DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Hier sind alle Beiträge zu schweizer und österreichischen Themen willkommen.
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!

Seiten: 1 2 All

Angemeldet: -

Zuschlag Lieferung MGB Orion Triebzüge

geschrieben von: woodstock

Datum: 07.02.20 10:57

Heute wurde auf simap der Zuschlag veröffentlicht simap .

Lieferant ist Stadler Bussnang AG, für ca. 148 Mio CHF.

Re: Zuschlag Lieferung MGB Orion Triebzüge

geschrieben von: tbk

Datum: 07.02.20 22:56

Ist schon mehr bekannt als der preis? Etwa ... länge, anzahl usw? Was waren die ausschreibungsbedingungen?


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: Zuschlag Lieferung MGB Orion Triebzüge

geschrieben von: CH-Mirage

Datum: 08.02.20 00:48

tbk schrieb:
Ist schon mehr bekannt als der preis? Etwa ... länge, anzahl usw? Was waren die ausschreibungsbedingungen?
Die MGB beschafft total 27 ‘Orion’-Triebzüge.
Sie werden 3-teilig, im Vergleich zu den ‘Kometen’ mit getrenntem Adhäsions- und Zahnradantrieb (analog ZB-‘Fink’) sowie mit zwei Pantographen und neuer ‘crashoptimierter’ Front (analog RhB-‘Capricorn’) ausgerüstet sein.
Das neue Rollmaterial wird in 2 Etappen geliefert (12 Züge bis 2023, 15 Züge bis 2029).

Die erste Tranche wird zur Ablösung der 4 Deh 4/4 Serie 20 (ex-BVZ) und 4 HGe 4/4 II (die nicht zu modernisierenden) sowie der ältesten Personenwagen ex-BVZ/FO führen.

Die zweite Tranche wird dann die 11 Deh 4/4 der Serien 50 und 90 (beide ex-FO) und weitere hochflurige Personenwagen ersetzen (ausser GEX). Ausserdem dient sie zur Verstärkung.

vgl. auch [www.bahnonline.ch]

Ciao und Gruëss
Ueli



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.20 00:51.

toll!

geschrieben von: Ae4/7

Datum: 08.02.20 12:05

Wie völlig uninteressant die Schweizer Privatbahnen nach völlig abgeschlossener 'Stadlerisierung' werden!

Meine Bahnwelt :

[www.flickr.com]

Re: Zuschlag Lieferung MGB Orion Triebzüge

geschrieben von: tbk

Datum: 08.02.20 13:16

Danke. Gibt es dann auch kombinationen mit bestehenden wagen? In der visualisierung ist eine Schwabkupplung zu sehen, werden dann SIG-II-wagen entsprechend umgebaut? (Da haben wir wieder die frage, ob es sinnvoll wäre, auf lange sicht mgb + RhB komplett auf automatische kupplungen umzurüsten.)

Und handelt es sich bei den nicht modernisierten HGe 4/4 II um die vorserienloks 101 bis 105 (104, 105 ex Brünigbahn)?

(zum thema "interessant": Interessant ist aus der sicht von betrieb und den meisten kunden ein betriebsmittel, das die anforderungen zuverlässig erfüllt. Und natürlich die landschaft und die ziele ... oder besteht der zweck einer eisenbahn darin, die bedürfnisse ihrer nostalgischen fans zu erfüllen?)


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.20 13:19.

Re: toll!

geschrieben von: Passion

Datum: 08.02.20 15:10

Wir Steuerzahler müssen dann die Stadlerisierung bezahlen, denn die Privatbahnen, ohne Kostendruck, haben keinen Druck, Wettbewerbsdruck zu generieren....

Re: toll!

geschrieben von: CH-Mirage

Datum: 08.02.20 16:25

Passion schrieb:
Wir Steuerzahler müssen dann die Stadlerisierung bezahlen, denn die Privatbahnen, ohne Kostendruck, haben keinen Druck, Wettbewerbsdruck zu generieren....
O là là, Du armer Steuerzahler, mir kommen die Tränen...darum geht’s Dir also. 😢😅
Ich zahle genauso Steuern, und nicht zu knapp.
Aber weisst Du, ich zahle sie GERN, erst recht für unsere CH-Bahnen!👍👌
’Freie Marktwirtschaft’ (= US/EU-Kapitalismus) funktioniert nun einmal im OeV nicht, ohne staatliche Subventionen geht gar nichts!
Oeffentlich heisst eben gemeinschaftlich = kollektiv, d.h. wir alle, und wir alle sind der ‘Staat’!

Ausserdem produziert ausser Stadler niemand sonst leistungsfähige moderne Schmalspurzüge in Kleinserien für anspruchsvolle Gebirgsbahnen, erst recht nicht mit Zahnradantrieb (die es so wie bei uns im Ausland kaum gibt).
Warum offeriert wohl keine andere (ausländische) Firma auf die Submissionen (Ausschreibungen) der CH-‘Privatbahnen’ (die faktisch sowieso alle Staatsbahnen sind)?! Eben.
Es interessiert schlicht niemand anderen ausser Stadler!
Und bei Zahnrad ist Stadler faktisch globaler Monopolist - Stadler hat das Savoir-faire (von der SLM übernommen) und liefert in alle Welt.

Salü und ciao
Ueli

Re: toll!

geschrieben von: oberländer

Datum: 08.02.20 17:57

Passion schrieb:
Wir Steuerzahler müssen dann die Stadlerisierung bezahlen, denn die Privatbahnen, ohne Kostendruck, haben keinen Druck, Wettbewerbsdruck zu generieren....
Die Privatbahnen haben durchaus Kostendruck und darum auch ein Interesse an Wettbewerb. Aber es gibt nunmal weltweit nur noch einen einzigen Hersteller, der Triebzüge mit Zahnradantrieb baut.
Die MGB hat darum auf ihre Ausschreibung genau ein Angebot erhalten, weil ausser Stadler sich kein Hersteller an Ausschreibungen für Zahnradbahnen beteiligen will.
Die MGB wiederum ist gezwungen neue Züge zu beschaffen, weil die bestehende Flotte zum einen nur teilweise dem BehiG entspricht und zum anderen aus 40-50jährigen Wagen besteht.
Sie hat also zwei Möglichkeiten: Entweder sie bestellt das offerierte Produkt zum offerierten Preis bei Stadler oder sie bestellt gar keine neuen Züge und hat dann spätestens 2023 ein Problem.

Und es ist zumindest hier nicht so, dass Stadler die Situation ausnützen und Wucherpreise verlangen würde. Durch die Verwendung des "Fink-Konzeptes" mit leichten Anpassungen können Entwicklungskosten gespart werden, die dann wiederum der Kunde merkt. Aus Sichts Stadlers bzw. der MGB macht es keinen Sinn, für die MGB einen komplett neuen Zug zu entwickeln, wenn man das passende Produkt schon im Portfolio hat.

Zitat
Wie völlig uninteressant die Schweizer Privatbahnen nach völlig abgeschlossener 'Stadlerisierung' werden!

Die Stadlerisierung ist aus obengenannten Gründen durch das Monopol Stadlers im Schmalspur- und Zahnradbereich gegeben und darum nicht die Schuld der Schweizer Privatbahnen. Alleine schon aus wirtschaftlichen Gründen kann zudem nicht mehr für jede Bahn ein neues Fahrzeug entwickelt werden. Dank den Synergien durch bauähnluche oder gleiche Fahrzeuge für mehrere Bahnen können so Entwicklungskosten gespart werden, mit den Nachteil, dass nun "alles gleich aussieht".
Die Bahn fährt (leider ;) ) in erster Linie für die Kunden und dann für die Bahnfans.

Un für die Kundschaft müssen die Züge in erster Linie die Bedürfnisse der Kundschaft erfüllen. Dieser will bequeme, klimatisierte Züge, die sich - aufs Goms bezogen - auch gut für Touristenverkehr im Goms eignen, sprich viel Platz für Gepäck und Skiausrüstungen. Dazu kommen die Vorgaben des Behig. Diese Bedürfnisse werden durch den Fink meiner Meinung nach gut erfüllt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.20 22:13.

Re: toll!

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 09.02.20 13:58

Passion schrieb:Zitat:
Wir Steuerzahler müssen dann die Stadlerisierung bezahlen (...)
Dafür hat der Steuerzahler aber auch die Steuern, die Stadler in der Schweiz zahlen muss. Und zudem auch die Steuern, die die Mitarbeiter von Stadler durch ihren Lohn zu zahlen haben. Auch das wirkt sich aus.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]

Re: toll!

geschrieben von: bollisee

Datum: 09.02.20 16:33

Passion schrieb:
Wir Steuerzahler müssen dann die Stadlerisierung bezahlen, denn die Privatbahnen, ohne Kostendruck, haben keinen Druck, Wettbewerbsdruck zu generieren....
Brauchst eine Lupe? Die könnte vielleicht bei der Wettbewerbersuche helfen...

Zahnradbahnmonopol

geschrieben von: tbk

Datum: 09.02.20 16:55

CH-Mirage schrieb:
Und bei Zahnrad ist Stadler faktisch globaler Monopolist - Stadler hat das Savoir-faire (von der SLM übernommen) und liefert in alle Welt.

Bis in die 1970er jahre war SGP auch noch in der produktion und hat beispielsweise die 2085 und 5099 an die ÖBB sowie trieb- und steuerwagen nach Budapest geliefert.
Aber als danach keine bestellungen mehr eintrafen, wurde diese abteilung offenbar geschlossen und ich glaube kaum, dass von den damals beschäftigten personen noch irgendwer in der firma ist.

Wie sieht es in übersee aus? Die Mount Washington Cog Railway scheint das meiste in der eigenen werkstatt zu machen: [www.thecog.com]


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: toll!

geschrieben von: no-night

Datum: 10.02.20 10:09

oberländer schrieb:
Un für die Kundschaft müssen die Züge in erster Linie die Bedürfnisse der Kundschaft erfüllen. Dieser will bequeme, klimatisierte Züge, die sich - aufs Goms bezogen - auch gut für Touristenverkehr im Goms eignen, sprich viel Platz für Gepäck und Skiausrüstungen.
Ich denke, Touristen würden auf den schweizerischen Schmalspurbahnen weniger die Klimatisierung, sondern ein besseres Aussicht über die Fenstern schätzen. Und das wird durch keine Panoramascheiben lindert, wenn sie nicht zu öffnen sind.

Re: toll!

geschrieben von: leofink

Datum: 10.02.20 10:47

Ae4/7 schrieb:
Wie völlig uninteressant die Schweizer Privatbahnen nach völlig abgeschlossener 'Stadlerisierung' werden!
Das dürfte aber nicht das Problem von Stadler sein, sondern von den andern, dass sie nichts anständiges liefern können.
Auf meine Frage bei der letzten IHrus Tagung an die Leute der Zentralbahn, wie sie immer auf Stadler kommen, teilte der mir mit, dass für Zahnradfahrzeuge die Zentralbahn nicht mal eine WTO Ausschreibung durchführen musste, sondern das Einladungsverfahren zum Zuge kam.
Und später am Tag, musste der smarte Siemensverkäufer, der die Instandhaltung durch den Lieferanten pris, lächelnd zurückkrebsen als er gefragt wurde, wo man bei Siemens Fahrzeuge für Schmalspur-Zahhradbetrieb mit HG 100km/h bestellen könne!

Im übrigen: Ae 6/6, Re4/4 II und III sowie Re 6/6 hatten alle ziemlich die gleiche Schnorre!
Von den Triebwagen ab 1960 zum Teil auch (EAV Triebwagen).
Standardisierung ist also nicht neu!
Gruss Leo

Re: toll!

geschrieben von: leofink

Datum: 10.02.20 10:52

oberländer schrieb:
Und es ist zumindest hier nicht so, dass Stadler die Situation ausnützen und Wucherpreise verlangen würde. Durch die Verwendung des "Fink-Konzeptes" mit leichten Anpassungen können Entwicklungskosten gespart werden, die dann wiederum der Kunde merkt. Aus Sichts Stadlers bzw. der MGB macht es keinen Sinn, für die MGB einen komplett neuen Zug zu entwickeln, wenn man das passende Produkt schon im Portfolio hat.
Da gibts auch wirksame Bremsen, wie bei der Rollmaterialauschreibung der SOB zu lesen war:
[www.flickr.com]
Stichwort Target Preis.
Gruss Leo

Re: toll!

