DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Hier sind alle Beiträge zu schweizer und österreichischen Themen willkommen.
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -

[CH] - Petition zur Rettung der Gotthardanlage im VHS

geschrieben von: aerials

Datum: 07.09.20 12:42

Ich erlaube mir den Hinweis auf unsere Petition zur Rettung des Modells der Gotthardnordrampe im Verkehrshaus der Schweiz.
Das Thema macht dankenswerterweise bereits in diversen Kreisen die Runde, aber auf DSO habe ich es noch nicht gefunden.

Mit dem Neubau der Schienenhalle 1 im Verkehrshaus ist der weitere Erhalt der Anlage akut gefährdet. Erste Pläne sahen vor, die Anlage zwei Jahre extern in einem Zelt (!) zu lagern. Mittlerweile gibt es einen anderen Lagerplatz, über dessen Beschaffenheit allerdings noch nichts bekannt ist.

Offizielle Pläne, die Anlage wieder ins Museum zurückzubringen, bestehen nicht.

Wir - die Eisenbahn- und Modellbaufreunde Luzern - sind der Meinung, dass die Anlage unbedingt erhalten und weiterhin dem Publikum zugänglich bleiben sollte. Zu diesem Zweck haben wir unter dem Slogen "Rettet die Ahnen unserer Modellbahnen" eine Petition bei openpetition.eu gestartet:

Unterstütze unsere Petition zum Erhalt der Gotthardanlage

Wir sind dankbar um jede Weiterverbreitung unseres Anliegens in weiteren Foren, Social Media etc.
Und vielen Dank all jenen, welche die Petition bereits unterzeichnet haben!

Eisenbahn- und Modellbaufreunde Luzern
embl.ch
Ich habe mich bereits vorgestern der Petition angeschlossen.

Diese Anlage hat mir als Kind Anfang der 60er Jahre bereits den Weg zu schweizer Modellbahnen gewiesen.

Re: [CH] - Petition zur Rettung der Gotthardanlage im VHS

geschrieben von: Lok35

Datum: 09.09.20 18:38

Gruetzi miteinand ! Habe ich gerade gemacht und holt Euch HAG ins Boot !
Grüezi,

all Jene, welche schon die Kommentare und Aussagen, Kritiken und Vorschläge gelesen haben, wird wohl aufgefallen sein, dass diese Anlage nicht nur in der Schweiz sehr beliebt ist. Weiter wird auch dem VHS, genau so wie dem Tram-Museum in Zürich, vorgeworfen, dass das lebendige frühere Museum zu Eventhalle, Spielplatz und ähnlichen Anlässen (Schokoladeverkaufsladen) verkommt.

Klar, ist, dass Museen keinen leichten Stand haben und auf Einnahmen angewiesen sind.

Darf ich aus meiner Sicht ein Stück weit die Geschichte des Verkehrshauses der Schweiz nachzeichnen:
In der Nachkriegszeit gab es in Zürich in der Güterabfertigung gegenüber dem SBB-Depot Feldstrasse ein Eisenbahnmuseum. Initiert hat dies ein ehemaliger Chef der Hauptwerkstätte Zürich. Meines Wissen kostete der Besuch dort nichts! Als Kinder waren viele unter uns späteteren Eisenbahner und Eisenbahnfreunde natürlich mehrmals dort zu Besuch. Mich hat z. B. dort ein grosses Modell des Schinenzeppelins mit seinem Propeller recht Eindruck gemacht, aber auch der später in der VHS-Bahnhalle aufgestelle Leichtstahl-Schnellzug mit einer Re 4/4 (damals ohne hochgestellte I) war schon dort zugegen. Weitere - vor allem Dampfloks - fanden sich dort, sowie auch Laternen, Signale, Uniformen usw.
Das Ganze muss bis etwa Ende der 50er-Jahre des letzten Jahrhundert offen gewesen sein, bis man dann das VHS gründete.

Die SBB haben wohl gemerkt, dass ein Eisenbahnmuseum nur mit Bahnbeteiligung keine grossen Menschenscharen auf Dauer anzulocken vermag und versuchte dann auch andere Verkehrsträger miteinzubeziehen, so die Swissair, Schifffahrt, Strassenverkehr, Luftseilbahnen, die Post mitsamt Telefonie etc., etc. Dies gelang tatsächlich und wurde zu einem grossen Erfolg. Einer der Anziehungspunkt waren ganz klar die vom EMBL erstellte Gotthardnordrampe der SBB ab Erstfeld . . . Wieviele Stunden haben Kinder, Jugendliche und deren Eltern den Zügen nachgeschaut und sich immer wieder gefragt, wann der eigene Favorit der Züge wieder irgendwo auftauchen würde. Die Anlage wurde auch regelmässig unterhalten, gereinigt, Fahrzeuge und defekte Teile ersetzt oder repariert.

