DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Hier sind alle Beiträge zu schweizer und österreichischen Themen willkommen.
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!

[AT] Sommerurlaub im Pongau III (15 B.)

geschrieben von: BGD

Datum: 11.09.20 22:40

Hallo,

nach vielen schönen Tagen im Pongau und umliegenden Regionen

[http://www.drehscheibe-online.de]
[http://www.drehscheibe-online.de]

kommen wir zum letzten Teil der Retrospektive unseres Sommerurlaubs.

Samstag, 25.07.20

Wie schon am Vortag zeigte sich der Himmel stark bedeckt, von den Bergspitzen war nichts zu sehen. Dennoch wollten wir heute genau dorthin, als Wanderziel wurde das Heukareck, der 2100 Meter hohe Hausberg der Nachbargemeinde Schwarzach auserkoren. Da wir nicht vom Alpendorf aus loslaufen wollten, das hätte erstmal einen längeren Abstieg ins Tal und damit einen anstrengenden Schlussanstieg bedeutet, fuhren wir an den Fuß des Berges nach Schwarzach und liefen von dort hinauf. Der Aufstieg, für den wir im unteren Teil den direkten und ziemlich steilen Pfad nutzten, war geprägt von fast tropischen Bedingungen, die etwas niedrigen Temperaturen mal ausgeblendet. Der die Berge einhüllende Nebel sorgte für eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, der Pfad war gesäumt von starkem, feuchtem Bewuchs und immer wieder setzen sich Mücken und Bremsen in blutrünstiger Absicht auf unsere Haut. Das besserte sich erst am Ende des Pfades bei der Talstation einer Güterseilbahn, welche zur Versorgung der weiter oben gelegenen Tennalm dient. Zum einen lichtete sich der Nebel zusehends, zum anderen war der Weg nun wieder deutlich angenehmer, da hauptsächlich über Wiesen führend, aber nach wie vor äußerst steil. Die schon erwähnte Tennalm diente uns dann als Pausenort zur Stärkung, bevor wir die letzte Etappe in Angriff nahmen, welche zunächst über eine Hochebene führt, die äußerst imposant von den Bergen der nördlichen Ankogelgruppe, wie der Höllwand oder ebenjenes Heukareck umgeben ist. Leider schien sich das Wetter wieder zu verschlechtern, nachdem es zwischenzeitlich danach aussah, als würde sich die Sonne durchsetzen, zogen nun wieder mehr und mehr Wolken auf und auch der Gipfel des Heukarecks, welchen wir bald erreichen sollten war wieder in Nebel verhüllt. Aber just, als wir den Gipfel erreichten, brach die Sonne durch die Wolken und ermöglichte einen hervorragenden Blick auf die umliegenden Berge und hinab ins Salzachtal und belohnten für die Mühe des immerhin 1300 Höhenmeter umfassenden Aufstiegs.

https://abload.de/img/bild3-1bekob.jpg
Heureka, das Heukareck und gleich sind wir oben

https://abload.de/img/bild3-2s9jq3.jpg
Der Gipfel bietet eine wundervolle Aussicht auf das Pongau, auch die Zugbewegungen im Bahnhof Schwarzach-St.Veit lassen sich von hier aus beobachten

Während wir unseren Proviant verzehrten zogen erneut dunkle Wolken aus Westen auf und mahnten, mit dem Abstieg nicht allzu lange zu warten. Und in der Tat, wir hatten den Gipfel kaum verlassen, setzte leichter Regen ein, der sich im Laufe des ersten Abschnitts bis zur Tennalm zu einem starken und anhaltenden Schauer verstärken sollte. Erst als wir die Talstation der Güterseilbahn, von der wir diesmal nicht den steilen, durchs Dickicht führenden Pfad, sondern einen breiten, zur Versorgung der Seilbahn angelegten Forstweg wählten, besserte sich das Wetter wieder. Sogar dermaßen, dass nun fast ausschließlich die Sonne schien. Vielleicht könnte man ja noch einmal an die Strecke? Aber das war dann doch zu spät, es galt noch ein bisschen Verpflegung für die nächsten Tage zu besorgen, was in Schwarzach erledigt wurde, nun wieder mit Maske.


