DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Hier sind alle Beiträge zu schweizer und österreichischen Themen willkommen.
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Die Zeit berichtet aus deutscher Sicht über die fehlenden Fahrgäste im öffentlichen Verkehr der Schweiz.
bollisee schrieb:
Die Zeit berichtet aus deutscher Sicht über die fehlenden Fahrgäste im öffentlichen Verkehr der Schweiz.
Boy’o’boy, guter ÖV wird in Zukunft nicht mehr funktionieren weil Homeoffice die Nachfrage signifikant senken wird? Wir müssen das Rad, ähm, den ÖV neu erfinden. Wie? Keine Ahnung, aber Hauptsache deutsche Zukunftsangst verbreiten können. Die Welt geht unter und wer anderer Meinung ist ist nur naiv.
Offensichtlich sind nicht zu die Züge leer. Auch in den Köpfen gewisser Journalisten scheint eine gewisse Leere zu herrschen...
Dass man in der Zeit Meyers zu sehr gewinnoptimiert und gewinnorientiert gewirtschaftet hat, ist schon lange bekannt. Und führte ja irgendwie auch zu Meyers beruflicher Neuorientierung. Dass der Coronavirus auch nicht unbedingt zur Steigerung der Fahrgastzahlen beigetragen hat, scheint auch logisch... Aber daraus jetzt eine Weltuntergangsstory zusammen zu schustern, scheint mir etwas an den Haaren herbeigezogen.

Die SBB als systemrelevantes Unternehmen im Öffentlichen Verkehr der Schweiz wird zusammen mit den anderen entsprechenden Transportunternehmen sicher nicht untergehen, und die Lehren aus den Verfehlungen in der „Epoche Meyer“ ist man auch am Ausbaden...

Schauen wir mal, wie es in einigen Monaten aussieht. Aber dann hat der Journalist wahrscheinlich schon den nächsten Scoop in die Tastatur gehämmert, und dieses Thema interessiert ihn gar nicht mehr...

gähnende Grüsse, =weineggbahn=

https://www.facebook.com/Weineggbahn/
[weineggbahn.blogspot.ch]
Die Züge sind sicherlich nicht leer, aber leerer, was ja auf der Hand liegt: weniger Touristen und die Leut fahren mehr Auto und Velo.

Dass nun unter der Pandemie alle leiden, auch der öV sollte auch klar sein. Ich denke, da braucht es einen langem Atem. Die Nachfrage wird sich nur Stück für Stück wieder erholen, und wird nicht gleich sofort wieder wie vorher sein. Aber muss sie das? Klar, es geht uns Geld. Aber ich denke, es braucht Geduld und einen längeren Atem. Längerfristig kommen wir um einen starken öV nicht drumherum, wenn wir nicht noch mehr in der Blechlawine ersticken wollen. Aber dennoch denke ich sind dennoch auch Lenkungsmassnahmen der Leute auf schwächere Zeiten und Züge dennoch unumgänglich. Das System ist nicht nur in CH an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt. Da bräuchte es schon Anreize, damit Leute die Stosszeiten eher meiden, SOFERN DAS MÖGLICH IST. Dass dies nur einem geringen Anteil an Leuten möglich ist, sollte auch klar sein.

Herzliche Grüsse
Martin

gut geschrieben Martin

geschrieben von: Ae4/7

Datum: 14.07.20 09:27

und volle Zustimmung!

VG von Alex

Meine Bahnwelt :

[www.flickr.com]
Also ich entnehme dem Artikel keinerlei journalistische Inkompetenz. Ganz im Gegenteil!

Grüße

RS

Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.
haho schrieb:
Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.

Wenn wir rein nach der Nachfrage gehen, haben wir am Ende den "nachfrageorientierten" Fahrplan der Franzosen. Und das kann's ja wirklich nicht sein.

Mich dünkt der Zeit-Artikel etwas sehr schwarzmalerisch. Die Fahrgastzahlen haben sich innert recht kurzer Zeit von noch 10% des üblichen Verkehrsaufkommens auf 70% erholt. In der Schweiz herrscht vielerorts das Gefühl, Corona sei vorbei (was es natürlich nicht ist) und das Leben geht fast überall wieder seinen gewohnten Gang. Die fehlenden 30% (Überseetouristen, Pendler) werden mittelfristig auch zurückkehren. Es dauert halt noch einige Zeit.
Zitat
Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.

Wenn ich den ÖV als attraktive Alternative zum PKW positionieren will, ist ein tagesdurchgängiger Halbstundentakt im Gesamtnetz ein Muss, denn nur so kann ich den Verfügbarkeitsnachteil gegenüber dem Auto kompensieren. Dass damit in Schwachlastzeiten viel Luft transportiert wird ist natürlich auch klar. Man muss sich halt klar werden, ob man sich das leisten möchte. Oder anders gefragt, was sich leisten muss, um den Autoverkehr zu reduzieren.
Die Ironie am "nachfrageorientierten" Angebot ist ja, dass die Züge und Busse in der Regel selbst zur HVZ oft nur eher mäßig ausgelastet sind. Solche Alibiangebote sind kaum nachhaltiger als ein vertaktetes Angebot mit gewissen Schwachlastzeiten zu gewissen Stunden.

