DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Hier sind alle Beiträge zu schweizer und österreichischen Themen willkommen.
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
Die an sich geplant gewesene Verlängerung der Notvergabe zur Sicherstellung des Angebotes auf der Strecke Wien - Salzburg (wo in nichtcovidären Zeiten der Fernverkehr eigenwirtschaftlich erbracht wird) inkl. gegenseitiger Ticketanerkenntnis ÖBB-Westbahn ist kurzfristig geplatzt, nachdem das BMF (Finanzministerium) die benötigten Mittel nicht freigibt.
Letzter Tag der Notvergabe ist somit der 7.2.2021.
Ab 8.2.2021 wird der Verkehr wieder eigenwirtschaftlich erbracht, die gegenseitige Ticketanerkenntnis endet mit diesem Tag. In weiterer Folge sind deutliche Angebotskürzungen bei beiden EVUs zu erwarten.

ÖBB Aussendung von 6.2. 12:32:
[www.ots.at]

Westbahn Aussendung von 6.2. 12:43:
[www.ots.at]


Weitere Infos:
[www.wienerzeitung.at]

Auszug daraus:
Gewessler an Blümel: "Pendler sind Leidtragende
Auch das Verkehrsministerium von Leonore Gewessler (Grüne) drängt Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zu einer Verlängerung der Staatshilfe für ÖBB und Westbahn. "Erteilt das Finanzministerium keine Zustimmung, müssen Zugverbindungen eingestellt werden. Leidtragende sind dann die auf den Zug angewiesenen Pendlerinnen und Pendler", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme aus dem Verkehrsministerium gegenüber der APA.
Nach Informationen der APA wurde der Antrag auf Verlängerung der Notvergabe bereits am 7. Jänner an das Finanzministerium geschickt, die Zustimmung blieb bisher ohne Angabe von Gründen aus. Das Finanzressort spielt den Ball zurück: "Zuständig für das Thema ist das Verkehrsministerium", hieß es auf Anfrage der APA lediglich.



Provodnik



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.21 23:55.
Nachdem ja bisher niemand "nein" gesagt hat, sondern jeder glaubt, der andere sei zuständig, besteht ja immerhin noch Hoffnung, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Wer hat denn über die erste Notvergabe entschieden? Die Wahrscheinlichkeit dürfte ja hoch sein, dass die Zuständigkeit weiterhin am gleichen Ort ist ...
philipp schrieb:
Nachdem ja bisher niemand "nein" gesagt hat, sondern jeder glaubt, der andere sei zuständig, besteht ja immerhin noch Hoffnung, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.


Nein, es gibt kein Missverständnis, sondern das türkise Finanzministerium will einfach bewusst das grüne Verkehrsministerium anrennen lassen. War auch bisher so, dass die Mittel für die Notvergabe vom BMF freigegeben wurden - das hat man bisher gemacht, jetzt aber nicht mehr.
Ist nicht nur bei der Notvergabe so, das BMF lässt das BMK gerne zappeln.
Provodnik schrieb:
philipp schrieb:
Nachdem ja bisher niemand "nein" gesagt hat, sondern jeder glaubt, der andere sei zuständig, besteht ja immerhin noch Hoffnung, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.


Nein, es gibt kein Missverständnis, sondern das türkise Finanzministerium will einfach bewusst das grüne Verkehrsministerium anrennen lassen. War auch bisher so, dass die Mittel für die Notvergabe vom BMF freigegeben wurden - das hat man bisher gemacht, jetzt aber nicht mehr.
Die Türkisen bzw. der Basti schauen einfach, wie weit sie gehen können, bis die Grünen aufbegehren.
Provodnik schrieb:
Die an sich geplant gewesene Verlängerung der Notvergabe zur Sicherstellung des Angebotes auf der Strecke Wien - Salzburg (wo in nichtcovidären Zeiten der Fernverkehr eigenwirtschaftlich erbracht wird) inkl. gegenseitiger Ticketanerkenntnis ÖBB-Westbahn ist kurzfristig geplatzt, nachdem das BMF (Finanzministerium) die benötigten Mittel nicht freigibt.
Sind die langsamen Railjets zwischen Salzburg und Wien nicht Teil des Verkehrsvertrags? Eigenwirtschaftlich laufen doch nur die stündlichen, schnellen Railjets, die nur in den Hauptstädten halten.
Wie hält man denn den Brenner-FV aufrecht. Der wird doch auch mit dem ausgedünnten Angebot einiges Miese machen.

Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.21 14:27.
38815 schrieb:
Provodnik schrieb:
Die an sich geplant gewesene Verlängerung der Notvergabe zur Sicherstellung des Angebotes auf der Strecke Wien - Salzburg (wo in nichtcovidären Zeiten der Fernverkehr eigenwirtschaftlich erbracht wird) inkl. gegenseitiger Ticketanerkenntnis ÖBB-Westbahn ist kurzfristig geplatzt, nachdem das BMF (Finanzministerium) die benötigten Mittel nicht freigibt.
Sind die langsamen Railjets zwischen Salzburg und Wien nicht Teil des Verkehrsvertrags? Eigenwirtschaftlich laufen doch nur die stündlichen, schnellen Railjets, die nur in den Hauptstädten halten.
Wie hält man denn den Brenner-FV aufrecht. Der wird doch auch mit dem ausgedünnten Angebot einiges Miese machen.

Gruß
Nein, alles Eigenwirtschaftlich. Also die RJX, die RJ, (die ICEs, der IC) und die Westbahn fahren eigenwirtschaftlich auf der Weststrecke Wien-Linz-Salzburg.

Übern Brenner fährt eh nur ein Zugpaar. Der RJX nach/von Bozen ist Bestellt von Österreich und Südtirol.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.21 14:44.
Alle Züge zwischen Wien und Salzburg sind generell eigenwirtschaftlich, für die ICEs nach Deutschland fließen keine Bestellerentgelte, abseits vielleicht von Verbundszuschüssen, da sie ja im VOR und im OÖVV drin sind.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
Und damit das ja nicht auf den guten ÖVP-Blümel zurckfällt, wird aus der zweiten Reihe schon einmal vorsorglich gegen das Verkehrsministerium gestänkert: [orf.at]

--

Edit:

Zur Einordnung dieser Rufe aus der ÖVP:

Zitat
§ 48. Für die Bestellung von gemeinwirtschaftlichen Leistungen für den Bund im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 über öffentliche Personenverkehrsdienste auf Schiene und Strasse und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 1191/69 und (EWG) Nr. 1170/70 des Rates, ABl. Nr. L 315 vom 3. Dezember 2007 S 1, ist der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen zuständig.
(Bundesbahngesetz in der aktuell gültigen Fassung; [www.ris.bka.gv.at]; Hervorhebung durch mich)

Aber die ÖVP hat es ja insbesondere in der aktuellen Regierung nicht so mit dem geltenden Recht. Vielleicht wäre es ganz hilfreich, wenn da Jemand einen Abschluss in Rechtswissenschaften hätte – die Justizministerin, die immerhin zeitweise als Rechtsanwältin tätig war, wird ja öfter untegebuttert oder gar nicht erst gefragt... Ist ja aber auch eine Grüne.

---
Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.21 18:50.
Provodnik schrieb:
philipp schrieb:
Nachdem ja bisher niemand "nein" gesagt hat, sondern jeder glaubt, der andere sei zuständig, besteht ja immerhin noch Hoffnung, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.


Nein, es gibt kein Missverständnis, sondern das türkise Finanzministerium will einfach bewusst das grüne Verkehrsministerium anrennen lassen. War auch bisher so, dass die Mittel für die Notvergabe vom BMF freigegeben wurden - das hat man bisher gemacht, jetzt aber nicht mehr.
Fazit: Österreich verkommt mehr und mehr zu einer Bananenrepublik.....