Sonntag, 26.07.20

Nach der Besteigung des Heukarecks am Vortag, sollte der Tag heute ruhiger angegangen werden. Und das Wetter lud dazu ein, der Himmel war wieder einmal wolkenverhangen. Wie wir durch Zufall erfuhren, verbachten gute Bekannte ihren Urlaub zur gleichen Zeit im nahen Flachau. Und wenn man sich in der Heimat kaum sieht, dann muss man das eben hier nachholen. Da es zwischenzeitlich zu regnen begann und erstmal auch nicht wieder aufhören wollte, wurde aus dem geplanten Besuch zum Brunch ein Aufenthalt bis zum Nachmittag. Der restliche Tag war dann zu kurz um noch etwas größeres in Angriff zu nehmen, aber die Familie gewährte mir, ein paar Fotostellen aufzusuchen, denn nachdem der Regen abgezogen war, schien wieder vermehrt die Sonne vom Himmel. Da kam zunächst der nach Osten fahrende „Transalpin“ in Frage. Beim nahe Flachau gelegenen Eben verläuft die Ennstalbahn in südliche Richtung und ermöglicht es damit ostfahrende Züge auch am Nachmittag im passenden Licht aufzunehmen. An einem Bahnübergang fand ich einen ganz passablen Blick, nichts Weltbewegendes, aber doch ganz nett. Leider verdarb mir ein Wohnmobil, nur echt mit gelbem Nummernschild, das Foto, da es kurz vor dem Auslösen vor der Lok erschien und stehenblieb. Der Fahrer hatte sich anscheinend verfahren und stellte dies aber zum wahrlich bescheidensten Moment fest.

https://abload.de/img/bild3-3e4jhs.jpg
Grrrmpf, ein verirrtes WoMo im ungünstigsten Moment

Auch die nächste geplante Fotostelle konnte den Frust nur bedingt lindern. Bei Pfarrwerfen, welches nördlich von Bischofshofen und liegt und wir uns somit wieder an der Giselabahn befinden, konnte ich im Vorfeld ein schönes Motiv mit dem Tennengebirge im Hintergrund notieren, das sowohl vormittags als auch am Nachmittag machbar wäre. Leider lagen die Aufnahmezeitpunkte der Fotos alle vor der Errichtung von Lärmschutzwänden entlang des interessanten Abschnitts, was seltsam anmutete, denn hinter den Lärmschutzwänden befindet sich im Prinzip nur die Salzach und deren Radweg. Ein paar kleine Lücken in der Bebauung erlaubten noch ein Bild einer S-Bahn und des nachfolgenden EC, letzterer aber schon durch die nun heraufziehenden Schleier beeinträchtigt.

https://abload.de/img/bild3-46fkg0.jpg
In einer Lärmschutzwandlücke fährt ein E-Talent vor der Kulisse des Tennengebirges nach Schwarzach

Der Familienkombi meldete nach dem Foto mittels Tankuhr Flüssigkeitsbedarf an, so erfolgte in Bischofshofen ein kurzer Tankstopp. Direkt gegenüber, zwischen Straße und einer Garagensiedlung steht 1161 017 und erinnert an die Ära der Stangen-Elloks, die bei den ÖBB bekanntlich etwas länger andauerte als in Deutschland.

https://abload.de/img/bild3-55ok4h.jpg
Da die 1161 nicht in die Garage gepasst hat, muss sie jetzt im Freien stehen, das erhöht natürlich den Versicherungsbeitrag

Am Abend ging noch ein ziemlich starkes, aber auch eindrucksvolles Gewitter über dem Pongau nieder. Kaum vorstellbar, dass am nächsten Tag feinstes Sommerwetter mit kaum einem Wölkchen herrschen sollte.

https://abload.de/img/bild3-6nej0i.jpg
Während die Gewitterzelle gleich Schwarzach und St. Veit erfasst, stehen die Schuhe schon zur Wäsche bereit


