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 08/02 - Alpenlandforum 

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Am 14.01.2021 hat es ohne Pause geschneit, es kam einiges an Schneemenge, so dass
die Arlbergbahn ab Mittag zwischen Bludenz und Landeck unterbrochen war.

Quelle: YouTube

REX von Bludenz
C0005 (2).jpg


C0005 (3).jpg

Regionalzug nach Buchs SG
C0005 (4).jpg

REX Richtung Bregenz
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1144 auf Rangierfahrt
C0005 (7).jpg



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.01.21 09:14.

Nichts aussergewöhnliches

geschrieben von: Christof 421

Datum: 17.01.21 11:32

solche Schneemengen gab es im letzten Jahrhundert in den Alpenländern praktisch jedes Jahr.
Solche Schneemengen gab es früher auch in den Mittelgebirgen, also nichts aussergewöhnliches.
Nur kann die heutige Generation mit solchen Schneemengen nicht mehr umgehen.
Dank Klimawandel werden die Winter immer wärmer, immer weniger Schnee.
Dieses Mal hat scheinbar eine aussergewöhnliche Wetterlage in der Stratosphäre zu einer schleichenden Front geführt.
Nur hat man noch nicht rausgefunden, ob diese Wetterlage auch auf den Klimawandel zurück zu führen ist.

Von Schneechaos würde ich mal gar nicht schreiben. Das mag vielleicht aus der Sicht der heutigen einsparungswütigen BWLern so sein, wettertechnisch ist es das jedenfalls nicht.
Einfach mal wieder ein ganz normaler Winter.

Und die diversen Gebirgsbahnen in den Alpenländern waren immer mal wieder stundenweise gesperrt wegen Massen von Schnee und Lawinenabgängen.
Eben, nichts besonderes.

Gruss aus Südbaden
Christof 421

Re: Nichts aussergewöhnliches

geschrieben von: Coburg_Bf

Datum: 17.01.21 13:00

Stimmt schon, man ist es einfach nicht mehr gewohnt.
Ähnliche Schneemengen gab es in meiner Kindheit auch in Oberfranken, das war so in den 80.er Jahren,
aber seitdem nicht mehr erlebt. Auch in Vorarlberg mittlerweile eher selten.
Auch wenn es zu Verkehrsbehinderungen gekommen ist, erfreue ich mich trotzdem an der weißen Pracht.

Danke. ? Zu den einstöckigen REX

geschrieben von: Packwagen

Datum: 17.01.21 21:27

Hallo,

wunderbare Aufnahmen. Zug und Schnee ist einfach herrlich. Danke.

Der REX mit 1144, Modularwagen und den zwei langen Schlieren - das ist aber nicht planmäßig? Blieb da im Schnee ein IC-Wagen in Vorarlberg hängen? Vagonweb sieht in Vorarlberg für einstöckige, Lok bespannte REX fünf Schlieren-Wagen als planmäßig an. Siehe zB hier: [www.vagonweb.cz]


Danke.

Viele Grüße Packwagen - Meine Bild-Beiträge: [www.drehscheibe-online.de]
https://abload.de/img/1989-05-23-dms905inli4ykl8.jpg

Re: Danke. ? Zu den einstöckigen REX

geschrieben von: Coburg_Bf

Datum: 18.01.21 06:42

Diese Garnitur ist auch schon mit 3 IC-Wagen gefahren, siehe Link bei Minute 2:35. Man versucht halt was für den nicht vorhandenen Talent 3 zusammen zu kratzen.

[www.youtube.com]

Re: Nichts aussergewöhnliches

geschrieben von: Klosterwappen

Datum: 18.01.21 22:08

Im Jänner 1983 war ich in Lech schifahren.

Am letzten Tag der Woche begann es wie blöd zu schneien.
Mehrere Autochtone sagten uns, wenn wir abreisen wollen sollen wir uns sputen, weil die Straße gesperrt werden wird.
Also rafften wir schnell unsere Sachen zusammen und nahmen ein Taxi - der Postbus fuhr nicht mehr.
Wir kamen gerade noch nach Langen, dann war die Straße zu. Was er Taxler gemacht hat, weiß ich nicht.

Wir schlugen dann mehrere Stunden in der Reste von Langen tot um dann mit dem "West-Kurier" nach Wien zurück zu fahren.
Ich hatte für den Folgetag einen "L-Stempel". Ich kämpfte mich als der Zug einfuhr durch hüfthohen Schnee zur führenden 1044 vor, der Tfzf nahm mich freundlicherweise trotzdem mit.
Die Fahrt war irre. Es gab Lawinenwarnstufe 2 und etwa einen Meter Neuschnee. Die Maschine pflügte sich durch die Schneemassen. Damals gab es noch einige Form(vor)signale, deren Stellung nicht wahrnehmbar war.
In Zell/See lag kaum weniger Schnee, wir konnten nicht gegen die Schneewand vor uns anfahren. Der Tfzf schob etwa 50m zurück und dann mit Schwung gegen die Schneewand, die wir durchbrachen.
Bei Ederbauer gab es ein Wintergewitter vom Allerfeinsten.

Und dann noch eine lustige Aktion. Bei einem Blockposten dürfte uns der Blockwärter verschlafen haben, das Signal stand auf "Halt". Der Tfzf bremste vorher runter, schaltete die Lüfter aus und rollte ganz langsam auf den Blockposten zu. Direkt davor betätigte er den "Elefantenfurz", das Makrofon. Wir sahen einen Schatten durch das Häuschen zischen und schon stand das Signal auf grün.

Trotz all dieser Widernisse kam der Zug pünktlich in Wien an - allerdings hatte er auch eine sehr kommote Fahrzeit.