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CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 04.09.19 02:44

Guete Morge;
Bonjour;
Bongiorno;
Allegra;

gemäss diesem Artikel [www.bahnonline.ch] geht es langsam aber sicher aufwärts mit den FV-Dosto und sie laufen langsam aber stetig besser. Auch wurden mehr Züge in Betrieb genommen.

Was sind Eure Beobachtungen? Laufen Sie wirklich besser, zuverlässiger usw?

Das würde mich ja für alle freuen. Ich möchte Euch bitten, die Bälle flach zu halten und jetzt keine erneute Grundsatzdiskussion darüber anzufangen. Mich interessiert einfach, was Eure Erfahrungen, Beobachtungen sind.

Viele Dankch und härzlichi Grüäss
Merci beaucoup et des salutations cordiales.
Grazie mile e de los salatationes cordiales.
Grazie fitch e salidas cordialas. (Wenn ich das nicht gut geschrieben habe, könnt Ihr mich sofort korrigieren. Ich kann nicht wirklich Italienisch oder Rätoromanisch; oder besser ich beherrsche nur ein "Möchte-Gern-Italienisch" sowie ein "Möchte-gern-Rätoromanisch". :):):):)
Martin

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: theich

Datum: 04.09.19 06:27

Morgen Martin

Ich sitze gerade in so einer Rüttelkiste, die den 3251 führt. Finde den Komfort weiterhin untragbar, und die viel zu harten Sitze sind da keine Hilfe. Zur Zuverlässigkeit: Man kann nicht wirklich von einer Besserung sprechen, mein Zug hat +13, und sowas ist keine Seltenheit. Vom Fenster meines Arbeitsplatzes sehe ich direkt auf die Rheintalstrecke, und nahezu jede Stunde ist einer der beiden einige Minuten verspätet.

Die Fahrzeuge sind weiterhin unbrauchbar, würde mir wünschen, dass sie in einer anderen Region, oder garnicht mehr zum Einsatz kommen.

Gruss
Benjamin

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: diema2054

Datum: 04.09.19 09:30

Ganz ohne Emotionen: einfach unbrauchbar trotz allem "optimieren". Je früher damit nach Kaiseraugst zum Entsorger je kleiner der Schaden fürs System Eisenbahn.
Man schafft es bis heute einfach nicht einfachste Weichenstrassen ohne massive Schläge zu befahren. Die Einführung von Speisewagen in diesen Zügen (siehe Beitrag weiter unten) zeugt von unglaublicher Ignoranz. Da kann der Kaffee nur in Bohnenform oder intravenös serviert werden, alles was flüssig ist schwappt ja eh durch die Gegend.
Heinz

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: RuhrIndianer

Datum: 04.09.19 09:40

Hallo und guten Morgen, Mittag oder .......

wenn es es so schlimm ist mit der Laufruhe, würde ich für eine spezielle Form von „Coffee To Ride“ plädieren : Mit Deckel und Strohhalm....

RuhrIndianer, der heute früh noch keinen Clown zum Frühstück hatte.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Tobias Stürzl

Datum: 04.09.19 10:08

Ich bin am Sonntag auf dem Weg nach Basel leider in Lenzburg liegen geblieben. Der Zug (502 210) ist mit bereits geöffneten Hauptschaltern in den Bahnhof eingerollt und konnte kurzfristig nicht mehr flott gemacht werden.
Musste in einen Ersatzzug (ein IC5 hat ausserplanmässig gehalten) umsteigen und via Olten nach Basel weiter.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Wolfi94

Datum: 04.09.19 13:42

Naja ich bin nicht gerade begeistert von diesem Fahrzeug.
Fuhr Gestern kurz nach 16 Uhr mit dem FVD von Chur nach Zürich. Nach 50 Meter stand der Zug bereits wieder still. (Der Hauptschalter soll anscheinend ausgelöst haben.) Nach 3Minuten ging es dann weiter und Zürich wurde Pünktlich erreicht. Bei einigen Weichen schüttelt dieser Zug schon sehr stark.
Sehr speziell finde ich, dass der Lokführer bei der IC200 Version via Gepäcktor in den Führerstand einsteigen muss!
Aber optisch gefällt er mir.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Rentier99

