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 08/02 - Alpenlandforum 

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Die Zeit berichtet aus deutscher Sicht über die fehlenden Fahrgäste im öffentlichen Verkehr der Schweiz.
bollisee schrieb:
Die Zeit berichtet aus deutscher Sicht über die fehlenden Fahrgäste im öffentlichen Verkehr der Schweiz.
Boy’o’boy, guter ÖV wird in Zukunft nicht mehr funktionieren weil Homeoffice die Nachfrage signifikant senken wird? Wir müssen das Rad, ähm, den ÖV neu erfinden. Wie? Keine Ahnung, aber Hauptsache deutsche Zukunftsangst verbreiten können. Die Welt geht unter und wer anderer Meinung ist ist nur naiv.
Offensichtlich sind nicht zu die Züge leer. Auch in den Köpfen gewisser Journalisten scheint eine gewisse Leere zu herrschen...
Dass man in der Zeit Meyers zu sehr gewinnoptimiert und gewinnorientiert gewirtschaftet hat, ist schon lange bekannt. Und führte ja irgendwie auch zu Meyers beruflicher Neuorientierung. Dass der Coronavirus auch nicht unbedingt zur Steigerung der Fahrgastzahlen beigetragen hat, scheint auch logisch... Aber daraus jetzt eine Weltuntergangsstory zusammen zu schustern, scheint mir etwas an den Haaren herbeigezogen.

Die SBB als systemrelevantes Unternehmen im Öffentlichen Verkehr der Schweiz wird zusammen mit den anderen entsprechenden Transportunternehmen sicher nicht untergehen, und die Lehren aus den Verfehlungen in der „Epoche Meyer“ ist man auch am Ausbaden...

Schauen wir mal, wie es in einigen Monaten aussieht. Aber dann hat der Journalist wahrscheinlich schon den nächsten Scoop in die Tastatur gehämmert, und dieses Thema interessiert ihn gar nicht mehr...

gähnende Grüsse, =weineggbahn=

https://www.facebook.com/Weineggbahn/
[weineggbahn.blogspot.ch]
Die Züge sind sicherlich nicht leer, aber leerer, was ja auf der Hand liegt: weniger Touristen und die Leut fahren mehr Auto und Velo.

Dass nun unter der Pandemie alle leiden, auch der öV sollte auch klar sein. Ich denke, da braucht es einen langem Atem. Die Nachfrage wird sich nur Stück für Stück wieder erholen, und wird nicht gleich sofort wieder wie vorher sein. Aber muss sie das? Klar, es geht uns Geld. Aber ich denke, es braucht Geduld und einen längeren Atem. Längerfristig kommen wir um einen starken öV nicht drumherum, wenn wir nicht noch mehr in der Blechlawine ersticken wollen. Aber dennoch denke ich sind dennoch auch Lenkungsmassnahmen der Leute auf schwächere Zeiten und Züge dennoch unumgänglich. Das System ist nicht nur in CH an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt. Da bräuchte es schon Anreize, damit Leute die Stosszeiten eher meiden, SOFERN DAS MÖGLICH IST. Dass dies nur einem geringen Anteil an Leuten möglich ist, sollte auch klar sein.

Herzliche Grüsse
Martin

gut geschrieben Martin

geschrieben von: Ae4/7

Datum: 14.07.20 09:27

und volle Zustimmung!

VG von Alex

Meine Bahnwelt :

[www.flickr.com]
Also ich entnehme dem Artikel keinerlei journalistische Inkompetenz. Ganz im Gegenteil!

Grüße

RS

Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.
haho schrieb:
Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.

Wenn wir rein nach der Nachfrage gehen, haben wir am Ende den "nachfrageorientierten" Fahrplan der Franzosen. Und das kann's ja wirklich nicht sein.

Mich dünkt der Zeit-Artikel etwas sehr schwarzmalerisch. Die Fahrgastzahlen haben sich innert recht kurzer Zeit von noch 10% des üblichen Verkehrsaufkommens auf 70% erholt. In der Schweiz herrscht vielerorts das Gefühl, Corona sei vorbei (was es natürlich nicht ist) und das Leben geht fast überall wieder seinen gewohnten Gang. Die fehlenden 30% (Überseetouristen, Pendler) werden mittelfristig auch zurückkehren. Es dauert halt noch einige Zeit.
Zitat
Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.

Wenn ich den ÖV als attraktive Alternative zum PKW positionieren will, ist ein tagesdurchgängiger Halbstundentakt im Gesamtnetz ein Muss, denn nur so kann ich den Verfügbarkeitsnachteil gegenüber dem Auto kompensieren. Dass damit in Schwachlastzeiten viel Luft transportiert wird ist natürlich auch klar. Man muss sich halt klar werden, ob man sich das leisten möchte. Oder anders gefragt, was sich leisten muss, um den Autoverkehr zu reduzieren.
Die Ironie am "nachfrageorientierten" Angebot ist ja, dass die Züge und Busse in der Regel selbst zur HVZ oft nur eher mäßig ausgelastet sind. Solche Alibiangebote sind kaum nachhaltiger als ein vertaktetes Angebot mit gewissen Schwachlastzeiten zu gewissen Stunden.

Re: gut geschrieben Martin

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 16.07.20 03:44

Ae4/7 schrieb:
und volle Zustimmung!

VG von Alex
Danke vielmal, Alex.