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 10.02.20 14:06

Das nennst du wirksam? Das ist nur dann wirksam wenn man Alternativen hat.

Re: toll!

geschrieben von: oxmoxtatze

Datum: 10.02.20 15:37

no-night schrieb:
oberländer schrieb:
Un für die Kundschaft müssen die Züge in erster Linie die Bedürfnisse der Kundschaft erfüllen. Dieser will bequeme, klimatisierte Züge, die sich - aufs Goms bezogen - auch gut für Touristenverkehr im Goms eignen, sprich viel Platz für Gepäck und Skiausrüstungen.
Ich denke, Touristen würden auf den schweizerischen Schmalspurbahnen weniger die Klimatisierung, sondern ein besseres Aussicht über die Fenstern schätzen. Und das wird durch keine Panoramascheiben lindert, wenn sie nicht zu öffnen sind.
Ich denke - als Tourist - dass ich auf den schweizerischen Schmalspurbahnen (in der Regel da dann auch in der 1. Klasse mit Strecken-Klassenwechsel, wenn ich nur 2. Klasse Grundticket habe) keine zu öffnende Scheiben brauche. Ich genieße die Aussicht auf die Umgebung der schweizerischen Schmalspurbahnen gerne einfach nur mit den Augen und nicht durch die Linse. Wenn mich wirklich etwas absolut interessiert, dann steige ich da auch aus ... oder fahre mal ein Stück mit dem Postauto zwischen den Bahnhöfen ...

Ich habe kein Problem mit Alvra, Allegra und dem Capricorn bei der RhB ... alles unheimlich bequem.
Den Spatz bei der MGB hatte ich auch schon ... auch sehr nett
Zentralbahn über den Brünig ... geht wunderbar mit normalem Fenster

Und jetzt erlaube mit bitte folgende Variante deines "Zitates" einmal abzuwandeln

Zitat
Ich denke, Touristen würden auf den schweizerischen Normalspurbahnen weniger die Klimatisierung, sondern ein besseres Aussicht über die Fenstern schätzen. Und das wird durch keine Panoramascheiben lindert, wenn sie nicht zu öffnen sind.
was haben die Schmalspurbahnen, was nicht auch Lötschberg, Gotthard, Voralpen-Express und co. in deinen Augen bieten müssen? Auch das sind Panorama-Strecken ... von den sehr schön anzusehenden "Seestrecken" reden wir schon einmal gar nicht.

Und wie wichtig es dem klassischen "Touristen" mit zu öffnenden Fenstern ist ... frag mal RhB und die heute als MGB fahrenden FO und BVZ, warum der "langsamste Schnellzug der Welt" überhaupt seit vielen Jahren bereit mit ohne zu öffnende Fenster fährt.

Und ja ... die nächste Tageskarte (selbstredend in der 1. Klasse) liegt hier schon fix und fertig da ... und der folgt noch eine weitere TNW-Gesamt-Karte für den 2. Ausflugstag während Basler Fasnacht (wo ich erst abends zum Guggekonzäärt möchte).
Ein Halbtax habe ich auch - als Tourist ... sogar als EInkaufstourist ... ich exportiere gerne auch schweizer Artikel nach Deutschland ... schlicht und ergreifend weil sie besser sind als das was ich hier kaufen kann.

Und abschließend ... Wenn wir schon den Schmalspurbahnen die zu öffnenden Fenster deiner Meinung nach auferlegen müssen - was dann selbstredend auch für die Normalspurbahnen gelten muss - müsste das nicht dann auch noch der Postbus gleich auch noch machen? ... Der hat noch viel mehr Panoramastrecken im Angebot bei denen man selbstredend als Tourist auch die Fenster öffnen können muss um die Natur der schweizer Berge und Täler richtig genießen zu müssen ...

