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 08/02 - Alpenlandforum 

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Mackinger in allen Ehren, ich halte ihn auch für einen sehr fähigen Mann der bei der SLB viel erreicht hat (auch für die Pinzgauer Lokalbahn), aber sein Mitwirken konnte die Pleite auch nicht verhindern.
MrEnglish schrieb:
Beamte sind nicht die richtigen um zukunftsfähige Lösungen aufzuzeichnen. Google mal nach "Sanierung Gotthardbahn"
Zitat
Weil den budgetierten Baukosten von 187 Millionen Franken Mehraufwendungen von 102 Millionen Franken gegenüberstanden, stand die GB 1877 faktisch vor dem Konkurs
und "Furka Loch".
[www.nzz.ch]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.20 14:04.
@ leofink - Super, Danke richtig erkannt.

@MrEnglish - die Probleme waren schon früher da, Wunder konnten nicht mehr erwartet werden. Aber für einen Neuanfang ist er der Richtige.
Gruß Yannis
Natürli @leofink

Beamte sind natürlich alles ‘@#$%&’, die ‘nichts von Zahlen verstehen’, oder wie?

Ausserdem sollte man nie Beamte mit Politikern verwechseln. Letztere fällen schliesslich die Entscheide.

Dass der Furka-Tunnel nie und nimmer für müde CHF 70 Milliönli zu haben war, sah schon 1970 jedes Kind.
Aber die Bundesversammlung folgte dem zuständigen Conseiller fédéral Roger Bonvin (un vrai valaisan = ein richtiger Walliser) und bewilligte das Projekt mit diesem unrealistischen Budget.
Aber niemand ergriff das Referendum, also sollte das Volk ob der Fehlkalkulation nicht hinterher jammern...

Ausserdem:
Ohne ‘Furka-Loch’ gäbe es die FO bzw. heute die MGB-Linie Brig-Andermatt (-Disentis/Mustér) längst nicht mehr. Sie wäre schlicht in den 70ern eingestellt worden, weil völlig unrentabel.
Und ohne die CH-Armee wäre sie wohl in den 20ern nicht einmal fertig gebaut und schon gar nicht 1941/42 elektrifiziert worden.
Nur die strategische Bedeutung für das unter General Henri Guisan konzipierte Réduit national (unterirdische Gotthard-Festung) hielt die FO über Wasser.
Alles in allem gebührt daher aus historischer Sicht Roger Bonvin trotz aller (finanzieller) Fehler grosser Dank.

Salut
Ueli

PS: Sorry @alle fürs OT, aber schon das Thema ‘Gmunden’ dürfte mit der Achenseebahn wenig zu tun haben...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.20 15:06.
oseYannis schrieb:
Zitat:
@MrEnglish - die Probleme waren schon früher da, Wunder konnten nicht mehr erwartet werden. Aber für einen Neuanfang ist er der Richtige.
Gruß Yannis
In welcher Funktion?
Siehe Link: [www.achenseebahn.at]
Mit seinem Wissen kann er viel zum Erfolg beitragen.
Gruß Yannis

Re: Frage zum "Konzessionserhaalt"

geschrieben von: nozomi07

Datum: 07.05.20 23:45

oseYannis schrieb:
Zum Konzessionserhalt: Voraussetzung ist dass Ordnung und Sicherheit des Eisenbahnbetriebes und Eisenbahn Verkehrs sichergestellt sind.
Gruß Yannis

Vergabe durch das Verkehrsministerium/verkehrsminister.
Wenn die Konzession weg ist, ist sie weg und kommt nie wieder.
Warum kommt die "nie wieder"? Dann könnte man ja nie eine stillgelegte Strecke reaktivieren? Gibt es in österreich für eine stillgelegte, aber nicht entwidmete Strecke keinen Bestandsschutz?

Re: Frage zum "Konzessionserhaalt"

geschrieben von: oseYannis

Datum: 08.05.20 20:21

nozomi07 schrieb:
oseYannis schrieb:
Zum Konzessionserhalt: Voraussetzung ist dass Ordnung und Sicherheit des Eisenbahnbetriebes und Eisenbahn Verkehrs sichergestellt sind.
Gruß Yannis

Vergabe durch das Verkehrsministerium/verkehrsminister.
Wenn die Konzession weg ist, ist sie weg und kommt nie wieder.
Warum kommt die "nie wieder"? Dann könnte man ja nie eine stillgelegte Strecke reaktivieren? Gibt es in österreich für eine stillgelegte, aber nicht entwidmete Strecke keinen Bestandsschutz?

Grob gesprochen besteht Infrastruktur solange bis sie entwidmet wird, die Konzession braucht man, um auf Infrastruktur gewerblichen Verkehr anbieten zu dürfen. Läuft eine Konzession wie jene der Achenseebahn aus, wird es - auch im Lichte der Angebote anderer Verkehrsträger - äußerst schwer sein, eine neue Konzession nach den heute dafür geltenden Regeln, unter denen auch viele zweifelhafte Segnungen der EU sind, zu erlangen.

oseYannis schrieb:Zitat:
Die Strassenbahn in Gmunden war noch kürzer aber vorausschauende Menschen haben hier wertvolle Tatsachen geschaffen die in die Richtige Richtung gehen.
Da bist Du aber leider der unkritischen Propaganda von ROS und Co. auf den Leim gegangen. Die Jubelberichterstattung erweckt einen völlig falschen Eindruck. In keinem Bericht zu Gmunden steht der m.A.n. entscheidende Punkt: Die erfolgten Maßnahmen waren sinnvoll unter der Voraussetzung, dass man den Bahnbetrieb erhalten will. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Bahnbetriebs ist nie ernsthaft gestellt worden. Gründe zur Skepsis gäbe es mehr als genug. Die Entscheider waren m.A.n. weniger vorausschauend, sondern wollten unbedingt an Vorhandenem festhalten. Nur muss man ihnen zugute halten, dass sie vieles dafür getan haben, um die Potentialausnutzung der beiden Bahnen erheblich zu verbessern. Das wird in vergleichbaren Fällen i.d.R. gemacht.

Grundsatzentscheidung verschoben

geschrieben von: oseYannis

Datum: 13.05.20 20:15

[www.lok-report.de]
Gruß Yannis



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.05.20 20:16.

Es tut sich was !

geschrieben von: oseYannis

Datum: 22.05.20 12:43

News von heute: [www.sn.at]
Gruß Yannis

Es tut sich was !

geschrieben von: oseYannis

Datum: 22.05.20 12:45

Bericht von heute in der SN: [www.sn.at]
Gruß Yannis



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.05.20 12:45.

Achenseebahn soll UNESCO-Welterbe werden

geschrieben von: Schienenradler

Datum: 24.05.20 13:16

Der ORF berichtete gestern:

Achenseebahn soll UNESCO-Welterbe werden
Die in Konkurs geschlitterte Achenseebahn soll als Weltkulturerbe ausgewiesen und damit erhalten bleiben. Dafür setzt sich der österreichische Denkmalrat ein. Die Achenseebahn sei die älteste mit Dampfloks betriebene, authentische Zahnradbahn Europas.

weiterlesen hier:
https://tirol.orf.at/stories/3049949/

Ständig Änderungen !?

geschrieben von: oseYannis

Datum: 24.05.20 19:26

[www.lok-report.de]
Aus dem LOK Report.
Gruß Yannis
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -