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[A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 30.07.19 11:23

Hallo liebe Mitforisten,

ich habe für das kommende Wochenende eine Sparschiene von Deutschland nach Österreich gebucht. Jetzt ist mir aufgefallen, dass die Verbindung auf Grund von Änderungen bei der DB so nicht mehr fahrbar ist und ich eine Stunde später ankomme (inkl. Aufenthalt von über einer Stunde unterwegs und mehreren knappen Anschlüssen auf die letzten Verbindungen des Tages). Weil ich das natürlich nicht so prickelnd finde, aber auch nicht früher losfahren will, würde ich gerne am nächsten Tag fahren. Mit einem Sparpreis von der DB wäre das kein Problem, aber aus den Tarifbestimmungen der ÖBB werde ich nicht wirklich schlau. Ich hab natürlich auch schon den Kundenservice angeschrieben, aber die haben sich bisher noch nicht gerührt.

Kann mir da jemand von euch eine verlässliche Auskunft geben?

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: kmueller

Datum: 30.07.19 12:22

MrEnglish schrieb:
ich habe für das kommende Wochenende eine Sparschiene von Deutschland nach Österreich gebucht. Jetzt ist mir aufgefallen, dass die Verbindung auf Grund von Änderungen bei der DB so nicht mehr fahrbar ist und ich eine Stunde später ankomme (inkl. Aufenthalt von über einer Stunde unterwegs und mehreren knappen Anschlüssen auf die letzten Verbindungen des Tages). Weil ich das natürlich nicht so prickelnd finde, aber auch nicht früher losfahren will, würde ich gerne am nächsten Tag fahren. Mit einem Sparpreis von der DB wäre das kein Problem, aber aus den Tarifbestimmungen der ÖBB werde ich nicht wirklich schlau. Ich hab natürlich auch schon den Kundenservice angeschrieben, aber die haben sich bisher noch nicht gerührt.
Sparschienen sind grundsätzlich nicht änder- oder stornierbar. Das kann der Kundendienst nicht ignorieren und manches bei der DB übliche kann man sich in anderen Ländern auch gar nicht vorstellen.

Die praktische Lösung sieht so aus, sich von der DB die (Zulässigkeit der) gewünschte(n) Verbindung als 'Ersatzverbindung' auf der Ticketrückseite bescheinigen zu lassen. Damit kommst du jedenfalls konfliktfrei bis zur Grenze und dahinter berufst du dich auf die DB. Österrreichische Zugbegleiter reagieren normalerweise pragmatisch, solange man sie nicht veralbern will.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 30.07.19 13:35

Es geht ja nicht darum, dass ich die Verbindung au s einer Laune heraus ändern will, die gebuchte Verbindung existiert einfach nicht mehr. Es muss also schon generell eine Abweichung von der gebuchten Verbindung möglich sein, die Frage ist nur wie stark darf ich abweichen. Die DB löst das mittlerweile sehr pragmatisch und kulant, da muss man auch keine Zugbindung mehr aufheben lassen.

Hinter der Grenze hab ich dank Jahreskarte eh kein Problem mehr, es sei denn es fährt halt nichts mehr.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: kmueller

Datum: 30.07.19 14:32

MrEnglish schrieb:
Es geht ja nicht darum, dass ich die Verbindung au s einer Laune heraus ändern will, die gebuchte Verbindung existiert einfach nicht mehr. Es muss also schon generell eine Abweichung von der gebuchten Verbindung möglich sein, die Frage ist nur wie stark darf ich abweichen. Die DB löst das mittlerweile sehr pragmatisch und kulant, da muss man auch keine Zugbindung mehr aufheben lassen.

Hinter der Grenze hab ich dank Jahreskarte eh kein Problem mehr, es sei denn es fährt halt nichts mehr.
Dann bist du also schon ganz aus dem Schneider, wenn die DB die Verschiebung auf den nächsten Tag akzeptiert.

Ein Argument könnten die Umstiegszeiten sein. Ist in der wackeligen Spätverbindung, die es noch gäbe, ein Umstieg drin, der kürzer ist als die kürzeste Umstiegszeit in der Originalverbindung, dann kannst du dich darauf berufen, du hättest mit 'mindestens x Minuten Übergangszeit' gebucht.

Ich sehe hier höchstens noch das Problem, daß man auf DB-Seite unsicher sein könnte, was die ÖBB akzeptiert (und umgekehrt). In diesem Fall hilft im DB-Reisezentrum sicherlich das Vorzeigen der österreichischen Dauerkarte.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: rvdborgt

Datum: 30.07.19 21:54

MrEnglish schrieb:
ich habe für das kommende Wochenende eine Sparschiene von Deutschland nach Österreich gebucht. Jetzt ist mir aufgefallen, dass die Verbindung auf Grund von Änderungen bei der DB so nicht mehr fahrbar ist und ich eine Stunde später ankomme (inkl. Aufenthalt von über einer Stunde unterwegs und mehreren knappen Anschlüssen auf die letzten Verbindungen des Tages). Weil ich das natürlich nicht so prickelnd finde, aber auch nicht früher losfahren will, würde ich gerne am nächsten Tag fahren. Mit einem Sparpreis von der DB wäre das kein Problem, aber aus den Tarifbestimmungen der ÖBB werde ich nicht wirklich schlau. Ich hab natürlich auch schon den Kundenservice angeschrieben, aber die haben sich bisher noch nicht gerührt.

Kann mir da jemand von euch eine verlässliche Auskunft geben?
Wenn die Ankunft eine Stunde später ist, dann kann man "zu einem späteren Zeitpunkt nach Wahl des Fahrgasts" fahren. EU-Verordnung 1371/2007, Artikel 16.c.

Gruß,
Rian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.19 21:54.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 30.07.19 23:11

Das schon, die Frage ist nur wie viel später. Bisher ergaben sowohl die Nachfrage bei der Hotline, als auch die am Schalter, dass ich zwar an dem gebuchten Tag jetzt völlig flexibel fahren darf, aber nicht erst am nächsten.
Übrigens finde ich es recht umständlich, dass es bei den ÖBB scheinbar noch notwendig ist die Zugbindung aufheben zu lassen. Das ging zwar per Hotline (und wurde unnötigerweise und unaufgefordert auch für die hinfahrt gemacht), aber zu meinen Handytickets hab ich jetzt zusätzlich die "Gutscheine" für die flexible Zugwahl bekommen die sich aber nicht als Handyticket abrufen lassen.

Man kann über die DB schimpfen wie man will, aber sowas läuft da viel einfacher und kundenfreundlicher, wie übrigens der ganze Bereich mobile Ticketing. Hab ich bei der DB meine 20 min voraussichtliche Verspätung, dann ist die Zugbindung einfach automatisch weg und das Einzige um das ich mich kümmern muss ist eine neue Reiseverbindung.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 30.07.19 23:14

kmueller schrieb:
Dann bist du also schon ganz aus dem Schneider, wenn die DB die Verschiebung auf den nächsten Tag akzeptiert.

Ein Argument könnten die Umstiegszeiten sein. Ist in der wackeligen Spätverbindung, die es noch gäbe, ein Umstieg drin, der kürzer ist als die kürzeste Umstiegszeit in der Originalverbindung, dann kannst du dich darauf berufen, du hättest mit 'mindestens x Minuten Übergangszeit' gebucht.

Ich sehe hier höchstens noch das Problem, daß man auf DB-Seite unsicher sein könnte, was die ÖBB akzeptiert (und umgekehrt). In diesem Fall hilft im DB-Reisezentrum sicherlich das Vorzeigen der österreichischen Dauerkarte.
Knapper wird der Umstieg nicht, aber er ist eben auf den letzten Zug des Tages. Und nachts um halb 11 hab ich weder Lust ein Taxi für die restlichen 70 km zu suchen noch ein Hotel für die Übernachtung. Außerdem kann ich das dann wieder auslegen und schauen, dass ich zu meinem Geld komme.

Was ich noch nicht richtig verstanden habe ist, was mir die DB da freigeben soll. Es handelt sich ja um ein ÖBB Ticket.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: CC 6500

Datum: 31.07.19 07:58

Ich hatte vor ca 2 Wochen ein ähnliches Problem:

Super Sparpreis EU Koblenz - Linz gebucht und eine gültige Sitzplatzreservierung für ICE 1221 und ICE 91 erhalten (Umsteigen in Würzburg vorgesehen).
NUR: der ICE 91 verkehrte an diesem Tag gar nicht!

