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CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 16.05.19 08:39

Grüessech Wohl;
Bonjour;

das Thema Pannenzug der SBB ist ja nicht neu und der Ärger auch nicht. Ebenso nicht neu sind Tagesschau-Beiträge, die ich hier verlinkt habe. Jetzt ist es wieder mal soweit. [www.srf.ch]
Jetzt tritt man vor die Presse und auch Insider packen aus.

[www.srf.ch] Herr Meyer muss sich dazu erklären. Aber das Lächeln dabei von Herrn Meyer kommt mir schon ein bisschen komisch vor.

[www.srf.ch] Ein Interview mit Frau Litscher-Graf.

Ja, ich möchte es nicht gross kommentieren. Ich möchte einfach, dass die Dinger bald mal fahren können. Gegenseitige Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter. Aber ich glaube auch nicht, dass in Kürze das Problem aus der Welt geschafft sein wird. Leider!

Herzliche Grüsse
Martin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.05.19 08:57.

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 16.05.19 11:02

Es wurde schon alles gesagt - nur noch nicht von jedem...

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: Ernst

Datum: 16.05.19 11:05

Die Berichte über mangelnde Qualität bei Bombardier erschrecken doch etwas, auch wenn sie eigentlich keine Ueberraschung sind. Man kann nun einmal mit Temporärangestellten kein Qualitätsprodukt erstellen.

Der millionenteure Meyer war doch etwas genervt und brach das Interview kurzerhand ab. Auch nicht unbedingt eine Zeichen von Stärke. Die Präsidentin der Verkehrskommission als ehemalige Eisenbahnerin verteidigte die SBB im Gegensatz zu andern Kommissionsmitgliedern doch durchs Band.

Gruss
Ernst

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: eugenR

Datum: 16.05.19 11:45

Das wichtigste ist jetzt, dass der Zug unfallfrei fährt!
Störungen und Mängel sind zwar ärgerlich, aber können mit der Zeit behoben werden.

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: Steuerwagenfahrer

Datum: 16.05.19 12:37

eugenR schrieb:
Das wichtigste ist jetzt, dass der Zug unfallfrei fährt!
Störungen und Mängel sind zwar ärgerlich, aber können mit der Zeit behoben werden.
Ehm... nein! Wir sind hier nicht in Deutschland.

Grüsse aus der Schweiz, Nils

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: tkautzor

Datum: 16.05.19 12:46

Steuerwagenfahrer schrieb:
eugenR schrieb:
Das wichtigste ist jetzt, dass der Zug unfallfrei fährt!
Störungen und Mängel sind zwar ärgerlich, aber können mit der Zeit behoben werden.
Ehm... nein! Wir sind hier nicht in Deutschland.
Genau, man kann nicht mit der Gefahr von lösender Tür und möglichem Kabelbrand durch die Gegend fahren und hoffen das nichts schieff geht. Wenn man sich die Mängel an den Zügen anhört bekommt man ja richtig Angst. Und auf die Aussagen und Versicherungen von Bombardier kann man sich auch nicht verlassen, das haben die schon so oft bewiesen.

Und zu Frau Graf-Litscher Interview: die Frau ist zwar skeptisch auf die Aussagen der Arbeiter zu den Mangeln, aber sie ist ja auch skeptisch gegen Impfungen...

Gruss, Thomas.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.05.19 13:00.

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 16.05.19 15:00

Steuerwagenfahrer schrieb:
eugenR schrieb:
Das wichtigste ist jetzt, dass der Zug unfallfrei fährt!
Störungen und Mängel sind zwar ärgerlich, aber können mit der Zeit behoben werden.
Ehm... nein! Wir sind hier nicht in Deutschland.
Ehm, wenn das in D geht, geht das in CH erst recht, wenn man nur will. Die Frage ist nur, wollen das alle bei Bombardier und ist nach den Aussagen einiger Mitarbeiter dort die Hälfte der Belegschaft/Leiharbeiterschaft so unmotiviert/unprofessionell, dass es nicht klappen kann?

Nach Aussagen einiger soll es ja bei machen Störungen auch schon besser geworden sein, nachdem eine neue Software aufgespielt wurde. Das wäre ja schön, wenn dem wirklich so ist. Im Übrigen würde ich der Wortwahl von Herrn Meyer "Zangengeburt" durchaus zustimmen.