Herzliche Grüsse
Martin
baureihe218 schrieb:
Also ich entnehme dem Artikel keinerlei journalistische Inkompetenz. Ganz im Gegenteil!
Grüezi,

darf ich hier mal einhaken: Letzte Woche schrieb der Zürcher "Tages-Anzeiger", dass in der Schweiz sich nur 30 % der Reisenden an die Makerade-Tragpflicht im ÖV halte und zeigte Bilder von Bahnhofshallen, wo man mittels Kameraauswertung zu diesem Resulat kam!
Ich betrachte diese Vorgehensweise total als journalistische Inkompentenz! Die Beobachtung von vielen Bekannten und mir sind die, dass mindestens 98% der Fahrgäste Masken tragen - ja, fast kommunistische Verhältnisse! Habe auf meinen vielen Bahnfahrten in den letzten zwei Wochen nie ein Journalist auf Zählung in den Reisezugswagen gesehen! Meine Vermutung ist, dass diese sich gar nie in den Zügen umgesehen haben und eventuell auch gar nicht im Stande sind, sich Fahrausweise zu beschaffen und Bahn fahren zu können!
Fakt ist, dass die meisten Fahrgäste nach dem Aussteigen aus dem ÖV unverzüglich die Maskerade beenden, was man eben auf den Perrons dann anders wahrnimmt! Mich wundert die Vorgehensweise der "kompetenten" Journalisten, welche mit der Wirklichkeit überhaupt nicht zu tun hat, hingegen mit Bahn- oder ÖV-Bashing . . .
Auch vom Bahnpersonal hat man bislang keine Reklamationen und Klagen gehört!

Bisher wurde keine einzige Ansteckung von Covid-19 im ÖV nachgewiesen, hingegen in Mannschaftsbussen der Fussballer und in den Nachtklubs, denen man aber keine solche Pflicht aufbrummte! Geld stinkt eben nicht (Mehrverkauf von Masken) und die Wirtschaft und die Spassgesellschaft soll florieren. Zum Glück stecken sich jetzt immer mehr Junge an und müssen behandelt werden! Die Mär, dass Junge nicht erkranken, kann ja nie stimmen, denn in allen Alterstufen gibt es gesundheitlich "schwache" Menschen. Heute wurden Statistiken mit genau diesem Befund veröffentlicht. Ob man jetzt die Konsequenzen zieht, ist fraglich . . .

"Meisterleistungen" aus Journalistenfedern gibt es mehr als genug, deren Bahnwissen als Autofahrer ist meist nur marginal ausgebildet, die Einbildung entsprechen höher!
Es beginnt bei der Verwechslung des Zugführers mit dem Lokführer und endet bei den komischten Ausdrücken, welche gar keine Bahnrelevanz aufweisen.

Ob die ÖV-Frequenzen nun bei 70% angekommen sind oder nicht, mag man diskutieren können, denn klar ist, dass zur Zeit auch die Ferienzeit ohne entprechendem Schülerverkehr und weiterer bereits genannten Gruppierungen noch fehlen.

Leider ist es doch heute so, dass jedes Medium möglichst mit Neuigkeiten und auf Sensation aus ist. Da wird schnell übertrieben und genau so schnell in die Tasten gehauen, ohne viel nachzudenken und zu hinterfragen oder gar die entsprechenden Pressestellen einzuschalten. Letztere sind zwar auch nicht ganz unschuldig an der Verwilderung, da sie teils auch nicht sehr korrekt informieren, z. B. bei Störungen im Bahnbetrieb.

Kritischer Journalismus ist wichtig, richtig und gut, aber auch den darf man hinterfragen! Eine gewisse Verluderung darf man feststellen!

Urs
Zu den 70%: Die kann ich aus eigener Erfahrung (wortwörtlich) so bestätigen. Diese Zahlen beziehen sich i.d.R. immer auf dem Wert von vor 1 Jahr. Verminderter Ferienverkehr im Juli fließt also auch dort ein.
Es ist nicht nur die Deutsche "Zeit", die über fehlende Fahrgäste berichtet, sondern auch offizielle Seiten und Radio/Fernsehen SRF.

[www.intervista.ch]

Der Bericht des Mobilitäts-Monitoring zeigt auf Seite 15, dass der Modalsplit des ÖV bei gleich bleibendem Fussgängeranteil um 8 Prozentpunkte von 24% auf 16%, komplett zu Ungunsten gegenüber des MIV, gesunken ist (Stand diesen Monat gegenüber Januar, Lockdown-Monate mit höherem Fussgängeranteil und generell weniger Reisekilometern nicht berücksichtigt), das ist schon eine riesige Hausnummer...

[www.srf.ch]

Die Woche nach dem 6.7. (Einführung Maskenpflicht) hat auch nicht die überall vorausgesagte positive Veränderung gebracht...

Bei mir selbst ist diesen Monat der Fussgängeranteil gestiegen und der MIV-Anteil in der Schweiz komplett neu dazugekommen, dafür ist der ÖV-Anteil auf quasi 0% gefallen (1x 1,2 km Ortsbus vorletzte Woche war alles, und da war ich trotz Maske der einzige Passagier auf der ganzen Linie) - bei allgemein weniger zurückgelegten Kilometern gegenüber allen Vormonaten 2020.