Die Dame im DB Reisezentrum Koblenz hat ohne Probleme die Zugbindung mit entsprechendem Vermerk auf der Fahrkarte aufgehoben und wir sind mit ICE 1221 daher von Koblenz bis München gefahren und von dort mit RJX 69 nach Linz.
Die Sitzplatzreservierung für RJX 69 von München nach Linz wurde ebenfalls im DB Reisezentrum Koblenz ohne Zusatzkosten vorgenommen.
Allerdings sind wir anstatt um 15:24 erst um 18:14 in Linz angekommen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.19 07:59.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: kmueller

Datum: 31.07.19 11:54

MrEnglish schrieb:
Was ich noch nicht richtig verstanden habe ist, was mir die DB da freigeben soll. Es handelt sich ja um ein ÖBB Ticket.
Weil
a) es über diese Sorte Ticket zwischen der DB und der ÖBB eine Vereinbarung geben
b) diese unter anderm vorsieht, daß auf DB-Strecken das Ticket von DB-Zugbegleitern geprüft wird
c) du bis zur Grenze nur mit DB-Zugbegleitern zu tun hast

Nichts wirkt bei einem Beamten besser als eine Anweisung/Sachverhaltsfeststellung von übergeordneter Stelle.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: kmueller

Datum: 31.07.19 11:57

MrEnglish schrieb:
Übrigens finde ich es recht umständlich, dass es bei den ÖBB scheinbar noch notwendig ist die Zugbindung aufheben zu lassen.

Man kann über die DB schimpfen wie man will, aber sowas läuft da viel einfacher und kundenfreundlicher
Wenn man den Umfang der Unregelmäßigkeiten 'im Betriebsablauf' in die Beurteilung 'kundenfreundlich' nicht einfließen läßt...

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: rvdborgt

Datum: 01.08.19 21:12

MrEnglish schrieb:
Das schon, die Frage ist nur wie viel später. Bisher ergaben sowohl die Nachfrage bei der Hotline, als auch die am Schalter, dass ich zwar an dem gebuchten Tag jetzt völlig flexibel fahren darf, aber nicht erst am nächsten.
Ab einer Verspätung von 1 Stunde liegen Hotline und Schalter da eindeutig falsch. Nimm doch die EU-Verordnung mit und zeige sie, wann der Schaffner deine Fahrt beanstandet.

Gruß,
Rian

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: Felin

Datum: 02.08.19 11:30

Hier noch die Verordnung. Bezieht sich das dann auf Artikel 16, Punkt c? Da steht ja an sich nix von "am selben Tag". Andererseits stellt sich die Frage, wie Fortsetzung bzw. Weiterreise definiert sind, wenn man die Fahrt technisch gesehen noch gar nicht angetreten hat...

Zitat
Artikel 16
Erstattung oder Weiterreise mit geänderter Streckenführung
Muss vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass bei Ankunft am Zielort gemäß Beförderungsvertrag die Verspätung mehr als 60 Minuten betragen wird, so hat der Fahrgast unverzüglich die Wahl zwischen
a)
der Erstattung des vollen Fahrpreises unter den Bedingungen, zu denen er entrichtet wurde, für den Teil oder die Teile der Fahrt, die nicht durchgeführt wurden, und für den Teil oder die Teile, die bereits durchgeführt wurden, wenn die Fahrt nach den ursprünglichen Reiseplänen des Fahrgasts sinnlos geworden ist, gegebenenfalls zusammen mit einer Rückfahrt zum ersten Ausgangspunkt bei nächster Gelegenheit. Die Erstattung erfolgt unter denselben Bedingungen wie die Entschädigung nach Artikel 17;
b)
der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen bis zum Zielort bei nächster Gelegenheit; oder
c)
der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung unter vergleichbaren Beförderungsbedingungen bis zum Zielort zu einem späteren Zeitpunkt nach Wahl des Fahrgasts.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.19 11:32.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: warakorn

Datum: 02.08.19 14:31

Es gelten die EU Fahrgäste. Ich würde mich einfach am nächsten Tag in den Zug setzen und losfahren. Idealerweise hat man einen Nachweis dabei, dass es die ursprüngliche Verbindung nicht mehr gibt.

Sollte die DB das Ticket nicht akzeptieren, soll sie eine Fahrpreisnacherhebung ausstellen. Diese bezahlt man dann schlichtweg nicht.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 04.08.19 01:50

Das ist genau das Problem, dass nicht klar ist ob man auch an einem anderen Tag fahren kann und, dass nicht klar geregelt ist was bei einer Verspätung passiert die schon vor der Fahrt angekündigt ist.