Klar - die Anlage zeigt nicht mehr den neuesten Stand, sie muss das auch gar nicht, Stahlträgerbrücken sind verbaut und keine Betonbrücken, aber die Landschaft ist auch heute noch klar zu erkennen. Mag sein, dass sie nicht mehr dem neuesten Technikstand entspricht, da ist noch nicht viel Digitaltechnik drinn - wäre aber durchaus möglich und vermutlich auch vom EMBL schon angedacht.

Die Anlage hat Kultstatus! Sie ist für viele unter uns bereits zum Denkmal geworden, Ausdruck und Intentiät des Verkehrshauses!

Leider kommt da scheinbar noch etwas Anderes dazu. Die Schienenhalle wird abgebrochen, wofür man ja noch Verständnis aufbringen kann, nicht aber, dass dem Vernehmen nach nur noch ein einziges Gleis für Fahrzeuge vorgesehen ist! Wohin denn gehen dann die andern wertvollen Exponate?

Mir scheint, dass die frühere Aktion "Rettet die Ahnen unserer Bahnen!", welche vielfach auch umgekehrt "Rettet die Bahnen unser Ahnen" genutzt wurde, bei den heutigen, wohl aus der St.Galler-Bratwurst-Universität (Aussage eines ehemaligen Chefs ZfW einer Privatbahn) hervorgegangen oder beratene VHS-Leitung überhaupt kein Verständnis für Historie aufzubringen vermag. Das VHS ist ein schweizerisches Verkehrsmuseum und meiner Ansicht nach haben amerikanische Weltraumaktivitäten hier nichts verloren. Genau genommen hat auch das Hans Erni-Haus mit dem auch von mir verehrten Künstler mit dem VHS nicht allzuviel zu tun - was allerdings keine Kritik meinerseits sein soll! Aber hinterfragen sollte man dürfen.

Das VHS hat an Lebendigkeit viel verloren, Spielplätze für Kinder sind kein Ersatz für ein lebendiges Verkehrsmuseum: Was alles ging in den letzten Jahren verloren, verschwand still und leise. Es wäre interessant zu wissen, welche Exponate aus der Zeit des Zürcher Bahnmuseum noch im VHS-Bestand vermodert und versteckt aufzufinden wäre . . .

Habe hier extra keine detaillierten Zahlen usw. aufgetischt, habe absichtlich "aus dem Bauch-Gefühl" geschrieben, denn Gefühle fehlen den heutigen Manager praktisch durchgehend, nicht aber einem grossen Teil der Bevölkerung!

Seit Jahrzehnten zahlendes Mitglied des VHS, scheint mir, sollte das Vorgehen in Sachen Bahn, so weitergehen, ich wohl meine Mitgliedschaft künden werde - und mit mir wohl viele Gleichdenkende. Das heutige Preisgebahren in Sachen Eintrittspreise werden von vielen mir Bekannten als geradezu abzockend bezeichnet! Man schaue sich einmal Preise an, und: Wer mit Kinder kommt, Essen muss, kann sich errechnen, wie sich der Geldbeutel erleichtert!

Es ist genau das, was mit dieser Petition verhindert werden soll: Die Verbundenheit von Mitgliedern und Bevölkerung mit dem Verkehrshaus der Schweiz soll erhalten bleiben und wir möchten dabei lieber mehr als weniger Bahnbezug in Luzern erleben können! Die EMBL-Anlage soll weiterleben! Vielleicht sollen wohl auch einige Leute besser den Hut nehmen!

Urs

Re: [CH] - Petition zur Rettung der Gotthardanlage im VHS

geschrieben von: Lok35

Datum: 10.09.20 08:58

Dem stimme ich voll zu..und ja, manche Manager sind fehl am Platz, auch im VHS.
A propos VHS:

Wie kommen eigentlich die 56 CHF Eintritt zu stande?
Ja, das Museum bedarf Pflege, Mitarbeiter müssen bezahlt werden und und und.
Für das gleiche Geld komme ich auch in den Europa Park.

Zum Vergleich Sinsheim - auch privat geführt: 17€
Technorama Winterthur: 29 CHF.

Und, ja, es gibt Railaway Angebote.
RhBDirk schrieb:
A propos VHS:

Wie kommen eigentlich die 56 CHF Eintritt zu stande?
Ja, das Museum bedarf Pflege, Mitarbeiter müssen bezahlt werden und und und.
Für das gleiche Geld komme ich auch in den Europa Park.
Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene 32 CHF.