Re: gut geschrieben Martin

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 16.07.20 03:44

Ae4/7 schrieb:
und volle Zustimmung!

VG von Alex
Danke vielmal, Alex.

Herzliche Grüsse
Martin
baureihe218 schrieb:
Also ich entnehme dem Artikel keinerlei journalistische Inkompetenz. Ganz im Gegenteil!
Grüezi,

darf ich hier mal einhaken: Letzte Woche schrieb der Zürcher "Tages-Anzeiger", dass in der Schweiz sich nur 30 % der Reisenden an die Makerade-Tragpflicht im ÖV halte und zeigte Bilder von Bahnhofshallen, wo man mittels Kameraauswertung zu diesem Resulat kam!
Ich betrachte diese Vorgehensweise total als journalistische Inkompentenz! Die Beobachtung von vielen Bekannten und mir sind die, dass mindestens 98% der Fahrgäste Masken tragen - ja, fast kommunistische Verhältnisse! Habe auf meinen vielen Bahnfahrten in den letzten zwei Wochen nie ein Journalist auf Zählung in den Reisezugswagen gesehen! Meine Vermutung ist, dass diese sich gar nie in den Zügen umgesehen haben und eventuell auch gar nicht im Stande sind, sich Fahrausweise zu beschaffen und Bahn fahren zu können!
Fakt ist, dass die meisten Fahrgäste nach dem Aussteigen aus dem ÖV unverzüglich die Maskerade beenden, was man eben auf den Perrons dann anders wahrnimmt! Mich wundert die Vorgehensweise der "kompetenten" Journalisten, welche mit der Wirklichkeit überhaupt nicht zu tun hat, hingegen mit Bahn- oder ÖV-Bashing . . .
Auch vom Bahnpersonal hat man bislang keine Reklamationen und Klagen gehört!

Bisher wurde keine einzige Ansteckung von Covid-19 im ÖV nachgewiesen, hingegen in Mannschaftsbussen der Fussballer und in den Nachtklubs, denen man aber keine solche Pflicht aufbrummte! Geld stinkt eben nicht (Mehrverkauf von Masken) und die Wirtschaft und die Spassgesellschaft soll florieren. Zum Glück stecken sich jetzt immer mehr Junge an und müssen behandelt werden! Die Mär, dass Junge nicht erkranken, kann ja nie stimmen, denn in allen Alterstufen gibt es gesundheitlich "schwache" Menschen. Heute wurden Statistiken mit genau diesem Befund veröffentlicht. Ob man jetzt die Konsequenzen zieht, ist fraglich . . .

"Meisterleistungen" aus Journalistenfedern gibt es mehr als genug, deren Bahnwissen als Autofahrer ist meist nur marginal ausgebildet, die Einbildung entsprechen höher!
Es beginnt bei der Verwechslung des Zugführers mit dem Lokführer und endet bei den komischten Ausdrücken, welche gar keine Bahnrelevanz aufweisen.

Ob die ÖV-Frequenzen nun bei 70% angekommen sind oder nicht, mag man diskutieren können, denn klar ist, dass zur Zeit auch die Ferienzeit ohne entprechendem Schülerverkehr und weiterer bereits genannten Gruppierungen noch fehlen.

Leider ist es doch heute so, dass jedes Medium möglichst mit Neuigkeiten und auf Sensation aus ist. Da wird schnell übertrieben und genau so schnell in die Tasten gehauen, ohne viel nachzudenken und zu hinterfragen oder gar die entsprechenden Pressestellen einzuschalten. Letztere sind zwar auch nicht ganz unschuldig an der Verwilderung, da sie teils auch nicht sehr korrekt informieren, z. B. bei Störungen im Bahnbetrieb.

Kritischer Journalismus ist wichtig, richtig und gut, aber auch den darf man hinterfragen! Eine gewisse Verluderung darf man feststellen!

Urs
Zu den 70%: Die kann ich aus eigener Erfahrung (wortwörtlich) so bestätigen. Diese Zahlen beziehen sich i.d.R. immer auf dem Wert von vor 1 Jahr. Verminderter Ferienverkehr im Juli fließt also auch dort ein.
Es ist nicht nur die Deutsche "Zeit", die über fehlende Fahrgäste berichtet, sondern auch offizielle Seiten und Radio/Fernsehen SRF.