Naja, hoffen wir, es tut sich etwas.

Herzliche Grüsse
Martin

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 16.05.19 18:11

Steuerwagenfahrer schrieb:
eugenR schrieb:
Das wichtigste ist jetzt, dass der Zug unfallfrei fährt!
Störungen und Mängel sind zwar ärgerlich, aber können mit der Zeit behoben werden.
Ehm... nein! Wir sind hier nicht in Deutschland.
Das soll jetzt bitte was genau bedeuten? Dass in D Züge mit Mängeln, welche ärgerlich sind und mit der Zeit behoben werden können/sollen verkehren dürfen und in CH nicht? Bei neuen Techniken kann man leider auch nur aus Erfahrungen lernen. Dies war so, ist so und wieder immer so sein. Natürlich darf das kein Freibrief für sicherheitsrelevante Dinge sein, bitte nicht falsch verstehen. Aber auch die CH ist nicht der (Eisenbahn-) Nabel der Welt.

Wir fahren auf einer linken Rechtskurve geradewegs aus dem Bahnhof heraus.

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: 511048

Datum: 16.05.19 22:42

Ernst schrieb:
Die Berichte über mangelnde Qualität bei Bombardier erschrecken doch etwas, auch wenn sie eigentlich keine Ueberraschung sind. Man kann nun einmal mit Temporärangestellten kein Qualitätsprodukt erstellen.


Also Temporärangestellte sind definitiv kein Problem, sonst hätte die Konkurrenz im Thurgau auch grössere Probleme. Temporärangestellte sind in diesem Bereich üblich, da man sonst (zumindest in der Schweiz) kein Personal findet und Stellen mit Leute besetzt, welche nicht die Anforderungen erfüllen.

Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

geschrieben von: leofink

Datum: 17.05.19 10:46

Christian Snizek schrieb:
Steuerwagenfahrer schrieb:
Ehm... nein! Wir sind hier nicht in Deutschland.

Das soll jetzt bitte was genau bedeuten? Dass in D Züge mit Mängeln, welche ärgerlich sind und mit der Zeit behoben werden können/sollen verkehren dürfen und in CH nicht? Bei neuen Techniken kann man leider auch nur aus Erfahrungen lernen. Dies war so, ist so und wieder immer so sein. Natürlich darf das kein Freibrief für sicherheitsrelevante Dinge sein, bitte nicht falsch verstehen. Aber auch die CH ist nicht der (Eisenbahn-) Nabel der Welt.
Genau das soll es: Wir erwarten für unser Geld, dass die SBB ihren Transportvertrag einhält. Wenn das in Deutschland Usus ist, dass man Bananenzüge, die erst beim Kunden reifen, auf die Leute los lässt, dürft ihr das gerne tun.
Hier in der Schweiz ist unser OeV System für uns, die das bezahlen und politisch gewollt haben, der Nabel der Welt.

Meyer hat auf alle Fälle ganz klar kommuniziert, dass die Züge erst auf die Leute losgelassen werden, wenn sie git funktionieren. Davon ist man noch einiges entfernt.

Dass man dem Meyer einen Strick draus drehen will, dass Bombardier nicht in der Lage ist Triebzüge zu kreieren, finde ich nicht fair: Bei einer WTO Ausschreibung, muss man den Anbieter nehmen, der die höchste Punktzahl erreicht. Wenn der Anbieter bei der Eingabe Angaben gemacht hat, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen, dann kann das nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Nachzulesen hier:
[www.bahnonline.ch]
Zitat
Bewertet wurden
  • Erfüllung des Projekt-Anforderungskataloges (30%): Bester Erfüllungsgrad aller rund 2’600 kundenrelevanten und technischen Anforderungen
  • Gesamtwirtschaftlichkeit und Termineinhaltung (30%): Anschaffungs- (28%) und Lebenszykluskosten (42%), Termineinhaltung (30%)
  • Vertragserfüllung (20%): Bester Erfüllungsgrad der vertraglichen Anforderungen
  • Bewährung (20%): Verwendung bereits vorhandener SBB-Standardteile (20%), Weiterentwicklung des Zusammenarbeitsprozesses (20%), Design (20%), Innovation (20%) und Projektgestaltung des Lieferanten (20%).

