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Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 11.02.20 22:22

Christian Snizek schrieb:Zitat:

Wenn ich etwas schriftlich bestätige, dann protokolliere ich es.
Wenn ich etwas mündlich bestätige, dann quittiere ich es.
Ach so. So ist das. Das war mir bis jetzt aber auch nicht klar. Man lernt nie aus.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 11.02.20 22:44

Christian Snizek schrieb:

Zu dem muss sich der Fdl darauf verlassen (können/dürfen), dass sich de havarierten Zug bis zum Eintreffen von Hilfe nicht mehr in Bewegung setzt.
Das ist klar. Deswegen sollten wir ja auch unbedingt, wenn ein Zug "schlapp" machte, wir immer sagen, bewege Dich nicht. Wir kommen Dich abschleppen. Aber bei ausserplanmässigen Halten haben wir meist gar nicht den Überwachungsbahnhof angerufen, zumindest wenn absehbar, dass es gleich wieder weitergehen wird. Bei Abschleppen oder selbst bei durch Kreuzungsverlegungen aufgrund von Problemen, da ist klar, dass der Fdl sich da draufverlassen können muss, dass wir uns nicht bewegen. Als ich einmal einen Zug nach Montreux begleitete, hielt mein LF an ersten Bedarfshalt, der auch Kreuzungsstelle ist. Wir hatten grün. Mein LF sagte aber, er habe ein Problem und versuche es zu flicken. In dem Fall war klar, dass es nicht sofort weitergeht, also rief ich Gstaad an - damals war noch Gstaad Überwachungsbahnhof, heute ist es Zweisimmen. Gstaad wies mich dann an, am Blockkasten das Ausfahrsignal auf Nothalt zu stellen sowie eine Fahrstrassennotauflösung vorzunehmen. Wie ich das getan hatte, sagte mir auch der Fdl, bewegt Euch nicht. Wir kommen mit dem Gegenzug. Für diesen durfte ich dann am Blockkasten gleich noch die Durchfahrt stellen.

Da war klar, dass wir uns da nicht bewegen durften, weil aufgrund der Panne der Fdl dann die Kreuzung verlegt hatte, was ja absolut legitim und nachvollziehbar war.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: CH-Mirage

Datum: 12.02.20 01:18

PKP Cargo schrieb:
CH-Mirage schrieb:
Dann hat es der Verfasser der FDV falsch geschrieben. Ein CH-Sprachspezialist war/ist er wohl nicht...😉
Hi,

er muss auch kein Sprachspezialist sein, sondern ein Eisenbahnspezialist😉 Im übrigen hat sich die FDV in den letzten Jahren gewandelt, man spricht z.B. nicht mehr von Barrieren, sondern es heißt nun Bahnübergang.

Gruß Marc
Bahnübergang steht wohl für den Niveauübergang.

Denn der Uebergang ist das GANZE, Barrieren sind eben nur die Barrieren (d.h. die mobile rot-weisse Ausrüstung, die auf und ab geht)😊👌

Und ‘Quittung’ ist und bleibt unlogisch und verwirrend, denn wenn das Verb ‘quittieren’ lautet, muss das entsprechende Substantiv ‘Quittierung’ heissen.
Nochmals: Quittung = Zahlungsbeleg (ganz offiziell)

Auch ein Bahnspezialist als Technokrat, der offizielle Dokumente formuliert, sollte über sattelfeste Sprachkompetenzen verfügen und auch auf die allgemeine Sprache achten...

Das ist keine Kritik an Dir!
Du konntest es nicht wissen, vielmehr betrifft es den/die Verfasser der FDV...👋

Beschti Grüess
Ueli

PS: Früher hiessen die FDV übrigens
FDR = Fahrdienstreglement...😉
Habe selber ein solches Exemplar daheim.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 01:24.

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: PKP Cargo

Datum: 12.02.20 10:39

Christian Snizek schrieb:
Und den "dreiundvierzigsechsachtundfünfzig" (43-6-58) gibt es auch bald nicht mehr; der mutiert zu einem "Zug 4-3-6-5-8" - einzeln gesprochen …
Hi,

die Fahrbereitschaftsmeldung lautet in Zukunft dann, "train 4-3-6-5-8 ready for take off😅

Gruß Marc

https://live.staticflickr.com/65535/48978975778_c5495bddc4.jpg
PKP Cargo schrieb:
Christian Snizek schrieb:
Und den "dreiundvierzigsechsachtundfünfzig" (43-6-58) gibt es auch bald nicht mehr; der mutiert zu einem "Zug 4-3-6-5-8" - einzeln gesprochen …
Hi,

die Fahrbereitschaftsmeldung lautet in Zukunft dann, "train 4-3-6-5-8 ready for take off😅

Gruß Marc
So wirklich lustig finde ich das nicht... Wem fällt so ein Sch*** ein?

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: PKP Cargo

Datum: 12.02.20 12:05

Matthias Muschke schrieb:
...So wirklich lustig finde ich das nicht... Wem fällt so ein Sch*** ein?...
Hi,

man möchte damit wohl den ausländischen Kollegen etwas unter die Arme greifen, denn in den meisten Sprachen wird z.B. die Zahl 58 von links nach rechts gesprochen. Ich denke es wäre gar keine so schlechte Idee wenn wir auf der Eisenbahn alle Englisch sprechen, gerade in der heutigen Zeit in der Lokführer grenzüberschreitend eingesetzt werden. Du, Christian und ich sind in der Schweiz angestellt und fahren regelmäßig nach Deutschland, niederländische und belgische Kollegen fahren bis Frankfurt/ Oder oder Basel Bad Rbf, bei DB Cargo Polska gab es schon Sprachschulungen um in Zukunft weiter als Oderbrücke zu fahren, deutsche Lokführer von DB Fernverkehr fahren auch bis Paris, und italienische Macchinisti fahren auch bis Bellinzona oder Spiez. Und wenn alle englisch können gibt es bessere Übergabegespräche als „tutto aposto“, und die Lok schreit nur Störung.

Gruß Marc

https://live.staticflickr.com/65535/48978975778_c5495bddc4.jpg

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Zugsicherer

Datum: 12.02.20 17:22

PKP Cargo schrieb:
Ich denke es wäre gar keine so schlechte Idee wenn wir auf der Eisenbahn alle Englisch sprechen, gerade in der heutigen Zeit in der Lokführer grenzüberschreitend eingesetzt werden.
Dann würde aus europäischer Sicht doch eine Sprache Sinn machen, die in der EU mehr Muttersprachler hat … beispielsweise Ungarisch. (Pályaudvar?)

EU-Länder, in denen Englisch Amtssprache ist, sind dabei eigentlich noch nicht einmal relevant, oder fährst Du regelmäßig nach Irland oder Malta? Der Verkehr nach Großbritannien ist ja auch eher speziell.

Gruß,
Sven

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Brennersee

Datum: 12.02.20 17:52

Der der in ein anderes Land fährt hat die dort gültige Sprache zu lernen. Punkt. Ausnahmen Grenzbahnhof.
Das ist meine Meinung.
Solange es kein EU-Amtssprache gibt, soll dies auch so bleiben.

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Patrick Rudin

Datum: 12.02.20 19:44

Railfan schrieb:
In der Schweiz gab es gerade so einen Fall vor ca. 40 Jahren.

Ein Reisezug ist auf der Strecke stehen geblieben. Ein zufällig in einem Bahnhof befindlicher Testzug wurde beauftragt, diesem als Arbeitszug (heute Rangierfahrt) entgegenzufahren um ihn Abzuschleppen. Während der Auftragsvergabe konnte jedoch der steckengebliebene Zug wieder weiterfahren. Der Testzug begann jedoch gleichzeitig seinen Auftrag auszuführen. Die Züge stiessen zusammen.

Ein hoher Kadermann der SBB, welcher als Versuchsleiter auf dem Testzug war, wurde dann vom Gericht verurteilt, weil es für den Testzug noch einen mündlichen Abfahrbefehl hätte geben sollen, welcher aber so nicht erteilt wurde.

Um welchen Unfall (wo/wann) handelte es sich?

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 12.02.20 23:07

Brennersee schrieb:
Der der in ein anderes Land fährt hat die dort gültige Sprache zu lernen. Punkt. Ausnahmen Grenzbahnhof.
Das ist meine Meinung.
Solange es kein EU-Amtssprache gibt, soll dies auch so bleiben.
Amtssprachen der EU sind zwar die jeweiligen Landessprachen, dennoch sind die internen Arbeitssprachen der EU hauptsächlich Englisch, Französisch und Deutsch. [de.wikipedia.org]

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 12.02.20 23:23

Matthias Muschke schrieb:
PKP Cargo schrieb:
Hi,

die Fahrbereitschaftsmeldung lautet in Zukunft dann, "train 4-3-6-5-8 ready for take off😅

Gruß Marc
So wirklich lustig finde ich das nicht... Wem fällt so ein Sch*** ein?