[www.intervista.ch]

Der Bericht des Mobilitäts-Monitoring zeigt auf Seite 15, dass der Modalsplit des ÖV bei gleich bleibendem Fussgängeranteil um 8 Prozentpunkte von 24% auf 16%, komplett zu Ungunsten gegenüber des MIV, gesunken ist (Stand diesen Monat gegenüber Januar, Lockdown-Monate mit höherem Fussgängeranteil und generell weniger Reisekilometern nicht berücksichtigt), das ist schon eine riesige Hausnummer...

[www.srf.ch]

Die Woche nach dem 6.7. (Einführung Maskenpflicht) hat auch nicht die überall vorausgesagte positive Veränderung gebracht...

Bei mir selbst ist diesen Monat der Fussgängeranteil gestiegen und der MIV-Anteil in der Schweiz komplett neu dazugekommen, dafür ist der ÖV-Anteil auf quasi 0% gefallen (1x 1,2 km Ortsbus vorletzte Woche war alles, und da war ich trotz Maske der einzige Passagier auf der ganzen Linie) - bei allgemein weniger zurückgelegten Kilometern gegenüber allen Vormonaten 2020.

Leider schade das alles, finde ich auch nicht gut, aber kann ich nicht ändern. Am MIV hängen auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.20 23:57.
Zitat
Ich finde den Artikel auch nicht schlecht. Das Wachstum der Fahrgast zählen wird nicht für immer weiter gehen. Auch im Deutschlandtakt fehlt mir ein Konzept, wie man das Angebot nachfragegerecht gestalten kann.
Wird das ganze tatsächlich so umgesetzt, wir am Ende auch verdammt viel heiße Luft transportiert.
Ich habe in den letzten Tagen noch einen Bericht über die Einführung des Taktfahrplans in der Schweiz gelesen. Als junge Bahningenieure versucht haben die Bahn attraktiver zu machen und aus dem zunehmenden Bedeutungsverlust gegenüber dem PKW zu holen. Da so ewige Besserwisser wie du sie nicht ihre Ideen verwirklichen ließen, mussten sie sich regelmäßig Montagabends treffen und mit Stift und Papier einen Taktfahrplan für die ganze Schweiz entwickeln und Konzepte erarbeiten die der SBB aufzeigen, dass ein konsequenter landesweiter Taktfahrplan am Ende nicht unwirtschaftlicher ist, als das vorherige Fahrplanchaos. Von den Besserwissern wurde diese Gruppe als Spinnerclub bezeichnet. Die SBB ließ sich allerdings von dieser Gruppe überzeugen und führte 1982 den landesweiten Taktfahrplan ein. Ohne diese Entscheidung wäre der Bahnverkehr in der Schweiz heute nicht so stark nachgefragt. Die Kapazität von Taktverkehren lässt sich durch Stärken und Schwächen der Züge sehr einfach anpassen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 15:51.
Signalschruber schrieb:
Ich habe in den letzten Tagen noch einen Bericht über die Einführung des Taktfahrplans in der Schweiz gelesen. Als junge Bahningenieure versucht haben die Bahn attraktiver zu machen und aus dem zunehmenden Bedeutungsverlust gegenüber dem PKW zu holen. Da so ewige Besserwisser wie du sie nicht ihre Ideen verwirklichen ließen, mussten sie sich regelmäßig Montagabends treffen und mit Stift und Papier einen Taktfahrplan für die ganze Schweiz entwickeln und Konzepte erarbeiten die der SBB aufzeigen, dass ein konsequenter landesweiter Taktfahrplan am Ende nicht unwirtschaftlicher ist, als das vorherige Fahrplanchaos. Von den Besserwissern wurde diese Gruppe als Spinnerclub bezeichnet. Die SBB ließ sich allerdings von dieser Gruppe überzeugen und führte 1982 den landesweiten Taktfahrplan ein. Ohne diese Entscheidung wäre der Bahnverkehr in der Schweiz heute nicht so stark nachgefragt. Die Kapazität von Taktverkehren lässt sich durch Stärken und Schwächen der Züge sehr einfach anpassen.
Hut ab, vor diesen Ingenieuren. Dieser Taktfahrplan, der ja in CH durch die Bahn 2000 dann vielerorts auf einen Halbstundentakt verdichtet wurde, ist eine der Stärken der Schweiz. Lediglich an einigen schwach besiedelten Zipfeln gibt es nicht viele Fahrten (Jaunpass, Turbach, Bains-de-l'Alliaz, Col-des-Mosses, Col-de-la-Forclaz und und und). Wohl bemerkt, haben dann auch AT und D (zuerst nur die BRD, nach der Wende und der Neuvereinigung auch in der ehem. DDR, wenn auch dort vielerorts in grösseren Taktintervallen) eingeführt. Heute gibt es meineswissens auch in BE, NL, LU, DK, CZ Taktfahrpläne. Schwer mit Taktfahrplänen tun sich leider: F, IT, PL, RO, BG, die Balkanländer sowie die Baltischen Staaten. In NO macht ein Taktfahrplan aufgrund der Bevölkerungsstruktur nur regional Sinn (rund um Oslo und Lillehammer). Je weiter nördlich, um so weniger macht er aufgrund der schwachen Besiedlung Sinn. Zu SE kann ich nicht viel sagen. Ich würde aber sagen, dass in Süd-SE ein Taktfahrplan durchaus Sinn macht, nur im Norden macht ein Solcher wenig Sinn. Andererseits ist das öV-Angebot in Süd-SE um einiges dichter als im Norden. Zu FI, SK, HU, ESP und PG kann ich nicht viel sagen.