Trifft man sich nirgends in der Welt, dann trifft man sich in Tullnerfeld.
Jetzt gibt es auch im Internet einen Bericht, der nicht von den betroffenen Unternehmen verfasst wurde: [www.msn.com]

Das ganze kann nicht gut gehen. In einer Zeit, wo der Handel großteils zuhat und die Schulen zu haben, fährt man einen Stundentakt von Wien - Salzburg. Danach macht man auf und, logischerweise, reduzieren die Bahngesellschaften ihr Angebot um vorrausichtlich 50%. Eigentlich ein Fall für die extra 3 Sendung Realer Irsinn. In Niederösterreich hat man zudem das Problem, dass von Wien - St. Pölten es nur RJX, RJ und ICE gibt und keinen Nahverkehr. In St. Pölten sind alle Anschlussverbindungen auf die Ankunft des RJX bzw. tw. auch auf den RJ ausgelegt. Es wäre mehr als unverantwortlich, besser gesagt grob fahrlässig, hier angesichts der Öffnungen Einschränkungen vorzunehmen.

Wenn der Staat nicht von seiner Meinung abkommt, bliebe ja noch die Option, dass die ÖBB und WB einen Stundentakt im ÖBB-Takt einzurichten. Die einzige Änderung wäre, dass man gegenseitig nicht mehr die Tickets anerkennt. Die ICEs auf der Linie Wien - Passau werden komplett gestrichen und beginnen/enden in Passau HBF. Die ICEs sind überhaupt nicht in den Takt eingebunden (ICE Passau - Hainfeld mit Umstieg in St. Pölten bedeutet, dass man 45 Minuten in St. Pölten eine Maskenpause einlegen darf). Aber es sollte auch im Interesse der Westbahn und allen voran der ÖBB sein, dass die Infektionszahlen nicht unnötig ansteigen. Dann muss wieder alles zugedreht werden und man hat wieder weniger Fahrgäste.
Zitat
In Niederösterreich hat man zudem das Problem, dass von Wien - St. Pölten es nur RJX, RJ und ICE gibt und keinen Nahverkehr.
Was ist der CJX?

Zitat
Wenn der Staat nicht von seiner Meinung abkommt, bliebe ja noch die Option, dass die ÖBB und WB einen Stundentakt im ÖBB-Takt einzurichten.
So war es ja bis heute.

Zitat
Aber es sollte auch im Interesse der Westbahn und allen voran der ÖBB sein, dass die Infektionszahlen nicht unnötig ansteigen. Dann muss wieder alles zugedreht werden und man hat wieder weniger Fahrgäste.
Der nächste Lockdown kommt sowieso. Das ist keine Frage des ob, nur des wann.
CJX verkehrt aber nicht zwischen Wien HBF und Tullnerfeld. Und wenn man nicht nach Tullnerfeld kommt, kann man schwer nach St. Pölten kommen.

Neu wäre, dass man die Tickets nicht mehr gegenseitig anerkennt. Und, das habe ich auch geschrieben, war mein weiterer Vorschlag, dass man ALLE ICE komplett auf der Relation Wien - Passau streicht.

Man muss den nächsten Lockdown aber nicht unbedingt heraus provuzieren.
Warum muss man von Hauptbahnhof ins Tullnerfeld? Geht ja auch vom Westbahnhof oder Franz Josefsbahnhof?
Vom Westbahnhof kommt man 2x die Stunde nach St. Pölten.
Meyer-schlom schrieb:
CJX verkehrt aber nicht zwischen Wien HBF und Tullnerfeld. Und wenn man nicht nach Tullnerfeld kommt, kann man schwer nach St. Pölten kommen.

Neu wäre, dass man die Tickets nicht mehr gegenseitig anerkennt. Und, das habe ich auch geschrieben, war mein weiterer Vorschlag, dass man ALLE ICE komplett auf der Relation Wien - Passau streicht.

