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[CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: Kees Eurotravel

Datum: 09.06.20 18:51

Der Fahrplanentwurf 2021 ist ab sofort verfügbar unter [www.fahrplanentwurf.ch]

Direktlink zur Fahrplanabfrage:
[fahrplanauskunft-oev.transportdatamanagement.ch]

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 10.06.20 05:06

Grüäss Di,

vielen Dank für die Info. Ich habe gleich mal an zwei Strecken geschaut und eine Stellungnahme abgegeben. Das ist interessant, was da geplant ist.

Herzliche Grüsse
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.20 05:11.

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: SPS

Datum: 10.06.20 11:44

Danke. Die SOB-IR über den Gotthard sind schon mal drin😃

Dem Mutigen, dem graut nur selten. Warum graut ihm vor Sankt Pölten?

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: derReisende

Datum: 10.06.20 13:10

Höchste Zeit, dass in Richtung Urserental und Leventina wieder ein vernünftiges Angebot gefahren wird. Ich freue mich auf die neuen SOB-Züge in ungewohnter Umgebung.

Was mir jedoch aufgefallen ist: Was ist das für ein seltsames Konstrukt im Südtessin, welches die EC Luzern-Milano künstlich um eine halbe Stunde verlangsamt gegenüber den RE und Zürich-EC?

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: Twindexx

Datum: 10.06.20 17:23

derReisende schrieb:
Was mir jedoch aufgefallen ist: Was ist das für ein seltsames Konstrukt im Südtessin, welches die EC Luzern-Milano künstlich um eine halbe Stunde verlangsamt gegenüber den RE und Zürich-EC?
RFI konnte keine andere Trasse zwischen Chiasso und Milano realisieren. Es steht daher nur die eine stündliche EC-Trasse zur Verfügung, die für die Zürcher Züge passend ist. Die um eine halbe Stunde versetzt verkehrenden EC in der Taktlage der Linie IC 21 Basel-Luzern-Lugano müssen daher im Raum Lugano-Chiasso eine halbe Stunde totschlagen, um in den Takt der Zürcher Züge zu kommen.


SPS schrieb:
Danke. Die SOB-IR über den Gotthard sind schon mal drin😃
Der Start der durchgehenden SOB-Leistungen ist wegen Lieferverzug seitens Stadler noch offen.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.20 17:24.
Damit ist ein Detail aus dem Fahrplanthread über Österreich bereits fix bestätigt.

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: rvdborgt

Datum: 10.06.20 18:33

Twindexx schrieb:
derReisende schrieb:
Was mir jedoch aufgefallen ist: Was ist das für ein seltsames Konstrukt im Südtessin, welches die EC Luzern-Milano künstlich um eine halbe Stunde verlangsamt gegenüber den RE und Zürich-EC?
RFI konnte keine andere Trasse zwischen Chiasso und Milano realisieren. Es steht daher nur die eine stündliche EC-Trasse zur Verfügung, die für die Zürcher Züge passend ist. Die um eine halbe Stunde versetzt verkehrenden EC in der Taktlage der Linie IC 21 Basel-Luzern-Lugano müssen daher im Raum Lugano-Chiasso eine halbe Stunde totschlagen, um in den Takt der Zürcher Züge zu kommen.
Wurde die Strecke dann jetzt als überlastet angewiesen oder ist diese Taktlage nur vorübergehend?

Gruß,
Rian

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: JumpUp

Datum: 10.06.20 19:15

Im Fahrplan 2021 sollen die EC um weitere 15 Minuten (zwischen Lugano - Chiasso - Milano) beschleunigt werden: Abfahrt Milano XX:25 Uhr, Ankunft XX:35 Uhr



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.20 19:21.

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: R 450

Datum: 10.06.20 23:58

Seltsamerweise benötigt der EC Zürich - München für den Abschnitt St. Gallen - St. Margrethen in der einen Richtung 25 Minuten, in der Gegenrichtung jedoch nur 22 Minuten.

Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute [de.wikipedia.org] und [de.wikipedia.org]
Explanation in English: [en.wikipedia.org]
J-C schrieb:
Damit ist ein Detail aus dem Fahrplanthread über Österreich bereits fix bestätigt.
Fix bestätigt oder nur im Entwurf drinnen?