MfG
Also, ich muss sagen, es macht durchaus Sinn in der Eisenbahn neben der jeweiligen Landes- bzw. Regionalsprache noch eine länderübergreifende Sprache zu benutzen, die auch heute schon in vielen Bereichen benutzt wird, z.B. Englisch und Französisch und warum nicht auch Deutsch oder Spanisch. Englisch lernt heute ja nun wirklich jeder in der Schule, und wird in vielen Bereichen als internationale Sprache verwendet. Französisch ist die Diplomatensprache und war lange auch die Postsprache sowie die Sprache im Luftverkehr. Ich habe aber gehört, dass nun sowohl im Post- wie auch im Luftverkehr nun auch vermehrt Englisch an die Stelle des Französischen getreten sind. Dazu können aber andere mehr sagen. Wenn nun Englisch eine Weltsprache Handelssprache und auch sonst auf internationaler Ebene verwendet wird, warum soll man sie nicht auch im Eisenbahnverkehr neben der Landessprache auch als Zweitsprache verwenden?

Gerade bei Rastatt hat sich ja gezeigt, dass es auch ein grosses Sprachproblem gab. Viele TF konnten kein Französisch bzw. hatten keine Frankreich-Ausbildung, weshalb es nur wenig Umleitungen über F gab.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Brennersee

Datum: 12.02.20 23:34

Aber eben nicht EINE Amtssprache......

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Weltreisender schrieb:
Matthias Muschke schrieb:
PKP Cargo schrieb:
Hi,

die Fahrbereitschaftsmeldung lautet in Zukunft dann, "train 4-3-6-5-8 ready for take off😅

Gruß Marc
So wirklich lustig finde ich das nicht... Wem fällt so ein Sch*** ein?

MfG
Also, ich muss sagen, es macht durchaus Sinn in der Eisenbahn neben der jeweiligen Landes- bzw. Regionalsprache noch eine länderübergreifende Sprache zu benutzen, die auch heute schon in vielen Bereichen benutzt wird, z.B. Englisch und Französisch und warum nicht auch Deutsch oder Spanisch. Englisch lernt heute ja nun wirklich jeder in der Schule, und wird in vielen Bereichen als internationale Sprache verwendet. Französisch ist die Diplomatensprache und war lange auch die Postsprache sowie die Sprache im Luftverkehr. Ich habe aber gehört, dass nun sowohl im Post- wie auch im Luftverkehr nun auch vermehrt Englisch an die Stelle des Französischen getreten sind. Dazu können aber andere mehr sagen. Wenn nun Englisch eine Weltsprache Handelssprache und auch sonst auf internationaler Ebene verwendet wird, warum soll man sie nicht auch im Eisenbahnverkehr neben der Landessprache auch als Zweitsprache verwenden?

Gerade bei Rastatt hat sich ja gezeigt, dass es auch ein grosses Sprachproblem gab. Viele TF konnten kein Französisch bzw. hatten keine Frankreich-Ausbildung, weshalb es nur wenig Umleitungen über F gab.

Herzliche Grüsse
Martin
Die nicht gefahrenen Umleitungen haben weniger mit der französischen Sprache zu tun gehabt, sondern mit der Ausbildung der französischen Fahrdienstvorschrift und mit dem Willen, überhaupt Verkehr über französisches Gebiet zu betreiben. Da war die Sprache das absolut kleinste Thema, du hast es selber angedeutet.

Warum sollte sich jemand damit belasten wollen, wenn es rechtlich nicht benötigt wird? Es ist ein anderes Land, da gelten andere Gesetze und Richtlinien - fertig. Selbst für solche Arten der Umleitungen machst nicht mal eben nebenher innert von zwei Tagen eine FD-V Ausbildung. Als Beispiel sei hier erwähnt, dass die Verbindungsbahn für Muttenz/Basel RB alleine knapp zwei Wochen dauert. Und das ist dann nur für den einfallenden Grenzverkehr an der Landesgrennze - bei gleicher Sprache ... Und du willst dann kompletten Strecken befahren (lassen), welche auf fremden Hoheitsge ist liegen? Alleine die Ausbildung für das franz. Netz dauert ca 1/2 bis 3/4 Jahr, ohne Streckenkenntnis. Dann brauchst Fahreuge (und Personale mit den entsprechenden Qualifizierungen) mit F-Zulassung in Hülle und Fülle und auch die Möglichkeit, sowie Kapazität der Strecke. Dies hätte die Verbindung über Karlsruhe/Wörth am Rhein gar nicht hergegeben, zumal dort ab Wörth auch noch keine Fahrleitung hängt. Glaube mir, die Sprache war nicht das Problem ...