Montag, 27.07.20

Der letzte komplette Urlaubstag brachte nach dem Aufstehen erneut viele Wolken. Im Gegensatz zu den letzten Tagen lösten sich diese aber schon während des Frühstücks teilweise und dann im weiteren Tagesverlauf komplett auf. Konkrete Unternehmungen waren für heute nicht geplant, aber da meine bessere Hälfte den Tag eher gezwungenermaßen mit Arbeit verbringen musste, hatten der Rest einen freien Tag und in den packte ich eine ordentliche Portion Eisenbahnfotografie hinein. Los ging es abermals mit dem Hahnenkamm, zeitlich war wieder der Abschnitt um Högmoos/Taxenbach drin, wo das Seitenlicht, wie bereits festgestellt nicht so richtig passte. Etwas weiter in Richtung Bruck gab es zwar einen Abschnitt, der etwas besser passte und auch die schon gezeigte Kirche von St. Georgen im Aufgebot hatte, aber da befand sich leider zu viel Wildwuchs auf der falschen Seite der Strecke. Also dann doch wieder zurück Richtung Högmoos, die gleiche Perspektive wie ein paar Tage zuvor wollte ich nicht noch einmal umsetzen, also die kurze Zeit bis zum Zug genutzt um vielleicht noch etwas zu finden. Aber so richtig überzeugend war das nicht. Zudem hatte der Zug heute wieder, wie bereits am vergangenen Montag, 6 Wagen und sprengte damit den Motivausschnitt.
Nun erfolgte erstmal eine größere Fotopause, denn die Kinder hatten sich eine Seilbahnfahrt gewünscht, das hatten wir diesen Urlaub ja noch nicht. Fündig wurden wir im Ort Maria Alm, von hier aus brachte uns die Natrunbahn auf den gleichnamigen Berg, wobei man hier im Vergleich zu den umliegenden Bergen eher von einem Hügel sprechen sollte, welcher aber einen schönen Blick auf den Hochkönig bietet. Nach einer kleinen aber feinen Wanderung inklusive Proviantpause fuhren wir wieder hinab, den Rest des Tages widmeten wir bzw. mehrheitlich ich selbst der Fotografie. Dabei hatte ich erstmal nur ein Motiv im Sinn, welches ich ansteuern wollte, Windauer Bogen mit dem nach Westen fahrenden „Transalpin“. Das lag nun zwar ein ganzes Stückchen entfernt, aber Beeilung war nicht vonnöten und es konnte sogar ein Stopp für den „Gegentransalpin“ eingelegt werden. Sehr schöne Motive bot auch der Grießenpass zwischen Hochfilzen und Saalfelden, aber das ließ sich nur schwer ins Programm integrieren und so versuchte ich es erst gar nicht.

https://abload.de/img/bild3-76bkmp.jpg
Blick vom künstlichen See auf dem Natrun auf den Hochkönig

https://abload.de/img/bild3-88fk8v.jpg
Vor der Kulisse des Kaisergebirges strebt 1116 180 mit dem Transalpin bei Fieberbrunn ostwärts

https://abload.de/img/bild3-92mkzt.jpg
Für mich eines der schönsten Motive der Giselabahn – der Transalpin nach Zürich im Windauer Bogen

Die Sonne hatte die Temperaturen inzwischen ordentlich in die Höhe geschraubt, Zeit für eine Eispause. Danach stand noch ein kleines „Highlight“ an, denn bei einigen der durchgängigen Regionalzüge, welche die Gesamtstrecke von Salzburg bis Wörgl befahren und nicht wie die meisten als S-Bahn geführten Züge bereits vorher enden, werden Wendezuggarnituren mit Lok am Westende eingesetzt. Laut vagonweb würde der nächste REX aus Salzburg ein solcher sein. Durch den Eiskonsum war nicht wirklich Zeit für eine großangelegte Motivsuche, die war aber eigentlich auch gar nicht nötig, denn ich hatte bereits auf der Hinfahrt zum vorherigen Foto bei Kirchberg etwas erspäht, das von Licht und Motiv her passen sollte und im Nachhinein sogar festgestellt, dass das Motiv doch schon recht häufig in diversen Internetplattformen vertreten ist. Aber mal wieder falsch gedacht, das Licht war schon sehr spitz, sodass das Foto leider nicht das gewünschte Ergebnis brachte. Da hätten wir die Eispause vielleicht nach hinten verlegen sollen, aber das hätte wahrscheinlich das nächste geplante Foto beeinträchtigt oder sogar verhindert. Dazu fuhren wir den Weg wieder zurück bis Saalfelden, eine Richtung, die ohnehin eingeschlagen werden musste, um zur Unterkunft zurückzukommen. Allerdings war jetzt doch erheblich mehr Verkehr, als wir vor ein paar Stunden in die entgegensetzte Richtung fuhren. Und so trafen wir nur ein paar Minuten vor dem Zug an der Kurve kurz nach dem Haltepunkt Gerling ein, die einen famosen Blick auf die Berge des steinernen Meers bietet, welches ebenso wie der heute schon gesehene Hochkönig zu den Berchtesgadener Alpen zählt.

