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 08/02 - Alpenlandforum 

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Murmeltier schrieb:
Re465 schrieb:
Zudem sind die jeweiligen Fahrten meist nicht Einzelverbindungen sondern bestehen meist aus 2 bis 3 Garnituren und sind bisweilen "bunt" gemischt.
Neudampf als erste, dann die Diesellok und die alte Dampfok als dritte Garnitur des "Paket" ist auch nicht unüblich.
Irgendwann wird sich die Achenseebahn mit solchen Konzepten näher auseinandersetzen müssen, und das eher früher als später. Dampfloks sind zwar äußerst langlebig, kommen aber irgendwann auch an eine zeitliche Nutzungsgrenze, jedenfalls im täglichen Dauereinsatz. Wenn ständig irgendwelche Teile endgültig hinüber sind, die alle nur mit einer Maßanfertigung ersetzt werden können, dann stellt sich schon die Frage, ob das noch wirtschaftlich sinnvoll ist. Und es ist ja auch eine berechtigte Frage, ob man ein Kulturgut, welches die alten Garnituren ohne Zweifel sind, einem solchen Verschleiss aussetzen sollte.
Hallo
Im Gegensatz zu den heutigen mit Elektronik vollgestopften Loks sind die Dampflok reiner Maschinenbau. Kessel, Fahrgestell und Rahmen neu fertigen ist nur ein finanzielles Problem. Wer miterlebt hat, wie zum Beispiel beim Dampfschiff Uri der Niederduckzylinder und alle Kessel ersetzt werden, der sieht keine unüberwindlichen Hindernisse ein Dampflok weiter zu betreiben.
Dampfmaschinen werden sogar noch neu gebaut:Dampfblatt_Nr33_RZ_web.pdf (dampferfreunde.ch)
DLM-Prospekt_Neue-Schiffsdampfmaschinen_d_2020-08-18.pdf (dlm-ag.ch)

Materialermüdung ist bei der langen Einsatzdauer kein Thema mehr. Bei der Anzahl Lastspielen seit der Eröffnung ist die Dauerfestigkeit sicher erreicht!

Und in den Werkstätten wird häufig viel gemacht, ohne, dass man es an die grosse Glocke hängt.
[www.flickr.com]
Oder auch in den "Hinterhofwerkstätten" wird mitunter manches gemacht:
Beispiel MH6:
Kessel neue Rauchkammer in Rostfrei:
[www.flickr.com]
Neue Triebstangen gschmiedet:
[www.flickr.com]
neue Bremsgestänge anfertigen:
[www.flickr.com]
[www.flickr.com]
[www.flickr.com]

Oder hier eine Reparatur, wie im Krieg:
[flic.kr]

Mit einem Schlosser mit Kesselschweisser Prüfung, einem Mechaniker und ein paar Hilfskräften, ggf unter Hinzuziehung von Fachfirmen, ist vieles möglich.
Du brauchst kein Laptop, es ist keine Software vorhanden deren Copyright beim Lieferanten ist der schon 5 Mal aufgekauft und eingegangen ist.
Hier hat es die heutige Generation dereinst, mit ihren Elektronikkisten wesentlich schwerer!

Natürlich kommt dann irgendwo der Zeitpunkt, wo man sich überlegen muss, ob der jetzt ausgeführte Dampfbetreib auch noch sinnvoll ist. Die Schafberg- und die Brienz Rothorn Bahn haben sich dieser Aufgabe zur rechten Zeit gestellt. Die Achenseebahn, meines Erachtens nicht.
Heute im Zeichen der Umweltproblematik wäre ein elektrisches Vorheizgerät und der Umbau auf Biodiesel eine gute Möglichkeit sich als umweltfreundlich zu präsentieren.
Auch ich als Heizer hätte nicht unbedingt Freude, wenn meine Hütte mehrmals täglich eingeräuchert würde.
Zudem wird die Kohleförderung in Europa nach und nach eingestellt. Ob uin Zukunft noch gute Lokkohle erhältlich ist, ist auch fraglich.
Gruss Leo



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.02.21 12:03.
Zitat
„Nur zwei Steuerwagen, die als so genannter Interventionszug dienen könnten, bleiben erhalten“,
Davon würde ich sogar einen als überdimensioniert finden. Oder seien sie gleich für die Zillertalbahn vorgesehen?
Mit der Firma von Christian Narr aus Achenkirch, der auch für die Zillertalbahn und die Schafbergbahn Projekte umsetzt gibt es ohnehin schon einen Partner für solche Arbeiten. Die neuen Wagen der Schafbergbahn wurden sogar auf der Achenseebahn getestet:

[www.tt.com]
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