  • Was, wenn nun, was sich bereits abzeichnet, Bombardier bei den Ernergiekosten zu "optimistisch" war?
    [www.derbund.ch]
    Dafür dürfen sie dann 25 Jahre lang den Strommehrverbrauch zahlen!

    @Weltenbummler:
    Temporärarbeiter sind per se nicht schlecht. Ein guter Temporärarbeiter, wird in der Regel, in der Schweiz!!, schnell mal übernommen. Eine bessere "Probezeit" gibt es nicht für den Arbeitgeber! Schlechte hingegen, bleiben Temporärarbeiter.
    Aber, wenn schon seit langem kommuniziert wird, dass das Werk schliesst:
    [www.derbund.ch]
    dann wird's schwierig:
    Es geht Richtung ABB: Allî Blöde blibed: Die Guten gehen schnell mal weg, schliesslich will keiner auf der Strasse stehen. Und auch dem Temporärarbeiter ist klar, dass er keine Chance hat, hier eine Dauerstelle anzutreten. Das wirkt sich entsprechend auf die Motivation aus!
    Dann kommt noch was: jeder Neueintretende muss sich einarbeiten. Dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen und kostet auch einiges. Der Instruktor, auch wenn er eine Arbeitskollege ist, braucht Zeit und wird in seine Arbeit langsamer. Der Anfänger macht Fehler und arbeitet langsamer, bis er Routine hat. Das macht dann schnell mal aus vermeitlich billigen Temporär- dann plötzlich teure Arbeiter.
    Dass in der Fabrik eine Endzeitstimmung herrscht, mit den entsprechenden Qualitätseinbussen gerechnet werden muss, verwundert einen Produktionsmenschen nicht, höchstens einen BWLer.

    Gruss Leo



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.19 10:51.

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 17.05.19 12:28

    Tja, dann wirst du dich wohl an etwas Neues gewöhnen müssen, denn es ist nun mal aktuell so, wie es ist. Da ändert auch die stille Panik vor Neuerungen nichts.

    Wir fahren auf einer linken Rechtskurve geradewegs aus dem Bahnhof heraus.

    Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: Patrick Rudin

    Datum: 17.05.19 13:06

    Christian Snizek schrieb:
    Tja, dann wirst du dich wohl an etwas Neues gewöhnen müssen, denn es ist nun mal aktuell so, wie es ist. Da ändert auch die stille Panik vor Neuerungen nichts.

    An einen Zug, der beim Kunden "reift", und ständig mit Ausfällen und Verspätungen glänzt, muss man sich zumindest in der Schweiz nicht gewöhnen. Das sehen nicht nur die Fahrgäste, sondern auch Andreas Meyer so.
    Von daher ist aus Fahrgastsicht alles entspannt, wenn man akzeptiert, dass halt mal ein nicht klimatisierter Ersatzzug kommt oder eine S-Bahn im "Fernverkehr".



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.19 13:06.

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: Weltreisender

    Datum: 17.05.19 14:15

    Patrick Rudin schrieb:
    Christian Snizek schrieb:
    Tja, dann wirst du dich wohl an etwas Neues gewöhnen müssen, denn es ist nun mal aktuell so, wie es ist. Da ändert auch die stille Panik vor Neuerungen nichts.

    An einen Zug, der beim Kunden "reift", und ständig mit Ausfällen und Verspätungen glänzt, muss man sich zumindest in der Schweiz nicht gewöhnen. Das sehen nicht nur die Fahrgäste, sondern auch Andreas Meyer so.
    Von daher ist aus Fahrgastsicht alles entspannt, wenn man akzeptiert, dass halt mal ein nicht klimatisierter Ersatzzug kommt oder eine S-Bahn im "Fernverkehr".

    Also, auch in CH gab es und gibt es Züge, die ständig durch Ausfälle und Verspätungen glänzten. Der ETR 470 war solch ein Beispiel. Aber dieser war ja nicht nur eine Zangengeburt, er war ja zumindest in CH und IT eine "Fehlgeburt". Aber komischerweise scheint er in CZ viel stabiler zu laufen, oder ist das falsch?
    Bislang ist der FV-Dosto auch solch ein Beispiel. Ich hoffe aber, dass das sich so nach und nach normalisiert. Wenn Herr Meyer da von einer "Zangengeburt" spricht, stimme ich ihm voll und ganz zu. Ich hoffe nur, dass aus der "Zangengeburt" nicht ein "Zangenleben" wird. Gut, wenn einige sagen, dass durch eine neue Software die Zahl der Türstörungen halbiert werden konnte, dann ist das ja schon ein gutes Zeichen.