Ich hab mir jetzt einen Sparpreis bei der DB für die neue Fahrt gebucht (war jetzt noch billiger als das ursprünglich gebuchte Ticket). Jetzt versuche ich das Ticket zu stornieren, mit Verweis auf die Stunde Verspätung. Die Antwort der Hotline war zu erwarten: "Sparschienetickets können nicht storniert werden." Ich habe dann auf die Fahrgastrechte verwiesen und offenbar kommt das nicht sonderlich oft vor, denn die Mitarbeiterin musste mehrmals Rücksprache halten und konnte dann noch immer nichts dazu sagen.
Leider hat der Service dann nicht gerade geglänzt. Sie wollte mich eine halbe Stunde später zurückrufen, aber ich hatte leider einen längeren Termin anstehen und hab ihr daher gesagt wann sie mich wieder erreichen kann. Natürlich kam der Anruf dann trotzdem in der Besprechung und ich konnte nicht dran gehen. Zum vereinbarten Zeitpunkt kam natürlich wieder kein Anruf, stattdessen pünktlich zum nächsten Termin am nächsten Tag. Ich hab also immer noch keine Aussage dazu wie ich das Ticket stornieren kann. Vielleicht kann mir da einer von euch einen Tipp geben.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: rvdborgt

Datum: 04.08.19 14:26

MrEnglish schrieb:
Ich hab mir jetzt einen Sparpreis bei der DB für die neue Fahrt gebucht (war jetzt noch billiger als das ursprünglich gebuchte Ticket). Jetzt versuche ich das Ticket zu stornieren, mit Verweis auf die Stunde Verspätung. Die Antwort der Hotline war zu erwarten: "Sparschienetickets können nicht storniert werden." Ich habe dann auf die Fahrgastrechte verwiesen und offenbar kommt das nicht sonderlich oft vor, denn die Mitarbeiterin musste mehrmals Rücksprache halten und konnte dann noch immer nichts dazu sagen.
Leider hat der Service dann nicht gerade geglänzt. Sie wollte mich eine halbe Stunde später zurückrufen, aber ich hatte leider einen längeren Termin anstehen und hab ihr daher gesagt wann sie mich wieder erreichen kann. Natürlich kam der Anruf dann trotzdem in der Besprechung und ich konnte nicht dran gehen. Zum vereinbarten Zeitpunkt kam natürlich wieder kein Anruf, stattdessen pünktlich zum nächsten Termin am nächsten Tag. Ich hab also immer noch keine Aussage dazu wie ich das Ticket stornieren kann. Vielleicht kann mir da einer von euch einen Tipp geben.
Du machst es dir viel zu schwierig. Rücktritt von der Reise ist klar geregelt und auch auf der ÖBB-Website beschrieben:
[www.oebb.at]

Also einfach das Formular "Antrag Entschädigung" ausfüllen und fertig. Die ÖBB schreibt hier ja selber, dass man ab 60 Minuten zu erwartender Verspätung den vollen Fahrpreis zurück erhält. Da braucht man niemand anzurufen.

Gruß,
Rian



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.19 20:44.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 04.08.19 21:07

Das ist nach meiner Erfahrung bei den ÖBB tatsächlich ein Problem (klar, jetzt kommen gleich wieder def und andere ÖBB-Fanboys und fangen mit Beleidigungen an, weil da ja nicht so sein darf).
Der NJ aus Hamburg hatte seine übliche Verspätung, der RJ hat in Wels nicht gewartet, der Schalter könnte mit nur raten, den nächsten RJ nach Villach zu nehmen und hat mir dann noch die Kosten für den Bus nach Udine abgeknöpft. Könne ich mir ja wiederholen. Das hat dann auch nur geschlagene 5 Monate gedauert, bis ich zumindest das Reservierungsgeld hatte. Von der Schlechtleistung "Bus" war keine Rede.

Beim Brand in Linz damals erzählte die Hotline auch munter, ich solle den ICE 2 Stunden später nehmen - der garantiert nicht fahren würde, weil dessen Personal ja ebenfalls nicht durch Linz durch und damit zur 2. Hälfte seiner Arbeit kommt. Hat sie aber nicht gestört.
Daß man in allen diesen Fällen dann auch noch eine (frei erstellbare) Verspätungsbestätigung ausdrucken muß und bei der ÖC erst bei 3 Fällen überhaupt geld kriegt, ist genauso beschissen.

