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Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: leofink

Datum: 15.04.21 05:13

PKP Cargo schrieb:
44 115 schrieb:
Guten Morgen,Marc!
Würde mir ja gerne eine in den Garten stellen:=)
Mein Gärtchen ist halt zu klein;das Geld ginge schon:=)
Olaf
Hi Olaf,

du hast 450,000 CHF? Wusste gar nicht das du Millionär bist?😅
Ellenlang muss ja nicht schwer sein😉

Gruß Marc
Musst dich nicht schämen dafür: Armut ist in der Schweiz keine Schande!

😅



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.04.21 05:14.

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: leofink

Datum: 15.04.21 05:26

NIch verstehe nur Bahnhof schrieb:
44 115 schrieb:
Marc,nein,Millionär war ich mal,bevor ich das Haus der Tochter vermacht habe.Jetzt ist sie Millionärin.
In der Schweiz ist es unüblich, Immobilien ganz abzubezahlen. Bleibt nach Abzug der Hypothek da immer noch 1MFr übrig? Denn nur dann könntest Du Dich (bzw. deine Tochter) als Millionär bezeichnen.
Nur bei denen, die nicht rechnen können.
Ich bin erstaunt, wieviele ältere Leute, ihr Haus abbezahlt haben.
Ich habe jeden Bänkler unterschreiben lassen wollen, der mir vorgelabert hat, dass man mit Hypotheken Steuern sparen könne: "Sie unterschreiben mir da, dass ich Ende Jahr mehr Geld zur Verfügung habe und übernehmen die Differenz!"
Keiner hat unterschrieben:
Denn Ja, ich spare Steuern: Von den 5'700 Franken Hypothekarzinsen, die ich von den Steuern abziehen konnte, habe ich viellecht 2'000 Fr Steuern gespart, aber der Bank 5700 Franken in den Hintern geschoben, ohne dass sich meine Schuld um einen Franken verringert hat!
Wir haben jedes Jahr eine fiktive Steuererklärung gemacht ohne Hypothek: Wir wären durch Wegfall des Hypothekarzinses immer gegen 3'000 Franken günstiger gekommen!
Und das wusste der Bänkler.
Und seit 2010 weiss man, dass die Banken mehr Geld verzockt haben, als alle Bankraube der letzten 2'000 Jahre gekostet haben. Man kann also überspitzt sagen: Der wahre Bankräuber ist hinter dem Schalter!

Um zum Thema zu kommen: die 450'000 für eine Lok sind das Eine: Die Erhaltung und Ersatzteile und die Bürokratie zum Weiterbetrieb das andere, und nicht ganz billig.

Wer die Lok in den Garten stellen will, sollte mal prüfen, ob sie nicht asbesthaltig ist (zu meinen Zeiten waren die Ventis mit Spritzsabest ummantelt), und sich überlegen, wo er mit den Tonnen von Trafooel hinwill.

Gruss Leo



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.04.21 05:34.

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: leofink

Datum: 15.04.21 05:41

Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
11652 schrieb:Zitat:
Es gibt in der Schweiz ein paar Regionen, die eben ganz anders Funktionieren - eine davon eben Genf bis Lausanne und weiter. Um Nyon herum haben zahlreiche internationale Konzerne ihren Sitz - mit auch entsprechend vielen internationalen Mitarbeitenden (den sog. „Ex-Pats“).
Die „Folgen“ davon sind nicht nur horrende Preise beim Wohnen, das geht auch auf viele andere Bereiche über.
Warum es Stadler da grad in den hochsteurigen Thurgau verschlagen hat, kann ich aktuell nicht ganz nachvollziehen.
.
Vielleicht, weil du den Unterschied zwischen Unternehmenssteuern und Steuern für natürliche Personen nicht kennst?
😅
[wifoe.tg.ch]
[wifoe.tg.ch]

Abgesehen davon hat Stadler selig Bussnang zu einer Zeit gewählt, als das noch nicht so wichtig war.
Gruss Leo

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: Railfan

Datum: 15.04.21 11:03

Hallo

Bezüglich Fertigung in der Genferseeregion:

Gerade wurde bekannt, dass in der Genferseeregion kaum in handwerklichen Berufe junge Leute ausgebildet werden. Die Leute wollen lieber als Akademiker bei den dort ansässigen internationalen Unternehmungen arbeiten.

