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 08/02 - Alpenlandforum 

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Mit der oben genannten Überschrift beginnt ein einseitiger Artikel der Oberösterreichischen Nachrichten in der Ausgabe vom 27.02.2020. (Gleiche Veröffentlichenungen in der Kronenzeitung und im ORF!!)

Dabei bezieht man sich auf einen angeblich vernichtenden Prüfbericht des Rechnungshofer, den zufolge angeblich nur durchschnittlich 9 Fahrgäste die seit einem Jahr erfolgreiche Regio-Tram Gmunden - Vorchdorf benutzt hätten. Höchst interessant wird es aber erst wenn man die weiters angeführten Daten hochrechnet. Zuerst verweist man darauf, dass im Gutachten zum Bau der Bahn aber 2730 Fahrgäste pro Tag prognostiziert wurden, es aber nun lediglich 2260 seien würden.
Nun nehme man mal diese Daten zum Grundlage, ebenso die mathematischen Grundkenntnisse eines Volksschulabgängers, welche offenbar weder dem Rechnungshofbericht, als auch den Zeitungsredakteuren eigen sein dürften:

2260 Fahrgäste pro Tag ergäbe bei durchschittlichen 9 Personen im Zug 251,1 Zugfahrten pro Tag (unabhängig der Wochentages, also auch an Feiertagen) was zwar einer mittel-gut ausgelasteten zweigleisigen Hauptstrecke entspräche, nicht aber einer eingleisigen meterspurigen Lokalbahn.

Rechnet man den täglichen Durchschittswert von 2260 Fahrgästen auf das Jahr mit 365 Tagen hoch, so käme man auf 824.900 Fahrgästen im Jahr und das bei einer Lokalbahn mit nicht mal 20 km Streckenlänge!!! Vergleichsweise kommt die Mariazellerbahn mit über 80 km Steckenlänge und dem weitaus teurerem Himmels-Treppen-Fahrpark auf gerade mal 570.000 Passagiere.

Wer hier mit derartig ungeheuerlichen Behauptungen politisches Kleingeld machen will, das sei dem Leser freigestellt und darüber will ich mich nicht äußern.
Eingedenk des verstorbenen Alt-Bundelkanzlers Kreisky, der mal einem Journalisten sagte "..lernen Sie Geschichte..." sage ich den Journalisten von OÖN, Kronen-Zeitung und ORF, welche dieses Rechnungshofbehauptungen ebenso ohne Recherche und Hausverstand weitergaben:" Lernen Sie Mathematik!"

Das meint
Traunbahn
Haben wir schon im Straßenbahnforum: [www.drehscheibe-online.de]

Ein Beitrag im Alpenlandforum wurde wegen unsachlicher Abschweifungen bereits versenkt.
Traunbahn schrieb:
Mit der oben genannten Überschrift beginnt ein einseitiger Artikel der Oberösterreichischen Nachrichten in der Ausgabe vom 27.02.2020. (Gleiche Veröffentlichenungen in der Kronenzeitung und im ORF!!)

Dabei bezieht man sich auf einen angeblich vernichtenden Prüfbericht des Rechnungshofer, den zufolge angeblich nur durchschnittlich 9 Fahrgäste die seit einem Jahr erfolgreiche Regio-Tram Gmunden - Vorchdorf benutzt hätten. Höchst interessant wird es aber erst wenn man die weiters angeführten Daten hochrechnet. Zuerst verweist man darauf, dass im Gutachten zum Bau der Bahn aber 2730 Fahrgäste pro Tag prognostiziert wurden, es aber nun lediglich 2260 seien würden.
Nun nehme man mal diese Daten zum Grundlage, ebenso die mathematischen Grundkenntnisse eines Volksschulabgängers, welche offenbar weder dem Rechnungshofbericht, als auch den Zeitungsredakteuren eigen sein dürften:

2260 Fahrgäste pro Tag ergäbe bei durchschittlichen 9 Personen im Zug 251,1 Zugfahrten pro Tag (unabhängig der Wochentages, also auch an Feiertagen) was zwar einer mittel-gut ausgelasteten zweigleisigen Hauptstrecke entspräche, nicht aber einer eingleisigen meterspurigen Lokalbahn.

Rechnet man den täglichen Durchschittswert von 2260 Fahrgästen auf das Jahr mit 365 Tagen hoch, so käme man auf 824.900 Fahrgästen im Jahr und das bei einer Lokalbahn mit nicht mal 20 km Streckenlänge!!! Vergleichsweise kommt die Mariazellerbahn mit über 80 km Steckenlänge und dem weitaus teurerem Himmels-Treppen-Fahrpark auf gerade mal 570.000 Passagiere.

Wer hier mit derartig ungeheuerlichen Behauptungen politisches Kleingeld machen will, das sei dem Leser freigestellt und darüber will ich mich nicht äußern.
Eingedenk des verstorbenen Alt-Bundelkanzlers Kreisky, der mal einem Journalisten sagte "..lernen Sie Geschichte..." sage ich den Journalisten von OÖN, Kronen-Zeitung und ORF, welche dieses Rechnungshofbehauptungen ebenso ohne Recherche und Hausverstand weitergaben:" Lernen Sie Mathematik!"

Das meint
Traunbahn
Moin,

Traunbahn, Du solltest Mathematik lernen!

In absoluten Zahlen mag die Mariazellerbahn weniger Fahrgäste jährlich haben - was Du bei Deinem polemischen Beitrag allerdings unterschlägst, ist, dass sie nicht annähernd so häufig fährt wie die Gmundner Straßenbahn.

251 Zugfahrten pro Tag in beide Richtungen insgesamt ergibt nunmal bei Annahme einer 18-stündigen Betriebszeit ca einen Zehnminutentakt, der bei neun Fahrgästen pro Zug pure Steuergeldverschwendung ist!

lg RhB WR 3811
Kommt mir so vor als hätte da jemand einen Fehler mit Zahlen pro Richtung bzw. Zahlen für beide Richtungen gemacht und dann eine Zahl verdoppelt die schon für beide Richtungen war (oder umgekehrt eine andere halbiert).
~18 Fahrgäste im Mittel pro Zug kommt ja ungefähr hin oder?
chnookie schrieb:
Kommt mir so vor als hätte da jemand einen Fehler mit Zahlen pro Richtung bzw. Zahlen für beide Richtungen gemacht und dann eine Zahl verdoppelt die schon für beide Richtungen war (oder umgekehrt eine andere halbiert).
~18 Fahrgäste im Mittel pro Zug kommt ja ungefähr hin oder?

RhB WR 3811 hat jedenfalls nicht richtig gelesen, denn die 251 Fahrten waren nur ein fiktives Ergebnis, das nicht zutrifft. Das ist auch klar erkennbar. Zudem hat er den Hinweis übersehen, dass es das Thema anderswo schon gibt und dass hier nur ein zweiter Aufguss ist (OK, eigentlich sogar ein dritter).

Welche Zahlen stimmen, ist noch unklar. Es können durchaus auch die 9 Fahrgäste je Fahrt sein. 18 wäre etwas zu viel (im Vergleich zur Realität), aber immer noch zu wenig.
Die "Rechenkunststücke" des Rechnungshofes sind mir aus anderen Materien bestens bekannt. Hauptsache sie können den politischen Entscheidugnsträgern und den Oppositionsparteieln wieder irgendeinen "Skandal" ins Haus liefern... Der Rechnungshof muß seine Tätigkleit und seine Ergebnisse vor keiner Institution rechtfertigen. Wer kontrolliert die Kontrolleure???

Und wenn sie noch so schmieren und kaputtrechnen: Die Traunseebahn bleibt ein verkehrspolitischer Meilenstein in der Region!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.20 21:02.
Ein Blick ins österreichische Kursbuch bitte, die Zugfahrten zusammenzählen und 2260 durch diese dividieren, dann wird der/die RechneerIn feststellen, dass das nie und nimmer 9 ergeben kann....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.20 21:05.
1670.24 schrieb:
Ein Blick ins österreichische Kursbuch bitte, die Zugfahrten zusammenzählen und 2260 durch diese dividieren, dann wird der/die RechneerIn feststellen, dass das nie und nimmer 9 ergeben kann....

Und wer sagt, dass die 2260 stimmen? Dass die Zahlen nicht miteinander kompatibel sind, wissen wir schon lange.