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[AT] Bahnrelevantes im Regierungsprogramm 2020 bis 2024

geschrieben von: tbk

Datum: 02.01.20 18:52

Das zwischen ÖVP und Grünen ausgehandelte regierungsprogramm (dem der bundeskongress der Grünen am 4. jänner zugestimmt hat) liegt nun vor, die server beider parteien sind etwas überlastet:

[www.gruene.at]
[www.dieneuevolkspartei.at]

Der verkehrsbereich ist ab seite 120 bis 137 zu lesen (PDF-seite 60 bis 69, auf jeder PDF-seite sind zwei seiten).

Einige auszüge daraus im folgenden:

Zitat:
Der Bahnverkehr steht vor Herausforderungen wie die der Kapazitätssteigerung. Um diese zu bewältigen, wird zeitgerecht und mittels mehrjährig fixierter Prioritäten in die nötige Infrastruktur investiert. Dies ist die Basis für Angebotsausweitungen und dichte Taktfahrpläne. Der Güterverkehr hat großes Potential, einen wesentlichen Beitrag für die Erreichung der Pariser Klimaziele zu leisten. Er soll energieeffizient, umwelt- und klimaschonend abgewickelt und die Chancen dieses Effizienzsprungs für den Beschäftigungs- und Wirtschaftsstandort sollen umfassend genützt werden. Der Logistik-Hub Österreich wird damit zukunftsfähig aufgestellt und nachhaltig gestärkt.

Sicherstellung eines weitgehend stündlichen, ganztägigen ÖV-Angebots im urbanen Raum und ländlichen Gebiet durch sämtliche Mobilitätsservices (Bahn, Bus, Bim, Carsharing, Mikro-ÖV, Sammeltaxis, Ridesharing-Plattformen…)

1-2-3-Österreich-Ticket zur Erreichung der Klimaziele – eine klimaschonende Alternative zum motorisierten Individualverkehr, breit leistbar und zugleich unkompliziert zugänglich
o Umsetzung durch österreichweite Jahresnetzkarte für den öffentlichen Verkehr
o Um 1 Euro pro Tag in einem Bundesland, um 2 Euro pro Tag in einem und im Nachbarbundesland, um 3 Euro pro Tag das gesamte Bundesgebiet
o Kostengünstige Variante für junge Menschen in Ausbildung und Studierende
o Dieses Angebot soll durch die erfahrungsgemäß nachfragebedingt steigenden Markterlöse teilfinanziert und zusätzlich durch die öffentliche Hand gestützt werden, um die nötige Marktdurchdringung zu erreichen.
o Zeitgerechte Bereitstellung der dafür benötigten Bundesmittel bei der Einführung
o Entwicklung der nötigen Entscheidungsgrundlagen und Abwicklungsstrukturen sowie rechtlichen Voraussetzungen wird gemeinsam mit den ÖV-Systempartnern mit hoher Priorität vorangetrieben
o Prüfung eines Austrorail-Tickets nach Alter gestaffelt nach dem Vorbild von Interrail

Bekenntnis zum regionalen, schienengebundenen Verkehr bzw. kostengünstigeren Alternativen des öffentlichen Verkehrs (on-Demand-Lösungen, Busse etc.)

Bahn im Fernverkehr zur attraktiven Alternative machen
o Prüfung der Ausweitung des Angebots an Autoreisezügen (wie beispielsweise Wien–Innsbruck/Feldkirch). Berücksichtigung von E-Mobilität durch Lademöglichkeiten auf dem Zug
o Ausbau des Nachtzugangebotes im Fernverkehr, innerösterreichisch und zu internationalen Destinationen
o Verbesserung der Fahrradmitnahme im Fernverkehr

Schaffung einer nationalen Buchungsplattform mit transparenten Tarifen inkl. Vereinheitlichung des Ticketing im öffentlichen Verkehr; Möglichkeit, mit einem Ticket mehrere Verkehrsdienstleister – von Mikro-ÖV bis Schienen-Fernverkehr zu nutzen. Um die Kundenzufriedenheit zu steigern, sollen die Tarif- und Automatensysteme harmonisiert werden.

Öffi-Milliarde für den Nahverkehr für die Verbesserung der Rahmenbedingungen im öffentlichen Verkehr. Damit sollen vor allem Ausbau und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in und um Ballungsräume vorangetrieben werden.

Öffi-Milliarde für den Regionalverkehr für die Sicherstellung flächendeckender ÖV-Angebote außerhalb von Ballungsräumen.