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: Twindexx

Datum: 11.06.20 01:07

R 450 schrieb:
Seltsamerweise benötigt der EC Zürich - München für den Abschnitt St. Gallen - St. Margrethen in der einen Richtung 25 Minuten, in der Gegenrichtung jedoch nur 22 Minuten.
Der benötigt in beide Richtungen 17 Minuten,aber im Bereich Bregenz-St. Gallen wird eh eine halbe Stunde totgeschlagen wegen der noch nicht möglichen dynamischen Transition, hier jeweils ein Taktbeispiel im Fahrplan 2021 und im Fahrplan 2022:

EC  96            2021         2022
                  an    ab     an    ab
München Hbf             18:54        18:54
Buchloe           19:34 19:36  19:34 19:36
Memmingen         19:59 20:01  19:59 20:01
Lindau Reutin     20:50 20:52  20:50 20:52
Bregenz           20:59 21:06  20:58 21:00
St. Margrethen    21:18 21:29  21:09 21:11
St. Gallen        21:54 21:58  21:28 21:29
Winterthur        22:31 22:33  22:01 22:03
Zürich Flughafen  22:46 22:48  22:16 22:18
Zürich HB         22:57        22:27

EC 199            2021         2022
                  an    ab     an    ab
Zürich HB               19:03        19:33
Zürich Flughafen  19:12 19:14  19:42 19:44
Winterthur        19:27 19:29  19:57 19:59
St. Gallen        20:02 20:06  20:30 20:32
St. Margrethen    20:28 20:41  20:49 20:51
Bregenz           20:52 21:01  20:59 21:01
Lindau Reutin     21:08 21:10  21:08 21:10
Memmingen         21:59 22:01  21:59 22:01
Buchloe           22:23 22:25  22:23 22:25
München Hbf       23:04        23:04

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 11.06.20 03:35

R 450 schrieb:
Seltsamerweise benötigt der EC Zürich - München für den Abschnitt St. Gallen - St. Margrethen in der einen Richtung 25 Minuten, in der Gegenrichtung jedoch nur 22 Minuten.
Ach naja, die 3 Minuten machen den Kohl jetzt auch nicht fett. Aber ich meine, dass es auch anderswo es vereinzelt vorkommen kann, dass die Fahrzeitung in beide Richtungen von einander abweichen. Ach ja, zwischen Zweisimmen und Lenk beträgt die Fahrzeit zwischen Zweisimmen und St.Stephan 9 min und von St.Stephan nach Lenk auch 9 Minuten. Zwischen Boden und Lenk braucht der Zug vielleicht 1,5 Minuten, mit Halt in Boden sind es vielleicht 2 Minuten. Für Boden-Matten sind in beide Richtungen 3 Minuten berechnet, für Matten-St.Stephan sind talwärts 4 Minuten und bergwärts 3 Minuten berechnet. Das ist aber absichtlich so gemacht: In St.Stephan gibt es manchmal Kreuzungen, so dass der Zug dann immer warten muss. Dafür hat man diesen kleinen Zeitpuffer zwischen Matten und St.Stephan eingeplant.
Früher betrug die Fahrzeit einheitlich zwischen allen Halten 3 Minuten. Da man aber von Boden bis Lenk keine 3 Minuten braucht, stattdessen in St.Stephan ein wenig Puffer für die Kreuzung gut wäre, hat man den Fahrplan dann irgendwann mal so angepasst.

Herzliche Grüsse
Martin
Bin mir sicher, dass es genau so auch zum Fahrplanwechsel kommen wird. Wieso sollte das nicht der Fall sein?

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: eugenR

Datum: 11.06.20 16:33

Twindexx schrieb:
R 450 schrieb:
Seltsamerweise benötigt der EC Zürich - München für den Abschnitt St. Gallen - St. Margrethen in der einen Richtung 25 Minuten, in der Gegenrichtung jedoch nur 22 Minuten.
Der benötigt in beide Richtungen 17 Minuten,aber im Bereich Bregenz-St. Gallen wird eh eine halbe Stunde totgeschlagen wegen der noch nicht möglichen dynamischen Transition, hier jeweils ein Taktbeispiel im Fahrplan 2021 und im Fahrplan 2022:

EC  96            2021         2022
                  an    ab     an    ab
München Hbf             18:54        18:54
Buchloe           19:34 19:36  19:34 19:36
Memmingen         19:59 20:01  19:59 20:01
Lindau Reutin     20:50 20:52  20:50 20:52
Bregenz           20:59 21:06  20:58 21:00
St. Margrethen    21:18 21:29  21:09 21:11
St. Gallen        21:54 21:58  21:28 21:29
Winterthur        22:31 22:33  22:01 22:03
Zürich Flughafen  22:46 22:48  22:16 22:18
Zürich HB         22:57        22:27