    Ja, wenn es mal Ersatzzüge gibt, ist das akzeptabler. Es ist nur nicht akzeptabel, wenn das zum Dauerzustand wird.

    Herzliche Grüsse
    Martin
    Hallo!
    In den Freiburger Nachrichten (und vermutlich auch in der Berner Zeitung, die Zeitungen haben in der Regel diese Seite gemeinsam) ist heute ein grösserer Artikel über den Pannenzug, wo man sich auch auf die jüngste Fernsehsendung bezieht.
    Die interessante Zusatzinformation lautet: Die SBB verhandle mit der SOB, um beim nächsten Fahrplanwechsel von dort eventuell zwei Flirt-Garnituren zu leihen, um die vorgesehenen Verkehre fahren zu können. Dasselbe könnte mit der BLS passieren, die für die zusätzlich gewonnenen Strecken 8 Mutze bestellt hat und diese ein Jahr früher geliefert bekommt, als sie nach dem heutigen Stand der Dinge gebraucht werden. Zwischen SBB und BLS wird den FN zufolge zwar bisher nicht über dieses Thema verhandelt, jedoch hat die BLS offenbar Bereitschaft signalisiert, mit der SBB darüber zu sprechen.
    Interessante Perspektiven!
    Herzlichen Gruss

    Martin K.

    https://farm8.staticflickr.com/7467/16121205656_fac9c2d50d_o.jpg

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: Urs Nötzli

    Datum: 17.05.19 23:01

    Christian Snizek schrieb:Zitat:
    Das soll jetzt bitte was genau bedeuten? Dass in D Züge mit Mängeln, welche ärgerlich sind und mit der Zeit behoben werden können/sollen verkehren dürfen und in CH nicht? Bei neuen Techniken kann man leider auch nur aus Erfahrungen lernen. Dies war so, ist so und wieder immer so sein. Natürlich darf das kein Freibrief für sicherheitsrelevante Dinge sein, bitte nicht falsch verstehen. Aber auch die CH ist nicht der (Eisenbahn-) Nabel der Welt.
    Nein, das CH nicht der Nabel der (Eisenbahn-) Welt ist, mag richtig sein. Hingegen bei der europäischen Version von Bombardier ist eben D der Nabel der Bahnwelt und die Software durften die Schweizer nicht selber schreiben, obwohl man hier fach-, orts- und betriebskundige Fachleute hat!
    Ein mit bestens bekannter Bombardier-Inbetriebsetzer beklagte sich, dass man nicht mal das Kuppeln der Fahrzeuge mit dieser D-Software im Griff hätte. Und betreffend den Türen: Woher stammen sie? Und deren Sofware?

    Habe in Zch.-Oerlikon, zufälligerweise an einem Twindexx eine nicht schliessende Türe (die Zugbegleiterin telefonierte bereits) die "luftlose" Türe zugeschoben, aber nicht hineingedrückt (weil ich dachte, dass dann der Einziehvorgang dies machen würde. Erst nach dem Zwangsschliessen klappte dies dann . . . Aber: Ich meinte dass der gleiche Hersteller auch schon Türen in die Schweiz geliefert hätte?
    Woher kommt die Software der Türen? Jene der Traktionssteuerung kommt jedenfalls aus nördlichsten Gefilde - und scheint zu funktionieren, was ich auf vielen Fahrten bestätigt erhalten habe. Da habe ich ältere Lokführer - nicht -fahrer erlebt, welche wie ein "Herrgöttli" fein gefahren sind. Das Anhalten in einem Falle mit Rumpeln und Lärmen sowie "Abhocken" kannten wir schon von den ersten, bei der SZU eingesetzten NDW und Protesten der Bevölkerung her bestens. Die deutschen Keramik-Bremsbeläge der Scheibenbremsen sind halt härter als jene aus oranischem Material der Firma Furka (ex-Isolwerke Breitenbach). Hier kann der Lokführer nicht dafür! Dies habe ich aber nur an einem Zug erlebt. Vermutlich macht man da Versuche.

