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Nightjet: Generelle Chancen auf freibleibende Plätze?

geschrieben von: r125

Datum: 03.02.20 20:02

Mich würden bei folgender genereller Frage mal Erfahrungswerte interessieren:

Ein Nightjet kann pro Ziel Größenordnung 200 Fahrgäste liegend befördern. Dabei werden im hohen Maße nicht stornierbare Fahrkarten (Sparschiene) benützt. Gleichzeitig neigen zumindest manche der Verbindungen dazu, schon einen Monat im Voraus bezogen auf Liege- und Schlafwagenplätze ausgebucht zu sein.

Meine Vermutung wäre, dass das eigentlich dazu führen müsste dass in einem durchschnittlichen Zug zumindest ein paar Plätze spontan frei bleiben, einfach weil die Leute dann doch nicht fahren konnten oder wollten, aber ihre Fahrkarten nicht stornieren konnten, und falls das technisch doch geht haben sie zumindest keinen Anreiz es zu tun, es gibt bei einer Sparschiene ja genau 0 Euro zurück.

Was mich zu der Frage bringt: Wie sind denn die Erfahrungswerte, wie wahrscheinlich ist es, dass man in einem vollen Nightjet spontan dann doch ein Upgrade bekommt weil irgend ein Liege- oder Schlafwagenplatz doch frei geblieben ist? Sind das seltene Glückstreffer wenn es mal klappt, oder gibts da durchaus realistische Chancen drauf?

Weil am Ende wird man im Sitzwagen gewöhnlich schon noch ein Ticket bekommen, und wenn man eine konkrete Verbindung wirklich nehmen will wäre es ja gegeben die obige Überlegung schon die Frage, ob man nicht einfach ein Sitzwagenticket bucht und auf ein Upgrade im Zug hofft, um doch noch einen richtigen Liegeplatz zu bekommen.
Grüss Dich,

also darauf spekulieren würde ich nicht. Fragen kann man aber immer dennoch. Das könnte vor allem dann klappen, wenn es einige Reisende Anschlussbruch hatten. Aber darauf zu spekulieren, finde ich müssig, da Du dann auf Verspätungen und Anschlussbrüche spekulieren müsstest. Das wünsche ich niemandem.

Ich muss auch sagen, dass sich nicht gut voraussagen lässt, dass bzw. welche Plätze frei bleiben, von daher finde ich diese Spekulation müssig. An einigen Tagen können so einige Plätze frei bleiben, an anderen Tagen kaum etwas, von daher würde ich nicht darauf spekulieren.

Herzliche Grüsse
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.20 20:31.

Re: Nightjet: Generelle Chancen auf freibleibende Plätze?

geschrieben von: r125

Datum: 03.02.20 20:44

Weltreisender schrieb:
also darauf spekulieren würde ich nicht. Fragen kann man aber immer dennoch. Das könnte vor allem dann klappen, wenn es einige Reisende Anschlussbruch hatten. Aber darauf zu spekulieren, finde ich müssig, da Du dann auf Verspätungen und Anschlussbrüche spekulieren müsstest. Das wünsche ich niemandem.

Natürlich macht sowas nur Sinn wenn man notfalls mit der Variante Sitzwagen leben kann. Falls man das kann, ist das für mich wie gesagt einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit; Dinge die in (beliebig gewählte Zahlen) 70 Prozent der Fälle klappen kann man mal probieren, Dinge die in 90 Prozent der Fälle nicht funktionieren lässt man vielleicht doch eher bleiben. Damit was man jemandem wünscht oder nicht wünscht hat es für meine Begriffe eher wenig zu tun, ich hab ja keinerlei Einfluss darauf ob andere Leute ihre Reise antreten oder nicht antreten.

Einen realistischen Fall hätte ich übrigens im Oktober selbst beinahe gehabt:

Streckensperre wegen Sturmschäden, ich bin im von der DB bezahlten Taxi nach Hamburg gefahren, Ankunft in Hamburg ein paar Minuten vor Abfahrt des NJ nach Wien und Innsbruck. Hätte das Taxi 15 Minuten länger gebraucht, hätte ich den NJ verpasst, den später abfahrenden nach Zürich aber problemlos erreicht.

Dann wäre ich vor der Frage gestanden, nehme ich ein Hotelzimmer, oder (Interrail) schau ich mal ob sie mich im an sich was Liegeplätze angeht ausgebuchten Zürich-NJ doch noch auf einem freigebliebenen Platz befördern, damit ich dann über den Arlberg heimfahren kann.
r125 schrieb:
Weil am Ende wird man im Sitzwagen gewöhnlich schon noch ein Ticket bekommen, und wenn man eine konkrete Verbindung wirklich nehmen will wäre es ja gegeben die obige Überlegung schon die Frage, ob man nicht einfach ein Sitzwagenticket bucht und auf ein Upgrade im Zug hofft, um doch noch einen richtigen Liegeplatz zu bekommen.

Mal unter der Annahme, dass solche ungenutzten Plätze überhaupt noch verkauft werden und man es tatsächlich schafft, einen solchen dann zu kriegen (will man darauf wirklich bis zum letztmöglichen Zustieg warten?) bliebe noch die Frage nach dem Aufpreis. Der dürfte ziemlich unerfreulich ausfallen. Wer meint, er könnte einen Liegeplatz unter Nachzahlung von z. B. 20 Euro bekommen, weil man das manchmal so buchen kann, dürfte sich vertan haben - erst recht, wenn man selbst mit Sparschiene ankommt. Die Sparschienenkontingente sind an die Platzkategorien gebunden und gelten nach meinem Verständnis nur so wie gekauft. Einen Sparschienenfahrschein für Sitzwagen (sind oft durchaus noch lange verfügbar) wird man erst mal zum Vollpreis aufzahlen dürfen, bevor dann noch der Liege- oder Bettplatzaufpreis obendrauf kommt - oder andersrum gesagt: Man zahlt den maximalen Globalpreis für das, was man dann bekommt. Da dürfte es bei unsicherer Planung wohl sogar günstiger sein, gleich zwei alternative Verbindungen rechtzeitig billig mit horizontalem Platz zu buchen und einen verfallen zu lassen. Ansonsten dürften die Chancen wesentlich vom Wochentag und möglichen Urlaubsreisezeiten abhängen.

Nachtrag: Hab grad mal das Beispiel Hamburg - Zürich angesehen. Der scheint als Nightjet gar keine Sitzwagen zu haben. Die Sitzwagen laufen als IC zum DB-Tarif. Da der Nightjet nur Globalpreise kennt, wird der DB-Fahrschein nicht mal angerechnet werden. Und da die Reise im IC bereits angetreten wurde, kriegt man den IC-Fahrschein hinterher nicht mal unter Abzug erstattet. Ein ziemlich schlechtes Geschäft.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.20 22:19.

Re: Nightjet: Generelle Chancen auf freibleibende Plätze?

geschrieben von: r125

Datum: 03.02.20 23:15

kaufhalle schrieb:
Mal unter der Annahme, dass solche ungenutzten Plätze überhaupt noch verkauft werden und man es tatsächlich schafft, einen solchen dann zu kriegen (

Nun, zumindest ist der Fall in den Tarifbestimmungen vorgesehen
(https://www.oebb.at/static/tarife/de/handbuch_fuer_reisen_mit_dem_oebb_nachtreisezug_in_deutschland/Resources/pdf/3124879243.pdf, Kapitel 3.2.1.1, "Bitte nehmen Sie Ihren Platz bis spätestens 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges vom Abfahrtsbahnhof ein. Ansonsten geht der Anspruch auf den gebuchten Platz verloren."), und ich meine dass die prinzipielle Möglichkeit auch schon in Gesprächen mit dem Personal erwähnt wurde.

Zitat:
will man darauf wirklich bis zum letztmöglichen Zustieg warten?)

Realistisch ist wohl 22 bis 24 Uhr.

Zitat:
bliebe noch die Frage nach dem Aufpreis. Der dürfte ziemlich unerfreulich ausfallen. Wer meint, er könnte einen Liegeplatz unter Nachzahlung von z. B. 20 Euro bekommen, weil man das manchmal so buchen kann, dürfte sich vertan haben

In besagten Tarifbestimmungen innerdeutsch ist unter B 1.1.7.5 (Komfortticket) bzw. B 1.2.7.5 (Sparschiene) gleichlautend vermerkt "Der
Differenzbetrag zwischen den Reisekategorien ist direkt bei unseren Mitarbeitern zu bezahlen.", und für die Beträge dürfte meinem Verständnis nach die Preistabelle unter E.3 schlagend sein --- da ist der Aufpreis tatsächlich nur 20 Euro zwischen Sitz- und 6er-Liegewagen - unter der Annahme dass man in derselben Kundengruppe gemäß Tabelle bleibt. Falls man das nicht bleibt müsste das aber wohl irgendwo vermerkt sein, und B 1.1.7.5 / B 1.2.7.5 kann ich das zumindest nicht entnehmen.

Lasse mich aber gerne eines besseren belehren, das sind insbesondere die Bestimmungen für Reisen innerhalb Deutschlands, wo die für grenzüberschreitende Reisen liegen hab ich ehrlichgesagt grade nicht gefunden.

Zitat:
Einen Sparschienenfahrschein für Sitzwagen (sind oft durchaus noch lange verfügbar) wird man erst mal zum Vollpreis aufzahlen dürfen, bevor dann noch der Liege- oder Bettplatzaufpreis obendrauf kommt

Wobei dann wenn der Zug Liegeplatzmäßig ausgebucht ist wohl tendenziell die höheren Sparschienen eh weg sind. In dem aktuellen Beispiel das mich zu der Frage motiviert hat wäre für mich (dank VC) tatsächlich das Komfortticket schon ein paar Euro günstiger als die Sparschiene.

Zitat:
Nachtrag: Hab grad mal das Beispiel Hamburg - Zürich angesehen. Der scheint als Nightjet gar keine Sitzwagen zu haben. Die Sitzwagen laufen als IC zum DB-Tarif. Da der Nightjet nur Globalpreise kennt, wird der DB-Fahrschein nicht mal angerechnet werden. Und da die Reise im IC bereits angetreten wurde, kriegt man den IC-Fahrschein hinterher nicht mal unter Abzug erstattet. Ein ziemlich schlechtes Geschäft.

Das scheint so zu sein. Heißt, mit Interrail wäre es im geschilderten Fall gegangen (da fährt man eben ein Stück mit Interrail zum DB-Tarif mit), ansonsten natürlich nicht.
r125 schrieb:
Natürlich macht sowas nur Sinn wenn man notfalls mit der Variante Sitzwagen leben kann. Falls man das kann, ist das für mich wie gesagt einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit; Dinge die in (beliebig gewählte Zahlen) 70 Prozent der Fälle klappen kann man mal probieren, Dinge die in 90 Prozent der Fälle nicht funktionieren lässt man vielleicht doch eher bleiben. Damit was man jemandem wünscht oder nicht wünscht hat es für meine Begriffe eher wenig zu tun, ich hab ja keinerlei Einfluss darauf ob andere Leute ihre Reise antreten oder nicht antreten.

Einen realistischen Fall hätte ich übrigens im Oktober selbst beinahe gehabt:

Streckensperre wegen Sturmschäden, ich bin im von der DB bezahlten Taxi nach Hamburg gefahren, Ankunft in Hamburg ein paar Minuten vor Abfahrt des NJ nach Wien und Innsbruck. Hätte das Taxi 15 Minuten länger gebraucht, hätte ich den NJ verpasst, den später abfahrenden nach Zürich aber problemlos erreicht.