Datum: 04.09.19 15:21

Guten Tag zusammen
Als Nutzer des IR 13 von - Hin- und Rückfahrt zusammengerechnet - beinahe 2 Stunden an durchschnittlich 3-4 Tagen in der Woche habe ich inzwischen einen glaube ich guten Überblick über die Situation. Und ja, die Situation hat sich wesentlich (!) gebessert. Klar gibt es noch einzelne Zugausfälle und Verspätungen, aber im Grossen und Ganzen verkehren die Züge viel zuverlässiger. Und was auch wichtig ist: im Vergleich zu den auf dem IR 13 in wenigen Umläufen immer noch eingesetzten RVD sind die FVD deutlich komfortabler. In den FVD lässt sich in der 1. Klasse sehr gut arbeiten, was man von den RVD und ihrer "Pseudo-1. Klasse" nun wirklich nicht behaupten kann. Wenn ich dann so Aussagen lese, dass man die FVD so rasch als möglich verschrotten sollte: ja, und dann? Was wird dann besser? Dann hat man wieder nur die RVD auf dem IR 13, also dafür untaugliche Regionalfahrzeuge auf einer Fernverkehrslinie!

Mit besten Grüssen
Rentier99

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 05.09.19 08:13

Morge Allerseits,

danke vielmal für die Bewertungen und Eindrücke. Ich schliesse, dass die Wahrnehmungen, ob es schon besser geworden ist, sehr unterschiedlich sind. Viele sagen immer noch nicht gut und berichten von Störungen. Andere sagen, es sei tatsächlich besser geworden. Aber es scheint immer noch Störungen und Probleme zu geben. Danke vielmal für die Einschätzungen.

Herzliche Grüsse, u merci für die Yschätzige.
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.19 08:44.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: oberländer

Datum: 06.09.19 17:16

Der Fahrkomfort ist viel besser geworden, die Zuverlässigkeit leider schlechter. Aktuell geht ca. jeder zweite Tag ein Zug kabutt und das ist absolut unhaltbar.
Wolfi94 schrieb:
Aber optisch gefällt er mir.
Eine optische Katastrophe - finde ich. Wie man nur sowas konstruieren kann.
Zum Glück musste ich erst einmal mit dem fahren.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Urs Nötzli

Datum: 07.09.19 19:56

theich schrieb:
Morgen Martin

Ich sitze gerade in so einer Rüttelkiste, die den 3251 führt. Finde den Komfort weiterhin untragbar, und die viel zu harten Sitze sind da keine Hilfe. Zur Zuverlässigkeit: Man kann nicht wirklich von einer Besserung sprechen, mein Zug hat +13, und sowas ist keine Seltenheit. Vom Fenster meines Arbeitsplatzes sehe ich direkt auf die Rheintalstrecke, und nahezu jede Stunde ist einer der beiden einige Minuten verspätet.

Die Fahrzeuge sind weiterhin unbrauchbar, würde mir wünschen, dass sie in einer anderen Region, oder garnicht mehr zum Einsatz kommen.

Gruss
Benjamin
Lieber Benjamin,

darf man die Frage stellen, auf welcher Strecke Du gefahren bist?

Meine Feststellungen sind differenzierter:
Bin nun genügend zwischen Basel und Zürich mitgefahren, bin auch schon mehrmals Chur - St.Gallen - Zürich, sowie Zürich - Rorschach mitgefahren.
Mit 158 km/h (laut Anzeige auf dem Bildschirm) im St.Galler Rheintal im Bereich Rüthi SG lief der Zug total ruhig, was mich positiv überraschte, habe dies nicht erwartet. Da wo andere Züge auch unruhig fahren, fuhr auch der Twindexx unruhig! Die Strecke Sargans - St.Margrethen galt immer als unstabil, da Schwemmboden. Der mit 158 km/h gefahrende Streckenabschnitt wurde erst vor kurzer Zeit überarbeitet.
Gleiches gilt auch für den KISS und den Flirt! Züge mit Loks hätten 125 km/h fahren dürfen, aber kaum ein Lokführer fuhr dies, der Fahrkomfort in der Lok war derart schlecht, dass Jeder seinen Rücken schonen wollte!