So viel Theater wie bei den ÖBB hatte ich noch nie mit Erstattungen und Auskünften durch die Hotline. Bei der DB kommen die 10€ recht zuverlässig 2-3 Wochen nach einreichen (ich schreibe da meist Briefe Mitte mehreren Fällen, statt das Formular zu nutzen).
Bei der Sache nach Udine (Anfang Juli) bekam ich zu Weihnachten dann ein Sonnentor-Geschenkpaket von den ÖBB, weil sie zwar zum 4. Mal gesagt hatten, es wäre überwiesen, es aber eben zum 4. Mal die Abteilung verkackt hatte. Das Geld kam dann Mitte Jänner...

---
Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: J-C

Datum: 05.08.19 01:39

Zitat:
Der NJ aus Hamburg hatte seine übliche Verspätung,
Wenn dir bekannt ist, dass der NJ aus Hamburg seine "übliche Verspätung" hat, warum setzt du auf eine Verbindung, die bei solche einer Verspätung zielsicher platzt? Wenn es hieße, du hättest von der Verspätungsproblematik der Züge aus Deutschland keine Ahnung gehabt, fein. Aber wenn du bereits vorher weißt, dass der Zug zielsicher verspätet ist, solltest du vielleicht auf eine sicherere Verbindung setzen.

Zitat:
der RJ hat in Wels nicht gewartet,
Was sich auch nicht ausgegangen wäre... nebenbei, über Wels? Beim Nightjet aus hamburg wird mir als Umstieg Wien angeboten - mit einem Übergang von gepflegten 3 Stunden und 22 Minuten. Ich glaube, das ist eine wesentlich zuverlässigere Verbindung 🤣

Zitat:
der Schalter könnte mit nur raten, den nächsten RJ nach Villach zu nehmen und hat mir dann noch die Kosten für den Bus nach Udine abgeknöpft.

Was wohl auch die pragmatische Lösung gewesen wäre.

Zitat:
Könne ich mir ja wiederholen. Das hat dann auch nur geschlagene 5 Monate gedauert, bis ich zumindest das Reservierungsgeld hatte. Von der Schlechtleistung "Bus" war keine Rede.

Du hast in dem Fall die Zugbindung aufgehoben bekommen, sofern sie überhaupt bestand. Auch in Deutschland hättest du dann keinen Cent erstattet bekommen für die Beförderung in einem Bus anstelle der Bahn, wenn es nicht gerade um die Verspätung ginge. Im Rahmen der Fahrgastrechte dürfte es ab 1 Stunde Verspätung einen Teil des Geldes zurückgeben.

Wenn du die Zusatzkosten für die Busbeförderung erstattet bekommen hast, hat das Unternehmen seine Pflicht getan. Eine etwaige Entschädigungszahlung für die Tatsache, dass es in einem IC-Bus statt einem Zug ging, würde auch bei der DB nicht vorgesehen sein, soweit ich weiß.

Die Wartezeit ist natürlich nicht schön, aber solche Fälle gibt's auch in Deutschland.

Zitat:
Beim Brand in Linz damals erzählte die Hotline auch munter, ich solle den ICE 2 Stunden später nehmen - der garantiert nicht fahren würde, weil dessen Personal ja ebenfalls nicht durch Linz durch und damit zur 2. Hälfte seiner Arbeit kommt. Hat sie aber nicht gestört.

Die Mitarbeiter eines Callcenters sind in der Regel nicht solche, die selber mit dem Bahnbetrieb sich zu sehr beschäftigen. Die arbeiten mit den Informationen, die sie haben. Und wenn man nicht so auf Zack ist mit dem Einpflegen solcher Daten in Scotty, dann passiert das halt. Nebenbei, von wo nach wo wolltest du überhaupt hin?

Zitat:
Daß man in allen diesen Fällen dann auch noch eine (frei erstellbare) Verspätungsbestätigung ausdrucken muß und bei der ÖC erst bei 3 Fällen überhaupt geld kriegt, ist genauso beschissen.