Dann wäre ich vor der Frage gestanden, nehme ich ein Hotelzimmer, oder (Interrail) schau ich mal ob sie mich im an sich was Liegeplätze angeht ausgebuchten Zürich-NJ doch noch auf einem freigebliebenen Platz befördern, damit ich dann über den Arlberg heimfahren kann.
Wenn es für Dich um die Wahrscheinlichkeit geht, dann würde ich jetzt mal grob geschätzt, auf 10-15% tippen. Höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt nicht. Die meisten Leut schauen dann schon, dass sie ihre gebuchten Züge auch erreichen. An Tagen, an denen der Betrieb nicht so läuft wie er sollte, - was ja leider auch nicht selten vorkommt - dürfte die Chance auf freie Plätze noch auf vielleicht 30% steigen. Aber noch höher keineswegs. Ausserdem müsstest Du dann jeden Wagen ablaufen und nach nicht belegten Plätzen fragen. Ob Du Dir das antun möchtest, ...

Gut, was Anschlussbrüche anbetrifft, da bist Du also selber gebranntes Kind.

Herzliche Grüsse
Martin
kaufhalle schrieb:
Zitat:
Mal unter der Annahme, dass solche ungenutzten Plätze überhaupt noch verkauft werden
Weiterverkauft werden sie definitiv. Im Tarif heisst es, dass gebuchte Plätze bis 15 Minuten nach der Abfahrt belegt werden müssen, ansonsten können sie anderweitig vergeben werden. Allerdings kommst Du eben ohne Reservierung in die NJ auch gar nicht rein.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Nightjet: Generelle Chancen auf freibleibende Plätze?

geschrieben von: r125

Datum: 04.02.20 08:52

Weltreisender schrieb:
Wenn es für Dich um die Wahrscheinlichkeit geht, dann würde ich jetzt mal grob geschätzt, auf 10-15% tippen. Höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt nicht. Die meisten Leut schauen dann schon, dass sie ihre gebuchten Züge auch erreichen. An Tagen, an denen der Betrieb nicht so läuft wie er sollte, - was ja leider auch nicht selten vorkommt - dürfte die Chance auf freie Plätze noch auf vielleicht 30% steigen.

Wobei man hier die Quote der Plätze die unbesetzt bleibt klar trennen muss von der Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Platz (allgemeiner: mindestens soviele Plätze wie spontane Interessenten) unbesetzt bleibt.

Und an der Stelle war meine Überlegung, dass es ja eigentlich garnicht so unwahrscheinlich sein müsste, dass von sagen wir 100 Leuten einen oder zwei Monate später niemand krank ist, an dem Wochenende doch nicht fahren kann, oder dergleichen mehr.

Aber danke jedenfalls mal für die Antworten...
r125 schrieb:
Wobei man hier die Quote der Plätze die unbesetzt bleibt klar trennen muss von der Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Platz (allgemeiner: mindestens soviele Plätze wie spontane Interessenten) unbesetzt bleibt.

Und an der Stelle war meine Überlegung, dass es ja eigentlich garnicht so unwahrscheinlich sein müsste, dass von sagen wir 100 Leuten einen oder zwei Monate später niemand krank ist, an dem Wochenende doch nicht fahren kann, oder dergleichen mehr.

Aber danke jedenfalls mal für die Antworten...
Da - so denke ich - hast Du schon Recht. Hier ist genau das Treffen die Kunst. Genau das Zielen ist eben gar nicht so einfach. I.d.R. haben die Wagenbetreuer nur ihre Liste. Dort sehen sie, was belegt ist. Ob jemand der gebucht hat, NICHT gekommen ist, das sehen sie eben erst, wenn sie während der Fahrt, die eingesammelten Fahrkarten mit ihrer Liste abgleichen. Gut, manchmal stehen sie mit der Liste auch bereits auf dem Bahnsteig und gleichen ab/haken ab, aber eben längst auch nicht immer. Genau da ist das Problem. Solange sie nicht mit ihrer Liste abgeglichen haben, werden sie Dir nicht sagen können, ob gebuchte Plätze nicht doch ungenutzt geblieben sind.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Nightjet: Generelle Chancen auf freibleibende Plätze?

geschrieben von: r125

Datum: 04.02.20 09:21

Weltreisender schrieb:
Genau da ist das Problem. Solange sie nicht mit ihrer Liste abgeglichen haben, werden sie Dir nicht sagen können, ob gebuchte Plätze nicht doch ungenutzt geblieben sind.