Auch auf der Strecke Chur - Zürich habe ich ähnliches erlebt, so mal mit einem SOB-Flirt unterwegs, was mich ab Buchs SG auf der S 4 in Richtung Sargans und dann nach Ziegelbrücke erschreckte, weiter bis Mühlehorn desgleichen. Im Mühlehorntunnel über Weesen nach Ziegelbrücke wiederum "meine Erlösung" - total ruhiges Fahren, weil Gleise vor kurzer Zeit erneuert wurden. Genau gleich hat sich der Twindexx verhalten!

Schwanken tun die meisten Züge, aber ich glaube ein anderes Schwanken festgestellt zu haben. Mich dünkt, dass der Twindexx beim Schwanken nicht frei schwankt, sondern irgendwie behindert wird und man annehmen könnte, dass sofort dagegen gewirkt wird. Wäre möglich mit den Querdämpfer und deren Einstellung.

Was Andere betreffend Sitzqualität reklamieren, sollte ebenfalls differenziert werden. Der Besteller legt den Sitz fest und nicht der Hersteller - gilt praktisch für alle Fahrzeuge. Bombardier hier einen Strick zu drehen, ist deshalb falsch, auch wenn Jene möglicherweise recht haben sollten. Die Reklamationen sollten an die SBB-Leitung gehen.

Mich stört auch die 1. Klasse im KISS, es gab einen Versuch im 511 036 mit 2 + 1 Bestuhlungsmöglichkeiten im einten Oberdeck, welche allesamt überzeugten. Auf Geheiss des nun Abtretenden Chefs wurde das Projekt Nachverbessern wieder gestoppt!

Darum sind Vergleiche zwischen zwei verschieden einzusetzenden Fahrzeuge sowie deren Hersteller fehl am Platz! Der Käufer wäre der Ansprechspartner . . .

Urs

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 09.09.19 05:27

Danke vielmal auch noch für Eure beiden Stellungnahmen. Das ist natürlich ein berechtigtes Argument, dass der Schüttelgrad eines jeden FZ natürlich auch noch stark von der Strecke abhängt. Dort, wo auch andere FZ schütteln, schüttelt auch der Dosto, das sollte allen klar sein und in der Argumentation entsprechend berücksichtigt werden.

Wenn da aber wieder verstärkt Züge ausfallen, bzw. verspätet sind, ist dies allerdings nicht so gut. Da muss also noch weiter an den FZ geschliffen oder gewärklet (wie ich das jetzt auf Bärndütsch sagen würde; Stadt-Bärndütsch mag es auch schon wieder anders bezeichnen.:) ) werden. (Im grossen Kanton sagt man umgangssprachlich da muss weiter dran gebastelt werden.)

Herzliche Grüsse
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.19 05:28.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Wrzlbrnft.

Datum: 09.09.19 09:37

Auch beim Schütteln verhält sich jedes Fahrzeug wieder anders. Klassische Wagen-Züge ohne Drehgestelle sind in allen Fällen ruhiger unterwegs als welche mit Drehgestellen.

Das Schütteln im Twindexx tritt nach meinem Eindruck vor allem beim Befahren von Weichen (dort sehr extrem) sowie in Kurven auf. Diese Fahreigenschaft habe ich sonst bei noch keinem Fahrzeug erlebt.
Ansonsten erinnert mich das Schütteln halt an Fahrten im tiefsten Osteuropa, nur dass in der Schweiz der Gleisoberbau wesentlich besser ist und z.B. bald 40-jährige EW IV deutlich ruhiger laufen.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: Urs Nötzli

