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 08/02 - Alpenlandforum 

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[quote=leofink schrieb:]
[quote=hrt schrieb:]
Wäre es nicht vielleicht viel sinnvoller das schweizer Schmalspurnetz zu ergänzen?
Vielleicht statt Spurwechselzügen zwischen Zweisimmen und Interlaken eine dritte Schiene einbauen damit man direkte Wagen von Montreux bis Luzern einsetzen könnte.
Auch andere Ergänzungen wären denkbar: Tunnel für Bahn und Stromkabel zwischen Innertkirchen und Oberwald. Oder eine Bahnlinie von Landquard via den Einkaufszentren des Pizolsparks (darüber würden sich sehr viele Bündner freuen) nach Sargans. Oder vielleicht die ehemalige rechtsufrige Thuner Seebahn mit Verlängerung nach Bern.
Mit gewissen Ergänzungen und Reaktivierungen ehemaliger Schmalspurbahnen müsste sich das Umsteigen zum Beispiel in Bern vielleicht durch organisatorische Maßnahmen vermeiden lassen: Ankunft am Abend mit der Schmalspur, Weiterfahrt am nächsten Morgen mit der Normalspur.
Wäre vielleicht ein Denkansatz den man mal durchspielen sollte.
Gruß
Hartmut
[/quote]
Haben wir ja gemacht:
Wir haben den Furkatunnel und die Vereina gebaut. Die Schmalspurbahn nach Oensingen reingezogen und viele punktuelle Verbesserungen gemacht, Man denke an die Verlegung in Menziken und Aarau Suhr. Jetzt gerade wird die RBS in Bern masssiv aufgwertet.
Es ist einfach so, dass die dritte Schiene, wenn man in Spiez nicht Kapazitätsprobleme haben wollte auf 205 Millionen gekommen wäre. Bitte den Wiki Artikel, den ich weiter oben verlinkt habe, lesen!
Einfach so eine Schiene einlegen geht nun mal nicht. Warum meinst du,muss man die Fahrzeuge bei Umspuren anheben?
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass Zweispurweichen extrem teuer sind:
[www.flickr.com]
zähl mal die Herzstücke!
[quote]
Oder vielleicht die ehemalige rechtsufrige Thuner Seebahn mit Verlängerung nach Bern.
[/quote]
Guggsch mal hier: War eine reine Strassenbahn:
[map.geo.admin.ch]



Und da eine doppelspurige Bahn wieder anlegen?
Nicht vergessen: Die Strasse ist auch gut befahren!

[/quote]
Ehrlich gesagt, damals im 2006 als noch Güterverkehr im Simmental stattfand hätte ich mir eine dritte Schiene noch vorstellen können, habe aber auch da gesagt, das Geld könnte man anders sinnvoller ausgeben, aber eine Umspurung auf Schmalspur hat mir gar nicht geschmeckt. Das hätte nämlich ein jägliches Ende des Güterverkehrs bedeutet.

Nun aber ist leider auch das letzte bisschen Güterverkehr im Simmental auf die Strasse verlegt worden, so dass auch das nicht mehr so die Rolle spielt. Aber dennoch bin ich froh, dass man nicht auf Meterspur umstellt. Da könnte ich mir eher vorstellen Zweisimmen-Lenk noch auf Normalspur umzustellen und die BLS-Züge bis Lenk durchfahren zu lassen. Aber auch dies wird nicht mehr kommen. Diese Variante war eine von drei Varianten, die für Zweisimmen-Lenk in Frage kamen. Sie ist zugunsten der Schmalspur abgeschmettert worden, da erheblich teurer. Ausserdem hätte diese bedeutet, dass die Züge von Zweisimmen nach Lenk ohne Halt durchgefahren wären und die Ortschaften dann mit dem Bus erschlossen worden wären. Das hätte so auch nicht sein müssen. Da bin ich froh, dass die Bahnstrecke gerettet worden ist und auch die Ortschaften nach wie vor mit dem Zug und nicht mit dem Bus erschlossen sind.

Ja, die Thunersee-Uferbahn wieder aufzubauen, wäre schon schön. Aber eine Bahn aufbauen zu Lasten der Strasse, das wird nicht kommen.


