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 08/02 - Alpenlandforum 

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Hallo

die RhB hat vor einigen Jahren einige Gepäckwagen mit Stromabnehmer und entsprechender el. Ausrüstung zu "Heizwagen" umgebaut, die die Zugsammelschiene des hinteren Zugteiles der teilweise recht langen Züge versorgen.

Warum haben die neuen At-Steuerwagen bzw. Alvra-Gliederzüge nicht ebenfalls eine solche Funktion erhalten?

Bei Youtube findet man einige Videos, wo hinter einem Allegra-Triebwagen oder einer Lok eine Alvra-Einheit und dann weitere (4...5) Wagen angehangen sind.
(bspw. hier: [youtu.be] )

Unter der Annahme, das die Alvra-Einheiten (etwas) energiehungriger sind ggü. einer vergl. Anzahl herkömmlicher Wagen (wegen Klima und Co), hatte ich den oben angesprochen Gepäck/Heizwagen hinter der Alvra-Einheit erwartet.
Möglicherweise wurde die Leistung der Zugsammelschiene bei den Triebfahrzeugen, welche diese Züge führen können, erhöht.
Railfan schrieb:
Möglicherweise wurde die Leistung der Zugsammelschiene bei den Triebfahrzeugen, welche diese Züge führen können, erhöht.
Hallo
Nach Wiki und der SER will die RhB die Heizspannung auf dem Wechselstromnetzt längerfristig auf 1'000V anheben.
[de.wikipedia.org]

Zitat
Die ab 1913 eingeführte elektrische Heizung erfolgt mit 300 V ab dem Transformator des Triebfahrzeugs. Auf dem europäischen Normalspurnetz sind demgegenüber Spannungen von 1000, 1500 oder 3000 Volt üblich. Um die gleiche Heizleistung zu erreichen, sind deshalb bei der RhB wesentlich grössere Ströme erforderlich; das Maximum liegt derzeit bei 1000 Ampère. Da dies für sehr lange Züge nicht mehr ausreicht, wurden einige Gepäckwagen als Heizwagen ausgerüstet; sie heizen ab Zugmitte den hinteren, die Lok den vorderen Zugsteil. Längerfristig soll die Heizspannung auf 1000 Volt angehoben werden.
Gruss Leo
leofink schrieb:
Railfan schrieb:
Möglicherweise wurde die Leistung der Zugsammelschiene bei den Triebfahrzeugen, welche diese Züge führen können, erhöht.
Hallo
Nach Wiki und der SER will die RhB die Heizspannung auf dem Wechselstromnetzt längerfristig auf 1'000V anheben.
[de.wikipedia.org]

Zitat
Die ab 1913 eingeführte elektrische Heizung erfolgt mit 300 V ab dem Transformator des Triebfahrzeugs. Auf dem europäischen Normalspurnetz sind demgegenüber Spannungen von 1000, 1500 oder 3000 Volt üblich. Um die gleiche Heizleistung zu erreichen, sind deshalb bei der RhB wesentlich grössere Ströme erforderlich; das Maximum liegt derzeit bei 1000 Ampère. Da dies für sehr lange Züge nicht mehr ausreicht, wurden einige Gepäckwagen als Heizwagen ausgerüstet; sie heizen ab Zugmitte den hinteren, die Lok den vorderen Zugsteil. Längerfristig soll die Heizspannung auf 1000 Volt angehoben werden.
Gruss Leo
Wäre es nicht sinnvoller, die Spannung der Zugssammelschiene auf 1500 Volt zu erhöhen, wie dies bei der Brünigbahn/LSE jetzt "zb" und der BOB ist?
Wenn die Grimselbahn kommt, wäre dies sinnvoll. Zudem: Die Spannungen von 600 Volt und bis 1200 Volt werden verschwinden. Norm ist 750 V und 1500 Volt für Gleichstrombahnen, alles andere wird wohl zu Spezialapparate usw. führen, was die Sache auf Dauer verteuert.
Verschiedene Verkehrsunternehmungen kommen an die Grenze der Leistungsfähigkeit in Sachen Übertragung und sind daran, Umrichteranlagen mit Umschaltmöglichkeiten für Normspannungen zu erstellen.

Urs

Normteile?

geschrieben von: hrt

Datum: 06.05.19 23:09

Urs Nötzli schrieb:
leofink schrieb:
Zitat
..... Auf dem europäischen Normalspurnetz sind demgegenüber Spannungen von 1000, 1500 oder 3000 Volt üblich......
Gruss Leo
Wäre es nicht sinnvoller, die Spannung der Zugssammelschiene auf 1500 Volt zu erhöhen, wie dies bei der Brünigbahn/LSE jetzt "zb" und der BOB ist?
........

Urs
1000 Volt sind bei Wechselspannung-Normalspurbahnen wohl üblich, 1500 und 3000 Volt wohl bei Gleichspannungs-Normalspurbahnen. Mit 1000 Volt Wechselspannung kann die RhB wohl auf kostengünstige Normteile der Wechselspannungs-Normalspurbahnen zurückgreifen.
Gruß
Hartmut