Datum: 09.09.19 22:31

Grüezi,

habe am Samstag mit einem Lf-Kollegen aus Lausanne gesprochen, welcher auch auf Twindexx instruiert wird. Von seinen Kollegen hat er verschiedene Erfahrungen erhalten. So kann es vorkommen, dass ein Zug auf der Fahrt von der Software den Befehle erhalte, sofort eine Bremsprobe zu machen! Dabei - und da nerven sich die Lokführer ganz gewaltig - hätten sie ja schon vor Zugsabfahrt in eigener Verantwortung wie üblich eine Bremsprobe gemacht! Dabei hätten sie keine Möglichkeit, diese Meldung zu unterdrücken, der Zug hält bei Nichtbeachten des Befehls selbstständig an. Das Lokpersonal darf dann die Betriebszentrale davon unterrichten und sie bitten, den liegen gebliebenen Zug irgendwie zu umfahren, bis er wieder soweit sei! Nachdem die unnötige Bremsprobe gemacht ist, kann er wieder weiterfahren. Stellt sich mir da eine Frage, ob dies in Deutschland auch so funktioniert, denn daher stammt ja die Software?

Eines sei klar gesagt, der Zug ist für den automatischen Betrieb konfiguriert: Es wird dem Lokführer genau gesagt, was er Erstens, dann Zweiten, dann Drittens etc, zu tun hat! Alles für einen geprüften Lokführer eine Selbstverständlichkeit, welche er schon tausend Mal auf andern Fahrzeugen gemacht hat. Und das nerve!
Fragt sich, wie es dann mit der Aufmerksamkeit und der Streckenbeobachtung sich verhält, wenn er dauernd solche Befehle an Displays zu lesen und zu befolgen hat?

Weiter aber auch Positives: Bis letzten Samstag sind 20 Einheiten im Betrieb, versprochen wurde mal 21 bis Dezemberfahrplanwechsel, was sicher vorzeitig der Fall sein wird. Jetzt hofft man, dass man 25 in Betrieb haben möchte.

Urs
Urs Nötzli schrieb:
So kann es vorkommen, dass ein Zug auf der Fahrt von der Software den Befehle erhalte, sofort eine Bremsprobe zu machen! Dabei - und da nerven sich die Lokführer ganz gewaltig - hätten sie ja schon vor Zugsabfahrt in eigener Verantwortung wie üblich eine Bremsprobe gemacht! Dabei hätten sie keine Möglichkeit, diese Meldung zu unterdrücken, der Zug hält bei Nichtbeachten des Befehls selbstständig an.
Also, Bremsprobe bestanden. Sonst würde er nicht anhalten.
Zitat:
Weiter aber auch Positives: Bis letzten Samstag sind 20 Einheiten im Betrieb, versprochen wurde mal 21 bis Dezemberfahrplanwechsel, was sicher vorzeitig der Fall sein wird. Jetzt hofft man, dass man 25 in Betrieb haben möchte.
Da werden die Pendler jubeln.

Re: CH: FV-Dosto läuft besser und Frage dazu

geschrieben von: theich

Datum: 09.09.19 23:49

Urs Nötzli schrieb:
theich schrieb:
Morgen Martin

Ich sitze gerade in so einer Rüttelkiste, die den 3251 führt. Finde den Komfort weiterhin untragbar, und die viel zu harten Sitze sind da keine Hilfe. Zur Zuverlässigkeit: Man kann nicht wirklich von einer Besserung sprechen, mein Zug hat +13, und sowas ist keine Seltenheit. Vom Fenster meines Arbeitsplatzes sehe ich direkt auf die Rheintalstrecke, und nahezu jede Stunde ist einer der beiden einige Minuten verspätet.

Die Fahrzeuge sind weiterhin unbrauchbar, würde mir wünschen, dass sie in einer anderen Region, oder garnicht mehr zum Einsatz kommen.

Gruss
Benjamin
Lieber Benjamin,

darf man die Frage stellen, auf welcher Strecke Du gefahren bist?

