutschlands oder in Wien Anspruch auf Hotelübernachtung, Erstattung von neu gekauften Tickets für anderen Beförderer (d.h. HZ) und Erstattung von 50% der Kosten von Sparpreis und Globalpreis?

Würde die ÖBB Hotelgutscheine zur Verfügung stellen, oder man in Vorleistung gehen müssen?
So einen Fall gab es bereits:
[www.drehscheibe-online.de]

Artikel 6 sagt im wesentlichen, dass es dem Beförderer überlassen ist, ob die Dokumente, die er aushändigt, einen durchgehenden Vertrag darstellen oder ob es mehrere getrennte sind, auch wenn alles in einem Auftrag ausgegeben worden ist. Davon ausgenommen sind Kulanzregelungen.
Hilfeleistung vor Ort wird es wahrscheinlich geben, Rückerstattungen durch ÖBB eher nicht.

Übrigens kommt bei dem von mir geschilderten Fall Friedrichhafen-St. Anton, bzw. Leoben-Freilassing kein Globalpreis aus dem Automat oder Buchungssystem heraus. Da kommen zwei aneinander gestückelte Standardtickets (ohne Reservierung) heraus. Einmal Binnen-, bzw. Verbundtarif und einmal internationaler Tarif. Der Sitzwagen im Nightjet ist nämlich, wenn man ihn im ÖBB-Binnenverkehr nutzt, nicht globalpreispflichtig. Warum hier dennoch getrennte Fahrkarten ausgegeben werden, wissen die ÖBB wahrscheinlich selber nicht.

Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.05.21 19:58.

Re: Unlogisch?

geschrieben von: Graz

Datum: 02.05.21 00:34

38815 schrieb:
Bei der besten Bahn Europas ist nichts unlogisch. Wenn überhaupt liegt der Fahrgast falsch.
Das Buchungssystem ist auch nicht ätzend langsam und zu buggy. Es ist einfach schön entschleunigend und hilft dem Fahrgast beim Entspannen.
Und dass man es nicht schafft, bei den Postbussen (einer ÖBB-Tochter!!) aktuelle Fahrplandaten auf oebb.at zu hinterlegen - vom städtischen ÖV, bzw. Bussen anderer Anbieter spreche ich noch gar nicht - das ist auch kein Problem. Da plant man seine Reise, steigt in Radstadt aus und guckt erstmal, wann der nächste Bus fährt. Hat vor der Erfindung von Computern und Smartphones doch auch geklappt. Sowas ist einfach nur exemplarisch für die überzogenen Ansprüche aus der DB- und SBB-Welt, bei der Schwebeseilbahnverbindungen im EFZ stehen und mit einem SP Europa durchtarifiert werden können. Nur weil man im Schieneland-Nr.1 sowas nicht hinkriegt...

Und das Preissystem ist sowieso perfekt, weil kmueller mit yield überfordert ist und sich dem alle unterzuordnen haben.

Wenn man an so perfekten Betrieben wie den österreichischen Bummelbahnen immer nur was zu nörgeln hat, sollte man mal die eigene Erwartungshaltung überdenken.

Gruß
Gerade in der ÖBB App geschaut. München - Hitzendorf bei Graz ist ohne Probleme als eine Fahrkarte buchbar. Zwischen Graz Hauptbahnhof und Hitzendorf fährt man sogar mit zwei Betriebern die nix mit der ÖBB zu tun haben. (Graz Linien im Stadtverkehr und Watzke beim Regionalbus. Das alles mit Informationen zum Busteig und den Fahrzeiten. Sogar von Sperre der Straßenbahn weiß Ding. Als Fahrplanauskunft ist die App/Webshop aber nicht gedacht, dafür gibt es Scotty. Da hast dann alles drin Nah/Fernverkehr, Regionalbusse mit Echtzeit*, Stadtverkehr mit Echtzeit*, Seilbahnen, sogar die Lilliputbahn im Prater ist drin.