Wenn man die Bestätigung einer Verspätung selbst anfertigt, ist auch klar, dass erst bei dem dritten Mal eine Zahlung erfolgt. Sonst könnte man hingehen und auf Scotty sich die Züge heraussuchen, die entsprechend verspätet sind, um dann diese Züge dann zu reklamieren. Glaub mir, solche Leute gibt's.
Zitat:
So viel Theater wie bei den ÖBB hatte ich noch nie mit Erstattungen und Auskünften durch die Hotline. Bei der DB kommen die 10€ recht zuverlässig 2-3 Wochen nach einreichen (ich schreibe da meist Briefe Mitte mehreren Fällen, statt das Formular zu nutzen).
Bei der Sache nach Udine (Anfang Juli) bekam ich zu Weihnachten dann ein Sonnentor-Geschenkpaket von den ÖBB, weil sie zwar zum 4. Mal gesagt hatten, es wäre überwiesen, es aber eben zum 4. Mal die Abteilung verkackt hatte. Das Geld kam dann Mitte Jänner...

Wie oft reichst du bei der DB was ein und wie oft bei den ÖBB? Ich meine klar, das eine ist eine Bahn, die Katastrophen gewohnt ist und damit umzugehen weiß und das andere halt die ÖBB.

Am Ende hast du ja dein Geld zurückbekommen, wenn auch reichlich verspätet.

Immerhin hat man eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen, ist such mal was...

Ich bin halt den Sommer halt nur kreuz und quer durch Österreich gefahren. Sicher, Züge waren auch teils ärger verspätet und das finde ich auch furchtbar schade, andererseits hatte ich eher positive Erfahrungen, wenn die ÖBB eine Störung haben. Entsprechende Ansagen werden im Railjet automatisch abgespielt, bei elner Fahrt von Mürzzuschlag nach Wien auch die genaue Umleitungsroute... das fand ich schon beeindruckend.

Dann war ich mal in der Situation, dass mein Zug von Puchberg am Schneeberg nach Wiener Neustadt nicht bis Puchberg kam. Kein Problem, für das restliche Teilstück hat man einen Bus der Vienna Airport Lines (!) geholt und den dort das Teilstück fahren lassen. Die Verzögerung dadurch betrug bei der Ankunft in Wiener Neustadt nur noch 2-3 Minuten. Wo es vom Bus auf die Bahn kam, parkte der Bus auch direkt vor dem Zug, welcher auch noch an der bahnsteigabgewandten Seite die Tür freigegeben hatte, wodurch man, sofern man die Stufe schafft, binnen weniger Sekunden vom Bus auf den Zug gewechselt ist ;-)

Sorry, ich hatte eine bei Störungen kompetente ÖBB erlebt, vielleicht hast du einfach nur viel Pech?


Überflüssig zu erwähnen, dass das mit dem Thema des Threads kaum zusammenhängt und du anscheinend einfach nur deinen Frust über die ÖBb auslassen willst?

Ist legitim, ich könnte mich auch stubdenlang über die Bahn in Tschechien und Deutschland echauffieren, wenn mir am Leben nichts läge :-P

Ich bin es aus Tschechien gewohnt, dass der Schienennetzbetreiber auf meiner Linie offensichtlich nicht in der Lage ist, einen Fahrplan zu gestalten, der auch zeitlich fahrbar ist, Baustellenfahrpläne sind da scheinbar ein Fremdwort.

Und wenn ich über die Zustände in Deutschland lese, bin ich im Vergleich halt über die Bahn in Österreich entzückt, das macht mich halt zum ÖBB-Fanboy. Deswegen sehe ich aber keinen Grund, Kritik mit einer Beleidigung zu kontern...

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




7-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.19 02:16.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 05.08.19 16:46

Nein, es geht mir nicht um Fr ustablassen. Lies bitte die Beiträge von MrEnglish, dann stellst Du fest, daß auch er Probleme mit dem Kundenservice der ÖBB hatte und ich ihm hier beigepflichtet und eigene Beispiele geschrieben habe.
Von einem anderen Nutzer hier, def, wurde ich bei der Kritik schon mehrfach beleidigt, weshalb ich hier mittlerweile durchaus empfindlich reagiere. Du beleidigst zum Glück nicht, unterstellst mir aber Frustablassen, obwohl es einen offenkundigen Zusammenhang mit dem Vorposter gibt. Dieses Verhalten wird bei Schreiben zugunsten der DB dann gerne als Fanboy bezeichnet.
Es läuft sicher bei den ÖBB vieles besser als bei der DB, aber es ist eben nicht alles top und das darf und sollte man auch sagen.

