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Bodenseefähre?

geschrieben von: junglok13

Datum: 23.04.21 11:24

Hallo, hab neulich mit Schrecken festgestellt, dass die Fähre mittlerweile in einer völlig verkorksten Lage fährt. Letztes Jahr im Sommer, als ich das letzte mal fuhr, waren die Anschlüsse nur in Friedrichshafen blöd, nun aber in Friedrichhafen und Romanshorn. Wobei man da zumindest bequem die Zeit an der Uferpromenade verschlendern konnte, auf dem Weg von Stadtbahnhof zum Hafen.
Dass die SBB da kein Interresse hat, den Fahrplan nach Deutschland kompatibel zu halten verständlich, aber auch nicht mehr zur Schweiz?
Oder ist das ein Corronafahrplan, damit Reisen eingeschränkt, unattraktiver wird, bzw. verstärkte Zoll, Coronakontrolle.

Ich wollte eigentlich im Sommer, die Hoffnung stirb zu letzt, bzw. hoffe dass ich in Gruppe2 bis Ende Juni geimpft bin, mal wieder ein paar Ausflüge in die Schweiz machen. Hab noch 20 Freizeittagestickes bis Dezember welche ich eigentlich im Sommer anfangen wollte zu verfahren.
Jetzt mal ein wenig vorplanen wollte und siehe da. AHHHHHH; HILFE; Das kann doch nicht wahr sein.

Will die Fähre wirklich nur noch Schweizer Einkaufstouristen, Mittagstischfahrgäste und LKWs, Radler und PKWs als Kunden, keine Bahnkunden mehr.

Man verliert über den See im Grunde nun 1 zusätzliche Stunde, als im Vergleich zum Fahrplan vor 2 Jahren, bzw. muss zusätzlich umsteigen.
Friedrichshafen an und erst 2 Stunden später Romanshorn ab nach Zürich.
Im Idealfall sollte der Fahrplan ja so aussehen Ankunft in Friedrichshafen Hafen und eine Stunde später Abfahrt in Romanshorn in Richtung Zürich.

Nun hat man nur Anschlüsse ins direkte Umland von Romanshorn, weiterweg, nur noch mit zusätzlichen Umstiegen verbunden.
So wird dass nichts mit der Verkehrswende.
Bleibt somit eigentlich nur noch den Weg um den See, der ist nun leider konkurrenzlos geworden, durch diesen missglückten Fahrplan.

Gibt es da Hoffnung auf wieder Besserung.
Eigentlich wollte man ja Neue Fähren kaufen, für einen evtl. Halbstundentakt. Aber dann kam ja Corona und damit eben auch Einbruch der Reisen und somit auch der Einnahmen.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: theich

Datum: 23.04.21 12:06

Das grosse Problem ist, dass die Besteller nicht kapiert haben, wie ein Taktfahrplan funktioniert. Nämlich mit überall derselben Symmetrieminute.

Weil der Kanton Thurgau aber unbedingt Taktknöten in Romanshorn um 15 und 45 haben möchte, nicht aber für einen dritten Umlauf der Fähre zahlen möchte, gibts dort nun die bescheuerte Situation mit unterschiedlichen Anschlüssen je Richtung.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Manu Chao

Datum: 23.04.21 12:17

junglok13 schrieb:
Hallo, hab neulich mit Schrecken festgestellt, dass die Fähre mittlerweile in einer völlig verkorksten Lage fährt. Letztes Jahr im Sommer, als ich das letzte mal fuhr, waren die Anschlüsse nur in Friedrichshafen blöd, nun aber in Friedrichhafen und Romanshorn. Wobei man da zumindest bequem die Zeit an der Uferpromenade verschlendern konnte, auf dem Weg von Stadtbahnhof zum Hafen.
Dass die SBB da kein Interresse hat, den Fahrplan nach Deutschland kompatibel zu halten verständlich, aber auch nicht mehr zur Schweiz?
Oder ist das ein Coronafahrplan, damit Reisen eingeschränkt, unattraktiver wird, bzw. verstärkte Zoll, Coronakontrolle.
Bei jeder Verschlechterung zu vermuten dass die Verschlechterung per se das Ziel war geht eher schon in Richtung Paranoia.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: kentishman

