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Moin.

Leider bislang nur in der Boulevard-Presse zu lesen.

Blick meldet: [www.blick.ch]

20min meldet: [www.20min.ch]

NZZ* meldet: [www.nzz.ch]

*Meldung der nzz ergänzt

Wer verstehen will, warum manche überall ihren Senf dazu geben müssen, muss lernen wie eine Bratwurst zu denken … !

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-loerrach.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.19 10:48.

Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 04.09.19 10:51

Hallo Christian

scheint zu stimmen, die NZZ meldet es
nun auch.
[www.nzz.ch]

Ob was besseres nachkommt ?

Hoffentlich niemand der mit der bei der DB war.

Grüße Uwe

Re: Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: Wrzlbrnft.

Datum: 04.09.19 11:02

Es findet derzeit eine Medienkonferenz statt, zu der auch die SBB-Medienstelle twittert: [twitter.com]

Somit wird die Meldung schon ihre Richtigkeit haben. ;-)

Wurde bei mir 10.48 h editiert ;-) (o.w.T)

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 04.09.19 11:09

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Wer verstehen will, warum manche überall ihren Senf dazu geben müssen, muss lernen wie eine Bratwurst zu denken … !

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-loerrach.de]
Christian Snizek schrieb:
Moin.

Leider bislang nur in der Boulevard-Presse zu lesen.

Blick meldet: [www.blick.ch]

20min meldet: [www.20min.ch]

NZZ* meldet: [www.nzz.ch]

*Meldung der nzz ergänzt
Da werden aber Einige aufatmen...


PS. NZZ mit Blick in die Kategorie Boulevard... ähmmm??????
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Wer verstehen will, warum manche überall ihren Senf dazu geben müssen, muss lernen wie eine Bratwurst zu denken … !

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-loerrach.de]

Re: Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: bahncard99

Datum: 04.09.19 19:11

Könntet ihr mir kurz auf die Sprünge helfen?

Was ist hiermit gemeint: (Zitat Presseaussendung) "Der Verwaltungsrat habe auch angesichts des tragischen Unfalls von Anfang August und der damit aufgeworfenen Fragen volles Vertrauen in Andreas Meyer und die Konzernleitung : «Es ist eine anspruchsvolle Situation, die sie zu bewältigen haben. Die getroffenen Massnahmen sind zielführend und werden mit grossem Engagement und Verantwortungsgefühl von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angegangen», erklärte Monika Ribar."

LG Thomas (Bahncard99)

Re: Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: Christof 421

Datum: 04.09.19 19:29

Hallo bahncard 99,

ich habe mal 3 Links zusammengesucht, damit du weisst, um was es geht.
Angeblich hatte der Meyer mit der Departementchefin Sommaruga schon vor dem Unfall ausgemacht, dass er nach 12 Jahren CEO SBB zurücktritt.
So wie ich das verstanden habe, ist also nicht dieser Unfall die Ursache.

[www.drehscheibe-online.de]

[www.drehscheibe-online.de]

[www.blick.ch]

Gruss aus Südbaden
Christof 421
Jedenfalls stimmt die Nachricht von heute morgen.
Kam eben im TV.
Olaf

Re: Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 05.09.19 02:30

Tchou Zäme:

auch der SRF schreibt davon: [www.srf.ch], und auch die Tagesschau brachte es gleich als Erstes.

Ja, was soll ich sagen? So schön, wie er vor den Kameras sich immer kommunikativ zeigte, so hart hat er intern regiert. Er ist nicht unumstritten. Und 12 Jahre hat er nun schon die SBB geführt. Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel. Aber der Nachfolger muss da doch zahlreiche Risse kitten: wie schlechtes Betriebsklima, verunsichertes Personal, aber auch zunehmend unzufriedene Kunden, die Baustelle mit dem Unterhalt sowie die "Zangengeburt" (Meyers eigene Worte) des Twindexx.