EC 199            2021         2022
                  an    ab     an    ab
Zürich HB               19:03        19:33
Zürich Flughafen  19:12 19:14  19:42 19:44
Winterthur        19:27 19:29  19:57 19:59
St. Gallen        20:02 20:06  20:30 20:32
St. Margrethen    20:28 20:41  20:49 20:51
Bregenz           20:52 21:01  20:59 21:01
Lindau Reutin     21:08 21:10  21:08 21:10
Memmingen         21:59 22:01  21:59 22:01
Buchloe           22:23 22:25  22:23 22:25
München Hbf       23:04        23:04
Ist das nicht eher umgekehrt weil der Doppelspurausbau St.Gallen-Goldach nicht fertig ist, müssen 30 Min verbummelt werden, da eilte es mit der dynamischen Transition nicht besonders? Warum brachte es die SBB nicht fertig diesen Abschnitt koordiniert mit dem Ausbau in Deutschland fertigzustellen? Da schimpft man immer über die DB, dass da jahrelang nichts geht, und am Schuss klemmt es in der Schweiz. und, diese Transition (dynamisch oder nicht), braucht es wohl auch in der Gegenrichtung?

Re: [CH] Fahrplanentwurf 2021 verfügbar

geschrieben von: Twindexx

Datum: 11.06.20 20:31

eugenR schrieb:
Ist das nicht eher umgekehrt weil der Doppelspurausbau St.Gallen-Goldach nicht fertig ist, müssen 30 Min verbummelt werden, da eilte es mit der dynamischen Transition nicht besonders?
Die Doppelspur St. Gallen-Goldach ist seit 2011 durchgehend in Betrieb. Da bist du jetzt ganz falsch abgebogen.

Derzeit arbeitet man an der Doppelspur Goldach-Rorschach Stadt. Diese ist für das Zielangebot des EC aber nicht erforderlich. Damit kann der IC 5 ab Dezember 2021 bis Rorschach verlängert werden und es werden zusätzliche Fahrplanreserven auch im Hinblick auf die Einführung des IR 13-Halbstundentakts ab Dezember 2024 geschaffen.

Bei den ÖBB hingegen ist die Geschwindigkeitserhöhung Lustenau-Lauterach und der Doppelspurausbau Hard-Fussach – Lauterach West für das Zielangebot des EC erforderlich. Dies hätte man aber mit der alternierenden Streichung des Halts in St. Margrethen oder Bregenz (geplant waren bis zu vier Zugspaare mit Halt in Bregenz und zwei in St. Margrethen, ein Zug wäre gar St. Gallen – Lindau Reutin ohne Halt gefahren) und dem Entfall der entsprechenden S3-Züge auffangen können.

Die halbe Stunde Verlust resultiert einzig und allein in der noch nicht möglichen dynamischen Transition. Dies liegt daran, dass Alstom Probleme mit zu flachen Bremskurven unter ETCS L1 LS hat. Das liegt aber nicht an der Schweiz, sondern an der ERA.

eugenR schrieb:
Warum brachte es die SBB nicht fertig diesen Abschnitt koordiniert mit dem Ausbau in Deutschland fertigzustellen? Da schimpft man immer über die DB, dass da jahrelang nichts geht, und am Schuss klemmt es in der Schweiz.
Wie gesagt, liegt nicht an den SBB oder der Schweiz.

eugenR schrieb:
und, diese Transition (dynamisch oder nicht), braucht es wohl auch in der Gegenrichtung?
Natürlich braucht es die in beide Richtungen. Nun ist in der Übergangszeit eine statische Transition bei einem längeren Halt in St. Margrethen erforderlich. Damit ist die Fahrplantrasse des Zielangebots aber nicht mehr erreichbar und man verliert somit eben gleich 30 Minuten.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg

München-EC - ? Bft Zürich HB

geschrieben von: tram-train

Datum: 15.06.20 20:19

Ich frage mich, ob die EC gemäß untenstehendem Fahrplan (danke an User Twindexx!) auch im Jahr 2021 schon in Zürich HB Löwenstr./Gl. 31-34 ankommen und abfahren sollen?
Ab 2022 sollen sie das meines Wissens ja auf jeden Fall.

Hintergrund der Frage ist u. a., ob auch bei dem geänderten Konzept mit Ankunft/Abfahrt zum :00-Knoten im Fahrplanjahr 2021 Anschlüsse nach und von Bern mit 5 Minuten Übergang bestehen werden. Bei Fahrplansuche für 2021 werden diese nicht angezeigt.
So frage ich mich, ob das an den Parametern der Suche in der Vorschau liegt oder es im Jahr 2021 offiziell keinen direkten Anschluss in Zürich HB zu den schnellen IC nach Bern gibt. Ohne diesen Anschluss würde sich die Fahrzeit München - Bern - (und weiter, z. B. Wallis) im Vergleich zur Zielfahrzeit ab 2022 im Jahr 2021 nicht nur um 30 Minuten, sondern um eine ganze Stunde verlängern (+30 Min. München - Zürich wie hier bereits erläutert und +ca. 30 Min., wenn Ankunft Bern erst zum nächsten :30-Knoten möglich wäre).

MfG
tram-train


Twindexx schrieb:
R 450 schrieb:
Seltsamerweise benötigt der EC Zürich - München für den Abschnitt St. Gallen - St. Margrethen in der einen Richtung 25 Minuten, in der Gegenrichtung jedoch nur 22 Minuten.
Der benötigt in beide Richtungen 17 Minuten,aber im Bereich Bregenz-St. Gallen wird eh eine halbe Stunde totgeschlagen wegen der noch nicht möglichen dynamischen Transition, hier jeweils ein Taktbeispiel im Fahrplan 2021 und im Fahrplan 2022:

EC  96            2021         2022
                  an    ab     an    ab
München Hbf             18:54        18:54
Buchloe           19:34 19:36  19:34 19:36
Memmingen         19:59 20:01  19:59 20:01
Lindau Reutin     20:50 20:52  20:50 20:52
Bregenz           20:59 21:06  20:58 21:00
St. Margrethen    21:18 21:29  21:09 21:11
St. Gallen        21:54 21:58  21:28 21:29
Winterthur        22:31 22:33  22:01 22:03
Zürich Flughafen  22:46 22:48  22:16 22:18
Zürich HB         22:57        22:27

EC 199            2021         2022
                  an    ab     an    ab
Zürich HB               19:03        19:33
Zürich Flughafen  19:12 19:14  19:42 19:44
Winterthur        19:27 19:29  19:57 19:59
St. Gallen        20:02 20:06  20:30 20:32
St. Margrethen    20:28 20:41  20:49 20:51
Bregenz           20:52 21:01  20:59 21:01
Lindau Reutin     21:08 21:10  21:08 21:10
Memmingen         21:59 22:01  21:59 22:01
Buchloe           22:23 22:25  22:23 22:25
München Hbf       23:04        23:04

Re: München-EC - ? Bft Zürich HB

geschrieben von: Twindexx

Datum: 15.06.20 20:43

tram-train schrieb:
Ich frage mich, ob die EC gemäß untenstehendem Fahrplan (danke an User Twindexx!) auch im Jahr 2021 schon in Zürich HB Löwenstr./Gl. 31-34 ankommen und abfahren sollen?
Ja, das Konzept für die EC ist exakt dasselbe, einfach um 30 Minuten versetzt. Ansonsten wäre die Fahrzeit zum Flughafen eine Minute länger Ankunft/Abfahrt in Zürich HB um .58/.02.
Auch die Wendefahrten von/nach Wollishofen sind gleich wie im Zielkonzept (als Leerfahrt). Wegen der um 30 Minuten längeren Fahrzeit müssen die SBB einfach einen Triebzug mehr einsetzen für die sechs Zugspaare. Mit diesem Triebzug kann im Zielkonzept dann ab 2022 oder 2023 das siebte Zugspaar täglich statt nur an wie bisher geplant 16 Verkehrstage im Jahr angeboten werden. Dieses siebte Zugspaar wird 2021 gar nicht angeboten.


tram-train schrieb:
Hintergrund der Frage ist u. a., ob auch bei dem geänderten Konzept mit Ankunft/Abfahrt zum :00-Knoten im Fahrplanjahr 2021 Anschlüsse nach und von Bern mit 5 Minuten Übergang bestehen werden. Bei Fahrplansuche für 2021 werden diese nicht angezeigt.
So frage ich mich, ob das an den Parametern der Suche in der Vorschau liegt oder es im Jahr 2021 offiziell keinen direkten Anschluss in Zürich HB zu den schnellen IC nach Bern gibt.
Die Fahrplansuche ist natürlich nicht soweit wie der SBB Onlinefahrplan ausgereift. So nutzt die Fahrplansuche 2021 nur die regulären Umsteigezeiten, die in Zürich HB sieben Minuten beträgt. Es gibt von dieser regulären Umsteigezeit aber ein paar Ausnahmen, darunter gehören Umstiege zwischen Gleis 31 und 32 sowie zwischen Gleis 33 und 34.
Für den Fahrplan 2021 gilt somit dasselbe wie im Fahrplan 2022: Es wird Umstiegsmöglichkeiten zwischen EC und IC 8 von .57 auf .02 bzw. umgekehrt von .58 auf .03 geben.
Allerdings wird der IC 8 nicht auf verspätete EC warten, auch nicht eine Minute. Die Kettenreaktion mit den dem IC 8 nachfolgenden IC 5, IR 36 und IR 37 hätte zu grosse Auswirkungen auf weite Teile des schweizweiten Bahnverkehrs. Dies wird aber wohl im Fahrplan 2021 weniger ein Thema sein, wegen der nun vorhandenen Fahrplanreserven im Bereich Bregenz-St. Gallen, aber im Fahrplan 2022 dann mit dem Umstieg vom EC auf den IC 1 in Zürich HB von .27 auf .32 wird dies auf jeden Fall ein Thema. Wobei der EC bereits mit mehr als fünf Minuten Verspätung dann schon zwischen St. Margrethen und Winterthur Probleme mit anderen Zügen bekommen wird.

https://abload.de/img/rabde502006_90prbqk0.jpg

Re: München-EC - ? Bft Zürich HB

geschrieben von: tram-train

Datum: 15.06.20 21:06

Twindexx schrieb:
Für den Fahrplan 2021 gilt somit dasselbe wie im Fahrplan 2022: Es wird Umstiegsmöglichkeiten zwischen EC und IC 8 von .57 auf .02 bzw. umgekehrt von .58 auf .03 geben.
Allerdings wird der IC 8 nicht auf verspätete EC warten, auch nicht eine Minute. Die Kettenreaktion mit den dem IC 8 nachfolgenden IC 5, IR 36 und IR 37 hätte zu grosse Auswirkungen auf weite Teile des schweizweiten Bahnverkehrs. Dies wird aber wohl im Fahrplan 2021 weniger ein Thema sein, wegen der nun vorhandenen Fahrplanreserven im Bereich Bregenz-St. Gallen, aber im Fahrplan 2022 dann mit dem Umstieg vom EC auf den IC 1 in Zürich HB von .27 auf .32 wird dies auf jeden Fall ein Thema. Wobei der EC bereits mit mehr als fünf Minuten Verspätung dann schon zwischen St. Margrethen und Winterthur Probleme mit anderen Zügen bekommen wird.
Das sind für 2021 erst einmal sehr gute Nachrichten. Vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort!

Und ja, die Pünktlichkeit 2022... Das wird man dann sehen. Dass Anschlüsse Richtung Bern nicht groß warten können, war zu erwarten und ist vlt. eher zu verschmerzen. Wobei man sich dann sicher auch aus Sicht eines Deutschen Touristen überlegen wird, ob man noch am Freitagnachmittag in irgendein Walliser Bergdorf o. ä. anreisen will, wo man planmäßig mit dem letzten Bus oder der letzten Seilbahn hinkommt. Oder doch eher erst am nächsten Tag reist. Für die meisten Schweizer Ziele sollte es aber dank dichtem Angebot nicht so relevant sein.

Die Frage ist aber, ob man aus Richtung Schweiz in Richtung München in Zürich immer auf den letztmöglichen 5-Minuten-Anschluss setzen kann, z. B. bis Pistenschluss noch irgendwo im Wallis das Skifahren genießen, ohne sich um den Anschluss Gedanken machen zu müssen. Ober ob da das Risiko besteht, dass der letzte Anschluss einem in Einzelfällen eine Übernachtung auf dem Weg beschert und man doch lieber 30 min. früher fährt.



Twindexx schrieb:
[...]
Auch die Wendefahrten von/nach Wollishofen sind gleich wie im Zielkonzept (als Leerfahrt). Wegen der um 30 Minuten längeren Fahrzeit müssen die SBB einfach einen Triebzug mehr einsetzen für die sechs Zugspaare. Mit diesem Triebzug kann im Zielkonzept dann ab 2022 oder 2023 das siebte Zugspaar täglich statt nur an wie bisher geplant 16 Verkehrstage im Jahr angeboten werden. Dieses siebte Zugspaar wird 2021 gar nicht angeboten.
Ja, das berühmte siebte Zugpaar. Auch das klingt vielversprechend.
Wobei ich ja gespannt bin, ob der Triebzug dann wirklich immer in München übernachtet, oder ob man zumindest saisonal eine vernünftige Destination findet. Ob in Richtung Nürnberg - VDE 8, oder in Richtung Österreich... Sinnvolle, zumindest saisonale Durchbindungen z. B. Richtung Norden könnten dann das i-Tüpfelchen sein.


MfG
tram-train