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Hallo!

Gibt es etwas Vergleichbares wie in Deutschland auch in Österreich? Interessieren würden mich Tagestickets für ganz AT oder zumindest das Dreieck Linz - Braunau - Salzburg. Gelten diese in allen öff. Verkehrsmitteln, oder nur in ÖBB-Zügen?


Gruß
Paul

Re: [AT]: „Ländertickets“ und „SWT“ in Österreich?

geschrieben von: J-C

Datum: 26.05.19 15:17

Es gibt seitens der ÖBB ab 2 Personen das Einfach-Raus-Ticket, dass in allen Regionalzügen der ÖBB und der Raaberbahn gilt.


In Vorarlberg gilt jenes Ticket übrigens nicht.

Da du eine Landesgrenze überschreitest, würde ich dir für die Strecke eine Einzelkarte zum ÖBB-Tarif empfehlen. Sie ist 2 Tage lang in allen Zügen auf der gewählten Strecke gültig (außer beim Mitbewerber WESTbahn). Man kann auch seine Fahrt am zweiten Tag antreten, das ist ja in Deutschland und auch Tschechien nicht so. Bei geschicktem VIA sollte man da eine gewisse Flexibilität haben.

Tagesnetzkarten hat's soweit ich es sehe zumindest in Land Salzburg, kann aber teuer sein, je nachdem, wie viel man vor hat.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.19 15:18.

Re: [AT]: „Ländertickets“ und „SWT“ in Österreich?

geschrieben von: WBC

Datum: 27.05.19 09:41

cargofuzzy schrieb:
Interessieren würden mich Tagestickets für ganz AT.
Kostet 66 € und ist nur am Geburtstag gültig: [www.oebb.at]

Re: [AT]: „Ländertickets“ und „SWT“ in Österreich?

geschrieben von: J-C

Datum: 27.05.19 09:50

Es gibt für Jugendliche unter 26 noch ein Sommerticket, das wäre einen Monat gültig zwischen Juli und September und setzt eine VC Jugend (19€) voraus. Für unter 20 zahlt man 39€, für unter 26 69€

Online kostet es 5€ weniger.

Kann man ja erwähnen.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
Frag diesbezüglich bitte bei den beiden Verbünden an. Bei einer Diskussionsveranstaltung regte ich gegenüber einem Verbundmitarbeiter (VOR) so ein Ticket an, und er meinte, dass es dafür sicher keine Nachfrage gibt...

Re: [AT]: „Ländertickets“ und „SWT“ in Österreich?

geschrieben von: J-C

Datum: 28.05.19 11:08

Das ist lustig, es gäbe sogar mehrere Anwendungsfelder, etwa mehrere Termine an verschiedenen Orten, ein Ausflug ins Blaue... oder eben der Wunsch nach möglichst viel Flexibilität...

Zumal man es ja auch als eine Art Deckelung bei den Tageskarten verstehen kann.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
cargofuzzy schrieb:
Hallo!

Gibt es etwas Vergleichbares wie in Deutschland auch in Österreich? Interessieren würden mich Tagestickets für ganz AT oder zumindest das Dreieck Linz - Braunau - Salzburg. Gelten diese in allen öff. Verkehrsmitteln, oder nur in ÖBB-Zügen?


Gruß
Paul
Für wieviele Tage solls denn sein? Ein One Country Pass Österreich gibt's Minimum für drei Tage.
RhBDirk schrieb:
Für wieviele Tage solls denn sein? Ein One Country Pass Österreich gibt's Minimum für drei Tage.
Es soll nur für 1 Tag sein. Es scheint so, dass Einzeltickets hier meist die bessere Wahl sind.