    Urs
    Augustinus Hipponensis schrieb:
    Hallo!
    In den Freiburger Nachrichten (und vermutlich auch in der Berner Zeitung, die Zeitungen haben in der Regel diese Seite gemeinsam) ist heute ein grösserer Artikel über den Pannenzug, wo man sich auch auf die jüngste Fernsehsendung bezieht.
    Die interessante Zusatzinformation lautet: Die SBB verhandle mit der SOB, um beim nächsten Fahrplanwechsel von dort eventuell zwei Flirt-Garnituren zu leihen, um die vorgesehenen Verkehre fahren zu können. Dasselbe könnte mit der BLS passieren, die für die zusätzlich gewonnenen Strecken 8 Mutze bestellt hat und diese ein Jahr früher geliefert bekommt, als sie nach dem heutigen Stand der Dinge gebraucht werden. Zwischen SBB und BLS wird den FN zufolge zwar bisher nicht über dieses Thema verhandelt, jedoch hat die BLS offenbar Bereitschaft signalisiert, mit der SBB darüber zu sprechen.
    Interessante Perspektiven!
    Herzlichen Gruss
    Grüss Di,

    das ist ja interessant. Könntest Du die Quelle verlinken, wä Du wosch so guet sy?
    Dass die SBB zuerst mit der SOB als mit der BLS über die Anmietung von Ersatzzügen verhandelt, könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sich SBB und SOB geeinigt haben, in Sachen Fernverkehr. Die BLS hingegen ist zur Konkurrentin geworden. Andererseits kann die SOB der SBB auch nicht eine grössere Anzahl an Zügen zur Verfügung stellen, so dass die SBB vielleicht wohl oder übel auch auf die BLS zurückgreifen müsste. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die BLS nicht um jeden Preis der SBB Züge zur Verfügung zu stellen, bereit ist. Warten wir es ab.

    Gut, wenn dann vielleicht doch demnächst einige FV-Dosto mehr in Betrieb genommen werden können und dann auch schon Girunos ausgeliefert werden, dürfte sich der Fahrzeugengpass der SBB doch schon etwas entspannen, ebenso wenn in einigen Jahren die RE-Linien Bern-Biel und Bern-Olten an die BLS gehen und die SOB den Verkehr auf dem Gotthard und auf den IR Bern-Chur übernimmt. Da könnten dann doch schon einige Züge frei werden, die man dann anderweitig einsetzen kann. Aber solange wie die Probleme mit den FV-Dosto nicht gelöst sind, muss man vielleicht doch noch mal an einigen EW I/II und BM 236 HU's machen und diese länger einsetzen, wenn auch diese Dinger wirklich nicht mehr die Neusten sind und es auch zunehmend schwieriger sein dürfte, Ersatzteile für die Dinger aufzutreiben.

    Herzliche Grüsse
    Martin
    bitte sehr:

    [www.tagesanzeiger.ch]

    Mit "in einigen Jahren" liegst du aber falsch, die BLS hat ja wegen des Widerspruchs bereits verzichtet...

    MfG

    "Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

    Facebook-Fundstück...

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    aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

    Re: CH: SBB Pannenzug : Unterstützung durch SOB und BLS?

    geschrieben von: 511048

    Datum: 18.05.19 08:15

    Augustinus Hipponensis schrieb:
    Die interessante Zusatzinformation lautet: Die SBB verhandle mit der SOB, um beim nächsten Fahrplanwechsel von dort eventuell zwei Flirt-Garnituren zu leihen, um die vorgesehenen Verkehre fahren zu können.
    Ich Frage mich nur, was dies mit dem FV–Dosto zu tun haben soll. Soviel mir bekannt ist, handelt es sich dabei um die Strecke Rapperswil–Schwanden und die beiden Domino sollen in die Westschweiz.
    Danke, Matthias, der Artikel ist den FN hinter einer Bezahlschranke. Der von Dir verlinkte ist identisch.
    Herzlichen Gruss

    Martin K.

    https://farm8.staticflickr.com/7467/16121205656_fac9c2d50d_o.jpg
    Matthias Muschke schrieb:
    bitte sehr:

    [www.tagesanzeiger.ch]

    Mit "in einigen Jahren" liegst du aber falsch, die BLS hat ja wegen des Widerspruchs bereits verzichtet...