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Bei der Fahrt nach Udine (das war im Juli 2017, das habe ich vergessen, dazuzuschreiben) war ein Umstieg von, WIMRE, knapp über 30 Minuten in Wels vorgesehen. Das erschien jetzt nicht so schlecht. Wie es damals mit dem NJ aussah, habe ich mir erst später im Detail angeschaut (seitdem sind für mich Nachtzüge auch keine Option mehr). Eigentlich ist das aber nicht mein Problem: wenn die ÖBB diese Verbindung verkaufen, dann müssen sie halt auch die Folgen reduzieren, was hier m.E. nur bedingt funktioniert hat.

Was mich bei der Sache mit dem Bus stört: Warum muß ich die Reservierung für den Bus erst einmal vorstrecken und darf dann hinterherlaufen? Bei einer ähnlichen Situation der DB wurde ich ohne etwas zahlen zu müssen auf den IC-Bus gebucht.

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Brand Linz: Ich wollte von Nürnberg nach Wien. Die ÖBB verweisen leider dauernd auf ihre tolle 05/1717 – dann sollten dort aber brauchbare Informationen herkommen. Und daß der ICE ohne Personal sicher nicht fahren wird, ist so offensichtlich, daß es wohl keine übertriebene Forderung ist, daß solche Fehlinformationen nicht kommen. Es wird sich ja auch (völlig zu Recht!) beschwert, wenn die DB-Auskünfte mal wieder einen Zug munter als pünktlich anzeigen, der ausgefallen ist.
Es war in diesem Fall so extrem, daß die 05/1717 auf den ICE 2 Stunden später verwies, der die einzige Verbindung sei. Das DB-Zugteam im ICE konnte dann zeitnah darauf verweisen, daß ein R zumindest bis Wels pendelt – von dem die ÖBB auf sämtlichen erreichbaren Kanälen steif und fest behauptete, er würde ausfallen. Die DB wußte wohl besser über den Verkehr der ÖBB bescheid, als diese selbst. Die Informationen mußten also wohl irgendwie abrufbar sein. Da darf man schon die Info-Kanäle kritisieren.

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2019 hatte ich bisher ziemlich Glück, ich hatte nur 2 einreichbare Verpätungen (eine davon wieder mal bei Linz, wobei die DB dann in Deutschland gut aufgeholt hat) und 2 um die 30 Minuten. Der Rest lief gut.
2018 hatte ich bei der DB etwa 10 Verspätungen > 1 Stunde, bei den ÖBB 5.
Vielleicht habe ich also eher Glück? Die hier immer erzählten Horrorgeschichten, die ICE seien dauernd verspätet und man immer eine Stunde zu spät am Ziel, kann ich aus meiner eigenen Erfahrung so eben nicht unterschreiben (caveat: das heißt auch nicht, daß es nicht solche Fälle gibt, daß es nicht mehr solche Fälle bei der DB als bei den ÖBB gibt und auch nicht, daß bei der DB nicht vieles verbessert werden müßte!).

Gerade gestern war mein ICE kurz hinter Passau wegen Signalstörung mit +8 unterwegs. Dann gab es nochmal gute 7 Minuten durch das bekannte 1-Tür-Phänomen in Plattling und Regensburg, in Frankfurt waren wir wieder auf +7 und ich war pünktlich am Ziel.
Einziger Beanstandungspunkt hier: Im Zugteil aus Wien war die Kühlung im Restaurant ausgefallen. Die Durchsage, der Speisewagen sei komplett geschlossen (was ja so nicht stimmte), dazu erfolgte mit der Begrüßung nach Abfahrt in Wien Hbf – etwas früher und ich hätte mir noch etwas holen können... (ich sage hier explizit nicht, ob das ÖBB-Personal zu spät und falsch durchgesagt hat, oder ob das DB-Restaurant-Personal das zu spät gemeldet hat).

---

Das mit der selbst auszudruckenden Bestätigung ist aber trotzdem völliger Quatsch. Was soll das?
Du rechtfertigst jetzt die 3 Fälle, um einmal 20€ zu bekommen, damit, daß man diese Bestätigung selbst ausdrucken kann. Dann ist aber doch die Frage, welchen Sinn diese Bestätigung überhaupt hat? Ich könnte mir doch auch so einfach 3 Stück ausdrucken und dann einreichen. Macht den Betrug nur minimal schwieriger. Für mich im berechtigten Fall aber das Einreichen komplizierter. Der Sinn der Bestätigung erschließt sich mir aber nicht. Die ÖBB werden wohl wissen, welche ihrer Züge verspätet waren. Bei der DB muß ich, wenn ich meine Verspätungen einreiche, ja auch keine Bestätigung mitliefern.
Geht man wirklich davon aus, daß die Leute bei Erstattungen betrügen wollen? Ich fände es ehrlich gesagt nicht toll, wenn ich den ÖBB 1900€ bezahle und dafür unter Generalverdacht gestellt werde.