Datum: 23.04.21 16:17

junglok13 schrieb:
Hallo, hab neulich mit Schrecken festgestellt, dass die Fähre mittlerweile in einer völlig verkorksten Lage fährt. Letztes Jahr im Sommer, als ich das letzte mal fuhr, waren die Anschlüsse nur in Friedrichshafen blöd, nun aber in Friedrichhafen und Romanshorn.
Dass die SBB da kein Interresse hat, den Fahrplan nach Deutschland kompatibel zu halten verständlich, aber auch nicht mehr zur Schweiz?
Oder ist das ein Corronafahrplan, damit Reisen eingeschränkt, unattraktiver wird, bzw. verstärkte Zoll, Coronakontrolle.
Das ist kein Coronafahrplan, war ab Dez. 2019 so.
Wie gesagt ist die Fähre jetzt auf den 15er Taktknoten orientiert; von Ulm kommend ist man 20min schneller in Zürich, weil die SBB ihre Züge beschleunigt hat, aber nur alle 2 Stunden (mit IRE). Richtung Ulm bleibt die Stundentakt.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 24.04.21 00:09

Wer bestellt denn die Fährlinie?

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Twindexx

Datum: 24.04.21 13:49

junglok13 schrieb:
Hallo, hab neulich mit Schrecken festgestellt, dass die Fähre mittlerweile in einer völlig verkorksten Lage fährt. Letztes Jahr im Sommer, als ich das letzte mal fuhr, waren die Anschlüsse nur in Friedrichshafen blöd, nun aber in Friedrichhafen und Romanshorn. Wobei man da zumindest bequem die Zeit an der Uferpromenade verschlendern konnte, auf dem Weg von Stadtbahnhof zum Hafen.
Dass die SBB da kein Interresse hat, den Fahrplan nach Deutschland kompatibel zu halten verständlich, aber auch nicht mehr zur Schweiz?
Die Fähre bedient in Romanshorn den Anschlussknoten um .15 mit guten Anschlüssen in alle Richtungen. Wo du da in Romanshorn schlechte Anschlüsse siehst, musst du nochmal erklären. Ausserdem betreiben die SBB in Romanshorn ausschliesslich den stündlichen Fernverkehrszug IC 8. Der Regionalverkehr wird vom Kanton Thurgau bestellt und wird auf der Schiene durch die eigenständige SBB-Tochterunternehmung Thurbo erbracht. Die Fähre wird von der Schweizerischen Bodensee-Schiffahrtsgesellschaft betrieben, die gehören schon lange nicht mehr den SBB.

Dieser Fähr-Fahrplan gilt so seit Dezember 2018, wo der Anschlussknoten in Romanshorn von 00/30 auf 15/45 verschoben wurde (später wurden einfach noch die zu knappen Umsteigezeiten in Romanshorn um zwei/drei Minuten verlängert, Romanshorn an/ab .05/.24 statt .08/.22). Dies wurde möglich, indem der Fernverkehr von Zürich um wenige Minuten beschleunigt und in eine neue Fahrlage gelegt wurde. Damit konnten die Anschlussknoten um 15 Minuten geschoben werden, womit sich Reisezeitverkürzungen von der Seelinie in den Rest der Schweiz um eine Viertel Stunde ergaben. Die Fähre wurde an dieses neue Knotensystem angepasst mit dem Resultat, dass es in Romanshorn weiterhin gut stimmt, nicht mehr jedoch in Friedrichshafen. Das ist ein Resultat aus der Tatsache, dass Thurgau mehr an die Fähre zahlt als die deutsche Seite; und wer zahlt, schafft an.

junglok13 schrieb:
Man verliert über den See im Grunde nun 1 zusätzliche Stunde, als im Vergleich zum Fahrplan vor 2 Jahren, bzw. muss zusätzlich umsteigen.
Friedrichshafen an und erst 2 Stunden später Romanshorn ab nach Zürich.
Im Idealfall sollte der Fahrplan ja so aussehen Ankunft in Friedrichshafen Hafen und eine Stunde später Abfahrt in Romanshorn in Richtung Zürich.
Nein, verlieren tust du nichts. Da hast du irgendwie nicht richtig nachgesehen.

Ein Vergleich in der Beispielstunde ab 12.00 Uhr:

                              2018   2021 
------------------------------------------
                              IC 8   IC 8
Zürich HB                 ab  12.07  12.05
Romanshorn                an  13.18  13.12

                              Fähre  Fähre
Romanshorn                ab  13.36  13.24
Friedrichshafen Autoquai  an  14.17  14.08
------------------------------------------
                              Fähre  Fähre
Friedrichshafen Autoquai  ab  12.40  12.21
Romanshorn                an  13.21  13.05

                              IC 8   S7
Romanshorn                ab  13.41  13.17
Weinfelden                an    │    13.33
                                │
                                │    IR 75
Weinfelden                ab    │    13.36
Zürich HB                 an  14.51  14.25

