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 08/02 - Alpenlandforum 

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J-C schrieb:
Für die Stammstrecke etwas zu hochgepowert. Wäre perfekt für die Wien-Salzburg-RJ...

Auf Twitter hab ich nebenbei nachgehakt, wegen der Option auf 200 km/h. Die ÖBB wörtlich:

Tja hättest an die REX 200 auf der Westbahn gedacht, wäre dir dieses nachhaken ersparen können....
An die dachte ich eh, aber jetzt habe ich sogar etwas mehr Information zu den Motivationen :P

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
tbk schrieb:
leofink schrieb:
tbk schrieb:
Bombardier und Siemens haben Werke in Österreich und damit den vorteil heimischer Fertigung.
Was bei einer WTO Ausschreibung absolut nicht als Kriterium einfliessen darf. So ein Angebot wäre anfechtbar.
Hat die ÖBB nicht davon abgehalten, bei bisherigen triebfahrzeug-aufträgen nur bei den beiden (bzw. früher ihren österreichischen vorgängerunternehmen, außerdem Jenbacher) zu bestellen. (Und für bahndienstfahrzeuge noch Plasser & Theurer, ist auch ein österreichisches unternehmen.)
Wurde eine vergabe jemals wegen bevorzugung heimischer unternehmen erfolgreich angefochten und dann anders vergeben?
Ja, Stadler hat in Ungarn geklagt (oder war es Polen?) und recht bekommen.

natürlich: Man kann eine Ausschreibung auf einen Anbieter sozusagen zuschneiden. Aber mit der Klausel "einheimische Wertschöpfung" ist man auf der Verliererseite.
Gruss leo
leofink schrieb:
tbk schrieb:

Wurde eine vergabe jemals wegen bevorzugung heimischer unternehmen erfolgreich angefochten und dann anders vergeben?
Ja, Stadler hat in Ungarn geklagt (oder war es Polen?) und recht bekommen.
Das liest sich hier aber anders:
[www.moneycab.com]

Abgesehen davon hat Stadler in Ungarn ja selbst ein Werk - ein Schelm wer böses denkt.
chnookie schrieb:
Hinzu kommt, dass der Abgabetermin für die Ausschreibung bereits der 31.5. ist. Großartig neue Entwürfe wird man in der Zeit nicht hinbekommen.
Es ist aber auch ein Verhandlungsverfahren. Bis zum 31.5. sind daher nur die Teilnahmeanträge einzureichen, keine konkreten Angebote.
Nachträgliche Änderungen der Zuglängen sind vorgesehen.
tbk
- Bombardier: OMNEO [rail.bombardier.com] oder wohl eher TWINDEXX Vario [rail.bombardier.com]. Der Omneo hat keine einzelwagen, sondern ist ein zug mit Jakobsdrehgestellen und abwechselnd einstöckigen türmodulen und doppelstöckigen modulen ohne tür. Eher für hochbahnsteige optimiert.
Bombardier und Alstom liefern Dostos an die SNCB (M7).
Der Omneo ist an verschiedene Bahnsteighöhe anpassbar, jedoch auf den französischen/italienischen Markt zugeschnitten. Eine Version mit vmax 200 km/h wurde bestellt.

Zitat:
- Alstom: hat ab 2004 die Coradia Duplex an Frankreich und Luxemburg geliefert [de.wikipedia.org], auf der herstellerseite ist dazu nichts mehr zu finden.
Alstom liefert doppelstöckige Züge an die CFL (sollten dem Desiro HC ähneln, bislang gibt es nur Frontaufnahmen).
Alstom und Bombardier liefern ebenfalls dem Desiro HC ähnliche Züge nach Paris (Xtrapolis Cityduplex).

leofink
Ja, Stadler hat in Ungarn geklagt (oder war es Polen?) und recht bekommen.
Stadler hatte die Vergabe der ŁKA beanstandet, weil trotz gewonnener Ausschreibung Newag zum Zug kam (angeblich war die Berechnung des Energieverbrauchs nicht korrekt).. Ein Ausgang ist mir nicht bekannt. Stadler erhielt einen Auftrag zur Verlängerung der bisherigen Flirt.