Leider schade das alles, finde ich auch nicht gut, aber kann ich nicht ändern. Am MIV hängen auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.20 23:57.
Zitat
Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.
Ich habe in den letzten Tagen noch einen Bericht über die Einführung des Taktfahrplans in der Schweiz gelesen. Als junge Bahningenieure versucht haben die Bahn attraktiver zu machen und aus dem zunehmenden Bedeutungsverlust gegenüber dem PKW zu holen. Da so ewige Besserwisser wie du sie nicht ihre Ideen verwirklichen ließen, mussten sie sich regelmäßig Montagabends treffen und mit Stift und Papier einen Taktfahrplan für die ganze Schweiz entwickeln und Konzepte erarbeiten die der SBB aufzeigen, dass ein konsequenter landesweiter Taktfahrplan am Ende nicht unwirtschaftlicher ist, als das vorherige Fahrplanchaos. Von den Besserwissern wurde diese Gruppe als Spinnerclub bezeichnet. Die SBB ließ sich allerdings von dieser Gruppe überzeugen und führte 1982 den landesweiten Taktfahrplan ein. Ohne diese Entscheidung wäre der Bahnverkehr in der Schweiz heute nicht so stark nachgefragt. Die Kapazität von Taktverkehren lässt sich durch Stärken und Schwächen der Züge sehr einfach anpassen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 15:51.
Signalschruber schrieb:
Ich habe in den letzten Tagen noch einen Bericht über die Einführung des Taktfahrplans in der Schweiz gelesen. Als junge Bahningenieure versucht haben die Bahn attraktiver zu machen und aus dem zunehmenden Bedeutungsverlust gegenüber dem PKW zu holen. Da so ewige Besserwisser wie du sie nicht ihre Ideen verwirklichen ließen, mussten sie sich regelmäßig Montagabends treffen und mit Stift und Papier einen Taktfahrplan für die ganze Schweiz entwickeln und Konzepte erarbeiten die der SBB aufzeigen, dass ein konsequenter landesweiter Taktfahrplan am Ende nicht unwirtschaftlicher ist, als das vorherige Fahrplanchaos. Von den Besserwissern wurde diese Gruppe als Spinnerclub bezeichnet. Die SBB ließ sich allerdings von dieser Gruppe überzeugen und führte 1982 den landesweiten Taktfahrplan ein. Ohne diese Entscheidung wäre der Bahnverkehr in der Schweiz heute nicht so stark nachgefragt. Die Kapazität von Taktverkehren lässt sich durch Stärken und Schwächen der Züge sehr einfach anpassen.
Hut ab, vor diesen Ingenieuren. Dieser Taktfahrplan, der ja in CH durch die Bahn 2000 dann vielerorts auf einen Halbstundentakt verdichtet wurde, ist eine der Stärken der Schweiz. Lediglich an einigen schwach besiedelten Zipfeln gibt es nicht viele Fahrten (Jaunpass, Turbach, Bains-de-l'Alliaz, Col-des-Mosses, Col-de-la-Forclaz und und und). Wohl bemerkt, haben dann auch AT und D (zuerst nur die BRD, nach der Wende und der Neuvereinigung auch in der ehem. DDR, wenn auch dort vielerorts in grösseren Taktintervallen) eingeführt. Heute gibt es meineswissens auch in BE, NL, LU, DK, CZ Taktfahrpläne. Schwer mit Taktfahrplänen tun sich leider: F, IT, PL, RO, BG, die Balkanländer sowie die Baltischen Staaten. In NO macht ein Taktfahrplan aufgrund der Bevölkerungsstruktur nur regional Sinn (rund um Oslo und Lillehammer). Je weiter nördlich, um so weniger macht er aufgrund der schwachen Besiedlung Sinn. Zu SE kann ich nicht viel sagen. Ich würde aber sagen, dass in Süd-SE ein Taktfahrplan durchaus Sinn macht, nur im Norden macht ein Solcher wenig Sinn. Andererseits ist das öV-Angebot in Süd-SE um einiges dichter als im Norden. Zu FI, SK, HU, ESP und PG kann ich nicht viel sagen.

Herzliche Grüsse
Martin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 17:10.
Urs Nötzli schrieb:Zitat:
darf ich hier mal einhaken: Letzte Woche schrieb der Zürcher "Tages-Anzeiger", dass in der Schweiz sich nur 30 % der Reisenden an die Makerade-Tragpflicht im ÖV halte und zeigte Bilder von Bahnhofshallen, wo man mittels Kameraauswertung zu diesem Resulat kam!
Ich betrachte diese Vorgehensweise total als journalistische Inkompentenz! Die Beobachtung von vielen Bekannten und mir sind die, dass mindestens 98% der Fahrgäste Masken tragen - ja, fast kommunistische Verhältnisse! Habe auf meinen vielen Bahnfahrten in den letzten zwei Wochen nie ein Journalist auf Zählung in den Reisezugswagen gesehen! Meine Vermutung ist, dass diese sich gar nie in den Zügen umgesehen haben und eventuell auch gar nicht im Stande sind, sich Fahrausweise zu beschaffen und Bahn fahren zu können!
Fakt ist, dass die meisten Fahrgäste nach dem Aussteigen aus dem ÖV unverzüglich die Maskerade beenden, was man eben auf den Perrons dann anders wahrnimmt! Mich wundert die Vorgehensweise der "kompetenten" Journalisten, welche mit der Wirklichkeit überhaupt nicht zu tun hat, hingegen mit Bahn- oder ÖV-Bashing . . .