... diese Nachricht könnte teilweise starke Ironie enthalten ....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 15:39.

Re: toll!

geschrieben von: oberländer

Datum: 10.02.20 17:30

no-night schrieb:
oberländer schrieb:
Un für die Kundschaft müssen die Züge in erster Linie die Bedürfnisse der Kundschaft erfüllen. Dieser will bequeme, klimatisierte Züge, die sich - aufs Goms bezogen - auch gut für Touristenverkehr im Goms eignen, sprich viel Platz für Gepäck und Skiausrüstungen.
Ich denke, Touristen würden auf den schweizerischen Schmalspurbahnen weniger die Klimatisierung, sondern ein besseres Aussicht über die Fenstern schätzen. Und das wird durch keine Panoramascheiben lindert, wenn sie nicht zu öffnen sind.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Mehrheit der Fahrgäste keine zu öffnenden Fenster will, und die Bahnen richten sich nach der Mehrheit. Bei meinen Fahrten am Bernina, Albula, Brünig, Centovalli, MOB mit den neuen Zügen (Alvra, bzw. Pano) habe ich noch keinen Kunden gehört, der sich beschwert hat.
Als ich aber in einem TW III der RhB am Bernina das Fenster öffnete, ging es keine fünf Minuten und ich wurde von einem Fahrgast angeplafft, ich solle gefälligst das Fenster schliessen...

Re: toll!

geschrieben von: no-night

Datum: 10.02.20 18:03

oxmoxtatze schrieb:
Ich habe kein Problem mit Alvra, Allegra und dem Capricorn bei der RhB ... alles unheimlich bequem.
Gerade diese drei Gattungen konnten mit zu öffnenden Fenstern bestellt werden... :-P

oxmoxtatze schrieb:
Zitat:
was haben die Schmalspurbahnen, was nicht auch Lötschberg, Gotthard, Voralpen-Express und co. in deinen Augen bieten müssen?

Nicht "müssen" sondern "können": niedrigere Geschwindigkeiten und keine Gegenzüge... beide können 'Rausgucken durch Zugluft stärker beeinträchtigen.

Re: toll!

geschrieben von: 511048

Datum: 10.02.20 20:23

oberländer schrieb:
no-night schrieb:
oberländer schrieb:
Un für die Kundschaft müssen die Züge in erster Linie die Bedürfnisse der Kundschaft erfüllen. Dieser will bequeme, klimatisierte Züge, die sich - aufs Goms bezogen - auch gut für Touristenverkehr im Goms eignen, sprich viel Platz für Gepäck und Skiausrüstungen.
Ich denke, Touristen würden auf den schweizerischen Schmalspurbahnen weniger die Klimatisierung, sondern ein besseres Aussicht über die Fenstern schätzen. Und das wird durch keine Panoramascheiben lindert, wenn sie nicht zu öffnen sind.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Mehrheit der Fahrgäste keine zu öffnenden Fenster will, und die Bahnen richten sich nach der Mehrheit. Bei meinen Fahrten am Bernina, Albula, Brünig, Centovalli, MOB mit den neuen Zügen (Alvra, bzw. Pano) habe ich noch keinen Kunden gehört, der sich beschwert hat.
Als ich aber in einem TW III der RhB am Bernina das Fenster öffnete, ging es keine fünf Minuten und ich wurde von einem Fahrgast angeplafft, ich solle gefälligst das Fenster schliessen...
Ich hab bei der RhB im Sommer an einem Hitzetag erlebt, dass die Leute lieber im Allegra stehen als in den Zusatzwagen Platz zu nehmen. Der Zugbegleiter versuchte die Leute in die Zusatzwagen zu bewegen, hatte jedoch keine Chance, da die Leute in keinem Wagen mit offenen Fenster Platz nehmen wollten.

Der 0815–Kunde wünscht eine Klimaanlage im Zug, aber kein Fenster zum öffnen.

Seiten: 1 2 All

Angemeldet: -