Wenn du nicht zusätzlich umsteigen willst in Weinfelden, dann kannst du in Romanshorn auch auf den IC 8 warten, Romanshorn ab 13.48, Zürich HB an 14.55 Uhr. Du verlierst aber keine ganze oder gar zwei Stunden, sondern dann wären es einfach 23 Minuten mehr als früher. Die S7 ist extra als schneller Anschlusszug für den IR 75 in Weinfelden konzipiert worden und verkehrt daher in Schnellzuglage nur mit Halt in Amriswil analog zum IC 8. Damit wird der IC 8 zum durchgehenden Halbstundentakt ergänzt und der 15/45-Knoten in Romanshorn funktioniert vollumfänglich. In Kreuzlingen ist dies leider noch nicht möglich, die S44 in Ergänzung zum IR 75 ohne Halt bis Weinfelden als Anschluss an den IC 8 zu führen. Die dafür nötigen weiteren Ausbauten sind jedoch auf dem Weg und dann kann auch der 15/45-Knoten in Kreuzlingen vollumfänglich halbstündlich funktionieren.

junglok13 schrieb:
Nun hat man nur Anschlüsse ins direkte Umland von Romanshorn, weiterweg, nur noch mit zusätzlichen Umstiegen verbunden.
So wird dass nichts mit der Verkehrswende.
Bleibt somit eigentlich nur noch den Weg um den See, der ist nun leider konkurrenzlos geworden, durch diesen missglückten Fahrplan.

Gibt es da Hoffnung auf wieder Besserung.
Eigentlich wollte man ja Neue Fähren kaufen, für einen evtl. Halbstundentakt. Aber dann kam ja Corona und damit eben auch Einbruch der Reisen und somit auch der Einnahmen.
Der Kanton Thurgau wünscht sich schon länger den Halbstundentakt der Fähre. Diesbezüglich fehlt aber auf deutscher Seite die Zahlungsbereitschaft. Schon jetzt zahlt der Kanton Thurgau mehr als die deutsche Seite.
Verkehrswende funktioniert übrigens tatsächlich so. Die viertel Stunde Reisezeitverkürzung erhöht die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in jedem Fall. Bist du zuvor zum Beispiel in Arbon um 12.17 Uhr abgefahren, dann warst du nach einem Umstieg in Romanshorn um 14.58 Uhr in Bern; heute fährst du in Arbon um 12.34 Uhr ab und bist nach einem Umstieg in Romanshorn weiterhin um 14.58 Uhr in Bern (oder um 12.04 ab Arbon mit Umstieg in Weinfelden und Zürich HB und Ankunft um 14.28 Uhr in Bern) - man hat also 17 Minuten Reisezeit eingespart.
Dazu kommt, dass zwischen Romanshorn und Weinfelden nun ein Schnellzughalbstundentakt mit IC 8 und S7 angeboten wird. Der schlanke Anschluss in Weinfelden ist attraktiv ohne lange Wartezeiten und der Bahnhof Weinfelden wurde dazu extra um eine zweite Unterführung ergänzt. Hier wird Geld in viele kleinere Projekte in der Fläche investiert, die sich zu einem Konzept ergänzen, welches in der Region und dann auch überregional kürzere Reisezeiten und bessere Takte in Verbindung mit besseren Anschlüssen ergibt. Damit wird der öffentliche Verkehr attraktiver und trägt so zu einem Umstieg vom Auto in den öV bei.


theich schrieb:
Das grosse Problem ist, dass die Besteller nicht kapiert haben, wie ein Taktfahrplan funktioniert. Nämlich mit überall derselben Symmetrieminute.
Das ist falsch. Der Kanton Thurgau weiss sehr gut, wie das funktioniert. In Romanshorn hattest du einfach die Wahl zwischen langen Umsteigezeiten oder Verschiebung um 15 Minuten. Im Prinzip handelt sich aus Sicht des Kantons Thurgau auch weiterhin um einen 00-symmetrischen Fahrplan, bei dem einfach 50% des Angebots ausfallen.

theich schrieb:
Weil der Kanton Thurgau aber unbedingt Taktknöten in Romanshorn um 15 und 45 haben möchte, nicht aber für einen dritten Umlauf der Fähre zahlen möchte, gibts dort nun die bescheuerte Situation mit unterschiedlichen Anschlüssen je Richtung.
Das ist falsch. Der Kanton Thurgau zahlt heute schon mehr, obwohl das Verhältnis 50/50 sein müsste. Es ist die deutsche Seite, welche den Halbstundentakt blockiert. Da kommen die unterschiedlichen Vorstellungen über den öffentlichen Verkehr in beiden Ländern zum Vorschein. Das, was in Deutschland der Stundentakt ist, ist in der Schweiz der Halbstundentakt, wenn es ums Thema zeitgemässe Taktintervalle geht.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg




6-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.04.21 14:18.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 24.04.21 14:50

Twindexx schrieb:
theich schrieb:
Das grosse Problem ist, dass die Besteller nicht kapiert haben, wie ein Taktfahrplan funktioniert. Nämlich mit überall derselben Symmetrieminute.
Das ist falsch. Der Kanton Thurgau weiss sehr gut, wie das funktioniert. In Romanshorn hattest du einfach die Wahl zwischen langen Umsteigezeiten oder Verschiebung um 15 Minuten. Im Prinzip handelt sich aus Sicht des Kantons Thurgau auch weiterhin um einen 00-symmetrischen Fahrplan, bei dem einfach 50% des Angebots ausfallen.
Nur hat man eben in Romanshorn nicht um 15 min verschoben um in der üblichen Fahrplansymmetrie zu bleiben, sondern eine Richting um 15 und die andere um 45 min, wodurch eben dieser massive Hinketakt herauskomt, wenn irgendwo in der Verbindung sonst noch ein Strecke mit Stundentakt auftaucht, die dann mit der "üblichem" Nullsymmetrie betrieben wird.

Dieser unübliche Takt auf der Fähre auf der Fähre im Prinzip auch nicht nötig, es wäre ein sauberer Stundentakt mit trotzdem schlanken Anschlüssen im .15/.45-Knoten in Romanshorn möglich.
Allein aus Kostengründen weicht man auf der Fähre vom üblichen Stundentakt ab, da man so eine Fähre samt Personal einsparen kann.

Ähnliches beim Seehäsle Radolfzell-Konstanz, das hat zu den Nebenzeiten ebenfalls eine krummen Stundentakt, da man durch die schiefe Fahrplanlage dann einen Lokführer einsparen kann sowie etwas Leerlaufdiesel etc. (Fahrzeuge spart man nicht wirklich, da zur HVZ im Halbstundentakt trotzdem beide Triebwagen benötigt werden und zur Nebenzeit durch den schiefen Takt einer gar nicht fährt und der andere dafür doppelt so viele Kilometer macht).

Gruß
Florian



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.04.21 14:51.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Twindexx

Datum: 24.04.21 15:00

Florian Ziese schrieb:
Dieser unübliche Takt auf der Fähre auf der Fähre im Prinzip auch nicht nötig, es wäre ein sauberer Stundentakt mit trotzdem schlanken Anschlüssen im .15/.45-Knoten in Romanshorn möglich.
Allein aus Kostengründen weicht man auf der Fähre vom üblichen Stundentakt ab, da man so eine Fähre samt Personal einsparen kann.
Das ist ja logisch. Denn mit drei Fähren im Umlauf wäre man dann kostenmässig bereits beim Halbstundentakt, der mit einer Umlaufzeit von 90 Minuten (35 Minuten Fahrzeit bei zehn Minuten Wendezeit, mal zwei) ja mit eben drei Umläufen vorgesehen ist. Und kostenmässig im Halbstundentakt zu sein ohne einen Halbstundentakt zu fahren sprengt nun wirklich jede Wirtschaftlichkeitsrechnung. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Kanton Thurgau heute schon finanziell der deutschen Seite unter die Arme greift.
Auch im Kanton Thurgau wird der Verkehr mit Steuergeld bestellt und die Verwaltung hat da gegenüber der steuerzahlenden Bevölkerung eine Verantwortung zum verantwortungsbewussten Umgang. Da gehört ein Stundentakt auf Kostenniveau eines Halbstundentakts nicht dazu. Und es ist auch selbstverständlich klar, dass von einem Halbstundentakt auch die deutsche Seite profitiert, weshalb die deutsche Seite auch in der Pflicht ist, ihren Teil dazu zu zahlen.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.04.21 15:03.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Rodscha

Datum: 24.04.21 15:11

Twindexx schrieb:Zitat:
Und es ist auch selbstverständlich klar, dass von einem Halbstundentakt auch die deutsche Seite profitiert, weshalb die deutsche Seite auch in der Pflicht ist, ihren Teil dazu zu zahlen.
Wobei hoffentlich auch selbstverständlich klar ist, dass die deutsche Seite sich überlegen darf ob sie vom Halbstundentakt (mindestens) soviel mehr profitiert wie sie mehr zahlen muss. In der Pflicht ist sie nur, wenn sie diesen Halbstundentakt auch will (zumindest moralisch, den Inhalt der Verträge kenne ich leider nicht).