Salü Urs,

das dürfte in der Realität daran liegen, dass es auf dem Perron keine Maskenpflicht gibt und sich so gut wie alle Reisenden wie Du bereits beschrieben hast nach Verlassen des Zuges den Lappen schnellstmöglich vom Gesicht ziehen. Das gleiche Phänomen könnte man auch bei dt. Supermärkten feststellen und so natürlich wahrheitsgemäss vermelden, dass bei Lidl nur wenige Prozent der Kundschaft eine Maske trägt. Und wen kümmert denn ernsthaft der Unterschied zwischen dem Laden und dem Parkplatz? Wenn man nun noch berücksichtigt, dass Tamadia in den letzten Junitagen vor dem 06.07. eine massive Pro-Maske Propagandaschlacht geschlagen hat, passen die 30% gut ins Gesamtbild.

Ob das nun ÖV-Bashing ist würde ich jetzt nicht behaupten, das ist eher nur ein Kollateralschaden und dem Tagi dürfte der Fahrgastschwund wohl ziemlich egal sein, solange man seine ideologische Linie durchgesetzt hat.

Erik

der nachlassende Frequenzen vor allen Dingen beim Baden im Rhein sieht. Die Schiffe der URh sind selbst bei dem derzeitigen Prachtwetter deutlich leerer als sonst...

Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik!

(Karl Lauterbach, Maskenstalinist)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 22:38.
Zitat
In NL ab 1938 schon Taktfahrplan!
Von diesem haben sich die schweizer Ingenieure inspirieren lassen. Sie haben dabei nicht nur die starren Taktfahrpläne von den Niederländern übernommen, sondern auch die Idee der Knotenpunktfahrpläne aus dem Programm Spoorslag ’70, die kurze Anschlüsse zwischen möglichst vielen Zügen in den Knoten ermöglichen. Die Niederländer waren den Schweizern immer um Jahre voraus, wenn es um die Gestaltung der Fahrpläne ging und in der Schweiz hat man die Ideen übernommen und noch weiter perfektioniert. Auch heute sehen die Schweizer die Niederländer gerne als Vorbild, wenn sie in Präsentationen von einer Adaption des PHS-Programms auf ihrem starknachgefragten Kernnetz träumen, bei dem irgendwann mal zwischen Zürich und Bern im 15 Minuten-Takt und in der nächsten Ausbaustufe im 10 Minuten-Takt gefahren werden soll.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 23:15.
roomette schrieb:
In NL ab 1938 schon Taktfahrplan!
Ooooo, noch besser. Das heisst, CH hätte von NL lernen können und hat es später dann auch.

Herzliche Grüsse
Martin
Signalschruber schrieb:
Zitat
Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.
Ich habe in den letzten Tagen noch einen Bericht über die Einführung des Taktfahrplans in der Schweiz gelesen. Als junge Bahningenieure versucht haben die Bahn attraktiver zu machen und aus dem zunehmenden Bedeutungsverlust gegenüber dem PKW zu holen. Da so ewige Besserwisser wie du sie nicht ihre Ideen verwirklichen ließen, mussten sie sich regelmäßig Montagabends treffen und mit Stift und Papier einen Taktfahrplan für die ganze Schweiz entwickeln und Konzepte erarbeiten die der SBB aufzeigen, dass ein konsequenter landesweiter Taktfahrplan am Ende nicht unwirtschaftlicher ist, als das vorherige Fahrplanchaos. Von den Besserwissern wurde diese Gruppe als Spinnerclub bezeichnet. Die SBB ließ sich allerdings von dieser Gruppe überzeugen und führte 1982 den landesweiten Taktfahrplan ein. Ohne diese Entscheidung wäre der Bahnverkehr in der Schweiz heute nicht so stark nachgefragt. Die Kapazität von Taktverkehren lässt sich durch Stärken und Schwächen der Züge sehr einfach anpassen.
Kennst du diese Dissertation:
[www.tg.ethz.ch]
Da wird nicht nur das Geschehen um den Taktfahrplan beschrieben, sondern au andere Themen, die die SBB, bewusst oder unbewusst richtig gemacht hat.
Dass die Niederländer ihren Taktfahrplan hatten, und sich die Schweiz an dem orientierte, wird auch beleuchtet,
Gruss Leo
Hallo,
ich möchte mich mal wieder unbeliebt machen 😉.
Vielleicht liegt die mangelnde Nutzung der Öffies nicht daran, dass die Leute Angst haben sich anzustecken, sondern vielmehr keine Lust auf Maskenball haben 🤔?
Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich Öffies solange nicht benutze, wie ich staatsverordnet bei fast keinen Infekten im Land (aktuell heute 38 in Tirol, keine Krankenhausfälle) maskiert fahren soll. Dies, obwohl ich ein Jahresabo fürs ganze Land besitze und nicht gekündigt habe und normalerweise im Jahr mehrer 1.000km im Zug, meist freizeitmässig, unterwegs bin (heuer 0km).
Und komischerweise haben wir bislang überall nur Menschen getroffen, die genauso denken und handeln. Entweder treffen wir die falschen Leute oder etwas anderes ist faul an den in den Medien veröffentlichten Zahlen und Nachrichten...

