DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Hier sind alle Beiträge zu schweizer und österreichischen Themen willkommen.
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
Eine länderübergreifende Initiative setzt sich für einen Wiederaufbau der Bahnstrecke zwischen Oberwart und Szombathely ein.
Unterstützungserklärungen werden gern angenommen ;-)

https://www.openpetition.eu/petition/online/zukunft-auf-schiene-a-joevo-sinen-van

https://hosting.photobucket.com/images/ee398/bahnsinn/Petition_1.JPG
https://hosting.photobucket.com/images/ee398/bahnsinn/Petition_2.JPG

https://hosting.photobucket.com/images/ee398/bahnsinn/Petition_3.JPG

https://hosting.photobucket.com/images/ee398/bahnsinn/Petition_4.JPG



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 09:35.
Bitte wenigstens in der Überschrift auf richtige Schreibweise achten.
Schreiben wir doch: " Wiederaufbau der Strecke von Oberwart nach Stein am Anger gefordert".
Servus,

mal eine Frage an Leute die sich dort auskennen:

Gibt es dort ein tatsächliches Verkehrsbedürfnis und besteht eine realistische Chance Züge füllen zu können?
Ich kenne die Gegend nur vom Urlaub her, und hattte irgendwie nicht das Gefühl, daß über die Grenze viel Personennahverkehr per PKW oder Bus läuft.

Danke für Aufklärung und Einschätzung

Robert
axelloko schrieb:
Schreiben wir doch: " Wiederaufbau der Strecke von Oberwart nach Stein am Anger gefordert".
Sehe ich auch so.
radlfahrer schrieb:
Servus,

mal eine Frage an Leute die sich dort auskennen:

Gibt es dort ein tatsächliches Verkehrsbedürfnis und besteht eine realistische Chance Züge füllen zu können?
Ich kenne die Gegend nur vom Urlaub her, und hattte irgendwie nicht das Gefühl, daß über die Grenze viel Personennahverkehr per PKW oder Bus läuft.

Danke für Aufklärung und Einschätzung

Robert
Es geht hier um Verkehr, der ja erst durch eine Wiedereröffnung erreicht werden soll.
Europa zusammenführen, gerade in einer Region, die tief gespalten war.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 23:16.
radlfahrer schrieb:
Gibt es dort ein tatsächliches Verkehrsbedürfnis und besteht eine realistische Chance Züge füllen zu können?

Würde irgendwer diese Frage stellen, wenn es um die Verbreiterung der Straße oder gar um eine Umfahrung geht?
Schienenradler schrieb:
radlfahrer schrieb:
Gibt es dort ein tatsächliches Verkehrsbedürfnis und besteht eine realistische Chance Züge füllen zu können?

Würde irgendwer diese Frage stellen, wenn es um die Verbreiterung der Straße oder gar um eine Umfahrung geht?

Der Vergleich hinkt doch etwas. bei Verbreiterungen oder [Orts-]Umfahrungen gibt es ja schon einen entsprechenden Verkehrsweg, welcher "nur" angepasst wird. In Deutschland werden Strassenausbauten z.T. auch sehr heftig und lange diskutiert ("Jeder möchte die besser ausgebaute Straße haben, meint aber, daß diese besser noch einen Ort die Straße gebaut werden soll" oder "Heiliger St. Florian verschon mein Haus zünd andere an").

In diesem Fall geht es jedoch um eine neue Bahnstrecke (zumindest gab es hier seit 1953 keinen Grenzüberschreitenden Personenverkehr), und ich finde daß die Frage nach dem Verkehrsbedürfnis durchaus berechtigt ist.

Versteht mich nicht falsch. Ich freue mich über jede neue Bahnstrecke (und besonders über grenzüberschreitende), aber das Geld sollte in Projekte investiert werden, in welchen dann auch wirklich Personen die Züge nutzen. Wenn dem hier so ist, bin ich sofort für den Wiederaufbau.
Ich sehe ein Verkehrsbedürfnis dieser sehr miteinander verwobenen Kleinregionen durchaus - im Einkaufs- und im Pendlerverkehr. Es arbeiten viele Menschen im jeweils anderen Bereich. Eingekauft wird dort seit Jahrzehnten ebenfalls auf jeweils beiden Seiten. Auch im Bereich Kultur- und Freizeit sehe ich Potential.

