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 08/02 - Alpenlandforum 

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no-night schrieb:
überzählige Wagen von TI: viele spekulieren, wohin die, in früheren italienischen Nachtzügen verwendeten Wagen verschwanden... aber das verrät viel, daß sie bislang bei keinerlei Privatbahn (oder Staatsbahnen ferner Länder) erschienen... und der heutige Eigentümer, welcher nur noch auf Hochgeschwindigkeitszüge setzt, soll auch keine "Kriegsreserve" davon bilden...

Das rollmaterial-management bei Trenitalia ist mir etwas suspekt, seit die Excelsior-schlafwagen nach wenigen jahren einsatz verschrottet wurden. Damals war von irgendwelchen vandalismusschäden die rede, aber die müssten gewaltig sein, wenn sie sich nicht reparieren lassen. Einige T2S mit Fiat-Dg wurden noch bei RSI Wien hauptuntersucht, aber die sind vermutlich auch nicht mehr in betrieb, oder?

So weit ich weiß, ist das profil der DWL(A)Bmz ex CNL kein problem und die schwedische fahrzeugumgrenzung in allen relevanten dimensionen größer als die mitteleuropäische: Schwedische wagen sind in Deutschland eine lademaßüberschreitung, umgekehrt nicht.
Die elektrische ausrüstung ist unterschiedlich; einige wagen wurden mit 1500 V = und 25000 V ~ für verkehre nach Niederlande und Dänemark nachgerüstet.
Das raumangebot in den kleinen zweibettabteilen ist auch nicht sehr unterschiedlich als jenes in den T2S/AB32S.
Die drehgestelle sind möglicherweise problematisch - die ÖBB werden gute gründe gehabt haben, vor etlichen jahren schon neue SGP400-drehgestelle dafür zu beschaffen und einzubauen. (Ist bekannt, was das damals gekostet hat?)
Die laufruhe ist sicherlich (zumal mit den neuen drehgestellen) besser als jene der alten T2S.

Zusammenfassung der aufstellung (danke dafür) wäre jedenfalls: Ohne aufwand für aufarbeitung wird keine der lösungen auskommen, zumal die anpassung an aktuelle sicherheitsstandards so weit ich weiß bei allen ein thema ist. Und dann ist die frage, ob das nur für einen übergang sein soll oder die wagen auf längere zeit im bestand bleiben, also für längere restlaufzeit ertüchtigt werden.


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.19 13:30.
no-night schrieb:
Es muß also um zwei Wege gehen: entweder die Unmöglichkeit der Raschmaßnahmen zu beweisen, oder ...
Das hätte gar nicht sein müssen, wenn die 2016/17 gemachten Versprechungen zum Umbau älterer Sitzwagen für den Nachtverkehr mehr als nur ein schauspiel gewesen wäre. Dann hätten die ÖBB durchaus Wagen haben können. Nur leider war das Projekt substanzlos; selbst wenn 2019 tatsächlich noch 20 (Liege-)Wagen für 2020 versprochen werden.

Selbst wenn die Raschmaßnahme zu annehmbaren Kosten funktioniert: Wie langen können die ÖBB bzw. der Steuerzahler die Defizite finanzieren? Mit dem Ende der Direktvergaben 2029 (statt 2034) werden auch die ÖBB keine großen Spaßverkehr rein aus Prestige mehr anbieten können.
kami schrieb:
Das hätte gar nicht sein müssen, wenn die 2016/17 gemachten Versprechungen zum Umbau älterer Sitzwagen für den Nachtverkehr mehr als nur ein schauspiel gewesen wäre. Dann hätten die ÖBB durchaus Wagen haben können. Nur leider war das Projekt substanzlos; selbst wenn 2019 tatsächlich noch 20 (Liege-)Wagen für 2020 versprochen werden.
Dann hätte man eventuell genügend Liegewagen, aber zum einen auch nur dann wenn man keine abgestellt hätte (was man aber vermutlich getan hätte), zum anderen sind die Liegewagen mE das kleiner Problem. Da dürfte es tatsächlich bei der DB noch genügend brauchbare geben, die sich qualitativ nicht wesentlich von den aktuell eingesetzten unterscheiden.
Der RZD hat noch die neue Siemens WLABmz. Sie benutzt die auch in Inner Russische nachtzuge, und auf Internationale Strecken mit nur Breitspur. Schaut mir an die RZD hat zuviele von dieser Wagen. Vielleicht sind sie interessiert in verkauf/vermietung.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.19 19:51.
verst107 schrieb:
Der RZD hat noch die neue Siemens WLABmz. Sie benutzt die auch in Inner Russische nachtzuge, und auf Internationale Strecken mit nur Breitspur. Schaut mir an die RZD hat zuviele von dieser Wagen. Vielleicht sind sie interessiert in verkauf/vermietung.

Vierbettabteile mit optionaler zweibettbelegung sind zwar innerrussisch sehr üblich, in Mitteleuropa aber weniger. Wie verteilen sich die buchungen für ein-, zwei- und dreibettabteil wirklich? Sollte "double" die üblichste buchungsgröße sein, wären nur acht pro wagen davon vorhanden, was eine eher bescheidene kapazität ist.
In doppelstockschlafwagen werden so weit ich weiß die vierbettabteile nur als dreibettabteil verkauft. Der schlafwagen hätte dann maximal 24 verkaufbare plätze anstelle der 36 eines WLABmz 173.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
tbk schrieb:
verst107 schrieb:
Der RZD hat noch die neue Siemens WLABmz. Sie benutzt die auch in Inner Russische nachtzuge, und auf Internationale Strecken mit nur Breitspur. Schaut mir an die RZD hat zuviele von dieser Wagen. Vielleicht sind sie interessiert in verkauf/vermietung.
Vierbettabteile mit optionaler zweibettbelegung sind zwar innerrussisch sehr üblich, in Mitteleuropa aber weniger. Wie verteilen sich die buchungen für ein-, zwei- und dreibettabteil wirklich? Sollte "double" die üblichste buchungsgröße sein, wären nur acht pro wagen davon vorhanden, was eine eher bescheidene kapazität ist.
In doppelstockschlafwagen werden so weit ich weiß die vierbettabteile nur als dreibettabteil verkauft. Der schlafwagen hätte dann maximal 24 verkaufbare plätze anstelle der 36 eines WLABmz 173.
Da hast du vollkommen Recht, aber hier sehe ich lieber die Probleme, daß die Russen sich weniger an einem solchen Vergabeverfahren beteiligen würden, und auch die Wartung der Fahrzeuge problematischer wäre.

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