Klar, hat die allgemeine Aufforderung im April, Mai möglichst keine Öffies zu nutzen, sich sicher in vielen Köpfen festgesetzt und jetzt ist es schwer dies wieder in ein "bitte fahr mit Bahn und Bus" zurück zu setzen. Wobei sich sicher die Autoindustrielobby über jeden Nichtöffinutzer freut.
Ich glaube jedenfals nicht, dass viele Menschen nur noch mit Maske glücklich sind und nur dorthin gehen, wo diese Pflicht ist, ansonsten wären weder Bahnen oder wie weiter unten im Thread geschrieben, Ausflugsschiffe leer, denn dort herrscht ja auch Maskeradepflicht.

In dem Sinne, mehr nachdenken oder sich hinterher nicht beschweren.

Schönen Gruss

Norbert

Bahn benutzen - nicht nur fotografieren!

Wie wäre es mit kündigen?

geschrieben von: D 2027

Datum: 20.07.20 14:48

bergeundmeer83 schrieb:Zitat:

Dies, obwohl ich ein Jahresabo fürs ganze Land besitze und nicht gekündigt habe und normalerweise im Jahr mehrer 1.000km im Zug, meist freizeitmässig, unterwegs bin (heuer 0km).
Natürlich mit dem Hinweis auf die Maskenpflicht. Irgendwer soll es ja auch merken und das Geld kann man für etwas besseres verwenden: idealerweise für einen guten Zweck spenden... hab ich z.B. mit Bahnbonuspunkten getan.

A propos Bahnbonus: ich bekomme als bald ex Comfort-Kunde diese Tage dauernd Umfragen der DB und beantworte die alle schön brav mit eben diesem Hinweis, dass man mich nicht mehr im Zug sieht solange ich mich maskieren muss. So spricht man statistisch gleich für tausende :-) Aber wir entfernen uns langsam vom Thema der nachlassenden Frequenzen ;-)

Gruss
Erik

Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik!

(Karl Lauterbach, Maskenstalinist)
bergeundmeer83 schrieb:
Hallo,
ich möchte mich mal wieder unbeliebt machen 😉.
Vielleicht liegt die mangelnde Nutzung der Öffies nicht daran, dass die Leute Angst haben sich anzustecken, sondern vielmehr keine Lust auf Maskenball haben 🤔?
Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich Öffies solange nicht benutze, wie ich staatsverordnet bei fast keinen Infekten im Land (aktuell heute 38 in Tirol, keine Krankenhausfälle) maskiert fahren soll. Dies, obwohl ich ein Jahresabo fürs ganze Land besitze und nicht gekündigt habe und normalerweise im Jahr mehrer 1.000km im Zug, meist freizeitmässig, unterwegs bin (heuer 0km).
Und komischerweise haben wir bislang überall nur Menschen getroffen, die genauso denken und handeln. Entweder treffen wir die falschen Leute oder etwas anderes ist faul an den in den Medien veröffentlichten Zahlen und Nachrichten...

Klar, hat die allgemeine Aufforderung im April, Mai möglichst keine Öffies zu nutzen, sich sicher in vielen Köpfen festgesetzt und jetzt ist es schwer dies wieder in ein "bitte fahr mit Bahn und Bus" zurück zu setzen. Wobei sich sicher die Autoindustrielobby über jeden Nichtöffinutzer freut.
Ich glaube jedenfals nicht, dass viele Menschen nur noch mit Maske glücklich sind und nur dorthin gehen, wo diese Pflicht ist, ansonsten wären weder Bahnen oder wie weiter unten im Thread geschrieben, Ausflugsschiffe leer, denn dort herrscht ja auch Maskeradepflicht.

In dem Sinne, mehr nachdenken oder sich hinterher nicht beschweren.

Schönen Gruss

Norbert
Also, die Maskenpflicht ist sicherlich ein Grund von mehreren, warum der öV noch nicht so viel wie vor der Krise genutzt wird. Aber eben doch auch einer von mehreren, die gewichtig sind:
- Ansteckungsgefahr
- Maskenpflicht
- Aufruf daheim zu bleiben
- kaum Auslandstouristen aber noch nicht gross Berufs-/Schülerverkehr.
und und und.
Klar, ist es nicht besonders angenehm solch diese Maske zu tragen. Dennoch habe ich Verständnis für die Notwendigkeit dieser Regel. Auch bin ich etwas besorgt, dass sowohl in CH wie auch in AT die Infektionszahlen nicht mehr nur bei 10-20/Tag liegen sondern es mal über Einhundert und mal unter Einhundert sind. Ich wünschte, es wären täglich weniger als 10, am liebsten sogar 0. :) Aber je weniger Infektionen, desto besser. Da macht die Maske schon irgendwo Sinn, vor allem in gut besetzten Bussen/Zügen. Dort, wo es nur wenige Leute im Abteil gibt, hätte ich auch Verständnis für ohne Maske, dann aber am liebsten doch nur bei offenem Fenster.
Ja, dieses Thema ist vielseitung und komplex.