Stadler hat seine Fertigungsstätten nahe an der Grenze zu Deutschland und Österreich ausgebaut. Da sind ausgezeichnete Fachleute vorhanden. Diese motivierten Leute haben kreative Ideen, deshalb kann heute Stadler kreative Fahrzeuge für alle Eisenbahnbereiche anbieten.

Gruss Railfan

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: tkautzor

Datum: 15.04.21 11:32

Railfan schrieb:
Gerade wurde bekannt, dass in der Genferseeregion kaum in handwerklichen Berufe junge Leute ausgebildet werden. Die Leute wollen lieber als Akademiker bei den dort ansässigen internationalen Unternehmungen arbeiten.
Bei den hier ansässigen internationalen Unternehmungen arbeiten kaum hier ausgebildete Leute, und wenn dann nur in untergeorneten Diensten. Die dort als Akademiker angestellten Leute sind meist Expats. Wer hier studiert hat arbeitet meist bei Banken, Versicherungen, oder als Beamter, das ist nicht so anstrengend und die Gehalte sind gleich hoch.

Gruss, Thomas.
Railfan schrieb:Zitat:
Stadler hat seine Fertigungsstätten nahe an der Grenze zu Deutschland und Österreich ausgebaut. Da sind ausgezeichnete Fachleute vorhanden. Diese motivierten Leute haben kreative Ideen, deshalb kann heute Stadler kreative Fahrzeuge für alle Eisenbahnbereiche anbieten.
"kreativ" ist aber nicht im Sinne des Fahrgastes.

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: Railfan

Datum: 15.04.21 13:00

Hallo

Auf meinen vielen Reisen habe ich die Stadler-Fahrzeuge meist als bequeme, spurtstarke, laufruhige Fahrzeuge mit grossen Fenstern erlebt.

Ich freue mich auf die neuen BLS Züge, welche bald auch als REX auf "meiner" Strecke fahren werden.

Gruss Railfan
Railfan schrieb:Zitat:
Auf meinen vielen Reisen habe ich die Stadler-Fahrzeuge meist als bequeme, spurtstarke, laufruhige Fahrzeuge mit grossen Fenstern erlebt.
Ich Sag nur: GTW 3er Bank. Das ist ein Beispiel von vielen.