Gruß
Paul
Auch in Kärnten gibt es an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen eine Tageskarte um 11€.
[www.kaerntner-linien.at]
daprisse schrieb:
Auch in Kärnten gibt es an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen eine Tageskarte um 11€.
[www.kaerntner-linien.at]

Da war ich eben auf der Webseite der Kärntner Linien um mal zu sehen, ob sich da in Sachen Netzkarten mal was geändert hat, aber dieses Freizeit-Ticket hatte ich nicht gesehen. Danke für den Tipp!

Somit dürften Oberösterreich sowie das VOR-Gebiet die einzigen Verbunde sein ohne landesweit gültige Netzkarten. Salzburg ebenfalls, allerdings werden dort Jahreskarten für das gesamte Bundesland ausgegeben. Für den gelegentlichen Tagesausflug aber freilich ungeeignet.
Wobei man grad in Kärnten vorher einen Blick auf die Fahrpläne werfen sollte, so schleissig, wie die grad am Wochenende oft sind...
Nicht, dass man dann eine Tageskarte hat, und dann erst ein Taxi braucht...
Leider herrscht in Kärnten absolutes Desinteresse am öffentlichen Verkehr, welches sich quer durch alle Bereiche zieht. Dieses Desinteresse sieht man auch deutlich bei der Vermarktung des seit letzten Sommer bestehenden Freizeit-Tickets: diese ist nämlich nicht vorhanden und dementsprechend weiß auch kaum jemand über die Existenz dieses Angebots. Auch die Website der Kärntner Linien macht alles andere als einen professionellen, einem modernen Verkehrsverbund angemessenen Eindruck und es finden sich dort in dem unübersichtlichen Chaos teilweise seit Jahren veraltete Fahrpläne - kein Wunder, dass etwa in der Stadt Villach der Anteil des öffentlichen Verkehrs bei unter 5% dahindümpelt.
Villach ist wirklich ein Trauerspiel. Seit mehr als einem Jahrzehnt Pläne für Stadtbusse im Takt und Durchmesserlinien, aber nix passierte.
Was nutzen Takt-Regionalzüge ("S-Bahn"), wenn man keinen regelmässigen Anschluss in und durch die Stadt hat und Linienführungen teilw. recht unterschiedliche je nach Uhrzeit/Tag (z.B. die Buslinien zum Warmbad).
Das große Gewerbe- und Einkaufszentrum beim Atrio ist mies zu erreichen, von der Warmbader Seite der Bahn schon gar nicht. Man muss zeitaufwändig über die Innenstadt.

Einzig die Linien 8+11 wurden nach Gesprächen mit einem sehr großen Unternehmen vor Ort werktags ordentlich vertaktet und auch im Berufsverkehr verdichtet. Seiher sind die Fahrgastzahlen auf dieser Relation nach meinen
Erfahrungen deutlich angestiegen.
Aber auch viele Haltestellen sind bislang spartanisch ausgestattet (nichtmal am Westbf als Verknüpfungspunkt ein Wetterschutz) und die Lage oft, für mein Gefühl, teilw. eher unlogisch platziert.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.19 21:12.
daprisse schrieb:
Leider herrscht in Kärnten absolutes Desinteresse am öffentlichen Verkehr, welches sich quer durch alle Bereiche zieht. Dieses Desinteresse sieht man auch deutlich bei der Vermarktung des seit letzten Sommer bestehenden Freizeit-Tickets: diese ist nämlich nicht vorhanden und dementsprechend weiß auch kaum jemand über die Existenz dieses Angebots. Auch die Website der Kärntner Linien macht alles andere als einen professionellen, einem modernen Verkehrsverbund angemessenen Eindruck und es finden sich dort in dem unübersichtlichen Chaos teilweise seit Jahren veraltete Fahrpläne - kein Wunder, dass etwa in der Stadt Villach der Anteil des öffentlichen Verkehrs bei unter 5% dahindümpelt.
In Villach ist es wirklich eine einzige Katastrophe. Ich habe mal den Fehler gemacht (vor ca. 5 Jahren, wo ich noch ohne Auto aufgrund fehlenden Führerschein) von Velden nach Atrio und wieder zurück. Naja, die Anreise war ab Villach HBF nach Atrio ist noch halbwegs gegangen (ca. 20 Minuten warten) aber die Krönung kam bei der Heimreise. Da ich nicht auf den Fahrplan geachtet habe, habe ich um ca. 5 Minuten den Bus versäumt. Nächster Bus: in ca. 60 Minuten (Taktverkehr ist hier nämlich ein Fremdwort und zur Mittagszeit gab es ein 3 (DREI) stündige Pause.