Ich hoffe, dass ein Nachfolger kommt, der mehr Fingerspitzengefühl als Herr Meyer hat und es schafft, wieder mehr auf das Personal zuzugehen und ihnen auch Gehör schenkt und der nicht einfach nur mit dem Kopf durch die Wand will.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 05.09.19 02:51

Weltreisender schrieb:
Tchou Zäme:

auch der SRF schreibt davon: [www.srf.ch], und auch die Tagesschau brachte es gleich als Erstes.

Ja, was soll ich sagen? So schön, wie er vor den Kameras sich immer kommunikativ zeigte, so hart hat er intern regiert. Er ist nicht unumstritten. Und 12 Jahre hat er nun schon die SBB geführt. Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel. Aber der Nachfolger muss da doch zahlreiche Risse kitten: wie schlechtes Betriebsklima, verunsichertes Personal, aber auch zunehmend unzufriedene Kunden, die Baustelle mit dem Unterhalt sowie die "Zangengeburt" (Meyers eigene Worte) des Twindexx.

Ich hoffe, dass ein Nachfolger kommt, der mehr Fingerspitzengefühl als Herr Meyer hat und es schafft, wieder mehr auf das Personal zuzugehen und ihnen auch Gehör schenkt und der nicht einfach nur mit dem Kopf durch die Wand will.

Aber SBB-Chef zu sein, ist auch eine sehr anspruchvolle Aufgabe. Da muss man schon fast eine "eierlegende Wollmichsau" sein. Die Vorgaben der Politik, die Erwartungen der Gesellschaft, die Firmenfinanzen und Möglichkeiten, die Erwartungen der Kundschaft, die Erwartungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter und und und. Das Alles unter einen Hut zu bringen, das bezeichnet im Tagesschau-Beitrag Walther von Adrian treffend fast als ein Ding der Unmöglichkeit. Als Spitzenmanager ist man mit den verschiedensten Vorgaben, Erwartungen, Gegenheiten und Bedürfnisse konfrontiert. Diese Alle zu bedienen und unter einen Hut zu bringen, ist wahrlich nicht einfach. Da sind gute Kompromisse und viel Fingerspitzengefühl gefragt. Also, um ehrlich zu sein, ich beneide die Bahnmanager um ihre Position nicht und möchte auch nicht mit ihnen tauschen. :)

Herzliche Grüsse
Martin

Re: Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: leofink

Datum: 05.09.19 10:14

Weltreisender schrieb:
Tchou Zäme:

auch der SRF schreibt davon: [www.srf.ch], und auch die Tagesschau brachte es gleich als Erstes.

Ja, was soll ich sagen? So schön, wie er vor den Kameras sich immer kommunikativ zeigte, so hart hat er intern regiert. Er ist nicht unumstritten. Und 12 Jahre hat er nun schon die SBB geführt. Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel. Aber der Nachfolger muss da doch zahlreiche Risse kitten: wie schlechtes Betriebsklima, verunsichertes Personal, aber auch zunehmend unzufriedene Kunden, die Baustelle mit dem Unterhalt sowie die "Zangengeburt" (Meyers eigene Worte) des Twindexx.

Ich hoffe, dass ein Nachfolger kommt, der mehr Fingerspitzengefühl als Herr Meyer hat und es schafft, wieder mehr auf das Personal zuzugehen und ihnen auch Gehör schenkt und der nicht einfach nur mit dem Kopf durch die Wand will.