Dieter Zoubek
Schienenradler schrieb:
Würde irgendwer diese Frage stellen, wenn es um die Verbreiterung der Straße oder gar um eine Umfahrung geht?
Ja, warum auch nicht?
RhB WR 3811 schrieb:
axelloko schrieb:
Schreiben wir doch: " Wiederaufbau der Strecke von Oberwart nach Stein am Anger gefordert".
Sehe ich auch so.
Sehe ich nicht so! Das heißt vor Ort und in der Sprache der Menschen in dieser Region Szombathely. Daher passt das genau so wie geschrieben!

Die Strecke hätte Potential. Der Personenverkehr wurde für die Busse über Jahre gezielt kaputt gemacht. Die Güterzüge die heute nach Oberwart fahren sind voll ausgelastet, und es kommt nicht selten vor, dass Wagen zurückgelassen werden müssen. Diese Strecke wäre eine Konkurrenz für Frächter und Busunternehmen, daher wird sie nicht reaktiviert. Weil die Politik auf deren Seite steht.
1050.01 schrieb:
RhB WR 3811 schrieb:
axelloko schrieb:
Schreiben wir doch: " Wiederaufbau der Strecke von Oberwart nach Stein am Anger gefordert".
Sehe ich auch so.
Sehe ich nicht so! Das heißt vor Ort und in der Sprache der Menschen in dieser Region Szombathely. Daher passt das genau so wie geschrieben!
Dann bitte auch u.a. die englische Bezeichnung Cologne für Köln und die ungarische Bezeichnung Bécs für Wien tilgen.
mmandl schrieb:
1050.01 schrieb:
RhB WR 3811 schrieb:
axelloko schrieb:
Schreiben wir doch: " Wiederaufbau der Strecke von Oberwart nach Stein am Anger gefordert".
Sehe ich auch so.
Sehe ich nicht so! Das heißt vor Ort und in der Sprache der Menschen in dieser Region Szombathely. Daher passt das genau so wie geschrieben!
Dann bitte auch u.a. die englische Bezeichnung Cologne für Köln und die ungarische Bezeichnung Bécs für Wien tilgen.
Kann diese durchideologisierte @#$%& mit den Ortsnamen mal endlich aufhören?

Ganz ehrlich: wenn vor Jahrzehnten (im konkreten Fall vor über einem Jahrhundert) irgendeine Kleinstadt mal zu einem deutschsprachigen Land gehörte (bzw. zu einem von Deutschsprachigen regierten Land), heißt das nicht, dass deren deutschen Namen noch irgendwer kennt, denn Städte wie Szombathely gibt es doch in Gebieten der früheren k.u.k-Monarchie und den früheren deutschen Ostgebieten hundert- oder gar tausendfach. Der Pragmatismus gebietet es in den meisten Fällen, die heutigen landessprachlichen Bezeichnungen zu benutzen, schließlich tauchen die z.B. auch bei Openrailwaymap, Openstreetmap und in gängigen Bahnauskunftsformaten auf (ja, z.T. findet man einige Orte sicher auch mit der deutschen Bezeichnung, aber sicher nicht vollständig).

Das stellt wiederum überhaupt nicht in Frage, dass Großstädte Namen in verschiedenen Sprachen haben. München ist dann je nach Sprache eben München, Munich oder Monachium, Breslau eben Breslau, Wrocław oder Vratislav, und wenn man dann halt mal in einer Fremdsprache den landessprachlichen Namen nutzt, verstehen einen doch auch alle (anders als beim Gebrauch seit Jahrzehnten praktisch ausgestorbener deutscher Namen eher unbedeutender Kleinstädte).

Die einzige Stadt, bei dem ich konsequent und aus Überzeugung die landessprachliche Bezeichnung benutze, wenn ich von der Stadt selbst (oder auch dem Bahnhof) rede, ist Oświęcim. Deren früherer deutscher Name ist nämlich auf Ewigkeiten mit schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verbunden: Auschwitz.