Heute schaut es nicht viel besser aus: In vier Stunden verkehrt im Zeitraum von 4 Stunden, an einen Schultag, ein einziger Bus nach Villach HBF. Sonst komplettes Taktchaos, da bevorzuge ich ehrlich gesagt lieber das Auto. Anreise mit dem Auto: Von zu Hause - Atrio (ca. 30 Minuten), Anreise mit den Öffis: Zuhause - Velden Bf (15 Minuten), Velden Bf - Villach HBF (15 Minuten), Villach HBF - Atrio (11 Minuten). Das ist die reine Fahrzeit ohne irgendwelcher Wartezeit beim Übergang. Da kommen in Villach HBF nochmals 15-25 Minuten Übergangszeit hinzu (bei einem 30 Minuten Takt zwischen Velden - Villach).

Und von Taktverkehr rede ich gar nicht. Ich habe hier mal die Abfahrtszeiten des Postbusses von meinem Heimatort (2500 Einwohner)

Richtung Klagenfurt HBF

Mo-Fr:

05:21
06:34 (2 Busse, 1 Bus bis Klagenfurt HBF, anderer bis Viktring, nach Viktring nur an Schultagen, an anderen Tage werden die Haltestellen nach Klagenfurt vom Bus nach HBF mitbedient.)
08:28
12:36
14:33 (nur an Schultagen)
15:06
15:57 (nur an Schultagen)
17:47 (nur an Schultagen)

Sa:

06:34
12:35
17:58

Richtung Velden:

Mo-Fr:

06:18
11:18
13:11 (nur an Schultagen)
14:11
14:20 (nach St. Egyden) (nur an Schultagen)
16:53 (nur an Schultagen)
17:36 (nur an Schultagen)
19:03

Sa:

11:18
14:11
17:58

Und es gibt Orte, die noch schlechter an den öffentlichen Verkehr angeschlossen sind. Und hauptsächlich ist dies Schülerverkehr bzw. notwendige Rückführung nach Klagenfurt.

Und dann wundert man sich, warum alle mit dem Auto fahren. Ich kenne in meinen ganzen Ort keinen einzigen, der den Bus freiwillig (sprich: kein Schüler und der ein Auto hat) benutzt.

Re: [AT]: „Ländertickets“ und „SWT“ in Österreich?

geschrieben von: J-C

Datum: 02.06.19 15:41

Sei doch froh... dass der Bus einen einheitlichen Laufweg hat!

Ich fahre einmal im Monat nach Heiligenkreuz im Wienerwald zur Jugendvigil. Da gibt es 2 Buslinien, die den Ort (positiverweise liegt die Bushaltestelle direkt am Eingang zum Stift) bedienen.

Die Buslinie 365 (Mödling - Alland) und 459 (Baden - Hochstraß).

Die Linie 365 wird von Zuklinbus betrieben und verkehrt im Zweistundentakt.

Find ich schon arg, dass es in der Woche keinen Stundentakt gibt, aber sei's drum.

Jetzt die Linie 459, die Linie ist irgendwie völlig aus der Zeit gefallen zu sein. Fast jeder Kurs hat hier einen anderen Laufweg als die anderen. Zwar kommt man ab Baden mehr oder weniger alle 2 Stunden irgendwo hin, aber dass es noch heute solche Linien ohne einheitlichen Laufweg gibt, find ich beachtlich.