Forcierter Ausbau des ETCS-Systems (European Train Control System), vorrangig auf den höchst ausgelasteten Strecken, um Fahrplanstabilität und Sicherheit zu verbessern

Vorantreiben der Elektrifizierung, mit dem Ziel, 90% des Netzes zu elektrifizieren

Verbessertes Wagenmaterial (Förderung Flüsterbremsen)

Sicherung und Ausbau von intermodalen Verlademöglichkeiten, um die Effizienz des Gütertransports auf der Schiene zu steigern: Forcierung und Förderung betrieblicher Gleisanschlüsse, inkl. Instandhaltung und Betrieb; bei Neuwidmung von Industrie- und Gewerbegebieten sollen Anschlussbahnen forciert werden.

Wenn das alles so kommt, bedeutet es eine deutliche verbesserung der ÖV-anbindung in den regionen, wobei die auswahl der mobilitätsservices wohl bewusst breit gehalten ist. Von einer reaktivierung stillgelegter strecken bzw. gar neubau im ländlichen raum steht nichts darin, wohl aber von neubau in den ballungsräumen zur erhöhung der kapazität.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.20 18:25.
Hinsichtlich der Ausweitung des Nachtverkehrs frage ich mich, ob wir zusätzliche Verbindungen aus Deutschland nach Graz oder Villach/Kärnten hoffen können, denn beide Regionen sind im Nachtsprung aus Deutschland derzeit nicht erreichbar.

Re: [AT] Bahnrelevantes im Regierungsprogramm 2020 bis 2024

geschrieben von: tbk

Datum: 02.01.20 23:50

103612 schrieb:
Hinsichtlich der Ausweitung des Nachtverkehrs frage ich mich, ob wir zusätzliche Verbindungen aus Deutschland nach Graz oder Villach/Kärnten hoffen können, denn beide Regionen sind im Nachtsprung aus Deutschland derzeit nicht erreichbar.

Würde ich als Steirer sehr begrüßen (geht jetzt nur via Linz oder Wien), womöglich könnte sich ab 2022 was ergeben (freisetzung der bis jetzt nach Italien eingesetzten wagen mit der inbetriebnahme neuer garnituren).
An die bestehenden züge von Düsseldorf und Hamburg nach Innsbruck und Wien kann nicht noch mehr gehängt werden, einschließlich bedarfs- und autotransportwagen haben die bereits die maximale länge.
Aber vielleicht weitere züge aus Düsseldorf und Hamburg mit je zwei zugteilen, die dann unterwegs getauscht werden, so dass jeweils direktverbindungen nach Villach und Graz angeboten werden können (beliebige kombinationen der dann vier österreichischen ziele Innsbruck, Villach, Graz und Wien sind denkbar).
Ab vsl. 2026 (?) ginge das dann auch ohne weitere aufteilung (Villach - Klagenfurt - Koralmbahn - Graz), wäre nur für die Obersteiermark wieder ungünstig.
Aber selbst wenn diese legislaturperiode ihre vollen fünf jahre dauern sollte (bei den vielen verkürzten regierungen frage ich mich, warum überhaupt auf fünf jahre verlängert wurde), ist das dann nach der nächsten wahl.

Die nun versprochenen ausweitungen im nahverkehr passen jedenfalls gut zu den ausschreibungen der ÖBB über neue ein- und doppelstöckige triebzüge.


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Die Entscheidung für den ETCS-Ausbau ist doch eigentlich schon mit der Ausschreibung in 2019 gelaufen.

Gruß,
Sven

Re: [AT] Bahnrelevantes im Regierungsprogramm 2020 bis 2024

geschrieben von: tbk

Datum: 03.01.20 10:10

Zugsicherer schrieb:
Die Entscheidung für den ETCS-Ausbau ist doch eigentlich schon mit der Ausschreibung in 2019 gelaufen.

Aber wohl nicht mit dem ziel des vollausbaus?
Auf seite 125 (PDF-seite 63) steht
Zitat:
Überprüfung der technischen Standards (Einsparungsmöglichkeiten), um den Betrieb von Nebenbahnen aufrechtzuerhalten

Das wort "(Über)prüfung" kommt übrigens in diesem regierungsprogramm sehr oft vor, es ist so herrlich unverbindlich. Beamte überprüfen etwas, entschieden werden muss nichts.
Klingt jedenfalls nicht so, als ob nun überall ETCS eingeführt wird, sondern eher, dass die günstigste möglichkeit gesucht wird, die nebenbahn doch noch im betrieb zu halten.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.01.20 10:11.
Und daran ist jetzt genau was falsch? Es wäre völlig bescheuert jetzt in ein paar Wochen Koalitionsverhandlungen, die sich mit allen Themen der Politik beschäftigen, eine konkrete technische Lösung vorzuschreiben. Es macht Sinn, dass man das genauer untersuchen lässt.
tbk schrieb:
Zugsicherer schrieb:
Die Entscheidung für den ETCS-Ausbau ist doch eigentlich schon mit der Ausschreibung in 2019 gelaufen.
Aber wohl nicht mit dem ziel des vollausbaus?
Zumindest heißt es "landesweit" und der Auftragswert wird wohl irgendwo im Milliardenbereich liegen. Ich habe die Ausschreibung aber nicht gelesen. Da die finalen Angebote kurz vor Weihnachten abgegeben wurden, wird man bei den Anbietern derzeit wohl auf heißen Kohlen sitzen ;-)