Gruss, Thomas.
RhBDirk schrieb:
A propos VHS:

Wie kommen eigentlich die 56 CHF Eintritt zu stande?
Ja, das Museum bedarf Pflege, Mitarbeiter müssen bezahlt werden und und und.
Für das gleiche Geld komme ich auch in den Europa Park.

Zum Vergleich Sinsheim - auch privat geführt: 17€
Technorama Winterthur: 29 CHF.

Und, ja, es gibt Railaway Angebote.
Grüezi,

man muss sich auch bewusst sein, dass viele Exponate, darunter Originalbahnfahrzeuge, Autos usw. nicht immer ausgestellt werden können und auch Abstellplatz benötigen. Weiter gibt es viele geschenkte historische Archivalien, welche viel weiteren Platz benötigen. Dieser muss z, T. auch ausserhalb des VHS zugemietet werden, dabei ist zu beachten, dass z.B. Vieles darunter in Sachen Feuchtigkeit, Temperatur, Licht usw. heikel ist und die Räume vielfach klimatisiert werden müssen.
So ist auch die Anlage in sehr schlechtem Unterstand abgestellt, wie man vernimmt! Das da keine Fachleute das Sagen haben, scheint offenkundig zu sein!

Aber viele Donatoren, wie SBB und andere Unternehmen im ÖV müssen vom Gesetzgeber verlangt, sparen zum Teufel komm raus! Sie dürfen mit wenigen Ausnahmen (RhB) keine öffentlichen Mittel (Subventionen) für Historisches aufwenden! Die Fliegerei ist weggefallen, die Raumfahrtsindustrie in der USA wird auch nichts zahlen, das Planetarium wird auch nicht selbstragend sein usw. Eigentlich sollte die öffentliche Hand vermehrt für die eigene Geschichte und Vergangenheit einstehen, was aber vor den politsche rechts stehenden Parteien dauernd in den Parlamenten abgelehnt wird und auf die private Hand verwiesen wird . . .! Teils wird mit der "tollen" Vergangenheit politisiert, aber das eigene Ahne wird dann doch nicht unterstützt, da sieht man wie verlogen deren Argumentationen sind! Zu sehen gerade in der gestrigen Debatten in Stände- und im Nationalrat, wo die Interesse der herrschenden Schicht: Juristen, Bankenwelt, Lobbisten, nicht verändert werden soll, obwohl diese im Volk einen immer schlechteren Ruf haben!

Darunter leidet die eigene Kultur - und Verkehr ist Teil unserer Kultur!

kritisch sehend
Urs
Danke allen, welche unsere Petition unterstützen. Bitte fleissig weiter unterschreiben, jede Unterschrift zählt.
marosko schrieb:
Danke allen, welche unsere Petition unterstützen. Bitte fleissig weiter unterschreiben, jede Unterschrift zählt.
Ja - das Ziel wurde schon längst erreicht, aber bitte weiter so, die nächsten Tausend liegt in ereichbarer Nähe!

Urs
Bald haben wir die 2000 er Marke geknackt, bitte unterstützt uns weiterhin

Matthias
[www.verkehrshaus.ch]

Gruss Matthias



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.20 11:10.
Mal schauen, was nun genau passiert.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.20 11:10.
Etwa 8 Kilometer muss oder müsste die Kiste jetzt gefahren werden.

Man kann wirklich nur hoffen das den Transport eine Fachfirma mit richtigem Equipment macht...
Auch wenn die nur 5 oder 6 Tonnen wiegt, die müsste auf einen verwindungssteifen Schwerlastauflieger.

Bigboy4015




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.20 20:30.
​Jede weitere Unterschrift hilft uns, dass die Modellbahn möglichst rasch wieder in die Ausstellung kommt. Bitte verteilt den Link auch an Freunde und Bekannte. Danke all jenen, welche bereits unterschrieben haben.

[www.openpetition.eu];

Da es keine politische Petition ist, dürfen ALLE unterschreiben, egal aus welchem Land ihr stammt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.20 00:08.
Kleine Zwischeninfo zum Stand der Dinge:

Die Anlage wird jetzt an einem vernünftigen Ort eingelagert. Dieses Zwischenziel ist erreicht. Es gibt aber keine Zusage, dass die Anlage definitv ins Museum zurück kommt. Genau das möchten die EMBL aber erreichen. Deshalb suchen wir weiterhin Unterschriften. Je mehr Unterschriften da sind, desto mehr können wir aufzeigen, wievielen Leute die Anlage wichtig ist und desto eher kann eine gute Lösung für die Anlage im Museum gefunden werden. Das Hauptthema der Petition ist ja die Rückführung der Anlage in die Ausstellung des VHS und das ist bis jetzt nicht erreicht.