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: bollisee

Datum: 16.04.21 10:58

Florian Ziese schrieb:
bollisee schrieb:
Aber wenn man es konsequent zu Ende denkt, man hätte halt die Re 421 nicht nach Kaiseraugst verschiffen dürfen, sondern nach Singen. Dazu noch ein paar olle IC-Wägen. Die Rechnung ginge sogar auf. Bei jetzigen Konzept bleibt eine Zuggarnitur in Singen leer rumstehen. So braucht man Momentan 9 Wagengarnituren und 10 Loks. Würde man mit Re 421 fahren, so bräuchte man 8 Wagengarnituren und 9 Loks und könnte in Singen mit Zug umfahren hinkommen, ohne dass die 7 Minuten Wendezeit gefährdet sind, hätte dann sogar alle Züge umsteigefrei. Und die Gäubahn wäre dann eine echte Strecke für eine Oldtimerralley...
Im Grundtakt sieht doch anders aus: Eigentlich benötigt würden 7 IC2 (mit 7 Loks), mangels Zulassung der IC sieht es so aus:
8 Wagengarnituren (5x EC + 3x IC2) und 10 Loks (4x Re 4/4, 3x Taurus, 3x 147).
Durchgehend mit Wagenzügen wären es nur 7 Wagengarnituren, aber weiterhin mindestens 10, eher 11 Loks (für eine stabile Wende des langsamen IC in Stuttgart mit zwei Loks).
In Singen (gleich 2x wegen beiden Richtungen gleichzeitig) und Zürich benötigt man auf jeden Fall immer eine Lok mehr, in Summe also drei mehr.
Für diesen Verkehr benötigt es aber keine Re 4/4 II auf der Gäubahn, da keine durchgehenden Umläufe benötigt und genauso jede andere D-taugliche Lok eingesetzt werden kann. Also bevor man ausgelutschte Re 421 von den Schrottgleisen holt und teuer herrichtet vielleicht doch eher ein paar 101er weniger verschrotten als aktuell geplant.
Re 421 hat die SBB dann wohl eh nicht mehr genug für alle IC und man könnte dann auch nördlich von Singen schneller als 120 km/h fahren (auf soviel sind die Re 421 in D begrenzt, nur südlich Singen geht mehr).
Re 482 ist SBB Cargo aber auch am Abstossen, die wären dann noch besser geeignet. Und ansonsten hat die DB auch u.a. 185er, dazu lässt sich noch viel geeignetes Mieten.

Gruß

Florian
Selbst wenn die Re 421 nicht auf 120 begrenzt wäre, dann wage ich zu bezweifeln, dass die SBB noch genug Loks übrig hätte... Da ist nur noch eine Handvoll Re 421 noch betriebsfähig. Dem "Bender" zwischen den Römerruinen sind da schon genug zum Opfer gefallen und/oder mindestens in der Warteschlange... Irgendwie ist auch nicht so ganz verständlich, warum Fahrzeuge der 60er Jahre verkauft werden und Fahrzeuge der 80er Jahre zerlegt werden. Ich vermute, in Bern ist die Logik, nur der Konkurrenz keine Fahrzeuge verkaufen, lieber verrupfen lassen und draufzahlen, noch deutlicher ausgeprägt als in Berlin

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: e32

Datum: 16.04.21 15:12

Die Loks der 80er Jahre wurden noch fast nie Revidiert und in Deutschland sehr beansprucht.
Bei den älteren Loks hat man schon Revisionen bezahlt, drum will man diese behalten oder verkaufen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.21 17:12.
bollisee schrieb:
Da ist nur noch eine Handvoll Re 421 noch betriebsfähig. Dem "Bender" zwischen den Römerruinen sind da schon genug zum Opfer gefallen und/oder mindestens in der Warteschlange... Irgendwie ist auch nicht so ganz verständlich, warum Fahrzeuge der 60er Jahre verkauft werden und Fahrzeuge der 80er Jahre zerlegt werden. Ich vermute, in Bern ist die Logik, nur der Konkurrenz keine Fahrzeuge verkaufen, lieber verrupfen lassen und draufzahlen, noch deutlicher ausgeprägt als in Berlin
Wie schon geschrieben haben fast keine der Re 421 je eine R3 halten und sind schon von daher nicht im besten Zustand und der anspruchsvollere Einsatz in Deutschland hat es nur noch schlimmer gemacht. Wobei da die jahrelang an den Personenverkehr vermieteten fünf Loks nicht so belastet wurden.

Dazu kommt, die Loks haben kein ETCS und Klimaanlage haben sie auch nicht. Und die D-tauglich ist wenig interressant (da hat man eine grosse Zahl Re 482 die man genauso loswerden will).
Und da jetzt sowieso Re 4/4 II in grössere Zahl verschrottet werden, sind die Re 421 nicht gerade die Loks, die man unbedingt behalten will, da gibt es viele andere in besserem Zustand und mit besserer Ausstattung.