[quote]
Oder eine Bahnlinie von Landquart via den Einkaufszentren des Pizolsparks (darüber würden sich sehr viele Bündner freuen) nach Sargans.
[/quote]
Hierzulande ist man sich bewusst, dass ein Ausbau des Verkehrs, auch ein Bedürfnis abdecken muss. Da auch wir keinen Geldscheisser haben, müssen wir und auf das Mögliche und nicht auf das Wünschbare beschränken.
Wie das System zeigt, sind wir mit dem nicht so schlecht gefahren. Eine Verlängerung und Umnaglung einer Normalspurbahn auf Schmalspur mit 6 Zugsparren pro Tag,die höchens 50 fahren, käme in der Schweiz nicht in Frage!
Ob man weiter Tunnels durch die Alpen bauen will wird schlussendlich eine Frage des Bedürfnisses sein.
Gruss Leo
[/quote]

Ja, Gott sei Dank denkt man da pragmatisch. Es geht nicht alles, was wünschenswert wäre. Das müssen wir so akzeptieren.

Herzliche Grüsse
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.19 08:11.
Die Verkehrsprobleme befinden sich in der Schweiz nicht mehr in den Alpen, seit die NEAT der Vollendung entgegengeht.

Die Agglomerationen benötigen neue Strecken. Da wird einiges getan. Die CEVA gibt ab 2020 in Genève ganz neue Möglichkeiten. Die meterspurige Limmattalbahn ist voll im Bau.

Auch Basel und Luzern benötigen neue, unterirdische Lösungen.

In Thun sähe ich eher eine meterspurige Stadtbahn, welche Steffisburg - Thun - Gunten und Heimberg - Thun - Gwatt verbinden würde.

In verschiedenen mittelgrossen Städten könnte man vielleicht auf den bestehenden Strecken durchgehende S-Bahnen an Stelle der heute gebrochenen Verbindungen einführen. Beispiele Biel, Thun.

Gruss Railfan



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.19 10:42.
hrt schrieb:
Wäre es nicht vielleicht viel sinnvoller das schweizer Schmalspurnetz zu ergänzen?
Kommt ja immer drauf an, wo man etwas ergänzt...
Wobei ich dazu ja auch die (schmalspurigen) Trams dazu zählen würde, und da gibt es - nicht nur in Form der Limmattalbahn - einige interessante Projekte.

hrt schrieb:
Zitat:
Vielleicht statt Spurwechselzügen zwischen Zweisimmen und Interlaken eine dritte Schiene einbauen damit man direkte Wagen von Montreux bis Luzern einsetzen könnte.
Da darauf schon eingegangen ist, nur so viel: Bei einer rein schmalspurigen Lösung nach Interlaken hätte man das Problem, dass man mit dem Fernverkehr nicht mehr Interlaken von Bern aus erreichen könnte - aber just der Regionalverkehr wandert auf die Strasse ab - nicht der Fernverkehr. Dafür müsste zwar auch Spiez umgebaut werden, das wäre aber strukturell einfacher. Dennoch nicht billig und vom Nutzen her mit einem großen Nachteil versehen.
Wie bereits beschrieben ist Interlaken ein großer Brechpunkt auf der Route. Und der Aufwand zur Verlängerung von Interlaken Ost nach Luzern ist dann auch unverhältnissmäßig hoch. Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass sich eine Zahnrradbahn-taugliche Lösung für einen zweiten Umspurprozess in Interlaken Ost fände...


hrt schrieb:
Zitat:
Auch andere Ergänzungen wären denkbar: Tunnel für Bahn und Stromkabel zwischen Innertkirchen und Oberwald.
Das ist ja durchaus im Gespräch. Allerdings muss man dann beachten, dass MGB/RhB und ZB ganz unterschiedliche Normalien haben - von MIB, BOB und GGB ganz zu schweigen. Sprich: Bei beispielsweise den Bremszahnrädern muss man sich entscheiden, geht es hin zur MGB (Abt) oder zur ZB (Riggenbach/Von Roll). Beim Stromsystem hat man die Problematik, dass ZB 15 kV, MIB 1,2 kV und MGB 11 kV hat. Kupplungen, usw. weichen zudem auch noch ab. Und wie es mit der Stromabnehmerplattete ist, wäre die nächste Frage. Immerhin unterscheiden sich ja MGB und RhB in der Palettenbreite.


hrt schrieb:
Zitat:
Oder vielleicht die ehemalige rechtsufrige Thuner Seebahn mit Verlängerung nach Bern.
Da ich die Strasse noch in dunkler Erinnerung habe: Das würde selbst als strassenbündiges Tram schwierig am Thunersee... Also völlig utopisch. Zudem frage ich mich, ob dafür überhaupt ausreichend Potential da wäre.

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