Herzliche Grüsse
Martin
na, vielleicht erzählst mal von den Rissen, die der herrliche und heute noch in den Himmel gelobte Weibel hinterlassen hat: Wer die Instandhaltung so vernachlässigt hat, (Nachzulesen in der SER 1/2015, 1997 - 2007 75% weniger!!), als erster die SBB einen Abend lang ganz stillgelegt hat, als erster das SBB Netz verkleinert hat (Seelinie für einen Franken zu haben!), nach Einstellung des Betriebes nach Büren, sofort die Fahrleitung abgebaut hat, dass ja keine OeBB kommen kann und da den Verkehr weiterführen kann, und nach dem Rücktritt sofort bei der Westbahn angeheuert hat, einer Bahn, die genau das gemacht hat, was er in der Schweiz immer bekämpft hat, und das mit dem Meyer verglichst, dann hat Meyer einen guten Job gemacht.
Er, der Meyer, war es, der in der Politik die nötigen Gelder für die Sanierung der vernachlässigten Anlagen eingefordert hat.
Sehr zum Missvergnügen seines bundesrätlichen Vorgesetzten:
[www.aargauerzeitung.ch]

Ich sehe nicht ein, warum der oberste Chef gehen muss, wenn in den Werkstätten gepfuscht wird!
Hier hätte, nach den gleichen Kriterien auch der CEO gehen müssen:
[www.sust.admin.ch]
Es geschah nicht!
Tatsache ist: wenn man in der ordentlichen Instandhaltung die Türen so genau kontrolliert worden wären, wie nach dem Unfall, wäre er nicht passiert.
Gruss Leo (der in Rorschach Unterhalt an den EW IV gemacht hat)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.19 10:14.

Re: Die NZZ meldet es auch schon

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 05.09.19 14:06

leofink schrieb:
Weltreisender schrieb:
Tchou Zäme:

auch der SRF schreibt davon: [www.srf.ch], und auch die Tagesschau brachte es gleich als Erstes.

Ja, was soll ich sagen? So schön, wie er vor den Kameras sich immer kommunikativ zeigte, so hart hat er intern regiert. Er ist nicht unumstritten. Und 12 Jahre hat er nun schon die SBB geführt. Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel. Aber der Nachfolger muss da doch zahlreiche Risse kitten: wie schlechtes Betriebsklima, verunsichertes Personal, aber auch zunehmend unzufriedene Kunden, die Baustelle mit dem Unterhalt sowie die "Zangengeburt" (Meyers eigene Worte) des Twindexx.

Ich hoffe, dass ein Nachfolger kommt, der mehr Fingerspitzengefühl als Herr Meyer hat und es schafft, wieder mehr auf das Personal zuzugehen und ihnen auch Gehör schenkt und der nicht einfach nur mit dem Kopf durch die Wand will.

Herzliche Grüsse
Martin
na, vielleicht erzählst mal von den Rissen, die der herrliche und heute noch in den Himmel gelobte Weibel hinterlassen hat: Wer die Instandhaltung so vernachlässigt hat, (Nachzulesen in der SER 1/2015, 1997 - 2007 75% weniger!!), als erster die SBB einen Abend lang ganz stillgelegt hat, als erster das SBB Netz verkleinert hat (Seelinie für einen Franken zu haben!), nach Einstellung des Betriebes nach Büren, sofort die Fahrleitung abgebaut hat, dass ja keine OeBB kommen kann und da den Verkehr weiterführen kann, und nach dem Rücktritt sofort bei der Westbahn angeheuert hat, einer Bahn, die genau das gemacht hat, was er in der Schweiz immer bekämpft hat, und das mit dem Meyer verglichst, dann hat Meyer einen guten Job gemacht.
Er, der Meyer, war es, der in der Politik die nötigen Gelder für die Sanierung der vernachlässigten Anlagen eingefordert hat.
Sehr zum Missvergnügen seines bundesrätlichen Vorgesetzten:
[www.aargauerzeitung.ch]