Szenenwechsel Steiermark. Ich fahre gerne Ski am Stuhleck. Da in der Woche die Station Spital am Semmering derzeit fast nicht bedient wird, muss ich in Mürzzuschlag auf den Bus umsteigen. Und zwar auf den Bus 180. Und hier ist Takt ebenso ein Fremdwort. Man kann sagen, in der Woche fährt der Bus ungefähr alle 2 Stunden mit paar Verstärkern und am Wochenende fast gar nicht.

Und ich denk mir so, alter. Für wen sind solche Linien, wenn sie so ein undurchsichtiges Muster im Fahrplan haben? War den Planern zu langweilig oder was? 🙄

Man sieht, das ist kein Kärntner Problem, das findet man überall in Österreich. Einfach ein Zeichen, dass den Verantwortlichen die Bedürftnisse des Busunternehmens in der Umlaufplanung wichtiger ist als die Bedürftnisse der Fahrgäste.

Kein Wunder, wenn die meisten Skifahrer mit dem Auto zum Stuhleck anreisen. Oder bei anderen Destination mit einer solchen Anbindung.

Da ist es positiv, dass nach dem VDV der Ostregion ab 2020 ein REX von Wien nach Mürzzuschlag mit Halt in Spital am Semmering eingeführt, der überdies auch ideal zu den Betriebszeiten des Skiliftes passen wird. Hat da wohl wer mitgedacht :)

Bloß, nicht überall gibt's Bahnstrecken und dort wo der Bus den Anspruch hat, den ÖPNV sicherzustellen, sollten Zweistundentakte oder weniger ein absolutes Tabu sein.

Und es ist ja so, dass Busleistungen ausgeschrieben werden. Und selbst dort, wo Ausschreibungen durchgeführt werdden, wird das Angebot nicht viel besser. Das zeigt auch schön, dass Ausschreibungen nicht per se für ein besseres Angebot sorgen.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.06.19 15:41.
Mit einem reinen Zwei-Stunden Takt hätte ich auch keine Probleme, dann könnte man sich den Fahrplan auch endlich mal merken, aber alles drunter ist wirklich schwer für den Kunden zu verkaufen. Wenn man wirklich sagt, an Schultagen fahren wir im 1-Stunden Takt, in Schulferien und an Samstagen fahren wir ein 2-Stunden Takt (im Frühverkehr setzt man zwei Busse an, den Viktring braucht einen eigenen Bus und der ist dann mit einer anderen Busleistung verbunden) und an Sonntag einen 4-Stunden Takt, dann wäre endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung. Einen 30-Minuten Takt braucht man bei 2500 Einwohner wirklich nicht, dann fahren die Busse wieder leer durch die Gegend. Man muss sich endlich mal getrauen, eine Verbesserung einzusetzen. Aber solange die Gemeinden für jeden Bus zahlen müssen, der in ihren Orten pro Haltestelle hält und die Gemeinden generell nicht Geld im Überschuss haben, wird sich halt nicht viel ändern.

Re: [AT]: „Ländertickets“ und „SWT“ in Österreich?

geschrieben von: J-C

Datum: 02.06.19 20:18

Klaus Garstenauer meinte mal in seiner Vorlesung zum Thema ITF, dass ein Zweistundentakt im Regionalverkehr nicht systemadäquat wäre. Er meinte den Bahnverkehr, tatsächlich jedoch sollte das auch für den Busverkehr gelten. Denn wie willst du irgendwen vom Auto locken, wenn du dich bei der Alternative sehr unflexibel machst?