    MfG
    Ooo, dass die BLS verzichtet hat, ist mir entgangen. Danke für den Hinweis und die Verlinkung.
    Dort heisst es sie haben zumindest für das Jahr 2020 verzichtet die BLS. Das klingt aber so, als wollten sie dann im 2021 dann doch noch fahren. Ist dies so, oder verzichtet die BLS ganz, nur dass es unglücklich formuliert war?

    Danke für die Infos.
    Herzliche Grüsse
    Martin
    Weltreisender schrieb:
    Ooo, dass die BLS verzichtet hat, ist mir entgangen. Danke für den Hinweis und die Verlinkung.
    Dort heisst es sie haben zumindest für das Jahr 2020 verzichtet die BLS. Das klingt aber so, als wollten sie dann im 2021 dann doch noch fahren. Ist dies so, oder verzichtet die BLS ganz, nur dass es unglücklich formuliert war?

    Danke für die Infos.
    Herzliche Grüsse
    Martin
    Die BLS verzichtet für 2020. Aktuell ist zu diesem Thema ein Gerichtsentscheid offen. Solange dies so ist, bleiben die SBB Betreiber der zwei Linien. Wann der Entscheid des Gerichtes erfolgt ist ebenfalls offen. Die BLS verzichtete für 2020, weil je nach Entscheidungszeitpunkt des Gerichtes die Vorlaufzeit um das Angebot hochzufahren zu kurz wird.

    https://www.derbund.ch/articles/14444443
    Semaphore schrieb:
    Die BLS verzichtet für 2020. Aktuell ist zu diesem Thema ein Gerichtsentscheid offen. Solange dies so ist, bleiben die SBB Betreiber der zwei Linien. Wann der Entscheid des Gerichtes erfolgt ist ebenfalls offen. Die BLS verzichtete für 2020, weil je nach Entscheidungszeitpunkt des Gerichtes die Vorlaufzeit um das Angebot hochzufahren zu kurz wird.

    https://www.derbund.ch/articles/14444443
    Aha. Danke vielmal für die Aufklärung. Das habe ich verstanden.

    Herzliche Grüsse
    Martin

    Re: CH: SBB Pannenzug : Unterstützung durch SOB und BLS?

    geschrieben von: e32

    Datum: 19.05.19 10:52

    511048 schrieb:
    Augustinus Hipponensis schrieb:
    Die interessante Zusatzinformation lautet: Die SBB verhandle mit der SOB, um beim nächsten Fahrplanwechsel von dort eventuell zwei Flirt-Garnituren zu leihen, um die vorgesehenen Verkehre fahren zu können.
    Ich Frage mich nur, was dies mit dem FV–Dosto zu tun haben soll. Soviel mir bekannt ist, handelt es sich dabei um die Strecke Rapperswil–Schwanden und die beiden Domino sollen in die Westschweiz.
    Eigentlich sogar vier Domino`s ;-)
    Fahren doch beide Garnituren Morgens/ Abends in Doppeltraktion.

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: Schotterpilot

    Datum: 19.05.19 12:45

    Geschätzter Lf Kollege,
    oben verteidigst du die Mängelbahn DB... und jetzt 3 Zeilen weiter unten willst du uns verklickern, dass man sich an solche Zustände in CH gewöhnen müsse...
    Da soll jetzt mal einer aus deinen Zeilen schlau werden!
    Gruess MirgeRuedi

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 19.05.19 13:01

    Nein, ich verteidige nicht die DB. Nur in den Zeiten heute, in denen die Fahrzeuge leider nur noch an den Reissbrettern entworfen werden, ist das eine logische Schlussfolgerung daraus. Wenn es nach mir ginge, würde man bei Entwicklung und Ertüchtigung für den Betriebsalltag beim Fahrzeugmaterial wieder mit Vorserienfahrzeugen anfangen.