Herzliche Grüsse
Martin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.07.20 15:19.
Zitat
Kennst du diese Dissertation:
[www.tg.ethz.ch]
Da wird nicht nur das Geschehen um den Taktfahrplan beschrieben, sondern au andere Themen, die die SBB, bewusst oder unbewusst richtig gemacht hat.
Dass die Niederländer ihren Taktfahrplan hatten, und sich die Schweiz an dem orientierte, wird auch beleuchtet,
Gruss Leo
Nein, die kannte ich noch nicht. Den Abschnitt zu Taktfahrplänen habe ich mal überflogen. Zu dem Thema liefert die Dissertation reichlich Informationen und Hintergründe die man in keinem Zeitungsartikel findet. Ich werde mir die Ausführungen bei Gelegenheit genauer ansehen. Vielen Dank für den Link.
leofink schrieb:
Kennst du diese Dissertation:
[www.tg.ethz.ch]
Da wird nicht nur das Geschehen um den Taktfahrplan beschrieben, sondern au andere Themen, die die SBB, bewusst oder unbewusst richtig gemacht hat.
Dass die Niederländer ihren Taktfahrplan hatten, und sich die Schweiz an dem orientierte, wird auch beleuchtet,
Gruss Leo
Oooo, sehr interessante Dissertation. Ich habe sie mir gerade eben mal heruntergeladen und werde sie mir bei Gelegenheit genauer anschauen.

Herzliche Grüsse
Martin
Grüezi,
zu einem Stück weit, muss ich Norbert recht geben, die "Maskenpflicht" ist nicht gerade das, wass wir in der Schweiz als demokratisch empfinden. Zumal ja Jene, welche uns dazu "verdonnern", am ganzen Debakel schuld sind: Seit 2008 und 2018 als Pandemieübungen der Direktbetroffenene stattfanden, wusste man, dass Material fehlen würde. Vor allem die Sparpolitiker zur rechten Ratsseite haben Solches immer wieder bekämpft.

Die Aktion dee Tragpflicht ist kaum vom Grössteil der ÖV-Nutzer initiert worden, sondern von aussen. Es ist unverständlich, dass der ÖV, wobei da keine einzige Ansteckung nachweislich vorkam, im Gegensatz zu Fussballmannschaftsbussen und Nachtklubs, dies von Aussen aufgebrummt bekam!

Was eine Verkehrsabnahme betrifft, mögen die 30 % vielleicht stimmen, in der 2. Klasse allerdings bedeutend weniger als in der 1. Klasse. Deren Nutzer können wohl mehr als Otto-Normalverbraucher vom Homeoffice profitieren, was in der ersten Klasse zu mehr Platz führt.
Die harte Haltung, ist sowieso Unsinn, denn wer Essen und Trinken will im ÖV, darf die Maske ablegen - man kann sich also einrichten und tut dies auch!

Auf den den meisten Schiffen ist im Gastrobereich keine Maskenpflicht, was vom Personal klar erläutert wird. so z. B. auf dem von mir vor ein paar Tagen genutzen Schiffen auf dem Zuger- und Vierwaldstättersee. Man täte besser eine flexiblere Regulierung im ÖV einführen. Dies ist z. B. in der ersten Klasse durchaus, genau so wie in Randstunden in beiden Klassen mit weniger Fahrgästen, durchaus handhabbar.

Laut heutigem "Tages-Anzeiger" wird genau meine Beobachtungen durch die Leistungserbringer bestätigt, wobei von 95 - 98 % Maskenträger ausgegangen wird, und nicht von 30% wie dies TA-Journalisiten "vorgaukelten". Dies auch bei dem von mir kritisierten städtischen ÖV - was ich auch bestätigen kann.

Bin der Ansicht, dass die heutigen Klimaanlagen in Bahnfahrzeugen um einiges besser sind als jene von Pw's, letztere saugen ja die mit Aerosolen angereichterte Luft weit unten, kurz vor dem Belag an, indessen die Bahnfahrzeuge diese meist weit über 3 Meter über Boden über Mehrfachdüsenlüftungsgitter, Luftberuhigungsraum und Mehrfachfeinfilter ansaugen und weiterverteilen. Somit fühle ich mich in Bahnwagen sicherer als in jedem Pw!

Richtig ist auch, dass die Maskentragpflicht nicht zum Dauerzustand im nichtschuldigen ÖV wird und baldmöglichst wieder abgeschaffen wird!

Urs
Urs Nötzli schrieb:
Grüezi,
zu einem Stück weit, muss ich Norbert recht geben, die "Maskenpflicht" ist nicht gerade das, wass wir in der Schweiz als demokratisch empfinden. Zumal ja Jene, welche uns dazu "verdonnern", am ganzen Debakel schuld sind: Seit 2008 und 2018 als Pandemieübungen der Direktbetroffenene stattfanden, wusste man, dass Material fehlen würde. Vor allem die Sparpolitiker zur rechten Ratsseite haben Solches immer wieder bekämpft.

Die Aktion dee Tragpflicht ist kaum vom Grössteil der ÖV-Nutzer initiert worden, sondern von aussen. Es ist unverständlich, dass der ÖV, wobei da keine einzige Ansteckung nachweislich vorkam, im Gegensatz zu Fussballmannschaftsbussen und Nachtklubs, dies von Aussen aufgebrummt bekam!
Seh' ich die Tendenz richtig dass Du generell eher dafür bist Teile der Wirtschaft zu schliessen als Maskennutzung vorzuschreiben? Oder verallgemeinert, dass Massnahmen die Dich betreffen zu unterlassen und besser Massnahmen zu unternehmen die andere treffen?

