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Arbeitsunfall

geschrieben von: Weltbahner

Datum: 31.07.19 14:16

Dazu zwei Medienmeldungen. "Ein schwerer Unfall ereignete sich Dienstagnachmittag am ehemaligen Bahnhof Paternion-Feistritz/Drau. Zwei Männer führten dort in einem Krankorb eines Motorturmwagens Revisionsarbeiten an der Oberleitung durch. Einer der beiden, ein 40-Jähriger, dürfte geglaubt haben, dass die Oberleitung keinen Strom führt und griff mit der Hand auf das Kabel. Dadurch erlitt er einen Stromschlag von rund 15.000 Volt."
[www.kleinezeitung.at]
"Arbeiter auf dem Weg der Besserung:
Der zweite Arbeiter im Alter von 49 Jahren wurde durch den Lichtbogen ebenfalls schwer verletzt. Beide Arbeiter erlitten schwere Verbrennungen.
Dienstagnachmittag kam es in Paternion-Feistritz/Drau zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein Mann geriet in den Stromkreis einer Oberleitung. Er und sein Kollege erlitten schwere Verbrennungen. Nun gibt es Entwarnung."
[www.kleinezeitung.at]

Re: Arbeitsunfall

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 31.07.19 18:43

Die haben ja offensichtlich geltene Regeln der Arbeitssicherheit nicht beachtet - aber ich freue mich schon auf deinen Feldzug gegen den bösen Strom...
(wenn es sich so zugetragen hat, wie es dort steht ..)

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.19 18:44.

Re: Arbeitsunfall

geschrieben von: Weltbahner

Datum: 01.08.19 09:58

Parteisoldat mit eingebautem Beißreflex kann Suchfunktion.

Re: Arbeitsunfall

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 01.08.19 11:01

Hallo,

Das sehe ich, wenn es sich so zugetragen hat wie eingangs geschrieben genauso. Wie war das mit den fünf Sicherheitsregeln ?
  • Freischalten
  • Gegen Wiedereinschalten sichern
  • Spannungsfreiheit feststellen
  • Erden und Kurzschließen
  • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

  • Dann fehlt auch der Hinweis auf den Arbeitsauftrag, die Freigabe und die Einweisung in die Arbeitsstelle.

    @ Weltbahner - mit dem Beissrefelex hattest Du Dich wohl selbst gemeint - oder ?

    Re: Arbeitsunfall

    geschrieben von: Weltbahner

    Datum: 01.08.19 12:25

    gerdboehmer schrieb:
    Hallo,

    Das sehe ich, wenn es sich so zugetragen hat wie eingangs geschrieben genauso. Wie war das mit den fünf Sicherheitsregeln ?
  • Freischalten
  • Gegen Wiedereinschalten sichern
  • Spannungsfreiheit feststellen
  • Erden und Kurzschließen
  • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

  • Dann fehlt auch der Hinweis auf den Arbeitsauftrag, die Freigabe und die Einweisung in die Arbeitsstelle.

    @ Weltbahner - mit dem Beissrefelex hattest Du Dich wohl selbst gemeint - oder ?
    Deinen Beissrefelex schreibt man zwar anders und auch beim Leseverständnis scheinst Du Probleme zu haben. Denn wer objektive Berichterstattung zu einem Arbeitsunfall als Feldzug bezeichnet, hat nichts im Sinn - außer Beißreflex.

    Re: Arbeitsunfall

    geschrieben von: gerdboehmer

    Datum: 01.08.19 13:22

    Hallo,

    Dann hast Du allerdings den Kollegen Muschke missverstanden, es war nicht gemeint wie Du es verstanden hast. Es ging nicht um die Berichterstattung, sondern um einen eventuellen Feldzug gegen die Nutzung elektrischer Energie Deinerseits und war wohl auch mehr ironisch gemeint. Da gebe ich den Vorwurf des Leseverständnisses an Deine Adresse zurück.