https://abload.de/img/bild3-10s6k7c.jpg
Bei so einem Panorama spielt das Fahrzeug die Nebenrolle, in diesem Fall ein 4746 als REX 1523 nach Salzburg zwischen Saalfelden und Zell am See

Als nächstes sollte ein bereits vor einigen Tagen, als wir uns von der Heimfahrt vom Großglockner befanden, potentielles Motiv am Haltepunkt Eschenau probiert werden. In diesem Bereich verläuft die Giselabahn in enger Nachbarschaft zur Salzach und zumeist etwas unterhalb der Landstraße. Am besagten Haltepunkt jedoch kommen sich Bahn, Salzach und Straße recht nahe, sodass ein Halt sinnvoll erschien. Allerdings erwies sich der Bewuchs neben der Strecke sowie die engen Mastabstände als hinderlich. Andererseits lugte der vor zwei Tagen erklommene Heukareck und die dahinterliegende Höllwand aus den Bäumen hervor.

https://abload.de/img/bild3-11adkp8.jpg
Während die Landstraße ab Taxenbach immer mehr an Höhe gewinnt, verbleibt die Bahnstrecke im sich verengenden Salzachtal

Da mich der Blick nicht überzeugte, ging es schnell wieder zum Vehikel, denn als nächster Zug sollte nochmal einer der raren lokbespannten anstehen und gleichzeitig als Tagesabschluss dienen. Am Haltepunkt angekommen, bemerkte ich jedoch ein grünes Signal in westlicher Richtung, sollte dies schon für den in etwa 30 Minuten erscheinenden Regionalzug sein? Kaum vorstellbar und so nahm ich auf der Fußgängerbrücke über die Gleise Platz, von welcher man auch einen schönen Blick auf Salzach und Strecke hat, wenngleich ohne markante Berge im Hintergrund. Kurz darauf tauchte ein von einem Vectron-Doppel bespannter Übergabezug auf. Das passte zwar noch viel schlechter zwischen die Masten, aber über einen Güterzug beschwert man sich ja eigentlich nicht.

https://abload.de/img/bild3-12idjo4.jpg
Die alte Eisenbahnfotografenregel, immer den Block abwarten, hat sich mal wieder bewährt – zweimal 1293 mit Mischware in Richtung Wörgl bei Eschenau

Für den lokbespannten Regio wurde dann noch einmal der Rückweg in Richtung Zell am See angetreten, denn die Schatten wuchsen hier schnell die Strecke hinauf. Am bereits gezeigten Blick bei Bruck mit der Kirche St. Georgens im Hintergrund wanderte der Zug dann schließlich ins Archiv und bildete den Abschluss des Fototages. Auf der darauffolgenden Heimfahrt in die Unterkunft kam uns sogar noch ein weiterer lokbespannter Zug entgegen, der hätte lichttechnisch natürlich noch besser gepasst als der erste. Ob es sich dabei um eine Planleistung oder eher um einen kurzfristigen Ersatz handelte, habe ich nicht recherchiert.


Dienstag, 28.07.20

Abreisetag, das Gemüt wird schwer, der Urlaub endet. Da die Pension ihre Ferienwohnung aber bereits 09:30 Uhr wieder entgegengenommen haben wollte, blieb für Trübsal und Schwermut keine Zeit. Der frühe Start kam uns gelegen, denn es musste ein Umweg über Flachau gewählt werden, da der Nachwuchs beim Besuch vor ein paar Tagen wichtige und nicht zu missende Spielsachen vergessen hatte. Aber auch die ältere Generation hatte etwas vergessen, sämtliche Postkarten lagen frankiert aber unbeschrieben im Handschuhfach, also wurde bei Bischofshofen ein kurzer Stopp an einem Briefkasten eingelegt. Sowas aber auch, dass der zufällig in der Nähe der Ennstalbahn lag, die hier die Salzach kurz nach Verlassen der Giselabahn mittels einer Stahlgitterbrücke überquert. Leider verpassten wir den EC hinab nach Bischofshofen um ein paar Minuten, aber mit dem seitlichen Nachschuss auf den „Hahnenkamm“ kann ich auch gut leben.