Die vereinfachte Definition von Demokratie wird von manchen als die Diktatur der Mehrheit (hier z.B. ÖV-Benutzer) über die Minderheit (hier, Angestellte und Besitzer in Branchen die von der Pandemie besonders betroffen sind) angesehen. Wie jede Diktatur geht das auf Dauer aber nicht gut da sich die Minderheit ausgegrenzt fühlt und das Interesse verliert am Gemeinwesen mitzuarbeiten.
Manu Chao schrieb:
Seh' ich die Tendenz richtig dass Du generell eher dafür bist Teile der Wirtschaft zu schliessen als Maskennutzung vorzuschreiben?
Nun, wenn bspw. Nachtclubs dazu beitragen, dass die Infektionszahlen steigen, dann wäre es nur logisch, diese zu schließen, statt andere Einrichtungen mit erhöhten Schutzauflagen zu belegen. Sinnvollerweise bekämpft man Ursachen, nicht deren mögliche Wirkungen.
Manu Chao schrieb:
Urs Nötzli schrieb:
Grüezi,
zu einem Stück weit, muss ich Norbert recht geben, die "Maskenpflicht" ist nicht gerade das, wass wir in der Schweiz als demokratisch empfinden. Zumal ja Jene, welche uns dazu "verdonnern", am ganzen Debakel schuld sind: Seit 2008 und 2018 als Pandemieübungen der Direktbetroffenene stattfanden, wusste man, dass Material fehlen würde. Vor allem die Sparpolitiker zur rechten Ratsseite haben Solches immer wieder bekämpft.

Die Aktion dee Tragpflicht ist kaum vom Grössteil der ÖV-Nutzer initiert worden, sondern von aussen. Es ist unverständlich, dass der ÖV, wobei da keine einzige Ansteckung nachweislich vorkam, im Gegensatz zu Fussballmannschaftsbussen und Nachtklubs, dies von Aussen aufgebrummt bekam!
Seh' ich die Tendenz richtig dass Du generell eher dafür bist Teile der Wirtschaft zu schliessen als Maskennutzung vorzuschreiben? Oder verallgemeinert, dass Massnahmen die Dich betreffen zu unterlassen und besser Massnahmen zu unternehmen die andere treffen?

Die vereinfachte Definition von Demokratie wird von manchen als die Diktatur der Mehrheit (hier z.B. ÖV-Benutzer) über die Minderheit (hier, Angestellte und Besitzer in Branchen die von der Pandemie besonders betroffen sind) angesehen. Wie jede Diktatur geht das auf Dauer aber nicht gut da sich die Minderheit ausgegrenzt fühlt und das Interesse verliert am Gemeinwesen mitzuarbeiten.
Grüezi,
man verkennt wohl, dass nicht der ÖV der Schuldige an der Pandemie ist! Wohl eher Industire, Handel, Gewerbe, Tourismusindustrie und die Finanzwelt, welche den regen Handel mit Asien in die Wege leiteten! Dass massenhaft Chinesen in Italien, teils illegal arbeiten und Covis 19 weiterverbreiteten, dass italienische Massenanlässe in Bergamo und eine Ausstellung in Milano folgten. Bisher wurden mit Ausnahme einer einzigen Pandemie alle aus Asien eingeführt.
Das schweizer Problem habe ich bereits beschrieben. Da hat man keine Masken und und verneinte deren Nutzen und jetzt verlangen die gleichen Gruppierungen und Parteien plötzlich einseitige Pflicht, lassen aber die Hauptverursacher und -weiterverbreitet aus wirtschaflichen Gründen ausser Acht! Dies zeigt doch klar, wer in der Schweiz das Sagen hat und die Gesundheit der Bevölkerung diesen Menschen (darf man dies von denen überhaupt noch sagen?) nichts, aber auch gar nichts wert ist!

Somit darf ich Dich wohl auch zu denen zählen, welche andere Menschen missachten und als minderwertig betrachten! Dies ist schlussendlich Deine Aussage . . .

Eines ist klar: Die Gesundheit der Bevölkerung geht dem Wohlergehen - sprich Abzockerei der Wirtschaft - vor! Ja - Masken sollen jetzt wieder verkauft werden und satte Gewinne eingefahren werden, nachdem man von den studierten Manager in der ganzen Affaire nichts gehört hat! Und: Sie werden genau wie die Bankster nichts gelernt haben!

Es sind nicht die "Wirtschaftsführer" die Leidtragenden in der ganzen Angelegenheit, diese haben ihr "Schäflein" schon längst ins Trockene gebracht, jene welche deren Handeln aber bezahlen, sind Angestellte und Arbeiter in den verschiedensten Betrieben, auch im ÖV!

Bin mit Dir einverstanden mit ein paar kleinen Änderungen:
Die vereinfachte Definition von Demokratie wird von manchen als die Diktatur der Minderheit (hier z.B. der Wirtschaft) über die Mehrheit (hier, Angestellte in allen Branchen die von der Pandemie besonders betroffen sind) angesehen. Wie jede Diktatur geht das auf Dauer aber nicht gut da sich die Mehrheit ausgegrenzt fühlt und das Interesse verliert am Gemeinwesen mitzuarbeiten. Dazu siehe DDR und Ostblock, genau so wie auch in den USA mit seinem tollen Anführer, usw.