*Natürlich nur dort wo es auch Echtzeitdaten gibt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 00:36.

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 02.05.21 10:03

38815 schrieb:
Genau mir bringt es gar nichts, weil ich nie von Köln nach Linz muss.
Und weil ich keine Senioren-BC50 habe.


Bist Du jetzt fertig mit der Nebelkerzen-Werferei? Da warst Du auch mal besser drin.
Mir ging es eigentlich mehr darum, dass du für deinen tollen Spontankauf am Automaten erstmal zum Bahnhof musst. Oder gibt es in Köln etwa noch wo anders DB Automaten (sowas gibt es, aber sehr selten)?

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 02.05.21 10:13

kmueller schrieb:
Ich habs gerade am PC probiert (das ist nun wirklich keine Alltagsreise). Dort geht es jedenfalls nicht, weil die DB-Seite die VC ausblendet, sobald ich BC50 angebe und umgekehrt.
Und genau da glänzt tatsächlich das Buchungssystem der ÖBB. Da kannst du gleich eine ganze Reihe Rabattkarten angeben, oder direkt in deinem Profil hinterlegen. Das beinhaltet sogar viele Netzkarten der Verbünde. Das wird dann alles automatisch bei der Buchung berücksichtigt, und man zahlt nur noch was man nicht abgedeckt hat.
Das ist aber tatsächlich manchmal auch etwas knifflig, da sich das System natürlich strikt an die Regeln hält. Fährt man z.B. mit hinterlegte Netzkarte Tirol über das deutsche Eck, dann unterscheiden sich die Preise im stündlichen Wechsel. Einmal zahlt man ab Wörgl, einmal erst ab Kufstein. Ob das in der Praxis aber wirklich Probleme verursacht weiß ich nicht.

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 02.05.21 10:35

MrEnglish schrieb:
Das ist aber tatsächlich manchmal auch etwas knifflig, da sich das System natürlich strikt an die Regeln hält. Fährt man z.B. mit hinterlegte Netzkarte Tirol über das deutsche Eck, dann unterscheiden sich die Preise im stündlichen Wechsel. Einmal zahlt man ab Wörgl, einmal erst ab Kufstein. Ob das in der Praxis aber wirklich Probleme verursacht weiß ich nicht.

Die Tarifregeln der ÖBB sind bezüglich des Stückelns mit Verbundfahrscheinen nun mal so. Wer mit einem Fahrschein, der in Kufstein stückelt, einen Zug benutzt, der dort nicht hält, dem fehlt nach ÖBB-Tarif der Abschnitt Wörgl - Kufstein. Da muss man mit Nachzahlung rechnen.

Re: Alltagstauglicher Normaltarif

geschrieben von: J-C

Datum: 02.05.21 10:40

Also knifflig ist es weniger, es ist einfach nur ein System, was man erst beim zweiten Hinschauen nachvollzieht schätze ich.

Als ich nach langer Zeit mal für eine Woche in Hamburg war eine Wochenkarte im HVV hatte und mal nach Lübeck wollte, stand ich einigermaßen ratlos vorm Automaten, da ich nicht wusste, ob und wie ich meine Fahrt nach Lübeck als Anschlussfahrkarte zum Großbereich des HVV erwerben konnte.

Das war noch, bevor ich meine MasterCard hatte.

Persönlich brauche ich heutzutage einen Automaten halt nur, wenn ich meinetwegen keine MasterCard habe oder wenn das Handy mal nicht genug Akku hat. Also eher als Notlösung.

Auf meiner Reise nach Dresden vor 2 Jahren habe ich alles am DB Navigator erledigt, das war schon ganz cool, vor allem, wo die Anreise aus Tschechien auch bei der DB gebucht wurde, da diese schneller als die CD die Fahrkarten für meine Reise freigeschaltet hat.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 10:41.
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -