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 08/02 - Alpenlandforum 

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ab heute 17:00 bis Montag.

Nicht weil die Strecken verlegt wären oder die OL runterkommt. Nein, wegen vorhergesagter Schnneefälle.

Ich erinnere mich gerade an das berühmte Werbeplakat aus den 70ern: "Der Winter bahnt sich an" und denk' mir meinen Teil

Gruß vom bahnplaner



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:04:14:47:38.
Das hätte es vor 20 Jahren nicht gegeben, aber was will man mit solchen Angsthasen. Es hilft auch nichts, wenn man Presseaussendungen verschickt, indem man für den Winter gerüstet ist. Es ist zum Lachen!
Quelle?
Gruß Yannis

Edit: Im LOK Report steht nur von möglichen Einstellungen - [www.lok-report.de]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:04:15:58:34.
Ich sag jetzt nix - weil ich kenne mich nicht aus, wurde mir heute bei einem kritischen Post beschieden.
Dachte, das würde man nur in Deutschland machen... 50 Sympathiepunkte Abzug für die ÖBB.
Guten Abend
Im "Wetter vor acht" in der ARD wurde für Österreich und die Schweiz vor Neuschnee gewarnt, der Höhen von zwei bis drei Meter erreichen kann.
Ich denke, dass diese Schneemengen in Verbindung mit der in den von STIB verlinkten Artikeln erwähnten Lawinengefahr eine vorsorglich Einstellung des Bahnverkehrs auf den gefährdeten Strecken ausreichend begründen.
Ob der Verkehr auf den Straßen durch dieses Extremwetter weniger gefährdet ist kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.
Gruß Achim
Ich erinnere mal daran, dass noch immer ein Fahrzeug in Südtitol fehlt das letztes Jahr von einer Mure verschüttet wurde. Da wird man vorsichtig.
THU schrieb:
Dachte, das würde man nur in Deutschland machen... 50 Sympathiepunkte Abzug für die ÖBB.
Dein Post würde ich verstehen, wenn man in Kärnten und Salzburg den gesamten Verkehr einstellen würde. Immerhin besser, als das irgendwo eine Lawine runterkommt und man einen Railjet dann im Graben suchen kann. DB-Style wäre es, in ganz Österreich (außer vielleicht auf der Wiener Stammstrecke) den gesamten Verkehr wegen Unwetter einzustellen.

Mit dem Auto ist es halt anders, wenn ein Auto von der Straße abkommt, muss man die Straße danach nur kurzfristig sperren. Da sind die Aufräumarbeiten in meinetwegen drei Stunden erledigt und die Straße kann wieder aufgemacht werden. Beim Zug sind dann noch die ganzen Untersuchungen und alles, da ist dann die Strecke mindestens mal zwei Tage dicht.
Hallo!

Bei diesem Link gibt es sogar Karten, die anzeigen, wie viel Schnee bis Sonntag Abend möglich sind: [www.wetteronline.de].

Deshalb ist es besser, lieber den Verkehr einzustellen. Dann ist der Schaden wesentlich geringer. Im Übrigen sei auch an die Winterkatastrophe 1978/79 in Norddeutschland (einschließlich der damaligen DDR) erinnert. Damals sind auch einige Züge, aber auch Autos usw., teilweise mehrere Tage eingeschneit gewesen.

Zumindest die Regionen mit den massivsten Schneemengen haben dadurch eine weiße Weihnacht sicher.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
Meyer-schlom schrieb:
THU schrieb:
Dachte, das würde man nur in Deutschland machen... 50 Sympathiepunkte Abzug für die ÖBB.
Dein Post würde ich verstehen, wenn man in Kärnten und Salzburg den gesamten Verkehr einstellen würde. Immerhin besser, als das irgendwo eine Lawine runterkommt und man einen Railjet dann im Graben suchen kann. DB-Style wäre es, in ganz Österreich (außer vielleicht auf der Wiener Stammstrecke) den gesamten Verkehr wegen Unwetter einzustellen.

Mit dem Auto ist es halt anders, wenn ein Auto von der Straße abkommt, muss man die Straße danach nur kurzfristig sperren. Da sind die Aufräumarbeiten in meinetwegen drei Stunden erledigt und die Straße kann wieder aufgemacht werden. Beim Zug sind dann noch die ganzen Untersuchungen und alles, da ist dann die Strecke mindestens mal zwei Tage dicht.
Soweit muß es erst gar nicht kommen, daß ein Railjet im Graben liegt, da die Trassierung ja lawinenfreundliche gewählt wurde und zudem noch genügend Lawinenschutzdächer vor allem an der Südrampe existieren. Wenn eine Lawine runter geht, gibt es einen Kurzschluß in der Oberleitung und diese ist Stromlos. Bei Stromlosigkeit ist der Zug zum Stillstand zu bringen, egal wo. Andererseits ist zu hinterfragen, wo sind die zahlreichen Investitionen der ÖBB zum Thema Streckensicherheit hingeflossen und was wurde da gemacht?

Ich kenne den Eisenbahnbetrieb seit meiner Kindheit, also mehr als 40 Jahre. Aber was heute aufgeführt wird, ist nur mehr peinlich. In Sillian liegen aktuell 61 cm Schnee, in Mallnitz 51 cm. Bei solchen Bedingungen bin ich vor mehr als 20 Jahren sogar noch mit dem Zug pünktlich in die Schule gekommen!
Der Wetterbericht ist auch leicht negativ für diese Gegend.

Bergfex hat für Sillian gute 160 cm Schnee bzw. 200 Liter Regen in den nächsten 48 Stunden voraus gesagt.
[www.bergfex.at]
In Bozen kommen sie auf nicht ganz so hohe aber doch noch beachtliche Werte von 70 bis 120 Liter.
[wetter.provinz.bz.it]
Interessant sind hier die stark schwankenden Schneefallgrenzen gepaart mit ordentlich strengem Wind.
Mallnitz sieht es noch ein wenig anders aus. Da sind 160 cm am Berg und 100 cm im Tal bis Sonntag Abend voraus gesagt. Auch bei stark schwankenden Temperaturen und strengem Wind.
[www.bergfex.at]
[www.wetteronline.de]
Das macht die Sache nicht so harmlos, wie sie klingt.

Daher schlage ich vor, erfahrene Schneeschaufler hier aus dem Forum mit Schneeschaufeln auszustatten. Dann sollte der Schnee quasi die Flucht ins Mittelmeer von alleine antreten. Aber vergesst mir die Schneewächten an den Graten oben am Anfang der Lawinenstriche nicht. Die müssen zuerst weg.

keiner hat die Absicht die Grenzen zu Schließen...
Keiner hat die Absicht eine Ausgangssperre zu verhängen...
Walter Ulbricht: „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“
Eurocity341 schrieb:
Zumindest die Regionen mit den massivsten Schneemengen haben dadurch eine weiße Weihnacht sicher.
Diese Regionen liegen allerdings ziemlich hoch. Die Schneefallgrenze soll im Bereich 1000-1400m schwanken. Wenn es am Montag abkühlt, soll der Niederschlag stark nachlassen (wie meistens bei Kaltfronten).

Bei dieser Art von Wetter (relativ milde aber extrem feuchte Luft aus dem Mittelmeer fließt gegen die Alpen und regnet sich dort ab) muß man in den Höhenlagen der Bahnen und Hauptstraßen eher Überschwemmungen und Erdrutsche fürchten als Lawinen. Je näher dem Alpenhauprkamm, desto mehr, und dann noch 10-20km drüber hinaus (u.a. ins Gasteinertal, wo die Bahnstrecke verläuft).
In Italien ist auch der Verkehr auf manchen Strecken präventiv eingestellt worden, so auf den Streckenabschnitten Olang - Innichen, Udine - Tarvisio, Udine - Sacile, Casarsa - Portogruaro.

Udine - Tarvisio verstehe ich nicht wirklich, da diese Strecke zwischen Carnia und Tarvisio großteils im Tunnel verläuft.
railjet schrieb:
In Italien ist auch der Verkehr auf manchen Strecken präventiv eingestellt worden, so auf den Streckenabschnitten Olang - Innichen, Udine - Tarvisio, Udine - Sacile, Casarsa - Portogruaro.

Udine - Tarvisio verstehe ich nicht wirklich, da diese Strecke zwischen Carnia und Tarvisio großteils im Tunnel verläuft.
Die Strecke wurde in Friaul Julisch Venezien von der Regionalregierung gesperrt, weil es wegen der Wetterlage eine Ausgangssperre gibt. Deshalb sind bestimmte Linien gesperrt, weil niemand das Haus verlassen darf und nicht weil die Strecke von RFI gesperrt wurde. Darf der Güterverkehr fahren oder wurde dieser auch gesperrt?
bahnplaner schrieb:
Zitat:
Ich erinnere mich gerade an das berühmte Werbeplakat aus den 70ern: "Der Winter bahnt sich an" und denk' mir meinen Teil

Was war das für ein Plakat?
KkStB schrieb:
Das hätte es vor 20 Jahren nicht gegeben, aber was will man mit solchen Angsthasen. Es hilft auch nichts, wenn man Presseaussendungen verschickt, indem man für den Winter gerüstet ist. Es ist zum Lachen!
Das Lachen dürfte dir dann im Halse stecken bleiben, wenn es Tote/Verletzte gibt, weil was passiert ist.
Vielleicht sollte man der Natur gegenüber etwas weniger kaltschnäuzig sein und entschiedene Sicherheitsmaßnahmen
nicht ins Lächerliche ziehen.

Als Verantwortungsbefreiter mosert es sich sowieso sehr komfortabel. Wenns dann doch anders kommt,
kann man einfach seinen Schnabel halten und sich zurück ziehen.
Und wenn was passiert, mosert man wieder über die fehlende Sicherheit. Selbstgerechter gehts nicht!

In der übersättigten Vollkaskokultur vergisst mancher wohl, dass es doch noch Grenzen gibt,
denen wir uns unterwerfen müssen! Das war vor 20 Jahren auch nicht anders.
Zitat
Das Lachen dürfte dir dann im Halse stecken bleiben, wenn es Tote/Verletzte gibt, weil was passiert ist.
Vielleicht sollte man der Natur gegenüber etwas weniger kaltschnäuzig sein und entschiedene Sicherheitsmaßnahmen
nicht ins Lächerliche ziehen.

Als Verantwortungsbefreiter mosert es sich sowieso sehr komfortabel. Wenns dann doch anders kommt,
kann man einfach seinen Schnabel halten und sich zurück ziehen.
Und wenn was passiert, mosert man wieder über die fehlende Sicherheit. Selbstgerechter gehts nicht!

In der übersättigten Vollkaskokultur vergisst mancher wohl, dass es doch noch Grenzen gibt,
denen wir uns unterwerfen müssen! Das war vor 20 Jahren auch nicht anders.
Ich stimme zwar der Grundintuition des Beitrags zu, was mir aber sauer aufstößt ist die verkehrspolitische Aussage, die sich dadurch offenbart. Das Rückgrat ist also nicht die Bahn, sondern die Autobahn. Auf die ist auch bei Unwetter Verlass. Pustertal ist eine andere Geschichte, dort sind ja auch die Straßenverbindungen beeinträchtigt.
Avala schrieb:
Zitat
Das Lachen dürfte dir dann im Halse stecken bleiben, wenn es Tote/Verletzte gibt, weil was passiert ist.
Vielleicht sollte man der Natur gegenüber etwas weniger kaltschnäuzig sein und entschiedene Sicherheitsmaßnahmen
nicht ins Lächerliche ziehen.

Als Verantwortungsbefreiter mosert es sich sowieso sehr komfortabel. Wenns dann doch anders kommt,
kann man einfach seinen Schnabel halten und sich zurück ziehen.
Und wenn was passiert, mosert man wieder über die fehlende Sicherheit. Selbstgerechter gehts nicht!

In der übersättigten Vollkaskokultur vergisst mancher wohl, dass es doch noch Grenzen gibt,
denen wir uns unterwerfen müssen! Das war vor 20 Jahren auch nicht anders.
Ich stimme zwar der Grundintuition des Beitrags zu, was mir aber sauer aufstößt ist die verkehrspolitische Aussage, die sich dadurch offenbart. Das Rückgrat ist also nicht die Bahn, sondern die Autobahn. Auf die ist auch bei Unwetter Verlass. Pustertal ist eine andere Geschichte, dort sind ja auch die Straßenverbindungen beeinträchtigt.

Auch die Autobahn ist nicht mehr offen, zumindest nicht mehr in Fahrtrichtung Norden. Bei Sterzing ist die A22 wegen Lawinengefahr seit knapp 4 Stunden gesperrt. Nicht nur die Bahn kann nicht mehr fahren, auch die Autos kommen kaum noch vorwärts, LKW noch weniger: [www.suedtirolnews.it]
Da es noch ca 30 Stunden weiterschneien soll, sind die vorsorglichen Betriebseinstellungen vernünftig, auch wenn einige Leute alles besserwissen und hier fast so viel heiße Luft produzieren, um den Schnee wieder zum schmelzen zu bringen...

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