Meine Feststellungen sind differenzierter:
Bin nun genügend zwischen Basel und Zürich mitgefahren, bin auch schon mehrmals Chur - St.Gallen - Zürich, sowie Zürich - Rorschach mitgefahren.
Mit 158 km/h (laut Anzeige auf dem Bildschirm) im St.Galler Rheintal im Bereich Rüthi SG lief der Zug total ruhig, was mich positiv überraschte, habe dies nicht erwartet. Da wo andere Züge auch unruhig fahren, fuhr auch der Twindexx unruhig! Die Strecke Sargans - St.Margrethen galt immer als unstabil, da Schwemmboden. Der mit 158 km/h gefahrende Streckenabschnitt wurde erst vor kurzer Zeit überarbeitet.
Gleiches gilt auch für den KISS und den Flirt! Züge mit Loks hätten 125 km/h fahren dürfen, aber kaum ein Lokführer fuhr dies, der Fahrkomfort in der Lok war derart schlecht, dass Jeder seinen Rücken schonen wollte!

Auch auf der Strecke Chur - Zürich habe ich ähnliches erlebt, so mal mit einem SOB-Flirt unterwegs, was mich ab Buchs SG auf der S 4 in Richtung Sargans und dann nach Ziegelbrücke erschreckte, weiter bis Mühlehorn desgleichen. Im Mühlehorntunnel über Weesen nach Ziegelbrücke wiederum "meine Erlösung" - total ruhiges Fahren, weil Gleise vor kurzer Zeit erneuert wurden. Genau gleich hat sich der Twindexx verhalten!

Schwanken tun die meisten Züge, aber ich glaube ein anderes Schwanken festgestellt zu haben. Mich dünkt, dass der Twindexx beim Schwanken nicht frei schwankt, sondern irgendwie behindert wird und man annehmen könnte, dass sofort dagegen gewirkt wird. Wäre möglich mit den Querdämpfer und deren Einstellung.

Was Andere betreffend Sitzqualität reklamieren, sollte ebenfalls differenziert werden. Der Besteller legt den Sitz fest und nicht der Hersteller - gilt praktisch für alle Fahrzeuge. Bombardier hier einen Strick zu drehen, ist deshalb falsch, auch wenn Jene möglicherweise recht haben sollten. Die Reklamationen sollten an die SBB-Leitung gehen.

Mich stört auch die 1. Klasse im KISS, es gab einen Versuch im 511 036 mit 2 + 1 Bestuhlungsmöglichkeiten im einten Oberdeck, welche allesamt überzeugten. Auf Geheiss des nun Abtretenden Chefs wurde das Projekt Nachverbessern wieder gestoppt!

Darum sind Vergleiche zwischen zwei verschieden einzusetzenden Fahrzeuge sowie deren Hersteller fehl am Platz! Der Käufer wäre der Ansprechspartner . . .

Urs
Hoi Urs,

Ich war meistens auf der Rheintalstrecke unterwegs. Finde die Flirts auch nicht ok, aber sie sind wesentlich weniger schlimm.
Wäre es möglich, dass Du in einem nicht angetriebenen Wagen Platz genommen hast, womöglich rütteln die weniger.

Zu den Sitzen. Ist mir klar, dass dies die Schuld des Bestellers ist, aber in meinem Beitrag habe ich nie die Schuld jemandem zugewiesen.

Ich finde, wir hatten nun lange genug drittklassiges Rollmaterial, wir hätten nun IC2000 verdient, die Bombarden und KISSten dürfen gerne andere Regionen haben.

Gruss Benjamin

(CH) Fahreigenschaften der neuen Dostozüge der SBB

geschrieben von: Lok35

Datum: 12.09.19 20:20

Bin gestern von St.Gallen bis Landquart mit dem neuen 8 Teiler gefahren.Die Gleislage auf dieser Strecke ist teilweise nicht optimal ,vor allem zwischen Sargans und Buchs SG.Das Fahrzeug lief hart in den Kurven, schaukelte sich auf und die Federung war suboptimal,da manche Stösse nicht aufgefangen wurden.Desto 2000 und KISS fahren soweit besser.Innenraum ist in Ordnung und die Kapazität war mehr als ausreichend, anders als früher beim REX.Von DB Regio Rede ich mal besser jetzt nicht.