Man muss den nächsten Lockdown aber nicht unbedingt heraus provuzieren.
Wenn du Hbf meinst, dann schreib das auch. Und man kann mit der Straßenbahn direkt vom Hbf zum Westbahnhof fahren. Natürlich dauert das länger, aber die Meisten starten auch nicht am Hbf.

Und übrigens gibt es auch noch mehr Vetbindungen, vielleicht schaust du dir den Liniennetzplan vom VOR nochmal an.
Wieso die ICEs alle einstellen? Man kann das Angebot gerne reduzieren, anderseits verkehren sie ja oft nur noch zwischen Wien und Nürnberg. Würde man es wollen, würden sich entsprechende Kontrollen sicher ausgehen.

Man kann auch gerne das Angebot reduzieren, wie jetzt zwischen Wien und Prag, wo die Züge meistens heiße Luft transportieren (das taten sie schon oft vor Corona, aber jetzt entsprechend umso mehr). Aber es gibt Leute, die brauchen die Bahn auf dieser Relation und haben keine Alternativen als über die Grenze zu pendeln. Ich studiere zum Beispiel jetzt von Tschechien aus, aber ich werde dieses Jahr meine Verpflichtungen in Wien haben und da ist ein existenter Bahnverkehr über die Grenze für mich sehr wichtig.

Soweit ich weiß, werden die RJX und ICEs ja beibehalten und die RJs eben alle 2 Stunden verkehren. Das Angebot bleibt. Und auch die Reduktionen werden wohl bald wieder zurückgefahren, wenn die Auslastung wieder steigt.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.21 11:32.
J-C schrieb:

Soweit ich weiß, werden die RJX und ICEs ja beibehalten und die RJs eben alle 2 Stunden verkehren. Das Angebot bleibt.
Ohne Notvergabe nicht: [salzburg.orf.at]
Provodnik schrieb:
J-C schrieb:
Soweit ich weiß, werden die RJX und ICEs ja beibehalten und die RJs eben alle 2 Stunden verkehren. Das Angebot bleibt.
Ohne Notvergabe nicht: [salzburg.orf.at]
Und die ICEs sind eh schon ausgedünnt. Nun mal gespannt, wie es gleich aussieht...

---
Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit
Es fahren auch jetzt noch genauso viele Züge wie vor einer Woche, nur entfällt die gegenseitige Anerkennung der Fahrkarten. Bisher wurden z.B. die Westbahn-Fahrt, die in St. Valentin um 06:43 nach Wien fuhr, sowohl von der Westbahn als auch von der ÖBB als "ihr" Zug gerechnet.
Hier muss man dann halt beachten, zu welcher Zeit man fahren will und die Karte vom entsprechenden EVU kaufen.
Meyer-schlom schrieb:
In Niederösterreich hat man zudem das Problem, dass von Wien - St. Pölten es nur RJX, RJ und ICE gibt und keinen Nahverkehr.
Das ist halt das Problem, wenn man den FV als NV "missbraucht". Vor allem die langsamen RJ sind ganz klar Pendlerzüge vom jeweiligen Kern in den Speckgürtel - klassische NV-Strecke. Mit Fahrgästen, die die staatliche gestützten Zeitkarten nutzen und sich die ÖBB deren Akzeptanz vergüten lässt - also alles andere als eigenwirtschaftlich, sondern auf Steuergelder angewiesen.
So waren die RJ in der späteren Morgen-HVZ bzw. am Vormittag (Abfahrt nach ~ 8:00) von Wien nach Salzburg höchstens bis St.Pölten einigermaßen besetzt. Weiter nach Westen sank die Auslastung nicht selten in den untersten zweistelligen %-Bereich und hat sich auch rund um Linz bzw. Salzburg nicht nennenswert erholt. Wo das eigenwirtschaftlich gewesen sein soll: ??? So viel weiter runter kann die Auslastung auch jetzt nicht fallen; leer ist leer - mit oder ohne Corona.
Zitat
So waren die RJ in der späteren Morgen-HVZ bzw. am Vormittag (Abfahrt nach ~ 8:00) von Wien nach Salzburg höchstens bis St.Pölten einigermaßen besetzt. Weiter nach Westen sank die Auslastung nicht selten in den untersten zweistelligen %-Bereich und hat sich auch rund um Linz bzw. Salzburg nicht nennenswert erholt.
Und was willst du uns damit sagen? Dass der Vormittag im ÖV eine Schwachlastzeit ist?
Avala schrieb:
Und was willst du uns damit sagen? Dass der Vormittag im ÖV eine Schwachlastzeit ist?
Nein! Im NV ja, im FV nicht. Und die Auslastung der RJ auf der Westbahnstrecke passt(e) genau dazu. Was auf 99% des Bahnnetzes Bestellerentgelte erfordert, ist auf dieser Strecke garantiert nicht eigenwirtschaftlich. Was die ÖBB eindrucksvoll beweisen.
Der ORF meldete heute am Vormittag, dass sich eine Lösung abzeichnen soll. Die Verkehrsministerin sagt: "Wir haben alles vorbereitet für die Verlängerung der Notvergabe auf der Weststrecke." Der Finanzminister hingegen will sich noch nicht festlegen.
Mal sehen, ob und wann da was kommt.
ORF Meldung zur Notvergabe Westbahnstrecke
M-AG schrieb:
38815 schrieb:
Provodnik schrieb:
Die an sich geplant gewesene Verlängerung der Notvergabe zur Sicherstellung des Angebotes auf der Strecke Wien - Salzburg (wo in nichtcovidären Zeiten der Fernverkehr eigenwirtschaftlich erbracht wird) inkl. gegenseitiger Ticketanerkenntnis ÖBB-Westbahn ist kurzfristig geplatzt, nachdem das BMF (Finanzministerium) die benötigten Mittel nicht freigibt.
Sind die langsamen Railjets zwischen Salzburg und Wien nicht Teil des Verkehrsvertrags? Eigenwirtschaftlich laufen doch nur die stündlichen, schnellen Railjets, die nur in den Hauptstädten halten.
Wie hält man denn den Brenner-FV aufrecht. Der wird doch auch mit dem ausgedünnten Angebot einiges Miese machen.

Gruß
Nein, alles Eigenwirtschaftlich. Also die RJX, die RJ, (die ICEs, der IC) und die Westbahn fahren eigenwirtschaftlich auf der Weststrecke Wien-Linz-Salzburg.

Übern Brenner fährt eh nur ein Zugpaar. Der RJX nach/von Bozen ist Bestellt von Österreich und Südtirol.
Okay, danke.
Was ist mit (München-)Kufstein-Innsbruck? Da fahren mehr (leere) ECs.
Wegen einer Güterzugentgleisung zwischen Seekirchen am Wallersee und Hallwang-Elixhausen gibt es auf der Westbahnstrecke einen SEV. Für den Fernverkehr (RJX, RJ und Westbahn) verkehrt ein SEV zwischen Neumarkt am Wallersee und Salzburg Hbf. Die Westbahn und die langsamen RJ fallen zwischen Attnang-Puchheim und Salzburg aus, die RJX halten für diese Züge zusätzlich in Attnang-Puchheim, Vöcklabruck und Neumarkt am Wallersee und verkehren zwischen Neumarkt am Wallersee und Salzburg Hbf im SEV. Fahrkarten der ÖBB, Westbahn sowie der Verkehrsverbünde VOR und SVV, werden bis Störungsende (Voraussichtlich 14.02, 18 Uhr) gegenseitig anerkannt.
Meldung ÖBB
Meldung Westbahn
Das Hausdurchsuchungs- und Veruntreuungsministerium Finanzministerium von Gernot Blümel gab mit nur 1 Woche Verzögerung türkises grünes Licht für weitere Hilfsgelder inkl. Notvergabe. ÖBB- und WESTbahn-Tickets werden demnach bis nach Ostern, namentlich bis zum 7. April wieder gegenseitig anerkannt.

[wien.orf.at]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.21 15:26.