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.20 05:49.
Es ging nicht um eine zweite Sprache, sondern den Blödsinn Zugnummern jetzt einzelnumerisch zu sprechen. Ich sehe da auch keine Hilfe, denn wenn ich keine Zahlen kann, komme ich mit dem Rest der fremden Sprache erst recht nicht klar...

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2-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.20 09:33.

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 13.02.20 10:01

Christian Snizek schrieb:
Die nicht gefahrenen Umleitungen haben weniger mit der französischen Sprache zu tun gehabt, sondern mit der Ausbildung der französischen Fahrdienstvorschrift und mit dem Willen, überhaupt Verkehr über französisches Gebiet zu betreiben. Da war die Sprache das absolut kleinste Thema, du hast es selber angedeutet.

Warum sollte sich jemand damit belasten wollen, wenn es rechtlich nicht benötigt wird? Es ist ein anderes Land, da gelten andere Gesetze und Richtlinien - fertig. Selbst für solche Arten der Umleitungen machst nicht mal eben nebenher innert von zwei Tagen eine FD-V Ausbildung. Als Beispiel sei hier erwähnt, dass die Verbindungsbahn für Muttenz/Basel RB alleine knapp zwei Wochen dauert. Und das ist dann nur für den einfallenden Grenzverkehr an der Landesgrennze - bei gleicher Sprache ... Und du willst dann kompletten Strecken befahren (lassen), welche auf fremden Hoheitsge ist liegen? Alleine die Ausbildung für das franz. Netz dauert ca 1/2 bis 3/4 Jahr, ohne Streckenkenntnis. Dann brauchst Fahreuge (und Personale mit den entsprechenden Qualifizierungen) mit F-Zulassung in Hülle und Fülle und auch die Möglichkeit, sowie Kapazität der Strecke. Dies hätte die Verbindung über Karlsruhe/Wörth am Rhein gar nicht hergegeben, zumal dort ab Wörth auch noch keine Fahrleitung hängt. Glaube mir, die Sprache war nicht das Problem ...
Ich versteh das scho. Man macht net einfach mal eben Schnips und dann haben alle eine F-Ausbildung. :) Das wäre schön, wenn das so einfach wäre. :)
Nach der Ende gab es doch von irgendwem - ich meine sogar aus der Bahnbranche - sich in solchen Situationen für Vereinfachungen im Grenzüberschreitenden Verkehr einzusetzen. Da war die Sprache ein Punkt von mehreren. Aber gut, das ist klar. Die Spannung und die Sicherungssysteme sind nicht die gleichen. Man kann nich mit einer Traxx-Lok mit D- und CH-Zulassung mal eben über F fahren. Gut, die fehlende Ausbildung des Personals könnte man in solchen Situationen vielleicht noch mit Lotsen lösen, wobei natürlich SNCF&Co auch nicht grade mal so Personal daherzaubern können. Die dürften selber Mühe haben, alle Touren zu besetzen. Das gilt auch für andere Unternehmen. Dass da KA-Wörth gar nicht so viel mehr ausnehmen kann, glaube ich auch gut und gern. Ebenso dürfte man auch nur eine handvoll Züge über Wörth-Lauterbourg-Strasburg bekommen, vorausgesetzt man kann dafür die entsprechenden Loks auftreiben, ebenso wie Strasburg-Mulhuose-Basel. Gut, die Hauptstrecke ist zweigleisig und elektrifiziert. Aber da geht auch allerhand lang, regelmässige TER200, sonstige Regios, manchmal noch TGV, Güter... Auf der Nebenstrecke dürfte es ja schon Probleme geben, wenn da zweil lange Züge kreuzen sollen. Mittellange Züge dürften gehen, aber nicht ellenlange Züge. Das könnte an einigen Orten schon Probleme geben.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 13.02.20 10:04

Matthias Muschke schrieb:
Es ging nicht um eine zweite Sprache, sondern den Blödsinn Zugnummern jetzt einzelnumerisch zu sprechen. Ich sehe da auch keine Hilfe, denn wenn ich keine Zahlen kann, komme ich mit dem Rest der fremden Sprache erst recht nicht klar...

MfG
Ja, einverstanden. Ab einer gewissen Länge werden die Nummern unübersichtlich, wenn man sie einzeln ausspricht. 65-5-38 lässt sich besser merken, als 6-5-5-3-8.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: ssb

Datum: 15.02.20 21:12

Weltreisender schrieb:
Matthias Muschke schrieb:
Es ging nicht um eine zweite Sprache, sondern den Blödsinn Zugnummern jetzt einzelnumerisch zu sprechen. Ich sehe da auch keine Hilfe, denn wenn ich keine Zahlen kann, komme ich mit dem Rest der fremden Sprache erst recht nicht klar...