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Twindexx

Datum: 24.04.21 15:27

Rodscha schrieb:
Wobei hoffentlich auch selbstverständlich klar ist, dass die deutsche Seite sich überlegen darf ob sie vom Halbstundentakt (mindestens) soviel mehr profitiert wie sie mehr zahlen muss.
Deshalb sollen zwar vier Batteriefähren angeschafft werden (drei für die halbstündlichen Umläufe plus eine Reservefähre), aber der zusätzliche Takt erstmal nur zu Spitzenzeiten geführt werden.

Somit hätten wir dann generell weiterhin Romanshorn an/ab .05/.24 im Stundentakt mit zwei Umläufen. In jenen Stunden mit Halbstundentakt wird dann eine dritte Fähre eingeschert und der Fahrplan wie folgt angepasst: Friedrichshafen an .26 und .56, Friedrichshafen ab .04 und .34, Romanshorn an .09 und .39 sowie Romanshorn ab .21 und .51.

Dort, wo der Halbstundentakt von der deutschen Seite nicht mitbestellt wird, muss man sich dann aber auch von der deutschen Seite aus mit Kritik am Fahrplanangebot entsprechend zurückhalten.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.04.21 15:29.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Rodscha

Datum: 24.04.21 15:34

Twindexx schrieb:
Zitat:
Dort, wo der Halbstundentakt von der deutschen Seite nicht mitbestellt wird, muss man sich dann aber auch von der deutschen Seite aus mit Kritik am Fahrplanangebot entsprechend zurückhalten.
Dem stimme ich dir, was die Bestellerorganisationen betrifft, durchaus zu.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 24.04.21 16:17

Twindexx schrieb:
Florian Ziese schrieb:
Dieser unübliche Takt auf der Fähre auf der Fähre im Prinzip auch nicht nötig, es wäre ein sauberer Stundentakt mit trotzdem schlanken Anschlüssen im .15/.45-Knoten in Romanshorn möglich.
Allein aus Kostengründen weicht man auf der Fähre vom üblichen Stundentakt ab, da man so eine Fähre samt Personal einsparen kann.
Das ist ja logisch. Denn mit drei Fähren im Umlauf wäre man dann kostenmässig bereits beim Halbstundentakt, der mit einer Umlaufzeit von 90 Minuten (35 Minuten Fahrzeit bei zehn Minuten Wendezeit, mal zwei) ja mit eben drei Umläufen vorgesehen ist.
Wenn es so logisch ist, warum hast du dann nicht das geschrieben, sondern eine andere positiver wirkende Argumentation vorgeschoben? Grund ist eben nicht, dass ein üblicher Stundentakt nicht ginge oder zu dem 15/45-Knoten in Romanshorn inkompatibel wäre oder längere Reisezeiten erzeugen würde. Der Hinketakt mit zwangsweise unvermeidbaren schlechten Anschlüssen in eine Richtung bei anderen Stundentaktlinien ist allein aus Kostengründen eingeführt worden.
Ist ja an sich nicht so wirklich schlimm, wenn man sparsam ist. Nur sollte das auch so benannt werden.

Gruss

Florian

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: theich

Datum: 24.04.21 17:12

Twindexx schrieb:

theich schrieb:
Das grosse Problem ist, dass die Besteller nicht kapiert haben, wie ein Taktfahrplan funktioniert. Nämlich mit überall derselben Symmetrieminute.
Das ist falsch. Der Kanton Thurgau weiss sehr gut, wie das funktioniert. In Romanshorn hattest du einfach die Wahl zwischen langen Umsteigezeiten oder Verschiebung um 15 Minuten. Im Prinzip handelt sich aus Sicht des Kantons Thurgau auch weiterhin um einen 00-symmetrischen Fahrplan, bei dem einfach 50% des Angebots ausfallen.
Was für eine Argumentation. Da kann man auch sagen, im Prinzip ist jeder Fahrplan ein 00-symmetrischer Taktfahrplan mit Minutentakt bei dem Teile des Angebots ausfallen!

Fakt ist, man hat jetzt Verbindungen nur noch in eine Richtung. Z.B. kommt man von Friedrichshafen nach Heerbrugg, nicht aber umgekehrt. Oder von Rheineck aus gesehen ist es exakt umgekehrt.

