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 08/02 - Alpenlandforum 

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Zitat
Eine 100-jährige Gotthardlokomotive kommt nach jahrelangem Warten endlich an ihren endgültigen Standort. Sie soll nicht nur ein Denkmal sein, sondern auch ein Symbol für den dynamischen Industriestandort Zürich.


[www.nzz.ch]


Ach, ja, falls mal wieder jemand Probleme haben sollte, den Artikel aufzurufen, dann liegt es nicht an mir. Bei mir funktioniert der Link ganz wunderbar, sonst hätte ich ja den Text nicht zitieren können.

Weitreichende Spekulationen, woran es sonst noch legen könnte, werden die Diskussion sicher beleben.

:)

.
Das finde ich in der Tat auch!

Die NZZ brachte da mindestens schon den dritten Artikel zum Krokodil, alle sind sehr gut gemacht.

.
Ein paar Bilder vom Transport von Seebach nach Oerlikon gibts hier: [bahnbilder.ch]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.20 10:01.
Gt2x4/4 schrieb:
Das finde ich in der Tat auch!

Die NZZ brachte da mindestens schon den dritten Artikel zum Krokodil, alle sind sehr gut gemacht.

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Mit Fehlern.

Zitat NZZ:
Man wurde in Erstfeld fündig. Seit 1971 stand dort die Ce 6/8 II Nr. 14270 mit Baujahr 1920 im Freien und rostete vor sich hin

Die Lok stand erst seit 1982 in Erstfeld, vorher stand dort die C 5/6 2965, die 1982 ins Verkehrshaus einzog

Zitat NZZ:
Diese wiederum lieferte die elektrischen Anlagen für insgesamt 46 Krokodil-Lokomotiven der Typen Ce 6/8 II und Be 6/8 II.

Es waren 33 Ce 6/8 II und 18 Ce 6/8 III.

Zum Projekt:
Ja, das ganze verlief sehr zäh:-(
Für andere "Kulturobjekte" werden sehr schnell Gelder verteilt, das Krokodil musste warten:-(
e32 schrieb:
Zum Projekt:
Ja, das ganze verlief sehr zäh:-(
Für andere "Kulturobjekte" werden sehr schnell Gelder verteilt, das Krokodil musste warten:-(
Ersters stimmt!

Zweiteres aber stimmt nicht:
Vom Lotteriefonds des Kantons Zürich wurden Fr. 400 000.-- schon längst gesprochen!

Museumsbahnvereine wundern sich da nur noch: Fr. 400 000.-- für eine tote Hülle! Und dies praktisch ohne Mithilfe von Vereinsmitglieder, während viele Freiwillige sich abmühen und um Beiträge für ihre fahrfähigen oder fahrfähigmachenden Fahrzeuge nur kleinere Beiträge für das kulturelle Erbe unserer Vorfahren erhalten.
Hier ist schon klar, dass Vitamin B im Kanton genutzt wurde. Man mag es dem jungen Verein zwar gönnen, wundert sich aber, dass Stehzeuge mehr Wert haben sollen als Fahrzeuge!

Urs,
Mitglied Betriebsgruppe Be 6/8 III 13302
Ein Krokodil, das fährt!
Urs Nötzli schrieb:
..

Urs,
Mitglied Betriebsgruppe Be 6/8 III 13302
Ein Krokodil, das fährt!
Was ich nicht verstehe, ist der Passus

Zitat
SBB Historic verkaufte sie unter der Bedingung, dass sie zwar revidiert, nicht aber wieder fahrtüchtig gemacht werden sollte. Andernfalls hätte man das Krokodil dem VOI nur mietweise
überlassen.

Was wäre so schlimm gewesen am fahrbereiten Wiederaufarbeiten?

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Gt2x4/4 schrieb:
Urs Nötzli schrieb:
..

Urs,
Mitglied Betriebsgruppe Be 6/8 III 13302
Ein Krokodil, das fährt!
Was ich nicht verstehe, ist der Passus

Zitat
SBB Historic verkaufte sie unter der Bedingung, dass sie zwar revidiert, nicht aber wieder fahrtüchtig gemacht werden sollte. Andernfalls hätte man das Krokodil dem VOI nur mietweise
überlassen.