Warum muss da eigentlich mindestens einmal im Monat wieder irgendwer so eine Sinnlosdiskussion vom Zaun brechen?

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.04.21 19:07.
def schrieb:Zitat:
Kann diese durchideologisierte @#$%& mit den Ortsnamen mal endlich aufhören?

Ganz ehrlich: wenn vor Jahrzehnten (im konkreten Fall vor über einem Jahrhundert) irgendeine Kleinstadt mal zu einem deutschsprachigen Land gehörte (bzw. zu einem von Deutschsprachigen regierten Land), heißt das nicht, dass deren deutschen Namen noch irgendwer kennt, denn Städte wie Szombathely gibt es doch in Gebieten der früheren deutschen k.u.k-Monarchie und den früheren deutschen Ostgebieten hundert- oder gar tausendfach. Der Pragmatismus gebietet es in den meisten Fällen, die heutigen landessprachlichen Bezeichnungen zu benutzen, schließlich tauchen die z.B. auch bei Openrailwaymap, Openstreetmap und in gängigen Bahnauskunftsformaten auf (ja, z.T. findet man einige Orte sicher auch mit der deutschen Bezeichnung, aber sicher nicht vollständig).

Das stellt wiederum überhaupt nicht in Frage, dass Großstädte Namen in verschiedenen Sprachen haben. München ist dann je nach Sprache eben München, Munich oder Monachium, Breslau eben Breslau, Wrocław oder Vratislav, und wenn man dann halt mal in einer Fremdsprache den landessprachlichen Namen nutzt, verstehen einen doch auch alle (anders als beim Gebrauch seit Jahrzehnten praktisch ausgestorbener deutscher Namen eher unbedeutender Kleinstädte).

Die einzige Stadt, bei dem ich konsequent und aus Überzeugung die landessprachliche Bezeichnung benutze, wenn ich von der Stadt selbst (oder auch dem Bahnhof) rede, ist Oświęcim. Deren früherer deutscher Name ist nämlich auf Ewigkeiten mit schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verbunden: Auschwitz.
Führt man sich vor Augen, dass Auschwitz eine ziemlich unbedeutende Kleinstadt im Westen Galiziens mit nicht einmal 40.000 Einwohnern ist, müsstest du bereits nach deiner allgemeinen "Großstadt-Regel" den offiziellen Namen der heutigen Verwaltungsgliederung verwenden.
mmandl schrieb:
Führt man sich vor Augen, dass Auschwitz eine ziemlich unbedeutende Kleinstadt im Westen Galiziens mit nicht einmal 40.000 Einwohnern ist, müsstest du bereits nach deiner allgemeinen "Großstadt-Regel" den offiziellen Namen der heutigen Verwaltungsgliederung verwenden.
Genau das tue ich (ich weiß, das mit dem verstehenden Lesen ist nicht jedem und jeder gegeben). Oświęcim ist die (heutige) Stadt, Auschwitz das frühere KZ. Über die frühere galizische Stadt spreche ich zu selten, um eine Sprachregelung zu finden. Im Zweifelsfall würde ich das auch eher pragmatisch angehen.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.04.21 19:12.

Diskussion beendet

geschrieben von: Sören Heise (Mod)

Datum: 08.04.21 19:35

Buonasera,

diese Diskussion ist beendet. Sie dreht sich um einen Nebenschauplatz, auf dem kaum auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen ist.
Im Auslandsforum schreiben wir das hier: Für alle Ortsnamen gilt: Dem Leser / Betrachter helfen in der Regel Namensvarianten, die in aktuellen Fahrplänen oder den einschlägigen Online-Karten zu finden sind! Daher sind die Ortsnamen im lateinischen Schriftzeichenraum grundsätzlich mindestens in der heutigen Nationalsprache zu nennen. Das schließt die Nennung anderer Ortsnamen nicht aus, erleichtert aber die Orientierung.

Viele Grüße
Sören