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 08/02 - Alpenlandforum 

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Vertreter von Tirol, Südtirol, Graubünden sowie der Lombardei haben ein Abkommen unterzeichnet, um den grenzüberschreitenden Schienenverkehr zwischen den Regionen zu fördern.

[www.provinz.bz.it]
Was will man da denn fördern ? Aufgrund der Alpen gibt es in dieser Region ja nicht so viele grenzüberschreitende Bahnstrecken. Zwischen Tirol und Südtirol Brenner- und Pustertalbahn, zwischen Graubünden und der Lombardei die Berninabahn und deren Zufahrtsstrecke von Süden nach Tirano. Und dann geistert als mögliches Neubauprojekt noch die Reschenbahn herum. Habe ich was übersehen ?
Graubünden hat mal ziemlich intensiv verschiedene Varianten einer Schienenverbindung vom Engadin ins Vinschgau untersuchen lassen.

[www.gr.ch]
kossmann schrieb:
Was will man da denn fördern ? Aufgrund der Alpen gibt es in dieser Region ja nicht so viele grenzüberschreitende Bahnstrecken. Zwischen Tirol und Südtirol Brenner- und Pustertalbahn, zwischen Graubünden und der Lombardei die Berninabahn und deren Zufahrtsstrecke von Süden nach Tirano. Und dann geistert als mögliches Neubauprojekt noch die Reschenbahn herum. Habe ich was übersehen ?
... noch die Bahnstrecke durch den Gotthard/Ceneri nach Mailand und die Bahnstrecke von Cadenazzo nach Luino

Gruss Pelzer
Das läuft aber nicht über Graubünden, und das Tessin ist nicht dabei. Bei dem Projekt geht es um den Reschenbereich. Da gibt es große Pläne, aber dabei wird es auch bleiben .
Ein Tunnel Scoul - Mals wäre ein Anfang mit enormer Netzwirkung. Über Mals kann auch das schweizerische Müstair per Postbus sehr gut angeschlossen werden. Laut Gutachten verkürzt sich die Fahrzeit von Sagliains nach mals um 77 Minuten und nach Müstair mit Postbus ab Mals immer noch um 27 Minuten.
Damit hätte auch die Schweiz einen sehr großen Gewinn im Binnenverkehr und würde ein bisher sehr abseitiges Tal deutlich besser an den ÖV anschließen.