Und wie du auf die Idee kommst, dass die SBB die Re 421 nicht verkaufen will, verstehe ich nicht. Bisher wurden bereits 5 Re 421 verkauft (immerhin fast 20 % aller Loks). Ein paar weitere bekommt man vielleicht auch noch los, aber für viele dürfte es kaum Interessenten geben.

Gruss
Florian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.21 19:38.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




aber nicht für 450.000 CHF weil, wer will die Maschinen noch irgendwo einsetzen. Keine PZB und auch keine Chance auf einer EBA-Zulassung, siehe Re 421. Zudem die Maschinen noch ein Hauptuntersuchung/Revision brauchen und die dürfte auch nicht gerade billig sein.
Kommt auf den Schrottwert an. Der ist auch nicht unerheblich.

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: e32

Datum: 17.04.21 09:53

Florian Ziese schrieb:

(da hat man eine grosse Zahl Re 482 die man genauso loswerden will).

Gruss
Florian
Eigentlich wird mit dem Debakel aufgeräumt, das der ehemalige Cargo- Chef Normann ( Nordmann, ein Thema für sich) hinterlassen hat.
Der träumte in "Workshops" und "Seminaren", SBB-C werden ein "Global- Player".
Führte in Deutschland Güterzüge mit wenigen Wagen, aber in der Schweiz wurden Güterkunden mit wenigen Wagen auf den LKW verwiesen.
In Italien wollte er den Güterverkehr auch übernehmen.

Übrigens, es wurden nur die letzt abgelieferten Re 4/4 II für den Deutschlandverkehr umgerüstet, weil bei diesen sicher kein Asbest verbaut wurde.
Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
Kommt auf den Schrottwert an. Der ist auch nicht unerheblich.
Arg viel mehr kommt jetzt auch nicht raus.
Mischschrott wird aktuelle für 130 €/t gehandelt. Gut Kupfer geht derzeit mit 4,55 €/kg über den Tisch des Hauses. Da kommt dann vielleicht noch das dreifache drauf so daß wir dann bei maximal 40.000 € sind, aber eben nicht das zehnfache dessen für eine Lok die man aktuelle gerademal ansehen kann. Es kommt ja noch zum Kaufpreis eine Revision dazu und das dürfte nicht gerade Billig sein.

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: Lok35

Datum: 18.04.21 05:39

Der Verkauf kommt zu spät, zu einer Zeit, wo man günstig Loks leasen kann oder sogar neue kaufen könnte. Ich würde mir dann doch lieber einen Smartron zulegen !

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: leofink

Datum: 18.04.21 15:29

Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
Railfan schrieb:Zitat:
Auf meinen vielen Reisen habe ich die Stadler-Fahrzeuge meist als bequeme, spurtstarke, laufruhige Fahrzeuge mit grossen Fenstern erlebt.
Ich Sag nur: GTW 3er Bank. Das ist ein Beispiel von vielen.
Was aber kein Problem von Stadler, sondern vom Besteller ist!

Re: Vielleicht hat ja jemand das Geld. Re420 zu kaufen

geschrieben von: RABe514

Datum: 18.04.21 17:23

leofink schrieb:
Ich verstehe nur Bahnhof schrieb:
Railfan schrieb:Zitat:
Auf meinen vielen Reisen habe ich die Stadler-Fahrzeuge meist als bequeme, spurtstarke, laufruhige Fahrzeuge mit grossen Fenstern erlebt.
Ich Sag nur: GTW 3er Bank. Das ist ein Beispiel von vielen.
Was aber kein Problem von Stadler, sondern vom Besteller ist!
Stadlerfahrzeuge sind so einiges, aber laufruhig sind die in der Regel nicht. Der RVD hat z.B. ein übles Traktionsverhalten bei schlechtem Wetter.

Der GTW wurde explizit für die 3&2-Bestuhlung entworfen. Daher die breiteren Wagenkasten. Das war das Verkaufsargument. Niedrige Sitzplatzkosten.
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