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Aktionärsversammlung bei der Achenseebahn

geschrieben von: Peter Illertr

Datum: 09.07.19 11:25

Am Donnerstag, den 27. Juni , fand die im Februar angekündigte zweite Aktionärsversammlung des Jahres statt. Beschlossen wurde eine Erhöhung des Aktienkapitals. Die Gemeinden Jenbach, Eben und Achenkirch besitzen jetzt 54 Prozent der Aktien, was einer Rekommunalisierung gleichkommt. Diese Massnahme war Bedingung für die Freigabe eines Landeszuschusses von 1,2 Millionen Euro. Damit werden Altschulden, Gleisbauarbeiten und Instandhaltungsmassnahmen am Fuhrpark beglichen. Da ohne diese Investitionen ein Betrieb 2019 nicht möglich gewesen wäre, wurden die zugesagten Mittel von der Hausbank der Bahn vorfinanziert und bereits eingesetzt.
Es wird davon ausgegangen, dass die Achenseebahn nun wieder in das Infrastrukturprogramm des Landes aufgenommen wird. Wie es unter den neuen Mehrheitsverhältnissen mit dem Aufsichtsratsvorsitz und der Geschäftspolitik der Bahn weitergehen wird, soll eine weitere Aktionärsversammlung im Herbst klären. Die Achenseebahn AG möchte sich neu aufstellen, was auch in Plänen für ein neues Farbdesign zum Ausdruck kommt. Die Wagen sollen in mintgrün statt im traditionellen rot-weiss lackiert werden. Ob es dazu kommt, hängt wohl auch vom künftigen Gesamtkonzept der Bahn ab.
Aus betrieblichen Gründen kann die Achenseebahn derzeit nur mit einer Zuggarnitur verkehren. Es finden täglich drei Abfahrten statt. Nach Auskunft des Bahnbüros wird erwartet, dass dies die ganze gegenwärtige Woche so bleibt.

Re: Aktionärsversammlung bei der Achenseebahn

geschrieben von: 1050.01

Datum: 09.07.19 19:16

Peter Illertr schrieb:
Die Wagen sollen in mintgrün statt im traditionellen rot-weiss lackiert werden. Ob es dazu kommt, hängt wohl auch vom künftigen Gesamtkonzept der Bahn ab.
Eine der Wagen wurde bereits in mintgrün lackiert.

Re: Aktionärsversammlung bei der Achenseebahn

geschrieben von: tbk

Datum: 09.07.19 20:47

Welche lok wird denn aktuell eingesetzt?

[www.tt.com] Grüner Wagen in Aufarbeitung hier zu sehen

[ffjenbach.at] am 28. juni gab es zwei kleinere waldbrände entlang der Achenseebahn, die von der Freiwilligen Feuerwehr Jenbach gelöscht wurden.


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.19 20:52.

Waren die Wagen schon mal grün?

geschrieben von: Schmalspurbahnfreund

Datum: 10.07.19 14:30

Ich kann mich an einen Heimatfilm aus den 50er Jahren erinnern, in dem Paul Hörbiger als Zugführer oder Schaffner das Lied „Die alte Zahnradbahn ghört längst zum alten Eisen“ singt, die Szenen sind eindeutig bei der Achenseebahn gedreht worden....und mir war so, als seien die Wagen grün gewesen. Leider finde ich den Clip bei Youtube nicht mehr.

Re: Waren die Wagen schon mal grün?

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 10.07.19 23:07

Peter Illertr schrieb:
Die Achenseebahn AG möchte sich neu aufstellen, was auch in Plänen für ein neues Farbdesign zum Ausdruck kommt. Die Wagen sollen in mintgrün statt im traditionellen rot-weiss lackiert werden. Ob es dazu kommt, hängt wohl auch vom künftigen Gesamtkonzept der Bahn ab.

Toll, da werden die Probleme systematisch angegangen. Mit grünen Wagen wird jetzt alles besser. Im Ernst: Man hat wohl immer noch nicht mal den Ansatz eines Konzepts.

Schmalspurbahnfreund schrieb:
Ich kann mich an einen Heimatfilm aus den 50er Jahren erinnern, in dem Paul Hörbiger als Zugführer oder Schaffner das Lied „Die alte Zahnradbahn ghört längst zum alten Eisen“ singt, die Szenen sind eindeutig bei der Achenseebahn gedreht worden....und mir war so, als seien die Wagen grün gewesen. Leider finde ich den Clip bei Youtube nicht mehr.