MfG
Ja, einverstanden. Ab einer gewissen Länge werden die Nummern unübersichtlich, wenn man sie einzeln ausspricht. 65-5-38 lässt sich besser merken, als 6-5-5-3-8.

Herzliche Grüsse
Martin
Problem ist, bei nicht deutscher Muttersprachler wie ich, 65-5-38 kommt immer im Kopf aus wie “XX-5-XX, ok,äh...so das war 56? Nö, 65. Dann...mmh... -5-?. Dann 3 und 8...aber 38 oder 83?”

Natürlich, man kann und muss lernen irgendwie Zugnummern zu verstehen, und man macht das auch so. Aber die Art Nummern sind in Deutsch geschrieben und gesagt sorgt es nicht immer für eine einwandfreies Verständlichkeit.

Aber klar, 65-5-38 ist schöner, schneller und einfacher zu sagen, wenn die Personen am Apparat der gleiches Sprachniveau haben.



PKP Cargo schrieb:Zitat:
Matthias Muschke schrieb:
...So wirklich lustig finde ich das nicht... Wem fällt so ein Sch*** ein?...
Ich glaube es würde viel besser an ein erhöhung die Sprachkompetenz anstreben. Englisch lernt ja heute allen, aber niemand kann Englisch wirklich benützen. Glaubst du z.B. der italienische Lf mit der zürcher Rangierer könnte besser verstehen was zu tun ist wenn sie in zürcher-englisch auf italiener-englisch übersetzten? :-)

Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: Zugsicherer

Datum: 15.02.20 21:45

ssb schrieb:
Problem ist, bei nicht deutscher Muttersprachler wie ich, 65-5-38 kommt immer im Kopf aus wie “XX-5-XX, ok,äh...so das war 56? Nö, 65. Dann...mmh... -5-?. Dann 3 und 8...aber 38 oder 83?”
Was ist mit 05-5-05? Ist das dann fünf-fünf-fünf oder spricht man die beiden führenden Nullen mit?

Es ist komisch, dass es besondere Wörter für Zahlen in den meisten Buchstabiertafeln nicht gibt (von "Fouwer" und "Niner" mal abgesehen).
Soxisix Pantafive Pantafive Terrathree Oktoeight - die ITU sitzt übrigens in Genf.

Gruß,
Sven
Zugsicherer schrieb:
ssb schrieb:
Problem ist, bei nicht deutscher Muttersprachler wie ich, 65-5-38 kommt immer im Kopf aus wie “XX-5-XX, ok,äh...so das war 56? Nö, 65. Dann...mmh... -5-?. Dann 3 und 8...aber 38 oder 83?”
Was ist mit 05-5-05? Ist das dann fünf-fünf-fünf oder spricht man die beiden führenden Nullen mit?

Es ist komisch, dass es besondere Wörter für Zahlen in den meisten Buchstabiertafeln nicht gibt (von "Fouwer" und "Niner" mal abgesehen).
Soxisix Pantafive Pantafive Terrathree Oktoeight - die ITU sitzt übrigens in Genf.
Ähm, die erst angestellte 0 sicher nicht, die zweite dagegen schon; denn es wären zwei unterschiedliche Zugnummern.

Fall a): 5-5-0-5 -> Zug 5505
Fall b): 5-5-5 -> Zug 555

Genau darum geht es ja, dass die Zugnummern genau(er) zugewiesen werden können.

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Re: Fragen zu den schweizer Fahrdienstvorschriften

geschrieben von: PKP Cargo

Datum: 16.02.20 02:36

ssb schrieb:
Ich glaube es würde viel besser an ein erhöhung die Sprachkompetenz anstreben. Englisch lernt ja heute allen, aber niemand kann Englisch wirklich benützen. Glaubst du z.B. der italienische Lf mit der zürcher Rangierer könnte besser verstehen was zu tun ist wenn sie in zürcher-englisch auf italiener-englisch übersetzten? :-)
Hi,

lieber so, als das was heutzutage in Bellinzona beim Lokpersonalwechsel gemacht wird. Der ankommende Italiener kann kein deutsch, und der abgehende Deutsche kann kein italienisch, und trotzdem funktionierts irgendwie. Wenn jetzt beide Englisch können...

Gruß Marc

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