Dass man bei der Taktik erstmal einige Zeit im Sitzwagen verbringt bis die Leute alle untergebracht sind, und dann mal höflich fragt würde ich sowieso annehmen...
Weltreisender schrieb:
r125 schrieb:
Wobei man hier die Quote der Plätze die unbesetzt bleibt klar trennen muss von der Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Platz (allgemeiner: mindestens soviele Plätze wie spontane Interessenten) unbesetzt bleibt.

Und an der Stelle war meine Überlegung, dass es ja eigentlich garnicht so unwahrscheinlich sein müsste, dass von sagen wir 100 Leuten einen oder zwei Monate später niemand krank ist, an dem Wochenende doch nicht fahren kann, oder dergleichen mehr.

Aber danke jedenfalls mal für die Antworten...
Da - so denke ich - hast Du schon Recht. Hier ist genau das Treffen die Kunst. Genau das Zielen ist eben gar nicht so einfach. I.d.R. haben die Wagenbetreuer nur ihre Liste. Dort sehen sie, was belegt ist. Ob jemand der gebucht hat, NICHT gekommen ist, das sehen sie eben erst, wenn sie während der Fahrt, die eingesammelten Fahrkarten mit ihrer Liste abgleichen.
Das sehen sie auch dann nicht immer.
Denn es gibt keinen Buchungsschluss, d.h. die Liste enthält nur jene Buchungen, die bis zum Zeitpunkt ihreres Generierens (einige Stunden vor Abfahrt) getätigt worden sind. Wenn wer danach bucht, dann steht das auf keiner Liste, und ebenso kann ein laut Liste freier Platz nicht als frei verfügbar angesehen werden. Es könnte ja später noch wer zusteigen, der spontan gebucht hat.
Für Upgrades im Zug greift das Personal mWn dann auch auf den Ticketshop zu.

Re: Nightjet: Generelle Chancen auf freibleibende Plätze?

geschrieben von: r125

Datum: 04.02.20 12:32

Provodnik schrieb:
Für Upgrades im Zug greift das Personal mWn dann auch auf den Ticketshop zu.

Da hätte ich mal besser aufpassen sollen was die genau gemacht haben, als einer der Plätze in meinem Liegewagenabteil bei der letzten Fahrt Richtung Schlafwagen verschwunden ist...

Andererseits, ein gemäß Buchungssystem definitiv gebuchter Platz der nicht besetzt wird kann wohl nicht von einer kurzfristigen Buchung wie von dir skizziert betroffen sein.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.20 12:34.
Provodnik schrieb:

Denn es gibt keinen Buchungsschluss, d.h. die Liste enthält nur jene Buchungen, die bis zum Zeitpunkt ihreres Generierens (einige Stunden vor Abfahrt) getätigt worden sind. Wenn wer danach bucht, dann steht das auf keiner Liste, und ebenso kann ein laut Liste freier Platz nicht als frei verfügbar angesehen werden. Es könnte ja später noch wer zusteigen, der spontan gebucht hat.
Für Upgrades im Zug greift das Personal mWn dann auch auf den Ticketshop zu.
Das ist vollkommen korrekt; ein Upgrade im Zug steht und fällt dann mit der Internetverbindung. Mit anderen Worten; auf deutschen Bahnstrecken keine Chance! ;-) Und der Liegewagen kostet dann 23 Euro zusätzlich, da noch die Nachlösegebühr dazu kommt.

Erik

Alles kann passieren, alles ist möglich. Die Welt ist groß und wir sind wunderschön!
r125 schrieb:
Zitat:
Andererseits, ein gemäß Buchungssystem definitiv gebuchter Platz der nicht besetzt wird kann wohl nicht von einer kurzfristigen Buchung wie von dir skizziert betroffen sein.
Im Prinzip ja, aber man kann sich da nicht zu 100% auf die statische Papierbuchungsliste verlassen. Theoretisch könnte ein dort aufscheinender, gebuchter Platz nach Generierung der Liste storniert worden sein und ein anderer Kunde könnte diesen Platz spontan (zB ab einem späteren Zusteigehalt) gebucht haben.