Gruß,
Sven
Ich denke der entscheidende Unterschied ist, dass ETCS jetzt explizit zur Leistungssteigerung auf hoch belasteten Strecken eingesetzt werden soll. Ich gehe stark davon aus, dass damit vor allem die Stammstrecke in Wien gemeint ist.
Wir dürfen nicht vergessen wer dieses Papier verhandelt hat. Das waren Politiker und keine Fachleute. Da wurden Themen aufgegriffen die bereits in der Diskussion waren. Ich bin ohnehin überrascht wie konkret manche Themen schon formuliert sind, das geht nur vernünftig wenn man auf bestehendem aufsetzt.

Ich finde generell, dass der ÖV Teil recht gelungen ist. Daraus kann man echt was machen. Mal sehen wie jetzt die Umsetzung läuft.
Auch gehört einmal der Unsinn abgeschafft, das Einfach-Raus-Ticket für eine Person zu verweigern.
korridor schrieb:
Auch gehört einmal der Unsinn abgeschafft, das Einfach-Raus-Ticket für eine Person zu verweigern.
Besser gleich abschaffen! Leistbare und unkompliziert zugängliche Tickets für alle anstatt solcher "Insiderangebote" mit überlangen Fußzeilen in den Nutzungsbedingungen.

Im übrigen bin ich schon auf das erwartbare Statement der WESTbahn zum Thema Österreichticket gespannt. Würde mich nicht wundern, wenn sich dort die Begeisterung darüber in Grenzen hält.
2143005 schrieb:
korridor schrieb:
Auch gehört einmal der Unsinn abgeschafft, das Einfach-Raus-Ticket für eine Person zu verweigern.
Besser gleich abschaffen! Leistbare und unkompliziert zugängliche Tickets für alle anstatt solcher "Insiderangebote" mit überlangen Fußzeilen in den Nutzungsbedingungen.

Im übrigen bin ich schon auf das erwartbare Statement der WESTbahn zum Thema Österreichticket gespannt. Würde mich nicht wundern, wenn sich dort die Begeisterung darüber in Grenzen hält.

Wenn die Verteilschlüssel eine faire Einnahmenverteilung an die Westbahn garantiert, sehe ich da schon Chancen. Bei Interrail machen sie ja auch mit.

Auch RegioJet sollte nicht vergessen werden (anteilsmäßig bis zur Grenze).

Zum Ziel 90% elektrifizierter Strecken

geschrieben von: tbk

Datum: 04.01.20 11:01

Werte nach [infrastruktur.oebb.at]:

Strecke Betriebslänge: 4864 km
davon eingleisig: 2709 km (davon elektrifiziert: 1431 km)
davon zweigleisig: 2155 km (davon elektrifiziert: 2129 km)

insgesamt elektrifiziert: 3560 km (73% des netzes)

Ziel laut koalitionsübereinkommen: 4378 km (90%) elektrifiziert

damit bleiben noch 818 km zu elektrifizieren. Was sind die konkreten kandidaten hierfür?
Graz - Szentgotthárd, Fehring - Wiener Neustadt fiele mir in der Steiermark ein; Bad Radkersburg womöglich auch (und Gleisdorf - Weiz (StLB) sowie Graz - Köflach, Lieboch - Wies-Eibiswald (GKB))

Natürlich bezieht sich das ziel nicht nur auf ÖBB Infra, sondern auch auf die genannten "privatbahnen" (die in wahrheit doch wieder dem land bzw. bund gehören).
Radkersburg wäre vielleicht auch ein akkutriebwagen-kandidat (wurde schließlich schon getestet).


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.20 11:06.

Re: Zum Ziel 90% elektrifizierter Strecken

geschrieben von: Klosterwappen

Datum: 04.01.20 12:46

tbk schrieb:
Werte nach [infrastruktur.oebb.at]:

Strecke Betriebslänge: 4864 km
davon eingleisig: 2709 km (davon elektrifiziert: 1431 km)
davon zweigleisig: 2155 km (davon elektrifiziert: 2129 km)

insgesamt elektrifiziert: 3560 km (73% des netzes)

So sehr ich nachdenke, mir fallen in Österreich keine zweigleisigen nicht elektrifizierten Strecken ein.
Es gibt einige Abschnitte, wo zwei nicht elektrifizierte Strecken bei einer Ausfahrt parallel verlaufen - z.B. Ausfahrt Wr. Neustadt nach Sopron und Aspang - das kann aber wohl nicht gemeint sein.
Die derzeit noch Diesel betriebene Strecke der Koralmbahn in der Steiermark ist noch eingleisig.
Wie schaut das in Kärnten aus?
Gibt es da was am Marchegger Ast? Wüsste ich nicht.