An ungarischen Auftragseingängen mangelt es Stadler nicht. In Szolnok steht ein Werk der Schweizer.
chnookie schrieb:
Danke fürs einstellen.

Wer wohl die 7 angestrebten Anbieter sind?
stadler, bombardier, siemens, Alstom, skoda fallen mir ad hoc ein und haben aktuelle desto-Produkte Aber die anderen 2? Haben die Spanier da was zu bieten? Oder Pesa?
CRRC wäre naheliegend, die müssten ja schon einen Doppelstocktriebzug für die Westbahn entwickelt haben, den sie dann auch den ÖBB verkaufen könnten.
Zitat
CRRC wäre naheliegend, die müssten ja schon einen Doppelstocktriebzug für die Westbahn entwickelt haben, den sie dann auch den ÖBB verkaufen könnten.
Warum muss die Westbahn zwingend Doppelstocktriebzüge beschaffen?
Signalschruber schrieb:
Zitat
CRRC wäre naheliegend, die müssten ja schon einen Doppelstocktriebzug für die Westbahn entwickelt haben, den sie dann auch den ÖBB verkaufen könnten.
Warum muss die Westbahn zwingend Doppelstocktriebzüge beschaffen?
Ich weiß nicht, wie zuverlässig die Quellen und Journalisten sind, aber in der Berichterstattung hieß es, dass die Westbahn Doppelstockzüge von CRRC kaufe:
[kurier.at]
[www.pressreader.com]

P.S.: Das hier könnte von den Parametern (es gibt sowohl eine 160 km/h-, als auch eine 250km/h-Variante) und dem Timing her passen:
[www.railjournal.com]
[www.railwaygazette.com][]=crrc&no_cache=1
Es gibt sowohl eine einstöckige als auch in einer Doppelstockvariante.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.19 12:02.
Hallo

Der chinesische Zug mit den kleinen Fensterlein und dem Hocheinstieg.

Fast wie ein Flugzeugrumpf auf Drehgestellen.

Meint Railfan
Der IRJ-link geht hier nicht.
Aber [www.tricon-design.de] hat unter "Double deck train China" einige bilder.
Mit den hocheinstiegen sicher nicht direkt auf Österreich übertragbar.


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
Im Zweifel einfach die Türen im Unterdeck einbauen, wie es bei Zügen mit 55cm-Einstiegen in der Regel der Fall ist. Sollte nicht schwierig sein. Die Chinesen scheinen da eine gewisse Flexibilität zu haben, für den ersten Besteller ginge sicher ein Produkt nach eigenen Wünschen sich aus, aus dem dann das Massenprodukt für Europa sich herausbildet.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
Doppelstockwagen (mit tiefeinstieg) wurden nach Montréal geliefert: [www.railwaygazette.com]

Für den europäischen markt ist insbesondere die form der fahrzeugumgrenzung eine herausforderung: Oben geht es zwangsläufig schräg bzw. rund nach innen, dabei darf die schulterfreiheit nicht zu sehr leiden und es sollten einigermaßen brauchbare gepäckablagen eingebaut werden, an denen sich aber niemand den kopf stößt. Das erfordert fingerspitzengefühl und erfahrung mit reisenden entsprechender körpergröße. Bei einem chinesischen oder kanadischen rechteckprofil weniger ein problem. Lichtquellen lassen sich heute äußerst flach bauen, luftkanäle brauchen immer noch etwas raum.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
In Tschechien hat man offenbar mehr Spielräume, Škoda hat seinen Doppelstockzügen eine geräumige Gepäckablage auch im Oberdeck spendiert und auch allgemein fällt das Oberdeck dort geräumiger aus.

Wobei das Lichtraumprofil eine Geschichte sein dürfte, die sich kaum ändern lässt.