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Ich versuche, beide Bahnen aus meinen Erfahrungen heraus möglichst objektiv zu beleuchten. Ich finde die ÖBB auch gut, aber eben nicht perfekt. Und ich kritisiere sie auch. Das sollte akzeptiert und sachlich aufgenommen werden. Du darfst gerne über die ÖBB entzückt sein (ich bin sehr zufrieden, aber sicher nicht entzückt). Ich finde es aber, wie gesagt, positiv, daß Du hier recht sachlich reagierst und nicht, wie andere, beleidigend wirst.

---
Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: JeDi

Datum: 08.08.19 08:07

rvdborgt schrieb:
Du machst es dir viel zu schwierig. Rücktritt von der Reise ist klar geregelt und auch auf der ÖBB-Website beschrieben:
[www.oebb.at]

Also einfach das Formular "Antrag Entschädigung" ausfüllen und fertig. Die ÖBB schreibt hier ja selber, dass man ab 60 Minuten zu erwartender Verspätung den vollen Fahrpreis zurück erhält. Da braucht man niemand anzurufen.
Nicht ab, sondern über! Für einen Fahrtabbruch braucht man mindestens +61!

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: rvdborgt

Datum: 08.08.19 23:05

JeDi schrieb:
rvdborgt schrieb:
Du machst es dir viel zu schwierig. Rücktritt von der Reise ist klar geregelt und auch auf der ÖBB-Website beschrieben:
[www.oebb.at]

Also einfach das Formular "Antrag Entschädigung" ausfüllen und fertig. Die ÖBB schreibt hier ja selber, dass man ab 60 Minuten zu erwartender Verspätung den vollen Fahrpreis zurück erhält. Da braucht man niemand anzurufen.
Nicht ab, sondern über! Für einen Fahrtabbruch braucht man mindestens +61!
Na ja, es ist dann halt die Frage, ab wann man von "über 60 Minuten" sprechen kann. Ist 60,5 Minuten mehr als 60? Ja doch? Und 60,1? Und 60,01?

Gruß,
Rian

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: kmueller

Datum: 09.08.19 18:17

rvdborgt schrieb:
JeDi schrieb:
Für einen Fahrtabbruch braucht man mindestens +61!
Na ja, es ist dann halt die Frage, ab wann man von "über 60 Minuten" sprechen kann. Ist 60,5 Minuten mehr als 60? Ja doch? Und 60,1? Und 60,01?
Wenn es der nächste Taktzug eines Stundentaktes ist, wird der Gutachter wohl auf 'exakt 60,00' Minuten kommen.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: J-C

Datum: 09.08.19 18:51

Und wenn dieser Taktzug zuuufälligerweise eine Minute verspätet fährt?

Und vor allem, wird man wirklich so eine harte Grenze ziehen? Es dürfte auch dem Gutachter hinlänglich bekannt sein, dass so eine Minute Verspätung schnell mal auftritt...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.19 18:52.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 10.08.19 12:44

Ich glaube die Formulierung in den EU Fahrgastrechten lautet in etwa: … wenn man vernünftigerweise davon ausgehen muss, dass die Verspätung mehr als 60 min beträgt. Ist es vernünftig davon auszugehen, dass der Zug wirklich auf die Minute pünktlich eintreffen wird, zumal es sich um die letzte Verbindung am Tagesrand handelt, bei der durchaus mal länger auf Anschlüsse gewartet wird.

Re: [A] ?Änderung bei gebuchter Sparschieneverbindung

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.08.19 13:48

J-C schrieb:
Und wenn dieser Taktzug zuuufälligerweise eine Minute verspätet fährt?

Und vor allem, wird man wirklich so eine harte Grenze ziehen? Es dürfte auch dem Gutachter hinlänglich bekannt sein, dass so eine Minute Verspätung schnell mal auftritt...
Es ging hier um die bereits vor der Fahrt 'zu erwartende' Verspätung.

Vorher 'zu erwarten' ist eine Verspätung in meinen Augen nur, sobald sie explizit angekündigt wird.