Ich darf auch sagen, die Gespräche zwischen dem VHS und den EMBL verlaufen aktuell sehr konstruktiv und zielorientiert.
Grüezi,

leider gibt es nicht nur die Bahnanlage zu retten, sondern auch die Bahn-Fahrzeugsammlung, welche in Rain in einem Aussenlager der Witterung preisgegeben wird. Weitere Fahrzeuge stehen z. B. in Arth-Goldau im Freien, einige im Depot. Geht man so mit dem historischen Bahnerbe um?

Zum Glück hat die kritische Zeitschrift "Der Beobachter" sich in einem ganzseitigen Artiel dazu negativ geäussert. Der frühere Archivar Killian Elsasser hat Angst um seine frühreren Schützlinge und vergleicht mit einem "verregneten St.Galler Klosterbücher-Schatz"!

Ich glaube langsam, dass hier die Elite der "Bratwurst-Universität St.Gallen" HSG - im Volk auch "Hilfs-Schule St.Gallen" genannt, aktiv mithilft, Errungenschaften des Landes zu vernichten, um an ihrer Stelle eigene, vermeitliche Errungenschaften, in der Vordergrund zu treiben, um sich zu als "Könner" zu präsentieren und um ihr angeschlagenes Renomee zu erhöhen. Nur - wenn man die jetzt in der Öffentlichkeit gekommenen Skandale, so heute in der SZ belegten Rassismus einzelner "Professoren" (teils aus nördlichen Gefilden) und Mobing-Vorwürfe von zahlenden Ausländer aus südlichen Länder betrachtet, ist deren Niveau tief gefallen!

Wenn das VHS so weitermacht, wird es die Unterstützung des Volks und der das VHS unterstützenden Parlamente sehr schnell verlieren. Ob dann sogar Bundesgelder weiterhin gesprochen werden, steht auf einem andern Blatt! Habe bereits von ersten Mitgliedskündigungen von Bekannten gehört.

Richtig so: Weitere Unterschriften sammeln!

Urs
Grüezi,

vielleicht sollte man sich an verschiedenen Orten einige Frage stellen: "Was ist ein Museum? Was soll es erreichen? Für wenn ist ein Museum da? Wer steht hinter dem Museum und dessen Gedanken, Ziele und dessen Entstehen? Wie kann ein Museum weiterentwickeln? Wen sprechen wir neu an?"

Dies nur ein paar Fragestellungen - wohl nicht umfassend!

Mit der Gründung des "Verkehrshauses der Schweiz" ging ein Enthusiasmus im ganzen Land los! Praktisch alle Verkehrsträger fanden, dass sie sich hier darstellen können, der Bevölkerung ihren Nutzen aufzeigen, ihre Technikentwicklung, Besonderheiten usw. Eine Freude für das geplante, moderne und lebendige Museum erfasst das ganze Land. In der Folge entwickelte sich das VHS zu einem der führensten Museum Europas, fand überall anerkennende Kritiken und wurde als Vorbild anderer Museumsträger betrachtet. Die Besucherzahlen entwickelten sich rasant nach oben.
Die Mitgliederzahlen des Vereins stiegen - ja - es war eine Freude!

Da sich praktischalle Verkehrsträger auch finanziell nicht lumpen liessen, konnte lange Zeit dauernd ausgebaut werden. Zwar kamen Teile dazu, wo man sich hinterfragen durfte, aber tolleriert wurde: Das Hans Erni-Haus (dessen Schaffen ich äusserst schätze!), das Planetarium, amerikanische Weltraumtechnik, heute Verkaufsstellen der Schokoladenindustrie, etc. Ob dies gerade zu einem Verkehrshaus gehört, darf hinterfragt werden. Zumindest gab es immer mehr kritische Stimmen, welche dem eigentlichen Gedanken "Abweichlertum" feststellten!

Da gab es eine Schweizweite Aktion "Rettet die Ahnen unserer Bahnen", oder auch umgekehrt "Rettet die Bahnen unserer Ahnen", welche einen riesigen Effort in der Schienenwelt der Schweiz auslösten und dem VHS nötige finanzielle Mittel für den Ausbau der Bahnhallen sicherte!