Was wäre so schlimm gewesen am fahrbereiten Wiederaufarbeiten?

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Hallo Urs hat das Kroko doch keine Fahrmotoren mehr, hat mit jemand gesagt, ob das stimmt kann ich dir nicht sagen.
Es grüßt
Achim
Das Krokodil wurde bei der Ausrangierung im Jahre 1969 *Ausgeräumt", das heisst, wichtige Apperate als Ersatzteilspender für ihre Kolleginnen gebraucht.Die Lok wurde seither für Museumszwecke verwendet.
So war diese bei der Krokodilausstellung 1978 im VHS anwesend.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.20 12:01.
e32 schrieb:
Das Krokodil wurde bei der Ausrangierung im Jahre 1969 *Ausgeräumt", das heisst, wichtige Apperate als Ersatzteilspender für ihre Kolleginnen gebraucht.Die Lok wurde seither für Museumszwecke verwendet.
So war diese bei der Krokodilausstellung 1978 im VHS anwesend.
Das würde ich auch so sehen!
Irgend an einem Punkt gibt es kaum noch ein Zurückkehren in den Originalzustand oder gar Fahrbarmachen - die Kosten wären nicht tragbar und möglicherweise sind auch viele Originalteile nicht mehr vorhanden und nicht mehr aufzutreiben!
Das Problem werden wir in den nächsten Jahren noch deutlich zu Spüren kommen, wenn das ETCS weiter vorrückt! Immer mehr alte Triebfahrzeuge müssten mit ETCS ausgerüstet werden, wobei zu bedenken ist, dass die Kosten eminent hoch sind und in einer Dampflok solche elektronischen Apparate und Bediengeräte kaum mehr Platz hätten sowie das Bild im Führerstand sich eindeutig "verschönern" würde . . . ! (Ironie aus)

Weiter ist schon heute kein durchgehender Betrieb z. B. am Gotthard ohne ETCS mehr möglich, obwohl man wusste, dass Biasca und Erstfeld als jeweilige Abgangs- und Zielorte historischer Fahrten vorgesehen und in beiden Gemeinden jeweils ein Bahnmuseum vorgesehen war! Zwischen Pollego-Nord und Biasca hat man die Aussensignale mitsamt Zugssicherung herausgerissen (ca. 3 km), um ja solche Fahrten zu verunmöglichen. Man war nicht im Stande, die beiden Systeme zusammen einsetzen zu wollen! Deshalb musste auch Stefan Landenberger den drei Krokis ab Bodio mit einer Re 4/4 II mit ETCS Vorspann geben. Dass die eingesetzte Lok dann noch mit einer Störung an der El.Bremse nach der Tunnnelfahrt die Talfahahrt nicht antreten durfte, war dann die andere Sache. Stefan hat aber vorbildlich (was ich im Übrigen allen "Landenberger", auch in andern Angelegenheiten, attestieren möchte . . ) gehandelt und mit einer Taxifahrt in Bellinzona eine andere Lok organisiert.

Man sollte klar sehen: Historische Fahrzeuge können nur so lange eingesetzt werden, als Trafos, rotierende Maschinen, Fahrmotoren und Radsätze, etc. noch zulässig, nicht defekt werden usw. usf. Irgendwann wird eine Fahrbereitschaft nicht mehr bezahlbar sein! Man merkt das heute schon - die Fachleute fehlen immer mehr, das Wissen und Erfahrungen gehen verloren, dies ist dann die menschliche Seite. In der Schweiz ist ein Polymechaniker kein Maschinenschlosser oder Mechaniker mehr - die Berufsbilder haben sich verändert. Wenn man heute Schrauben nur nach Zeichnungsvorschriften mit dem Drehmomentenschlüssel anziehen darf, haben wir "alten" Mechaniker dies noch mit Gefühl gekonnt!

Aber was die heutigen Handwerker und Berufsleute können, davon haben die Alten keine Ahnung - auch das sei gesagt . . . Jedes und Jeder zu seiner Zeit!

Urs