Twindexx schrieb:
theich schrieb:
Weil der Kanton Thurgau aber unbedingt Taktknöten in Romanshorn um 15 und 45 haben möchte, nicht aber für einen dritten Umlauf der Fähre zahlen möchte, gibts dort nun die bescheuerte Situation mit unterschiedlichen Anschlüssen je Richtung.
Das ist falsch. Der Kanton Thurgau zahlt heute schon mehr, obwohl das Verhältnis 50/50 sein müsste. Es ist die deutsche Seite, welche den Halbstundentakt blockiert. Da kommen die unterschiedlichen Vorstellungen über den öffentlichen Verkehr in beiden Ländern zum Vorschein. Das, was in Deutschland der Stundentakt ist, ist in der Schweiz der Halbstundentakt, wenn es ums Thema zeitgemässe Taktintervalle geht.

Nein es ist nicht falsch. Wenn der Kanton Thurgau sich für Taktknoten um 15 und 45 entscheidet muss er auch die Konsequenzen tragen. Will er aber offensichtlich nicht. Ob Halbstundentakt oder nicht, es braucht einen dritten Umlauf um die Symmetrieminute wieder auf 00 zu bringen.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: junglok13

Datum: 24.04.21 18:30

Twindexx schrieb:
Nein, verlieren tust du nichts. Da hast du irgendwie nicht richtig nachgesehen.
....
Ich hab mal etwas abgekürzt, es braucht kein Vollzitat.

Du hast aber die halbe Reisekette unterschlagen.

Ich sagte zwischen Ankunft mit den Zug in Friedrichshafen und Abfahrt mit den Zug in Romanshorn sind es 2 Stunden.
Im Idealfall sollten es hierbei aber nur 1 Stunde sein.
Daher besteht scheinbar auch seitens der Schweiz da kein Interresse mehr, an Bahnfahrer. Denn früher sind zumindest eine Handvoll Reisenden insbesondere Halbtax Inhaber diese Route gefahren, da für diese Gruppe dieses Routing billiger war, bei etwa fast gleicher Fahrzeit, als um den See.

Bsp.
Ravensburg Ab 9:27 Uhr
Friedrichshafen Hafen An 9:53 Uhr
Friedrichshafen Ab 10:21 Uhr
Romanshorn An 11:05 Uhr
Romanshorn Ab 11:48 Uhr
Zürich An: 12:55 Uhr
Zürich Ab: 13:05 Uhr (Wobei es ab Zürich egal ist welches Endziel ob Lugano, Genf oder Lausanne)
Lugano An 14:58 Uhr


Alternativen mit der selben Fahrzeit gibt es nun auch stündlich mit dem Bus Ravensburg-Konstanz bei 5 min schnellerer Fahrzeit.
Ravensburg Ab 9:35 Uhr
Konstanz An 11:11 Uhr
Konstanz Ab 11:24 Uhr
Weinfelden An 11:54 Uhr
Weinfelden Ab 12:06 Uhr
Zürich An 12:55 Uhr

Schneller geht es mittlerweile nur noch über Schaffhausen
Ravensburg Ab 10:51 Uhr
Schaffhausen An 12:15 Uhr
Schaffhausen Ab 12:47 Uhr
Zürich An 13:23 Uhr
Wobei auch hier die Fahrtzeit schneller gehen könnte wenn der Anschluss in Schaffhausen besser wäre.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.04.21 18:34.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Twindexx

Datum: 24.04.21 18:34

Florian Ziese schrieb:
Wenn es so logisch ist, warum hast du dann nicht das geschrieben, sondern eine andere positiver wirkende Argumentation vorgeschoben? Grund ist eben nicht, dass ein üblicher Stundentakt nicht ginge oder zu dem 15/45-Knoten in Romanshorn inkompatibel wäre oder längere Reisezeiten erzeugen würde. Der Hinketakt mit zwangsweise unvermeidbaren schlechten Anschlüssen in eine Richtung bei anderen Stundentaktlinien ist allein aus Kostengründen eingeführt worden.
Diese Stundentaktlinien musst du aber relativ lang suchen. Deshalb stünden die Mehrkosten eines Stundentakts mit drei Fährumläufen ebenfalls in keinem Verhältnis. Mit der unsymmetrischen Fahrlage haben die meisten Fahrgäste dank Halbstundentakt ab Romanshorn keine Nachteile und profitieren damit von der Reisezeitverkürzung.