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
J-C schrieb:
Klaus Garstenauer meinte mal in seiner Vorlesung zum Thema ITF, dass ein Zweistundentakt im Regionalverkehr nicht systemadäquat wäre. Er meinte den Bahnverkehr, tatsächlich jedoch sollte das auch für den Busverkehr gelten. Denn wie willst du irgendwen vom Auto locken, wenn du dich bei der Alternative sehr unflexibel machst?
Wie willst du als Land einen Ein-Stunden Takt rechtfertigen, wenn dann gerade mal 10 Personen mitfahren würden. Ich kenne hier die Gegebheiten und bei den jungen Leute ist man froh, wenn man nach der Schulzeit endlich mal aus den Bus kommt. Die Erwachsenen wollen halt schnell und bequem (45 Minuten zu Fuß gehen ist nicht bequem) zu ihrem Zielort zu kommen. Wenn man jetzt mit dem Auto wieder zur Haltestelle fährt, sitzt man ja wieder im Auto und jemand, der mal im Auto sitzt, bekommt man halt sehr schwer wieder raus. Man hätte eine alternative Möglichkeit mit 20 Minuten Gehweg, wo genau zwei Züge an Schultagen (06:27, 14:29 nach Klagenfurt, 14:23 retour) fahren. Also bei uns ist, wenn man nicht gerade im Ort selber wohnt, halt das Auto wirklich die einzige Alternative. Im Ort selbst wohnen ca. 900 Einwohner. Da müssten bei einem Ein-Stunden Takt wirklich alle mit dem Bus hin und her pendeln, damit sich der Ein-Stunden Takt rendiert. Und wenn dann leere Busse im Kreis fahren, wie rechtfertigt das wieder einen Postbus. Dann müsste man halt der ÖBB endlich mal so flexibel werden, dass man kleinere Fahrzeuge einsetzt. (Hat man so was überhaupt?) Wir sind halt größtenteils eine benzinversoffenene Gegend, der Schülerverkehr rettet uns noch den letzten Rest eines Busverkehr. Die Nachmittagskurse, die Richtung Klagenfurt verkehren, verkehren meistens mit relativ überschaubaren Fahrgästen.

Velden nimmt größtenteils die Bahn und unser Nachbarsort, der zwar flächenmäßig sehr groß ist, ist noch mehr zerstreut, da kommen meinetwegen (abgesehen von Schülern) nochmals 10 Personen auf, die einen Bus nutzen. Heißt es fahren ca. 20 Erwachsene (inkl. Senioren) pro Bus. Man muss aber dazu sagen, die Zahlen sind sehr hoch hergegriffen, meistens sind es 5-10 auf der gesamten Strecke.
Um es zusammenzufassen: es herrscht an vielen Orten leider ein katastrophaler Fahrplan und viele Orte sind am Wochenende nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es gibt innerhalb des Stadtgebiets von Villach Stadtteile, die an Samstagen und Sonntagen nicht mit dem Bus erreichbar sind - ein Beispiel hierfür wäre St. Martin, das nur von Montag-Freitag von einem Postbus bedient wird. Solange die Fahrpläne am Wochenende so scheußlich sind, bringt einem das an und für sich sehr gute 11€-Angebot in vielen Fällen leider eher wenig. Wenigstens ein positiver Punkt: ab dem Fahrplanwechsel am 9. Juni verkehren an Samstagen und Sonntagen wieder Regionalzüge über die Grenze nach Tarvisio Boscoverde mit bequemen Anschlüssen an den Trenitalia-Regionalverkehr. Das Freizeit-Ticket ist -gleich wie das Jugend.Mobil-Ticket- auf diesen Zügen bis Tarvisio gültig und es sind somit auch Ausflüge in unsere schöne Nachbarregion bequem möglich.
daprisse schrieb:
Um es zusammenzufassen: es herrscht an vielen Orten leider ein katastrophaler Fahrplan und viele Orte sind am Wochenende nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es gibt innerhalb des Stadtgebiets von Villach Stadtteile, die an Samstagen und Sonntagen nicht mit dem Bus erreichbar sind - ein Beispiel hierfür wäre St. Martin, das nur von Montag-Freitag von einem Postbus bedient wird. Solange die Fahrpläne am Wochenende so scheußlich sind, bringt einem das an und für sich sehr gute 11€-Angebot in vielen Fällen leider eher wenig. Wenigstens ein positiver Punkt: ab dem Fahrplanwechsel am 9. Juni verkehren an Samstagen und Sonntagen wieder Regionalzüge über die Grenze nach Tarvisio Boscoverde mit bequemen Anschlüssen an den Trenitalia-Regionalverkehr. Das Freizeit-Ticket ist -gleich wie das Jugend.Mobil-Ticket- auf diesen Zügen bis Tarvisio gültig und es sind somit auch Ausflüge in unsere schöne Nachbarregion bequem möglich.
Und da es letztes Jahr so erfolgreich nach Italien ging, macht man es auch heuer nach Jesenice. Anschlüsse an den Regionalverkehr sind leider bisschen schwierig. (Ein 2-Minuten Übergang und ein 46 Minuten Übergang Richtung SLO, Richtung Villach 10, 15, 48 Minuten Übergänge) Aber erster Schritt in die richtige Richtung, nachdem die Slowener jetzt gemäß den Auslandforum neue Züge angeschafft haben (Doppelstockwagen wie die ÖBB) gibt es die Hoffnung, dass ein Regionalverkehr von Ljubjana nach Villach ohne Umsteigen in Jesenice eingerichtet werden kann. Da die ÖBB mit im Boot ist, besteht die Hoffnung auf einen Stundentakt.