Škoda jedenfalls konnte sich mit den Anforderungen an Deutschland vom Prinzip her arrangieren - also auf dem Papier. In der Konstruktion scheint man etwas zu straucheln.

Andererseits, CRRC ist nicht einfach ein postsowjetisches Unternehmen. Es ist ein riesiger Konzern, der sicher eine entsprechende Abteilung für Entwicklung hat. Man wird da sicher es leichter haben, ein Fahrzeug angepasst an die Bedingungen in Europa zu entwickeln.

Die Human Ressources - und in dem Falle kann man den Begriff auch wörtlich nehmen - sind durchaus in einer Dimension, die durchaus gewisse Möglichkeiten ergibt.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.19 23:14.
... höchstens also ‘postmaostisch’ ;-)

Gruëss
Ueli



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.05.19 04:27.

BT kommt sicherlich nie wieder zum Zuge?

geschrieben von: Jan Heinrich

Datum: 10.06.19 12:07

Hallo,
BT kommt sicherlich nie wieder in Frage?
Bombardier Transportation hat derzeit nur in 4 Dingen Fachkompetenz:
1. Kundenverarsche
2. 10 Jahre garatierter Trödel mit Software, Verarbeitungsqualiität und Fahrzeugausfällen
3. Liefertermine sind Schall und Rauch
4. Leere Vesprechungen

Es gibt auch wg. Talent 3 der ÖBB trödel, wg nicht Zulasung von Talent 3? außerdem fehlen seit Monaten Erstatzteile zur Fertigstellung, rund 10 Einheiten 4758/7058. Die stehen schon über längere Zeit unfertig bei Bombardier Transportaion Hennigsdorf(BTH).

Das einzige Produkt, was BTH in die Reihe bekommt, sind die BVG Flexitys, wobei die BVG wohl fast lückenlos die Produktion bei BTH überwacht, so das nichts vermurxt werden kann..?

Gruß
Jan Heinrich
@ OMNEO bzw. Bombardier

Die Türen des Omneo sind im einstöckigen Bereichen untergebracht, um die hohen Einstiegshöhen und das Dosto-Konzept bei niedrigen Zughöhen miteinander vereinbaren zu können. Daher halte ich es für grundsätzlich möglich, dass man auch im Omneo die Türen im Unterstock des Dosto-Bereichs einbaut und dann den Zug aus lauter Mittelwagen mit Türen und Dostobereichen zusammen setzt. Was würde sonst gegen den OMNEO sprechen?

Insgesamt dürfte es spannend sein, mit welchem Zug Bombardier ins Rennen geht. Schließlich würde das ja auch etwas darüber sagen, in welchem Konzept Bombardier selbst derzeit am meisten Potential siehst.

@ KISS

Nachdem Stadler nun auch beim Flirt die Maschinenräume aus dem Fahrgastraum verlegt hat, dürfte es auch Stadler ein leichtes sein, seinen KISS analog des Desiro HC als Kombination von einstöckigen und doppelstöckigen Wagen zu realisieren. Also dürften wir auch da sehen, welches Konzept Stadler hausintern am attraktivsten findet.

@ Talgo 22

Die Expertise im Hause Talgo für Dostos lag im skandinavischen Unternehmensteil, der mitlerweile weiter verkauft wurde. Daher wäre es nicht sehr naheliegend, dass Talgo mit dem 22 antritt. Zweites Manko wäre die Beschränkung auf die angetriebenen Drehgestelle an den Enden des Zuges. Deshalb hatte Talgo lediglich eine Länge bis ca. 100m vorgesehen. Die längeren, von der ÖBB geforderten Züge wären dann ein Problem für dieses Konzept.

@ Siemens

In irgendeinem Beitragsbaum wurde mal erwähnt, dass bei einer Führung im Hause Siemens die Aussage gefallen sei, dass man einen neuen Dosto entwickeln würde. Österreich wäre prädestiniert, um diesen Zug einzuführen.

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