    Re: Arbeitsunfall

    geschrieben von: 1670.24

    Datum: 01.08.19 20:18

    Matthias Muschke schrieb:
    Die haben ja offensichtlich geltene Regeln der Arbeitssicherheit nicht beachtet - aber ich freue mich schon auf deinen Feldzug gegen den bösen Strom...
    (wenn es sich so zugetragen hat, wie es dort steht ..)
    Es könnte ja auch so gewesen sein, dass die Arbeiter überzeugt waren, dass die Leitung abgeschaltet und vorschriftsmäßig geerdet war. Könnte auch ein Kommunikationsproblem gewesen sein. Gott sei dank haben beide überlebt...

    Re: Arbeitsunfall

    geschrieben von: Matthias Muschke

    Datum: 01.08.19 20:20

    1670.24 schrieb:
    Matthias Muschke schrieb:
    Die haben ja offensichtlich geltene Regeln der Arbeitssicherheit nicht beachtet - aber ich freue mich schon auf deinen Feldzug gegen den bösen Strom...
    (wenn es sich so zugetragen hat, wie es dort steht ..)
    Es könnte ja auch so gewesen sein, dass die Arbeiter überzeugt waren, dass die Leitung abgeschaltet und vorschriftsmäßig geerdet war. Könnte auch ein Kommunikationsproblem gewesen sein. Gott sei dank haben beide überlebt...
    Wenn Sie geerdet gewesen wäre, hätte man vorher was gemerkt. Bei meinem Erdungskurs hat der Lehrer auch die Erdungsstange im falschen Gleis eingehängt. Gab ein ziemlich lauten Knall...

    MfG

    "Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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    aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

    Re: Arbeitsunfall

    geschrieben von: 215 122-3

    Datum: 03.08.19 21:34

    Zitat:
    Zitat:
  • Gegen Wiedereinschalten sichern


  • Hallo.

    Auch auf dem Hausbau passieren oft schwere Unfälle, weil dort eine ganze Armada von Subunternehmern arbeitet, die alle nicht miteinander kommunizieren können/wollen/dürfen.
    Ergebnis:
    Subunternehmer A baut eine für seine Arbeit notwendige Sicherheitseinrichtung auf, Subunternehmer B stört sie aber bei seiner Arbeit und baut sie einfach wieder ab, ohne sich mit Subunternehmer A abzusprechen.


    Nicht ganz!

    geschrieben von: Peter

    Datum: 14.08.19 13:35

    Hallo!

    215 122-3 schrieb:


  • Zitat:
    Gegen Wiedereinschalten sichern
    (...)
    Auch auf dem Hausbau passieren oft schwere Unfälle, weil dort eine ganze Armada von Subunternehmern arbeitet, die alle nicht miteinander kommunizieren können/wollen/dürfen.
    Ergebnis:
    Subunternehmer A baut eine für seine Arbeit notwendige Sicherheitseinrichtung auf, Subunternehmer B stört sie aber bei seiner Arbeit und baut sie einfach wieder ab, ohne sich mit Subunternehmer A abzusprechen
    Genau aus diesem Grund hiess es oben (aus berufenem Munde):

    gerdboehmer schrieb:
    Zitat:
    Wie war das mit den fünf Sicherheitsregeln ?
  • Freischalten
  • Gegen Wiedereinschalten sichern
  • Spannungsfreiheit feststellen
  • Erden und Kurzschließen
  • Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

  • Er hat es nicht AUSDRUECKLICH und DEUTLICH hervorgehoben, doch man koennte diese Punkte jeweil um ein "UND" ergaenzen.

    Das bedeutet: Wenn dann etwas passiert, hat es nicht einen, sondern mehrere Fehler gegeben.

    Und fuer das von Dir genannte Beispiel Baustelle gilt eben der von Dir selbst genannte Punkt "sichern".

    Was natuerlich nicht ausschliesst, dass es @#$%& gibt, die auch MEHRFACHE Absicherungen umgehen, ohne sich zu wundern...

    Das habe ich selbst am eigenen Leibe (380 V) bzw. ein Onkel bei Arbeiten an einer Gasleitung erlebt - wenn Kollegen mehrere Sicherungen entfernen, hat man keine Chance.

    Aber das sollte schon die Ausnahme, nicht der Regelfall bei solchen Unfaellen sein.

    Vermutlich liegt hier auch "nur" wieder ein Verstoss gegen grundregeln des Arbeitsschutzes vor - warten wir den offiziellen Unfallbericht ab. :-(

    Gruss

    Peter

    Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

    Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

    Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.