Re: Zum Ziel 90% elektrifizierter Strecken

geschrieben von: 2143005

Datum: 04.01.20 13:24

Klagenfurt - Grafenstein ist zweigleisig und (noch) nicht elektrifiziert. Dazu gibt es noch zwei Abschnitte auf der Zillertalbahn.
Die Ländertickets in den meisten deutschen Bundesländern sind preislich fair, leicht zugänglich und erfreuen sich großer Beliebtheit. Vielen Leuten macht es nichts aus, auch für längere Fahrten die Regionalzüge zu verwenden, und finden es positiv, sich damit auch auf keinen bestimmten Tagesablauf festlegen zu müssen.
"Insider" kommt wohl von einem zu geringen Bekanntheitsgrad, und die Weiterempfehlungsrate lässt sich halt nicht steigern mit der Einschränkung "erst ab zwei Personen".

2143005 schrieb:
korridor schrieb:
Auch gehört einmal der Unsinn abgeschafft, das Einfach-Raus-Ticket für eine Person zu verweigern.
Besser gleich abschaffen! Leistbare und unkompliziert zugängliche Tickets für alle anstatt solcher "Insiderangebote" mit überlangen Fußzeilen in den Nutzungsbedingungen.

Zitat
Die Ländertickets in den meisten deutschen Bundesländern sind preislich fair, leicht zugänglich und erfreuen sich großer Beliebtheit. Vielen Leuten macht es nichts aus, auch für längere Fahrten die Regionalzüge zu verwenden, und finden es positiv, sich damit auch auf keinen bestimmten Tagesablauf festlegen zu müssen.
Eine Länderticketregion in Deutschland entspricht etwa dem halben bis ganzen Bundesgebiet in Österreich und von Fahrzeit und Haltemuster entsprechen RE oder IRE eh allem, was nicht als RJX fährt.

Re: Zum Ziel 90% elektrifizierter Strecken

geschrieben von: Klosterwappen

Datum: 04.01.20 16:29

2143005 schrieb:
Klagenfurt - Grafenstein ist zweigleisig und (noch) nicht elektrifiziert. Dazu gibt es noch zwei Abschnitte auf der Zillertalbahn.
Ersteres kann sein. Sind das über 20 km?
Zweiteres ist keine Strecke der ÖBB Infrastruktur.
Avala schrieb:
Zitat
Die Ländertickets in den meisten deutschen Bundesländern sind preislich fair, leicht zugänglich und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Eine Länderticketregion in Deutschland entspricht etwa dem halben bis ganzen Bundesgebiet in Österreich
Von der Fläche her deutlich weniger, von der Einwohnerzahl her aber oft deutlich mehr.

Re: Zum Ziel 90% elektrifizierter Strecken

geschrieben von: chnookie

Datum: 04.01.20 17:15

Soweit mir bekannt (ohne Gewähr, insbesondere bei den km):

Almtalbahn bis Sattledt ~13km vereinbart mit OÖ
Ausserfernbahn ~14 fertig
Donauuferbahn bis st Nikola <40 vereinbart mit OÖ
Drautalbahn ~44 In Bau (Projekt Koralmbahn)
Erlauftalbahn ~27 vereinbart mit NÖ
Gailtalbahn ~30 in Bau
Kremserbahn ~20 im Rahmenplan
Innkreisbahn ~59 vereinbart mit OÖ
Jauntalbahn ~20 in Bau (Projekt Koralmbahn)
Lavanttalbahn ~14 in Bau (Projekt Koralmbahn)
Mattigtalbahn ~36 tw. Rahmenplan, Rest Vereinbarung mit OÖ
Marchegger ostbahn ~33 in Bau
Gänserndorf - Marchegg ~18 in Bau ?
Rosentalbahn -weizelsdorf ~12 im Rahmenplan
Steirische ostbahn ~80 im Rahmenplan
Traisentalbahn
Leobersdorferbahn/traisentalbahn ~39 mit NÖ vereinbart

Neubauten:
Semmeringtunnel
Koralmbahn
Brennerbasistunnel
Neue Unterintalstrecke
Westbahn NBS Salzburg

Re: Zum Ziel 90% elektrifizierter Strecken

geschrieben von: Froschmaul

Datum: 05.01.20 06:23

@ chnookie->
1.) Der elektrische Betrieb auf dem Rest der Gailtalbahn (Arnoldstein<->Hermagor) wurde per 15.12.2019 aufgenommen
2.) Baubeginn der Elektrifizierung Gänserndorf<->Marchegg ist am 06.07.2020

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