Ich sehe nicht ein, warum der oberste Chef gehen muss, wenn in den Werkstätten gepfuscht wird!
Hier hätte, nach den gleichen Kriterien auch der CEO gehen müssen:
[www.sust.admin.ch]
Es geschah nicht!
Tatsache ist: wenn man in der ordentlichen Instandhaltung die Türen so genau kontrolliert worden wären, wie nach dem Unfall, wäre er nicht passiert.
Gruss Leo (der in Rorschach Unterhalt an den EW IV gemacht hat)
Also, dass der Herr Weibel um die Bahn 2000 zu finanzieren, die Instandhaltung mächtig vernachlässigt und um 75% zurückgefahren hat, habe ich vor nicht allzu langer Zeit erst gelesen und mitbekommen. Das ist schon allerhand und nicht zu fassen.
Aber wie war das mit dem Programm "Optimierung S-Bahn Berlin" im Jahr 2006, in dessen Rahmen ja dann auch die Fahrzeuginstandhaltung sträflichst vernachlässigt wurde, so dass es ja dann auch im 2009 zuerst verstärkt zu Störungen und schliesslich zum Supergau kam? Gut, sicherlich hat er Herr Meyer nicht die Anordnung gegeben, die FZ-Instandhaltung so stark zurückzufahren, dass ...
Aber an diesem Programm "Optimierung S-Bahn Berlin" hat er ja bis zu seinem Abgang im 2006 doch auch mitgewirkt und zumindest die Marschrichtung mit festgelegt, in dessen Folge musste ja dann im 2009 die damalige S-Bahn-Geschäftsführung dann auch geschlossen abtreten.

Was hat das mit der Stilllegung der SBB eines Abendes lang auf sich? Ich weiss, dass einmal auf fast dem ganzen SBB-Netz einmal so gut wie nichts mehr ging, weil eine Stromleitung geflickt wurde und diese dann wieder eingeschaltet wurde und es anschliessend zu so vielen Störungsmeldungen kamen, dass die Leute in der Leitstelle den Wald vor Bäumen nicht mehr sahen und dann stundenlang bis in den Abend hinein so gut wie nichts mehr ging, weil der Strom weg war. Meinst Du das? Ist das dasselbe, oder war das noch etwas Anderes?

Gut, klar Herr Meyer hat auch Verdienste. Dass er in der Politik für mehr Gelder für die Sanierung des Infrastruktur geweibelt hat, das kann man ihm hoch anrechnen. Andernfalls wäre die Infrastruktur wohl jetzt in einem noch erbärmlicheren Zustand. Das ist klar. Im Übrigen hat im 2006??? der MOB-Chef Richard Kummrow genau das Gleiche gemacht. Klar haben sich da beide da nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Aber sie haben die nötigen Gelder bekommen und sie haben das Netz sanieren können. (Übrigens war auch der Herr Kummrow nicht unumstritten, aber auch er hat viel für die MOB erreicht.) Man kann Herrn Meyer ebenso zu gute halten, dass die SBB weiterentwickelt und ausgebaut wurde, wobei da natürlich auch die Politik einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran hat. Hätte diese die dafür nötigen Gelder nicht bewilligt, hätten wir eine längst nicht in dem Masse ausgebaute Bahn wie heute.

Ja, bei dem SZU-Unfall stellt sich schon die Frage, ob da nur gepfuscht wurde oder ob da von den Vorgesetzten die Aufrüstung verschleppt wurde, wie bei den EW IV. Naja, wo gehobelt wird, da fallen Spähne. Und ja, die Medien berichten oft immer nur, was schlecht ist aber nicht, was gut ist. Andererseits lesen wir auch viel mehr, was schlecht ist als das, was gut ist. Auch machen wir aus dem, was schlecht ist, oft ein Riesen-Trarah, aber lassen das, was gut ist, ausser Acht, auch in Bezug auf die Bahn, die SBB, die Politik, Herrn Meyer, Herrn Weibel, Herrn Mehdorn und und und. Was schlecht ist, das wollen wir hören und verbreiten es weiter. Aber was gut ist, wollen wir oftmals gar nicht hören und verbreiten es oftmals nicht so weiter. Wir Menschen sind da oft ein bisschen verkehrt eingestellt.

Nachdenkliche Grüsse
Martin