Die Wagen waren früher grün lackiert. Ob das jetzt der gleiche Farbton von damals ist, weiß ich allerdings nicht.

Re: Waren die Wagen schon mal grün?

geschrieben von: MrEnglish

Datum: 10.07.19 23:22

Natürlich haben die kein Konzept, es gibt ja auch keins. Für Touristen ist die Strecke nicht spektakulär genug (sieh z.B. Schafbergbahn) und ein richtiger ÖV ist einfach zu teuer und zu langsam. Noch dazu hat man sich jetzt Fahrzeuge auf den Hof gestellt die nicht aktuellen Qualitätsansprüchen genügen, vor allem sind sie nicht barrierefrei. o wird das nie was.

Re: Waren die Wagen schon mal grün?

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 11.07.19 01:12

MrEnglish schrieb:
Natürlich haben die kein Konzept, es gibt ja auch keins.

Die Achenseebahn hat keins, tut aber immer wieder so, als hätte sie eins, damit sie Geld vom Land bekommt.

Es könnte aber durchaus Konzepte geben, und es war mehr als genug Zeit dafür.

MrEnglish schrieb:
Für Touristen ist die Strecke nicht spektakulär genug (sieh z.B. Schafbergbahn)

Sie kann mit den derzeitigen Freudenhauspreisen die Kosten decken. Und wenn man das Geld für die reguläre Instandhaltung ausgeben würde und nicht für Schrott aus der Schweiz, wäre auch genug da. Ein großer Teil der Forderungen wäre eh nur für Luxusausbauten wie unnütze Kreuzungsbahnhöfe bestimmt gewesen.

Das diesjährige Missmanagement (das sind alles hausgemachte Probleme) dürfte allerdings massive Nachfrageeinbußen und Mindererlöse bringen.

MrEnglish schrieb:
und ein richtiger ÖV ist einfach zu teuer und zu langsam.

Umsonst gibts den nicht, aber die Fahrzeiten wären nicht das Problem. Mit Triebwagen würde man die Busfahrzeiten durchaus halten können, weil der Bus den Umweg über Wiesing machen muss.

Re: Waren die Wagen schon mal grün?

geschrieben von: Patrick Rudin

Datum: 11.07.19 09:53

MrEnglish schrieb:
Natürlich haben die kein Konzept, es gibt ja auch keins. Für Touristen ist die Strecke nicht spektakulär genug (sieh z.B. Schafbergbahn) und ein richtiger ÖV ist einfach zu teuer und zu langsam. Noch dazu hat man sich jetzt Fahrzeuge auf den Hof gestellt die nicht aktuellen Qualitätsansprüchen genügen, vor allem sind sie nicht barrierefrei. o wird das nie was.
Die Barrierefreiheit ist meines Erachtens kein Problem: Es ist die Appenzeller Bahn selber, die auf einer Strecke mit einem Fahrzeug von 1958 mit einem minimalen Umbau desselbigen das Behig bereits erfüllt. Die Anpassung fand an der Infrastruktur statt. Die BDeh11-15 haben ja genauso Schiebetüren für ebenerdigen Zugang wie der BDeh1/2 auf der Strecke nach Walzenhausen.

Viel mehr dürften die fehlende Zulassung für die entsprechenden Steigungen und der Umbau des Zahnstangensystems (Zahnraddurchmesser) eine Rolle spielen. Und der Zustand der Fahrzeuge irgendwann auch, sind momentan ja nur zwei Triebwagen geschützt unter Dach (BDeh11 und 13). Vier Steuerwagen und ein Triebwagen stehen abseits auf einem Gelände und wiesen schnell Vandalismusschäden auf...

Und bezüglich richtigem ÖV: Wer schon mit dem Bus im Stau stand und in Jenbach seinen Anschluss verpasst hat, kann sich aufgrund des brachliegenden Potenzials der optimal trassierten Zahnradbahn drei Mal an den Kopf fassen.

Re: Waren die Wagen schon mal grün?

geschrieben von: Lok35

Datum: 13.07.19 19:59

Die Farbe ist eigentlich egal. wichtig wäre der Service.Und ein richtiges Konzept!