https://abload.de/img/bild3-134ujh7.jpg
Servus Hahnenkamm - IC 515 verlässt das Salzachtal in Richtung Selzthal

Nun liebäugelten wir noch damit die Burg Hohenwerfen als Urlaubsabschluss zu besichtigen, aber die Temperaturen waren inzwischen in den hochsommerlichen und unangenehmen Bereich gestiegen, zudem hatte sich vor dem Eingang eine Warteschlange gebildet und darauf war niemand erpicht und das klimatisierte Auto erhielt den Vorzug. Jedoch musste die kühle Luft aus dem Gebläse noch einmal gegen ein schattiges Plätzchen bei Stegenwald getauscht werden. Dort verläuft die Salzach und die ihr folgende Bahnstrecke in einem klammähnlichen Tal zwischen dem Tennengebirge im Osten und dem Hagengebirge im Westen, wobei zu beiden Seiten steile Felswände emporsteigen. Von der einstigen Bedeutung als Bestandteil einer wichtigen Handelsroute zeugt auch noch die Bezeichnung Paß Lueg der direkt neben dem Motiv befindlichen Autobahnanschlussstelle. Spekuliert hatte ich auf einen Güterzug, denn im Fahrplan war eine große Lücke, leider musste die Familie dann doch bis zum nächsten Personenverkehr ausharren. Als Gegenleistung wurde ein den Temperaturen angemessener Badeausflug versprochen

https://abload.de/img/bild3-145qjlo.jpg
In der Regel haben die Schienendüsen auf der Giselabahn den Steuerwagen am südlichen Ende, auch RJ 596 nach Klagenfurt bildet da keine Ausnahme

Als Badesee wählten wir den Schliersee, der ist gar nicht so weit weg von der Autobahn. Zudem, vielleicht fahren ja die Integrale noch, auf der Hinfahrt war das ja eine ziemlich graue Angelegenheit. Leider waren sämtliche Züge inzwischen auf die neuen LINT umgestellt. Aber die sind ja auch nicht unfotogen und so wanderte bei Osterhofen und der Ausfahrt Schliersee zwei Bilder ins Archiv, jeweils mit Sonnenglück, denn inzwischen hatte es sich stark zugezogen und es schien, als würde sich die angestaute Hitze bald entladen. Der Eindruck täuschte nicht, kurz nachdem wir den Badeausflug beendet hatten, schüttete es wie aus Eimern. Die Heimfahrt sollte das aber nicht weiter beeinträchtigen und dank fortgeschrittener Stunde fuhren wir ohne Stau oder sonstige Verkehrseinschränkungen entspannt nach Hause.

https://abload.de/img/bild3-15hojxd.jpg
Wir enden, wo wir begannen, an der Strecke nach Bayrischzell. Inzwischen haben die LINT das Zepter von den Integral übernommen, was sich in anderthalb Wochen so alles ändern kann – BOB 86828 nach München vor der Kulisse des Wendelsteins bei Osterhofen

Schön war’s!

Danke für die Aufmerksamkeit und viele Grüße
björn

Re: [AT] Sommerurlaub im Pongau III (15 B.)

geschrieben von: WBC

Datum: 11.09.20 23:35

Wunderbar! Besonders das Motiv bei Gerling mit dem Steinernen Meer gefällt mir und sehe ich in der Form zum ersten Mal.

Schön war's, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 13.09.20 07:57

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

Re: [AT] Sommerurlaub im Pongau III (15 B.)

geschrieben von: Salzach Sprinter

Datum: 13.09.20 10:00

Schöner 3teiliger Bericht vom Urlaub im Salzburger Land. Die Bahnhöfe von Lend und Taxenbach/Rauris haben auch ihren reiz als Fotomotiv, auch wenn diese in der zwischen Zeit modernisiert sind. Als Fotostandpunkt ist der ehemalige Haltepunkt Kitzlochklamm auch nicht schlecht. Wie es dort mit der Vegetation jetzt aussieht weiß ich nicht, aber von dort kann man gut auch andere Aktivitäten beginnen.