Mit freundlichem Gruss
Urs
Zitat
Bisher wurden mit Ausnahme einer einzigen Pandemie alle aus Asien eingeführt.
Das kannst du sicherlich auch belegen. Zumindest wäre interessant ab wann du die Grenze für deine zeitliche Betrachtung gezogen hast. Ein Kontinent auf dem mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt, wird auch immer der größte Entstehungsort von Pandemien sein. Europa mit seinen wenigen Einwohnern kann da nicht mithalten.

Zitat
Ja - Masken sollen jetzt wieder verkauft werden und satte Gewinne eingefahren werden, nachdem man von den studierten Manager in der ganzen Affaire nichts gehört hat! Und: Sie werden genau wie die Bankster nichts gelernt haben!
Dann bau dir doch einfach deine eigene Maske. Nimm ein altes kaputtes Kleidungsstück und mach dir deine eigene Maske. Danach kannst du sehen ob die Manager das interressiert.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.20 21:33.
Urs Nötzli schrieb:
man verkennt wohl, dass nicht der ÖV der Schuldige an der Pandemie ist! Wohl eher Industire, Handel, Gewerbe, Tourismusindustrie und die Finanzwelt, welche den regen Handel mit Asien in die Wege leiteten! Dass massenhaft Chinesen in Italien, teils illegal arbeiten und Covis 19 weiterverbreiteten, dass italienische Massenanlässe in Bergamo und eine Ausstellung in Milano folgten. Bisher wurden mit Ausnahme einer einzigen Pandemie alle aus Asien eingeführt.
Ich glaube nicht dass ich hier mehr sagen muss, Deine Aussagen stehen für sich selber.


Zitat:
Das schweizer Problem habe ich bereits beschrieben. Da hat man keine Masken und und verneinte deren Nutzen und jetzt verlangen die gleichen Gruppierungen und Parteien plötzlich einseitige Pflicht, lassen aber die Hauptverursacher und -weiterverbreitet aus wirtschaflichen Gründen ausser Acht! Dies zeigt doch klar, wer in der Schweiz das Sagen hat und die Gesundheit der Bevölkerung diesen Menschen (darf man dies von denen überhaupt noch sagen?) nichts, aber auch gar nichts wert ist!

Somit darf ich Dich wohl auch zu denen zählen, welche andere Menschen missachten und als minderwertig betrachten! Dies ist schlussendlich Deine Aussage . . .

Eines ist klar: Die Gesundheit der Bevölkerung geht dem Wohlergehen - sprich Abzockerei der Wirtschaft - vor! Ja - Masken sollen jetzt wieder verkauft werden und satte Gewinne eingefahren werden, nachdem man von den studierten Manager in der ganzen Affaire nichts gehört hat! Und: Sie werden genau wie die Bankster nichts gelernt haben!

Wieso Du glaubst dass Dich irgendjemand ernst nehmen kann wenn Du so bewusst manipulieren willst ist mir schleierhaft. Dir muss doch klar sein dass bei einer neuen Krankheit man nicht von Tag 1 weiß was die besten und wichtigsten Gegenmaßnahmen sind und dass sich daher die Empfehlungen verändern je mehr man über sie lernt. Auch wusste man nicht wie schnell sie sich ausbreitet, wie wichtig asymptomatische Übertragung ist, wie groß die Rolle von Aerosolen ist usw.. Füge dazu dass zu Beginn weltweit Masken knapp waren und die Ratschläge in den ersten Wochen der Pandemie in Europa, Masken nur bei Symptomen (und im Gesundheitssektor) zu tragen sind vollkommen verständlich.

Die Unterstellung dass alle medizinischen Experten Maskentragen empfehlen weil sie irgendwie davon finanziell profitieren würden, kann eigentlich auch nur eine affektgesteuerte Suche nach einem Sündenbock für persönlichen Missmut sein. Zumindest hast den Sprung von ethnischen Vorurteilen und Elitenverschwörungen zu Antisemitismus noch nicht gemacht.
Grüezi,

warum nur verstecken sich meine Kritiker alle anonym hinter irgendwelchen Troll-Namen?

Das sagt doch alles . . .!

Urs
Weltreisender schrieb:
roomette schrieb:
In NL ab 1938 schon Taktfahrplan!
Ooooo, noch besser. Das heisst, CH hätte von NL lernen können und hat es später dann auch.
Der Schweizer ÖV hat mehr bessere Qualität in Sachen
- Flächendeckung
- Tarifintegration
- Pünktlichkeit
Manu Chao schrieb:
Urs Nötzli schrieb:
zu einem Stück weit, muss ich Norbert recht geben, die "Maskenpflicht" ist nicht gerade das, wass wir in der Schweiz als demokratisch empfinden. Zumal ja Jene, welche uns dazu "verdonnern", am ganzen Debakel schuld sind: Seit 2008 und 2018 als Pandemieübungen der Direktbetroffenene stattfanden, wusste man, dass Material fehlen würde. Vor allem die Sparpolitiker zur rechten Ratsseite haben Solches immer wieder bekämpft.
Seh' ich die Tendenz richtig dass Du generell eher dafür bist Teile der Wirtschaft zu schliessen als Maskennutzung vorzuschreiben?
Die ansteckungsrelevanten Teile der 'Wirtschaft' (Billigfleisch, Nachtclubs etc.) werden keineswegs geschlossen, sondern durften bzw. dürfen sogar ohne Masken weitermachen.