    Aus dem Bauch heraus:

    Zwei oder drei Fahrzeuge bauen (lassen) und auf Herz und Nieren testen. Aber das will sich in der heutigen Zeit rein von den Kosten her keiner mehr ans Bein binden; insbesondere dann nicht, wenn die Industrie sagt "Wir können das Gewünschte Fahrzeug am Zeitpunkt "xy" liefern!" Was dabei rauskommt, sieht man in CH beim Doppeldrecker (zugegeben da spielen auch andere Faktoren eine Rolle) und brandaktuell bei der DB beim TwinnDrecks (mit diesem werdet ihr und zuweilen auch ich als Fahrgast) noch richtig viel Spass haben.

    Edit (Finger waren zu schnell, entschuldigt bitte): Das Meckern über die aktuellen in meinen Augen desaströsen Zustände dahingehend hilft ja nix. Es ist ja "draussen" ersichtlich, wie es läuft. Es ist zum heulen - für das Personal und die Fahrgäste

    Wir fahren auf einer linken Rechtskurve geradewegs aus dem Bahnhof heraus.

    Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]




    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.19 13:05.

    Doppelt, bitte löschen ... (o.w.T)

    geschrieben von: Christian Snizek

    Datum: 19.05.19 13:04

    (Dieser Beitrag enthält keinen Text)
    Wir fahren auf einer linken Rechtskurve geradewegs aus dem Bahnhof heraus.

    Schaut doch mal vorbei: [www.mec-dreilaendereck-loerrach.de]

    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.19 13:06.
    Hallo,
    ausgerechnet im BT Werk Görlitz, in einer Hochburg der AfD werden solche Schrottzüge produziert, wie man am letzten Samstag, den 25.5.2019, ab 12 h,TdoT, mehrheitlich von Familienangehörigen besucht, sehen konnte.
    Das es mit einer Qualitätskontrolle bei BT Gö erheblich hapert, ist ja schon bei den ICE 4 aufgefallen, deren Wagenkästen z.T. aus Wrocław/ PL. bzw. aus dem BT Gö Werk stammen sollen...

    Offensichtlich hat man zu viele Leiharbeiter im Einsatz, die wie beim BER Stichwort: Kabelkanäle und eine Zeit lang auch bei MB in Mannheim, Citaro Busse, grottig zusammen geschustert hatten....

    Obwohl man den Frust der Beschäftigten nicht gemerkt hatte, irgend etwas läuft im BT Werk Görlitz erheblich schief.
    Vmtl. wird nach der Thilo Sarrzin Methode: Sparen bis alle stranguliert sind .. gespart???
    Während die ISR Wagen (isralische Staatsbahn)noch ne´ordentliche Wandstärke haben und die Zwischdencke nicht aus einer minderwertigen Zwischendecke aus Alusandwich (IR 200/IC 200 und DBAG IC 2) bestehen, scheinen die Tüstörungen nicht nur wg. der Software zu bestehen. Vmtl. sind die Wagenkästen durch die dünnen Wände nicht mehr stabil genug.
    Die Wasserbehälter bei IC 2 hat man gegen allen Fachwissen, seit über 100 Jahren, ohne Prallbleche eingebaut, was ja mit zu weicher Ferderung, zu erheblicher Wankbewegung der IC 2 in Weichenstraßen und auf längeren geraden Strecken geführt hatte.

    Also BT mus dafür sorgen, das solche Sprüche wie: "Auspacken, einschalten geht nicht" oder "Alles ein Gammel "nicht dauerhaft Realität sind.

    Gruß
    Sebastian Schulz



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.05.19 18:56.

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: J-C

    Datum: 31.05.19 21:12

    Fliegende Türen waren in Österreich ja mal ein Thema... hat man aber mittlererweile offenbar gelöst.

    Re: CH: SBB Pannenzug Insider packen aus

    geschrieben von: J-C

    Datum: 31.05.19 21:18

    Wobei ich mal naiv frage, was denn mehr gefordert ist.

    Es ist ja so, gerade kann man 2 Twindexxen in Wien am Donauuferbahnhof sichten. Hintergrund ist, dass diese Testfahrten quer durch Österreich unternehmen. Für die Zulassung eben.

    Heißt, am Ende werden solche Züge sehr ausgiebig auf Testfahrten durch alle zuzulassenden Länder geschickt. Was braucht es mehr?

    Mehr Testfahrten durch's verschneite Gebirge? :P