Allerdings nahm die Kritik vieler Spendenden oder Doantoren in den letzten Jahren deutlich zu, welcher der Ansicht waren, dass der Schienverkehrssparte (miteingeschlossen der Seilbahnen und Trams) mehr und mehr die Wertschätzung durch die VHS-Verantwortlichen abhande kam.

Es wäre wohl an der Zeit, zusammen mit den VHS-Mitgliedern, mit den Schienenverkehrsträgern, der Industrie und der Bevölkerung sich oofen Gedanken zu machen, wie das Museum in der Zukunft sich im Sinner Gründergeneration, deren Gedanken noch heute richtig sind, in Diskussion zu treten! Mit wir glauben viele Interessierte, dass im VHS akademisch abgehoben an der Bevölkerung vobei geplant und entschieden wird.

Vielleicht sollten wir diesen Leuten auf die Sprünge helfen: Wünsche und Vorschläge machen, wie das Museum nicht zur Eventhalle verkommt, sondern dessen ursprüngliche Gedanken wieder zu Durchbruch zu verhelfen. Das VHS muss wieder innovativer das kulturelle Erbe der Schweizer
Verkehrswelt abzubilden, aufzuzeigen und neue mögliche Entwicklungen im Auge zu behalten.

Sollten wir nicht mehr oder weniger konkrete Vorschläge machen? Interessant ist, dass z. B. wechselnde Ausstellungen mit ebenfalls wechselnden Exponaten bisher in der Schienenhalle nur rudiimentär, ohne Einbezug z. B. der Museumsbahnvereinigungen, Amateurklubs, ohne die Industrie, welche auch weite Interessenskreise mobilisierten, festgestellt werden konnten. In der Autohalle oder dem Luftverkehr gab es dies - legt man dort mehr Wert darauf?

In meinen, unmassgeblichen Augen, wird heute einfach etwas dargestellt, vielfach ohne passenden und faszinierenden Erklärungen und Erläuterungen! Es muss sich mehr bewegen, dazu gibt es heute schon z. B. ein Objekt, wo man bewgend darstellt, wie ein Stangenantrieb einer Dampflok funktioniert, steht aber irgendwo ohne Bezug zum grossen Vorbild unter einer Besucherbrücke. Das Modell, bei welchem ein pensionierter Lokführer die Inbetriebnahme am Führertisch einer Ae 6/6-Lok demonstrierte, wobei er jeden Schritt erläuterte und die Umsetzung der Handlung z. B. das Heben eines daneben befindlichen Stromabnehmer mit seinem Heben an die Fahrleitung (dargestellt durch eine leuchtende (Strom vortäuschende Neonröhre) ist nach meinen letzten Besuchen nicht mehr auffindbar. Aber, dies war lebendig und man konnte Fragen stellen.

Warum gibt es keine fahrbaren Originale? Warum gibt es keine mit Strom gespiesenen Fahrmotoren, deren Kollektoren und Anschlusskästen mit durchsichtigen Abdeckungen z. B. die Kommutation erkennen lassen, das Drehen der Motorwelle?

Könnte man nicht Wechselausstellungen über Themen machen: Z. B. Gleisbauprobleme bei Hitze und Kälte, Fahrleitungsbau mit der Möglichkeit der Berührung und der Warnung, dies sonst nie zu tun - Erdung, etc.?

Winter und Sommer, da wären wir bereits bei einem weiteren Thema: Betrifft doch nicht nur das Gleis oder die Fahrleitung, sondern auch die sicherungsanalgen, die Fahrzeuge, die Kraftwerke, und und und . .

Seilbahnen, zu Land und in der Luft! Beim EMBL wäre der Mann zu finden, welche schon solch tolle Ausstellungen gemacht hat!
Bleiben wir beim EMBL: Dort gibt es Module mit der Darstellung der Kriens- Luzern Bahn mit Trambeteiligung!
Also Grosstraktion und Modell zusammen vorstellen - geht für Vieles!
Dies sind Projekte, welche in einem gewissen übersehbaren Rahmen auch durch externe Mitarbeiter und Realisatoren zeitlich machbar wären.

Dies mal ein erster Anstoss meinerseits - wir müssen Solches unbedingt weiterentwickeln!

Urs

Re: [CH] - Petition zur Rettung der Gotthardanlage im VHS

geschrieben von: e32

Datum: 28.09.20 17:42

Eigentlich kann ich mich den Kommentaren/ Beiträgen vom @Urs Nötzli nur anschliessen!

Es ist eine Schande, wie man mit Ausstellungsstücken umgeht
Höchste Zeit für ein Nationales Eisenbahnmuseum, wie in Mulhouse.
Herrlich, wie dort die vielen Museumsstücke in den Hallen stehen.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -