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 08/02 - Alpenlandforum 

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Hallo zusammen,

nachdem ich Euch zuletzt mit der Reiseberichtsreihe „Mainzer Ausflüge“ zu Touren an Neckar, Rhein, Mosel und Nahe mitgenommen habe, will ich nun eine Reise aus dem August 2018 aufarbeiten. Die viertägige Reise führt uns Richtung Mont Blanc und in die Region Chablais, das ist die Gegend südlich des Genfersees beiderseits der französisch-schweizerischen Grenze. Eigentlich bewegen wir uns nur sehr kleinräumlich, für lediglich vier Tage war die Reise jedoch unglaublich intensiv mit vielen verschiedenen Bahnen und Zielen, so dass daraus sieben Reiseberichtsteile werden.

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Am ersten Tag fahren wir von Konstanz nach Lausanne und überqueren den Genfersee. Auf der französischen Seite geht es weiter über Évian-les-Bains nach Chamonix-Mont-Blanc. Am zweiten Tag gibt es das volle Touristenprogramm mit der Tramway du Mont-Blanc und der Chemin de fer du Montenvers. Nicht minder touristisch startet der dritte Tag mit den verschiedenen Verkehrsmitteln von VerticAlp zum Lac d’Emosson, anschließend fahren wir wieder an den Genfersee nach Saint-Gingolph und zur Übernachtung mit der Zahnradbahn nach Leysin. Am vierten Tag sind wir im Netz der Transports Publics du Chablais (TPC) unterwegs und widmen uns der Bex-Villars-Bretaye-Bahn und der Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn, bevor wir am Abend die Heimreise antreten.


Tag 1: Konstanz – Zürich – Lausanne - Évian-les-Bains – Annemasse - La Roche-sur-Foron - Saint-Gervais-les-Bains-Le Fayet - Chamonix-Mont-Blanc

Erinnert Ihr euch noch an meinen vorletzten Reisebericht mit Achensee und Schafberg, als es ständig geregnet hat? Das soll uns diesmal nicht passieren, der Wetterbericht verspricht strahlende Sommertage und wird auch recht behalten – da startet man doch gleich mit mehr Vorfreude und Motivation zu einer Reise. Und wenn man nicht in aller Herrgottsfrühe los muss, sondern gemütlich morgens um acht Uhr in den Zug steigen kann, ist das der nächste Pluspunkt. Unser erster Zug ist ein Regio-Dosto als InterRegio von Konstanz nach Zürich.

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Bei der Fahrt von Kreuzlingen über den Seerücken nach Weinfelden gibt es einen letzten Blick über den Bodensee und hinüber zum deutschen Ufer. Dann geht es weiter über Frauenfeld nach Zürich.

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Im Stadtgebiet von Zürich queren wir die Limmat und erreichen kurz darauf den Hauptbahnhof. Dort wechseln wir ins Untergeschoss und besteigen den ICN nach Lausanne.

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Gut zwei Stunden fahren wir nun quer durch die Schweiz, die sogenannte Jurafusslinie ist landschaftlich ganz nett, hier fahren wir gerade in Olten über die Aare. Die Strecke folgt dem Fluss mehr oder weniger bis nach Biel und führt dann entlang von Bieler See und Neuenburgersee. Ein Foto vom Seeufer heben wir uns für die Rückfahrt auf. Weiter geht es durch das Waadtländer Mittelland, in der Ferne erheben sich die Hügel des Jura.

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In Lausanne verlassen wir den Bahnhof...

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...und wechseln zur U-Bahn. Die Métro Lausanne ist die einzige U-Bahn der Schweiz, sie besteht nur aus einer 5,9 Kilometer langen Linie. Die Linie hat die Bezeichnung m2, sie entstand aus dem Umbau einer ehemaligen Zahnradbahn und führt vom Stadtrand oben am Hügel durch das Stadtzentrum zum Stadtteil Ouchy am Ufer des Genfersees. Die Bahn überwindet knapp 340 Höhenmeter und hat damit den weltweit größten Höhenunterschied aller U-Bahnen und ist auch die steilste Adhäsions-U-Bahn.

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Die m2 wird führerlos und vollautomatisch betrieben, Vorbild für Fahrbahn und Führung war die Pariser Metro, auch die Fahrzeuge entsprechend weitgehend dem französischen Vorbild. Die Drehgestelle haben gummibereifte Räder.

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Am Endbahnhof in Ouchy ist nun auch noch ein Blick auf die Fahrzeuge und die seitlichen Führungsschienen möglich, die auch als Stromschienen dienen. Zur Métro Lausanne gehört auch noch die Linie m1, das ist aber keine U-Bahn, sondern eine Stadtbahn.

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Von der Endstation Ouchy sind es nur wenige Schritte bis zur Uferpromenade am Genfersee. Hier blicken wir zum Schloss Ouchy, das um das Jahr 1170 als bischöflicher Wohnsitz erbaut wurde.

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Wir setzen unsere Reise nun mit der CGN fort, welche die Personenschifffahrt auf dem Genfersee betreibt. Passenderweise wird auf dem Kurs das Motorschiff ‚Léman‘ eingesetzt, das ist der französische Name des Genfersees.

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Auf vielen schweizerischen Schiffen gibt es eine Aufteilung in zwei Klassen, hier blicken wir in den Erste-Klasse-Salon mit Ledergestühl.

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Wir fahren jetzt über den Genfersee zum gegenüberliegenden französischen Ufer. Der Genfersee / le Lac Léman ist der größte See Frankreichs und der Schweiz und nach dem Plattensee der zweitgrößte See Mitteleuropas. Ungefähr auf halber Strecke zwischen Lausanne und unserem Ziel Évian-les-Bains liegt die tiefste Stelle des Sees mit rund 310 Metern.

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Nach 35 Minuten sind wir in Évian-les-Bains angekommen. Der Ort hieß um das Jahr 1150 Aquianum, was bereits auf das hiesige Heilwasser hindeutet. Daraus entwickelte sich später die Badekultur mit Badeanstalten, Trinkhallen und Hotels. 1878 wurde das Mineralwasser aus Évian-les-Bains auf der Pariser Weltausstellung prämiert und wurde so weltberühmt. Das bekannte Evian-Mineralwasser wird heute auf dem Gebiet einer Nachbargemeinde abgefüllt. Am Ende der Straße sehen wir das Buvette Cachat, das als Badehaus errichtet wurde.

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Gut, die Aufschrift „Funiculaire“ ist verräterisch, von außen sieht man diesem Gebäude im Zentrum der 9.000-Einwohner-Gemeinde nicht unbedingt an, welches Innenleben sich hier verbirgt. Dann schauen wir mal rein...

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Dank der Heilkraft des Wassers und dem damit verbundenen Aufschwung, war Évian zu Beginn des 20. Jahrhunderts Treffpunkt der Hautevolee aus aller Welt. Zu jener Zeit wurde der Funiculaire d'Évian-les-Bains erbaut. Nachdem das Seeufer bebaut war, siedelten sich weitere Hotels auf den Höhen der Stadt an, die schließlich mit der ‚petit métro évianais‘ erschlossen wurden.

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Der Betrieb der Standseilbahn wurde 1969 eingestellt. Im Jahr 2002 wurde die Bahn nach einer umfassenden Sanierung und Modernisierung wiedereröffnet – nach 33 Jahren Stillstand keine einfache Aufgabe. Die Standseilbahn wird im Sommerhalbjahr betrieben, die Mitfahrt ist ‚gratuit‘ (kostenlos). Eigentümer und Betreiber ist die Kommune.

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Die Strecke ist 770 Meter lang. Hier sind wir schon an der Bergstation Neuvecelle angekommen, wo sich auch die Antriebstechnik befindet. Den Rückweg hinab ins Zentrum legen wir zu Fuß zurück.

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Beim Spaziergang entlang der Strecke können wir den Betrieb beobachten. Die beiden Wagen in Holzbauweise haben Beiwagen für Fahrräder, Kinderwägen und sperriges Gepäck erhalten. Im Grunde handelt es sich um die Originalwagen, Wagen Nummer 2 hatte die lange Standzeit in der Bergstation noch recht gut überstanden. Wagen Nummer 1 hingegen stand in der Talstation, die währenddessen überflutet wurde, so dass der Wagen später komplett rekonstruiert werden musste.

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Unter angekommen verweilen wir noch etwas im Zentrum – hier die Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption. Am Ufer des Genfersees laufen wir dann Richtung Bahnhof.

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Der Bahnhof von Évian-les-Bains liegt an der sogenannten Tonkin-Linie, die am Südufer des Genfersees verläuft. Der Betrieb auf der Linie ist jedoch zwischen Évian-les-Bains und der schweizerischen Grenze eingestellt, so dass Évian-les-Bains heute Endbahnhof ist. Im vierten Teil des Reiseberichts werden wir uns von der schweizerischen Seite nochmals mit der Tonkin-Linie beschäftigen.

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Der Bahnhof von Évian-les-Bains wurde 1882 eröffnet. Die mondäne Bahnsteigüberdachung erinnert an die große Zeit des Bädertourismus. Saisonal verkehren auch TGV-Züge nach Évian-les-Bains, für uns steht nun jedoch ein Regionalzug auf dem Reiseplan.

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Wir fahren nun auf der Tonkin-Linie nach Annemasse. Neben dem Personenverkehr gibt es durch den Transport des Evian-Mineralwassers auch Güteraufkommen auf der Strecke. Die Strecke führ noch ein kurzes Stück am Genfersee entlang, dann verläuft sie weiter durch das Hinterland. Wir sind nun im französischen Teil des Chablais unterwegs.

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Im Kantonshauptort Annemasse verlassen wir den Zug. Wir haben hier knapp eine Stunde Aufenthalt, so dass wir uns etwas im Ort umschauen. Irgendwie kann ich der Stadt aber nicht viel abgewinnen. Das nächste Bild zeigt das Rathaus von Annemasse.

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Für die nächste Etappe müssen wir nun auf den Bus umsteigen, zwischen Annemasse und La Roche-sur-Foron herrscht während unserer Reise planmäßig Schienenersatzverkehr, der Bus war auch in die Fahrplanauskunft der DB eingearbeitet.

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Mit dem Bus fahren wir nun weiter durch das Chablais, unterwegs queren wir den Fluss Arve. Auf der weiteren Fahrt werden wir nun diesem Fluss in die Alpen bis Chamonix-Mont-Blanc folgen.

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Am Bahnhof von Reignier queren wir mit dem Bus die Bahnstrecke. Ich gehe davon aus, dass die Sperrung der Bahnstrecke mit den Vorbereitungen für das grenzüberschreitende S-Bahn-Netz Léman Express zusammenhing. Heute verkehren hier die grenzüberschreitenden Linien L 2 und L 3.

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Der Bus hat einen großzügigen Fahrplan, nachdem wir bereit unterwegs länger in Reignier standen, sind wir auch 5 Minuten vor der Zeit am Bahnhof von La Roche-sur-Foron angekommen. Mit einem doppelstöckigen Triebzug geht es nun weiter nach Saint-Gervais.

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Die Bahnstrecke folgt dem ansteigenden Tal der Arve. Das Flusstal ist hier noch recht breit, die Berge vor dem Zugfenster werden aber schon höher. Die normalspurige Strecke endet in Saint-Gervais-les-Bains.

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Was mich beim Schreiben von Reiseberichten durch Frankreich etwas nervt, sind die langen Bahnhofsnamen. Hier sind wir am Bahnhof Saint-Gervais-les-Bains-Le Fayet angekommen. Im nächsten Berichtsteil werden wir nochmals hier an den Bahnhof kommen, deshalb steigen wir nun direkt um. Weiter geht es auf Meterspur mit einem roten Triebwagen der Schmalspurbahn nach Vallorcine.

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Auch die Schmalspurbahn folgt weiterhin dem Fluss Arve, der hier durch eine enge Schlucht fließt. Gerade die Etappe rund um den Ort Servoz ist landschaftlich interessant, auf gut 14 Kilometern überwindet die Bahn über 400 Höhenmeter.

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In der Ferne ist bald der Viaduc Sainte-Marie aux Houches zu sehen. Das Bauwerk ist 130 Meter lang und 52 Meter hoch, es führt über die Arve und markiert das Ende der Schlucht, die weitere Strecke bis Chamonix verläuft dann in einem breiten Talkessel.

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Schließlich haben wir unser Tagesziel Chamonix erreicht, seit 1921 offiziell ‚Chamonix-Mont-Blanc‘. Der Skiort liegt zu Füßen des Mont-Blanc-Massivs auf rund 1.000 Metern im Tal der Arve. In Chamonix haben wir zwei Übernachtungen eingeplant.

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Die letzten Sonnenstrahlen im Tal streifen den Gletscher Glacier des Bossons, der vom Mont-Blanc-Massiv herabfließt. Wir blicken hier auf den Rücken der Statue von Michel-Gabriel Paccard, der Arzt und Alpinist aus Chamonix gehörte zu den Erstbesteigern des Mont Blanc.

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Und damit sind wir am Ende des ersten Teils angelangt. In den nächsten Tagen folgt Teil 2, den Tag verbringen wir dann gemeinsam mit Jeanne, Anne und Marie.


Viele Grüße und einen schönen Sonntag

Tobias

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