theich schrieb:
Fakt ist, man hat jetzt Verbindungen nur noch in eine Richtung. Z.B. kommt man von Friedrichshafen nach Heerbrugg, nicht aber umgekehrt. Oder von Rheineck aus gesehen ist es exakt umgekehrt.
Du tust hier gerade so, als wenn es nicht möglich wäre, von Heerbrugg nach Friedrichshafen zu kommen. Das ist sicher falsch. Du hast dir hier natürlich gerade ein sehr unschönes Beispiel ausgesucht, damit es möglichst gut zu deiner Argumentation passt. Wenn du jedoch die Reisendenströme auf der Fähre anschaust, dann ist die Relation Heerbrugg-Friedrichshafen jedoch ziemlich unbedeutend für die Fähre selbst
Ansonsten wird spätestens ab Dezember 2024 der IR 13 zum durchgehenden Halbstundentakt verdichtet. Eventuell könnte es diesen Halbstundentakt auch bereits ab Dezember 2022 im Abschnitt St. Gallen-Heerbrugg geben, das wird aber vom genauen Konzept des Bus-Ersatzverkehrs Altstätten-Buchs während der achtmonatigen Vollsperrung im Jahr 2023 abhängen, welches derzeit in Erarbeitung ist.

theich schrieb:
Nein es ist nicht falsch. Wenn der Kanton Thurgau sich für Taktknoten um 15 und 45 entscheidet muss er auch die Konsequenzen tragen. Will er aber offensichtlich nicht. Ob Halbstundentakt oder nicht, es braucht einen dritten Umlauf um die Symmetrieminute wieder auf 00 zu bringen.
Also zuerst mal ist es nicht der Kanton Thurgau, der die Knotenstruktur hier bestimmt hat. Am Anfang ist immer der 00/30-Knoten Zürich HB, der als Taktgeber für die ganze Schweiz fungiert. Hier nach und über Romanshorn extra 15 Minuten Reisezeit draufzugeben, nur damit die Fähre 00-symmetrisch mit zwei statt drei Umläufen passt, hat mit einem attraktiven öffentlichen Verkehr nichts zu tun. Oben hatten wir es von der Verkehrswende. So funktioniert die nicht. Da musst du diese möglichen 15 Minuten Ersparnis von Zürich her weitergeben, indem du den Knoten von 00/30 auf 15/45 verlegst.
Und nochmal 15 Minuten im Fernverkehr von Zürich nach Romanshorn wird man kaum mit verhältnismässigem Aufwand schaffen können. Somit ist der 15/45-Knoten in Romanshorn praktisch alternativlos, weil das nunmal die Knotenzeit ist, zu der der wichtigste Anschlusszug den Knoten Romanshorn erreicht.

Und ein dritter Fährumlauf ist ohne Halbstundentakt eben wie gesagt nicht zu rechtfertigen. Weil für diese Mehrkosten musst du unbedingt auch einen verhältnismässigen Mehrwert generieren. Und nur wegen der 00-Symmetrie ergibt sich dieser Mehrwert eben nicht bei weitestgehend halbstündlichen Verbindungen.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Twindexx

Datum: 24.04.21 18:57

junglok13 schrieb:
Du hast aber die halbe Reisekette unterschlagen.
Und du unterschlägst den Halbstundentakt Romanshorn-Zürich mit S7 und IR 75. Deshalb sieht dein Beispiel nämlich erstmal wie folgt aus:

Ravensburg Ab 09:27 Uhr
Friedrichshafen Hafen An 09:53 Uhr
Friedrichshafen Ab 10:21 Uhr
Romanshorn An 11:05 Uhr
Romanshorn Ab 11:17 Uhr
Weinfelden An 11:33 Uhr
Weinfelden Ab 11:36 Uhr
Zürich An: 12:25 Uhr

Und dann bekommst du die Anschlüsse im 12.30-Knoten statt im 13.00-Knoten Zürich HB. Zwar fährt erst ab 2023 um 12.33 Uhr ein IC 2 ab Zürich HB nach Lugano, aber wenns unbedingt Lugano sein muss, kannst du dich auch einfach eine Stunde früher auf den Weg machen. Bei der Verbindung via Schaffhausen macht es dir ja auch nichts aus, eine nur zweistündliche Verbindung als Beispiel zu wählen:

Ravensburg Ab 08:52 Uhr
Friedrichshafen Stadt An 09:06 Uhr
Friedrichshafen Stadt Ab 09:12 Uhr
Friedrichshafen Hafen An 9:13 Uhr
Friedrichshafen Autoquai Ab 09:21 Uhr
Romanshorn An 10:05 Uhr
Romanshorn Ab 10:17 Uhr
Weinfelden An 10:33 Uhr
Weinfelden Ab 10:36 Uhr
Zürich HB An 11:25 Uhr
Zürich HB Ab 11:33 Uhr
Lugano An 13:30 Uhr

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 24.04.21 20:23

Twindexx schrieb:
Florian Ziese schrieb:
Wenn es so logisch ist, warum hast du dann nicht das geschrieben, sondern eine andere positiver wirkende Argumentation vorgeschoben? Grund ist eben nicht, dass ein üblicher Stundentakt nicht ginge oder zu dem 15/45-Knoten in Romanshorn inkompatibel wäre oder längere Reisezeiten erzeugen würde. Der Hinketakt mit zwangsweise unvermeidbaren schlechten Anschlüssen in eine Richtung bei anderen Stundentaktlinien ist allein aus Kostengründen eingeführt worden.
Diese Stundentaktlinien musst du aber relativ lang suchen. Deshalb stünden die Mehrkosten eines Stundentakts mit drei Fährumläufen ebenfalls in keinem Verhältnis. Mit der unsymmetrischen Fahrlage haben die meisten Fahrgäste dank Halbstundentakt ab Romanshorn keine Nachteile und profitieren damit von der Reisezeitverkürzung.
Ach, rund um Friedrichshafen gibt es überall schon länger Halbstundentakte...?

Gruss
Florian

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Twindexx

Datum: 24.04.21 21:05

Florian Ziese schrieb:
Ach, rund um Friedrichshafen gibt es überall schon länger Halbstundentakte...?
Das ist nicht das Problem des Kantons Thurgau. Nochmal zur Erinnerung: Der Kanton Thurgau zahlt bereits mehr an den Fährbetrieb als die deutsche Seite, obwohl eine faire Verteilung je Hälftig wäre. Und wer zahlt, schafft an. Damit hat sich der Kanton Thurgau auch durchgesetzt mit der zum Knoten Romanshorn passenden Fahrlage.
Die deutsche Seite darf gerne ihren finanziellen Beitrag erhöhen, um damit mehr Mitsprache in der Angebotsgestaltung zu erhalten.

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Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: Stupor Mundi

Datum: 24.04.21 21:42

Zumal die Verbindung via Schaffhausen mit dem kommenden Fahrplanwechsel wegfällt, dann keine Direktzüge Ravensburg-Schaffhausen mehr und keine passenden Anschlüsse mehr in Friedrichshafen Stadt. Eventuell noch eine Option mit der Fähre Friedrichshafen-Konstanz als eventuelle Alternative zum Bus nach Konstanz, habe jetzt aber die Fahrzeiten nicht extra geprüft.

Re: Bodenseefähre?

geschrieben von: oberländer

Datum: 25.04.21 00:06

Twindexx schrieb:
Florian Ziese schrieb:
Dieser unübliche Takt auf der Fähre auf der Fähre im Prinzip auch nicht nötig, es wäre ein sauberer Stundentakt mit trotzdem schlanken Anschlüssen im .15/.45-Knoten in Romanshorn möglich.
Allein aus Kostengründen weicht man auf der Fähre vom üblichen Stundentakt ab, da man so eine Fähre samt Personal einsparen kann.
Das ist ja logisch. Denn mit drei Fähren im Umlauf wäre man dann kostenmässig bereits beim Halbstundentakt, der mit einer Umlaufzeit von 90 Minuten (35 Minuten Fahrzeit bei zehn Minuten Wendezeit, mal zwei) ja mit eben drei Umläufen vorgesehen ist. Und kostenmässig im Halbstundentakt zu sein ohne einen Halbstundentakt zu fahren sprengt nun wirklich jede Wirtschaftlichkeitsrechnung. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Kanton Thurgau heute schon finanziell der deutschen Seite unter die Arme greift.
Es geht nicht nur um Kostenersparnissen, sondern um den Unterhalt der Fähren, welche mit Ausnahme der Euregia alle nicht mehr die jüngsten sind. Mit drei Umläufen sind drei von drei vorhandenen Fähren im Einsatz. Reserve Null. Sobald eine der Fähren in den Unterhalt/Reparatur muss, geht es nicht mehr auf. Der Kanton Thurgau mag den Halbstundentakt wollen, aber entspricht er auch dem Bedürfniss der deutschen Seite?

Aber die Beteiligten müssen sich bei der Flotte ohnehin langsam was einfallen lassen. Zwei der drei Fähren sind 63 (!), bzw. 56 Jahre alt. Aber ob da "Batteriefähren" der Weisheit letzter Schluss sind...
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