Herzliche Grüsse
Martin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 17:10.
Urs Nötzli schrieb:Zitat:
darf ich hier mal einhaken: Letzte Woche schrieb der Zürcher "Tages-Anzeiger", dass in der Schweiz sich nur 30 % der Reisenden an die Makerade-Tragpflicht im ÖV halte und zeigte Bilder von Bahnhofshallen, wo man mittels Kameraauswertung zu diesem Resulat kam!
Ich betrachte diese Vorgehensweise total als journalistische Inkompentenz! Die Beobachtung von vielen Bekannten und mir sind die, dass mindestens 98% der Fahrgäste Masken tragen - ja, fast kommunistische Verhältnisse! Habe auf meinen vielen Bahnfahrten in den letzten zwei Wochen nie ein Journalist auf Zählung in den Reisezugswagen gesehen! Meine Vermutung ist, dass diese sich gar nie in den Zügen umgesehen haben und eventuell auch gar nicht im Stande sind, sich Fahrausweise zu beschaffen und Bahn fahren zu können!
Fakt ist, dass die meisten Fahrgäste nach dem Aussteigen aus dem ÖV unverzüglich die Maskerade beenden, was man eben auf den Perrons dann anders wahrnimmt! Mich wundert die Vorgehensweise der "kompetenten" Journalisten, welche mit der Wirklichkeit überhaupt nicht zu tun hat, hingegen mit Bahn- oder ÖV-Bashing . . .

Salü Urs,

das dürfte in der Realität daran liegen, dass es auf dem Perron keine Maskenpflicht gibt und sich so gut wie alle Reisenden wie Du bereits beschrieben hast nach Verlassen des Zuges den Lappen schnellstmöglich vom Gesicht ziehen. Das gleiche Phänomen könnte man auch bei dt. Supermärkten feststellen und so natürlich wahrheitsgemäss vermelden, dass bei Lidl nur wenige Prozent der Kundschaft eine Maske trägt. Und wen kümmert denn ernsthaft der Unterschied zwischen dem Laden und dem Parkplatz? Wenn man nun noch berücksichtigt, dass Tamadia in den letzten Junitagen vor dem 06.07. eine massive Pro-Maske Propagandaschlacht geschlagen hat, passen die 30% gut ins Gesamtbild.

Ob das nun ÖV-Bashing ist würde ich jetzt nicht behaupten, das ist eher nur ein Kollateralschaden und dem Tagi dürfte der Fahrgastschwund wohl ziemlich egal sein, solange man seine ideologische Linie durchgesetzt hat.

Erik

der nachlassende Frequenzen vor allen Dingen beim Baden im Rhein sieht. Die Schiffe der URh sind selbst bei dem derzeitigen Prachtwetter deutlich leerer als sonst...

Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik!

(Karl Lauterbach, Maskenstalinist)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 22:38.
Zitat
In NL ab 1938 schon Taktfahrplan!
Von diesem haben sich die schweizer Ingenieure inspirieren lassen. Sie haben dabei nicht nur die starren Taktfahrpläne von den Niederländern übernommen, sondern auch die Idee der Knotenpunktfahrpläne aus dem Programm Spoorslag ’70, die kurze Anschlüsse zwischen möglichst vielen Zügen in den Knoten ermöglichen. Die Niederländer waren den Schweizern immer um Jahre voraus, wenn es um die Gestaltung der Fahrpläne ging und in der Schweiz hat man die Ideen übernommen und noch weiter perfektioniert. Auch heute sehen die Schweizer die Niederländer gerne als Vorbild, wenn sie in Präsentationen von einer Adaption des PHS-Programms auf ihrem starknachgefragten Kernnetz träumen, bei dem irgendwann mal zwischen Zürich und Bern im 15 Minuten-Takt und in der nächsten Ausbaustufe im 10 Minuten-Takt gefahren werden soll.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.20 23:15.
roomette schrieb:
In NL ab 1938 schon Taktfahrplan!
Ooooo, noch besser. Das heisst, CH hätte von NL lernen können und hat es später dann auch.

Herzliche Grüsse
Martin
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -