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Zuschüsse von drei Gemeinden: Letzte Chance für insolvente Achenseebahn

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Frage zum "Konzessionserhaalt"

geschrieben von: nozomi07

Datum: 05.05.20 16:59

Was ist eigentlich mit dem "Konzessionserhalt" gemeint? Was ist da konzessioniert, wer hält die Konzession, wer vergibt sie? Was würde passieren wenn man sie einfach auslaufen lässt?

Da scheint es im österreichischen Recht etwas zu geben, was Deutschland so nicht hat. Kann das jemand erklären? Danke schon mal!

Re: Frage zum "Konzessionserhaalt"

geschrieben von: oseYannis

Datum: 05.05.20 17:59

Zum Konzessionserhalt: Voraussetzung ist dass Ordnung und Sicherheit des Eisenbahnbetriebes und Eisenbahn Verkehrs sichergestellt sind.
Gruß Yannis

Vergabe durch das Verkehrsministerium/verkehrsminister.
Wenn die Konzession weg ist, ist sie weg und kommt nie wieder.

Edit: Vergabe eingefügt



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.20 18:39.
Wieviele Achenseebahn-Threads werden denn da noch aufgemacht? Man bekommt fast den Eindruck, diese relativ bedeutungslose Touristenbahn wäre der Nabel der Eisenbahn in Österreich.

Gelöscht (o.w.T)

geschrieben von: CH-Mirage

Datum: 05.05.20 18:29

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.20 19:11.
Avala schrieb:
Wieviele Achenseebahn-Threads werden denn da noch aufgemacht? Man bekommt fast den Eindruck, diese relativ bedeutungslose Touristenbahn wäre der Nabel der Eisenbahn in Österreich.
Diese Bahn ist ein Juwel und hat ausserdem viel Potential für einen ÖPNV inkl. Verlängerung nach Pertisau. Abgesehen vom Tourismus wäre es eine tolle Ausflügsmöglichkeit für viele Innsbrucker im Sommer mit der Bahn nach Jenbach und weiter zum Achensee zu kommen. Es ist doch immer dasselbe, die Rufe nach Einstellung. Angebot schafft Nachfrage, so ist das auch in der Wirtschaft. Denken wir doch an das Unrühmliche Ende der Ischlerbahn zurück, alles war da inkl. Ausbaupläne doch der Autoverkehr war wichtiger. Heute wäre diese Bahn nicht nur für Touristen sondern auch für Einheimische eine Optimale Lösung um in die Stadt Salzburg zu kommen.
Meint yannis
Zitat
Diese Bahn ist ein Juwel und hat ausserdem viel Potential für einen ÖPNV inkl. Verlängerung nach Pertisau. Abgesehen vom Tourismus wäre es eine tolle Ausflügsmöglichkeit für viele Innsbrucker im Sommer mit der Bahn nach Jenbach und weiter zum Achensee zu kommen.
Das habts hier in den letzten3 Monaten 3x mit allen Pro und Kontras rauf und runter diskutiert.
Avala schrieb:
Zitat
Diese Bahn ist ein Juwel und hat ausserdem viel Potential für einen ÖPNV inkl. Verlängerung nach Pertisau. Abgesehen vom Tourismus wäre es eine tolle Ausflügsmöglichkeit für viele Innsbrucker im Sommer mit der Bahn nach Jenbach und weiter zum Achensee zu kommen.
Das habts hier in den letzten3 Monaten 3x mit allen Pro und Kontras rauf und runter diskutiert.
Steter Tropfen höhlt den Stein !
oseYannis schrieb:
Avala schrieb:
Wieviele Achenseebahn-Threads werden denn da noch aufgemacht? Man bekommt fast den Eindruck, diese relativ bedeutungslose Touristenbahn wäre der Nabel der Eisenbahn in Österreich.
Diese Bahn ist ein Juwel und hat ausserdem viel Potential für einen ÖPNV inkl. Verlängerung nach Pertisau. Abgesehen vom Tourismus wäre es eine tolle Ausflügsmöglichkeit für viele Innsbrucker im Sommer mit der Bahn nach Jenbach und weiter zum Achensee zu kommen. Es ist doch immer dasselbe, die Rufe nach Einstellung. Angebot schafft Nachfrage, so ist das auch in der Wirtschaft. Denken wir doch an das Unrühmliche Ende der Ischlerbahn zurück, alles war da inkl. Ausbaupläne doch der Autoverkehr war wichtiger. Heute wäre diese Bahn nicht nur für Touristen sondern auch für Einheimische eine Optimale Lösung um in die Stadt Salzburg zu kommen.
Meint yannis
Es nervt in der Tat wirklich langsam. Da muss ich Avala schon recht geben. Wie ich schon mal in einen anderen Thread geschrieben habe, für mich war es langweilige Strecke. Ungefähr gleichbedeutend mit der Feistritztalbahn. Aber zurück zum Thema: Salzburg und Bad Ischl sind Tourismusorte. Dort hätte man ordentlich Potenzial und auch der Wolfgangsee bringt seine Leute. Im Gegensatz dazu hat die Achenseebahn eigentlich nur den Achensee, aber weder Jenbach noch Maurach noch Pertisau kennt irgendwer, der sich nicht entweder mit der Achenseebahn beschäftigt, oder dort wohnt bzw. irgendwen dort kennt. Und Bad Ischl kennen wesentlich mehr. Der einzige Grund, warum man die Achenseebahn nicht einstellen sollte, ist eigentlich dass in Jenbach drei unterschiedliche Spurweiten aufeinand treffen. Aber das ist schon das einzige, was neben den Dampflok interessant ist. Und das auch nur für die Bahnnerds, für einen Normalsterblichen ist die Bahn bedeutungslos. Wo man ein Juwel und viel Potential für einen ÖPNV sehen will, sei mir bitte erklärt.
Zitat
Steter Tropfen höhlt den Stein !
Hier in der Drehscheibe-Blase ganz sicher. Und auch da sind offenbar nicht alle restlos überzeugt, dass es in großer Verlust wär, wenn die AB zusperrt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.20 20:50.
oseYannis schrieb:
Diese Bahn ist ein Juwel und hat ausserdem viel Potential für einen ÖPNV inkl. Verlängerung nach Pertisau. Abgesehen vom Tourismus wäre es eine tolle Ausflügsmöglichkeit für viele Innsbrucker im Sommer mit der Bahn nach Jenbach und weiter zum Achensee zu kommen. Es ist doch immer dasselbe, die Rufe nach Einstellung. Angebot schafft Nachfrage, so ist das auch in der Wirtschaft.
Und wenn man dann die Zillertalbahn über das Pustertal nach Calalzo-Pieve di Cadore-Cortina verlängern würde (das sind immerhin nur 90km Luftlinie) und die Bayerische Oberlandbahn von Lenggries über Achenkirch nach Pertisau verlängern würde (30km Luftlinie) könnte man ähnlich dem Goldenpass in der Schweiz eine Verbindung zwischen Venedig und München mit nur dreimal umsteigen auf werbewirksamen drei Spurweiten anbieten. Aber sowas funktioniert ja nur in der Schweiz. Damit könnte man dann vielleicht sogar die Brennerbahn entlasten und würde sich diesen teuren Tunnel (eingleisig würde dann völlig ausreichen) samt Zulaufstrecken sparen. Immerhin hat man schon schweizer Fahrzeuge an der Strecke stehen.

Spaß beiseite, ja, die Bahn ist auch aus meiner Sicht ein Juwel, bei dem man zumindest personalmäßig einiges umkrempeln muss damit das ganze Zukunft hat. Das Potential im ÖPNV sehe ich schon wieder etwas skeptischer, da müsste sich in der Gegend Vieles und an der Bahn Grundlegendes ändern. Ich hoffe dass man die Erhaltung der Bahn ernst nimmt und die notwendigen Maßnahmen dafür trifft. Alleine die Zusammenarbeit Bahn/Schifffahrt ist für mich dort spektakulär.

Dass es mühsam ist schon wieder ein neues Thema zum selben Thema zu starten, da pflichte ich den anderen bei. So spannend sind die Entwicklungen dort derzeit leider nicht.

Re: Frage zum "Konzessionserhalt"

geschrieben von: chnookie

Datum: 05.05.20 22:17

oseYannis schrieb:
Vergabe durch das Verkehrsministerium/verkehrsminister.
Wenn die Konzession weg ist, ist sie weg und kommt nie wieder.
Eine neue Konzession könnte man ja beantragen.
Ich vermute der Knackpunkt ist, dass es eine neue Konzession wäre, und jeglichee Bestandsschutz (zB bezüglich Emmissionen und Immissionen, Kreuzungen, etc.) damit hinfällig wäre, oder?

Re: Frage zum "Konzessionserhalt"

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 05.05.20 22:59

chnookie schrieb:
oseYannis schrieb:
Vergabe durch das Verkehrsministerium/verkehrsminister.
Wenn die Konzession weg ist, ist sie weg und kommt nie wieder.
Eine neue Konzession könnte man ja beantragen.
Ich vermute der Knackpunkt ist, dass es eine neue Konzession wäre, und jeglichee Bestandsschutz (zB bezüglich Emmissionen und Immissionen, Kreuzungen, etc.) damit hinfällig wäre, oder?

Wahrscheinlich muss man dann Lärmschutzwände bauen ...

Im Ernst: Es kann durchaus sein, dass die Konzession erhalten bleiben muss. Es wäre aber interessant, ob die an das Unternehmen gebunden ist oder aus der Konkursmasse heraus übernommen werden kann.
Meyer-schlom schrieb:
Es nervt in der Tat wirklich langsam. Da muss ich Avala schon recht geben. Wie ich schon mal in einen anderen Thread geschrieben habe, für mich war es langweilige Strecke. Ungefähr gleichbedeutend mit der Feistritztalbahn. Aber zurück zum Thema: Salzburg und Bad Ischl sind Tourismusorte. Dort hätte man ordentlich Potenzial und auch der Wolfgangsee bringt seine Leute. Im Gegensatz dazu hat die Achenseebahn eigentlich nur den Achensee, aber weder Jenbach noch Maurach noch Pertisau kennt irgendwer, der sich nicht entweder mit der Achenseebahn beschäftigt, oder dort wohnt bzw. irgendwen dort kennt. Und Bad Ischl kennen wesentlich mehr. Der einzige Grund, warum man die Achenseebahn nicht einstellen sollte, ist eigentlich dass in Jenbach drei unterschiedliche Spurweiten aufeinand treffen. Aber das ist schon das einzige, was neben den Dampflok interessant ist. Und das auch nur für die Bahnnerds, für einen Normalsterblichen ist die Bahn bedeutungslos. Wo man ein Juwel und viel Potential für einen ÖPNV sehen will, sei mir bitte erklärt.
Du kennst die Ecke nur aus dem Eisenbahnatlas, oder? Ich gehöre hier wahrlich nicht zu denjenigen die die Bahn glorifizieren, eher im Gegenteil. Aber dem Achensee seine touristische Bedeutung abzusprechen zeugt nicht von Ortskenntnis, sorry.

Re: Frage zum "Konzessionserhalt"

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 05.05.20 23:57

kaufhalle schrieb:
Wahrscheinlich muss man dann Lärmschutzwände bauen ...

Im Ernst: Es kann durchaus sein, dass die Konzession erhalten bleiben muss. Es wäre aber interessant, ob die an das Unternehmen gebunden ist oder aus der Konkursmasse heraus übernommen werden kann.
Die Konzession ist genau der Grund warum das Land jetzt doch wieder drei Millionen da rein steckt, nicht wegen des maroden Unternehmens.
Avala schrieb:
Hier in der Drehscheibe-Blase ganz sicher. Und auch da sind offenbar nicht alle restlos überzeugt, dass es in großer Verlust wär, wenn die AB zusperrt.
Jetzt lass sie halt, immerhin können sie in absehbarer Zeit nicht mitfahren, da brauchen sie halt Ablenkung.
Moin,

die Idee mit den drei Spuren von D nach I klingt sehr nach Blase. Vergeudetes Steuergeld.

ME sollte die Achenseebahn stillgelegt, das rollende Material womöglich verkauft und der Rest verschrottet werden. Mit Ausnahme einiger weniger Freaks interessiert das niemanden. Und für ÖPNV ist die Bahn in der gegenwärtigen Länge ungeeignet.

Lg RhB WR 3811

Re: Frage zum "Konzessionserhalt"

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 06.05.20 00:44

MrEnglish schrieb:
kaufhalle schrieb:
Wahrscheinlich muss man dann Lärmschutzwände bauen ...

Im Ernst: Es kann durchaus sein, dass die Konzession erhalten bleiben muss. Es wäre aber interessant, ob die an das Unternehmen gebunden ist oder aus der Konkursmasse heraus übernommen werden kann.
Die Konzession ist genau der Grund warum das Land jetzt doch wieder drei Millionen da rein steckt, nicht wegen des maroden Unternehmens.

Ja. Dafür spräche auch, dass von geplanter neuer Eigentümerschaft die Rede ist. Demnach würde man der Konzession wegen wirklich die Gesellschaft mitkaufen.
RhB WR 3811 schrieb:
Moin,

die Idee mit den drei Spuren von D nach I klingt sehr nach Blase. Vergeudetes Steuergeld.

ME sollte die Achenseebahn stillgelegt, das rollende Material womöglich verkauft und der Rest verschrottet werden. Mit Ausnahme einiger weniger Freaks interessiert das niemanden. Und für ÖPNV ist die Bahn in der gegenwärtigen Länge ungeeignet.

Lg RhB WR 3811

Das war von User Rodscha sicher nur Ironisch gemeint mit den drei Spuren von D nach I, zu unrealistisch ist das und kommt sicher nie.
Dass die Strecke für den ÖPNV ungeeignet ist, ist wohl nur die Meinung weniger. Die Strassenbahn in Gmunden war noch kürzer aber vorausschauende Menschen haben hier wertvolle Tatsachen geschaffen die in die Richtige Richtung gehen.
Achenseebahn elektrifizieren um ÖPNV anzubieten und Dampfbetrieb an/zu gewissen Tagen/Zeiten sowie auf Bestellung. Ausweichen und Signalisierung müssten kommen.
Gruß Yannis

Wer nicht für etwas steht hat schon verloren!
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