Wie sieht es eigentlich mit der Strecke Maribor <-> Bleiburg aus? Da wollten man auch Verbesserungen einführen. Kann mir jemand da auf die Sprüngeh elfen.
Man sollte ggf. auch Kombitickets z.B. mit der Kärntentherme anbieten. Wenn ich da seh, wie es da am WE zugehen kann. Perfekt über den Bf Warmbad erreichbar, und trotzdem ist der Parkplatz voll...
Damit könnte man ggf. auch ein paar mehr Leute am WE in die Regionalzüge bekommen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.06.19 19:08.
Meyer-schlom schrieb:
Und da es letztes Jahr so erfolgreich nach Italien ging, macht man es auch heuer nach Jesenice. Anschlüsse an den Regionalverkehr sind leider bisschen schwierig. (Ein 2-Minuten Übergang und ein 46 Minuten Übergang Richtung SLO, Richtung Villach 10, 15, 48 Minuten Übergänge) Aber erster Schritt in die richtige Richtung, nachdem die Slowener jetzt gemäß den Auslandforum neue Züge angeschafft haben (Doppelstockwagen wie die ÖBB) gibt es die Hoffnung, dass ein Regionalverkehr von Ljubjana nach Villach ohne Umsteigen in Jesenice eingerichtet werden kann. Da die ÖBB mit im Boot ist, besteht die Hoffnung auf einen Stundentakt.
Wie sieht es eigentlich mit der Strecke Maribor <-> Bleiburg aus? Da wollten man auch Verbesserungen einführen. Kann mir jemand da auf die Sprüngeh elfen.
Leider werden diese Verbindungen an absolut keiner Stelle beworben und so gut wie niemand weiß über deren Existenz. "Erfolgreich" würde ich die Verbindungen nach Italien im letzten Jahr eher nicht nennen - die 2 CityShuttle-Wagen beförderten außer den Grenzpolizisten so gut wie immer nur -dank fehlender Klimaanlage in diesen Wagen im wahrsten Sinne des Wortes- heiße Luft. In einigen Fällen wurden heuer die Anschlüsse angepasst und zumindest nach Italien durchaus attraktive Verbindungen geschaffen - wir werden sehen, ob sie dieses Jahr akzeptiert werden.
Maribor-Bleiburg wird von der SZ momentan täglich mit 3 Zugpaaren bedient - die Anschlüsse passen hier zwar, von einem durchgehenden Takt ist man aber dennoch weit entfernt.