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Re: Dementi - und Dementie

geschrieben von: Polarfuchs

Datum: 28.04.19 12:00

Natürlich wäre Malmö für eine Weiterfahrt innerhalb von Schweden praktischer als Kopenhagen: Es gibt mehr direkte Verbindungen von Malmö nach Stockholm und Göteborg als von Kopenhagen, theoretisch könnte Kopenhagen sogar ohne den Umweg über den Hauptbahnhof angebunden werden, indem man stattdessen am Flughafen und/oder Ørestad stehen bleibt (es gab ja vor einiger Zeit auch mal Überlegungen in Dänemark, dass manche Züge von Westen kommend nicht zum Hauptbahnhof fahren sondern direkt zum Flughafen).

Aber abgesehen davon, ob Kopenhagen oder Malmö verkehrspolitisch sinnvoller sind (das Problem der besseren Anschlüsse in Malmö könnte man ja durch zeitlich passend gesetzte X2-Direktverbindungen von Kopenhagen nach Göteborg/Stockholm lösen): Soweit ich weiß, sind die Sicherheitsvorkehrungen auf der Öresundbrücke ziemlich streng und ein lokbespannter Personenzug darf so nicht einfach die Brücke überqueren: Wäre dies ein leicht zu lösendes Problem?

Ich würde mich auf jeden Fall extrem über eine Kopenhagen-Anbindung des Nightjets freuen - egal ob endend in Kopenagen oder weiter bis nach Malmö :)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.04.19 12:01.

Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: tbk

Datum: 28.04.19 16:39

... schließlich ist das nur eine "bessere S-Bahn", die sich fernreisende mit pendlern und flugpassagieren teilen müssen.
Und wenn die Schweden mal wieder die grenzkontrollen verschärfen, gehen die anschlüsse flöten ....

Ein verlässlicher anschluss in Kopenhagen an einen X2000 nach/von Stockholm wäre allerdings auch schon mal was.
Und wenn es NSB und SJ dann zustandebrächten, einen regelmäßigen hochwertigen verkehr zwischen Oslo und Malmö anzubieten, um so besser.
(Verlängerte Öresundzüge habe ich als nicht sehr komfortabel empfunden, insbesondere sind diese sehr spärlich mit WC bestückt, was bei einem ausfall zu langen schlangen führt.)


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 28.04.19 21:37

Wer von Schweden nach Österreich oder in die Schweiz möchte (oder umgekehrt) ist besser beraten zu fliegen.

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: hhouse

Datum: 29.04.19 08:54

RhBDirk schrieb:
Wer von Schweden nach Österreich oder in die Schweiz möchte (oder umgekehrt) ist besser beraten zu fliegen.
Den Vielfliegertreff mit DSO verwechselt?

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: kami

Datum: 30.04.19 18:20

2095_010 schrieb:
Aber einige wollen das eben nicht.
Wird auch niemand gezwungen. Allerdings wird sich keine Bahn finden, die für die paar Leutchen einen Nachtzug samt perfekten Übergangszeiten zum Tagesverkehr einrichtet. Da helfen auch keine Nachtzugverbindungen aus den 1980ern.

hhouse schrieb:
Den Vielfliegertreff mit DSO verwechselt?
Besser Realist im Jahr 2019 als irgendwann vor 30 Jahren hängen geblieben. So schön die Bahnreise war: Diese Zeiten sind vorbei; wie auch die der Postkutsche. Zumindest wenn es um tägliche Verbindungen geht. Ein paar Nostalgiereisen könnten sich lohnen. Als Urlaub-/Erholung-/...Reise. Aber nichts für den Alltag.

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 01.05.19 08:26

hhouse schrieb:
RhBDirk schrieb:
Wer von Schweden nach Österreich oder in die Schweiz möchte (oder umgekehrt) ist besser beraten zu fliegen.
Den Vielfliegertreff mit DSO verwechselt?
Die Urlaubstage eines Arbeitnehmers sind begrenzt. Man muss alle Verkehrsmittel in seine Reiseplanung mit einbeziehen. Und da gehört ebenso das Flugzeug mit dazu.

Freitag gehts für 34€ im Flieger von Hamburg nach Brüssel und dann mit dem Zug nach Lille. Mit der Bahn würde ich in Brüssel erst dann ankommen, wenn ich bereits mit Flug und Zug in Lille bin.

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: J-C

Datum: 01.05.19 09:47

Für längere Strecken haben wir den Nachtzug.

Zumal, was will man in Brüssel oder Lille?

Wenn man auf die Umwelt achten will und auf's Fliegen verzichten möchte, wird man eben auf die eine oder andere Urlaubsdestination verzichten müssen.

Wenn man hingegen dahin will, wo es einem beliebt, sollte man sich nicht wundern, wenn man sich damit irgendwann nicht unbedingt beliebt macht.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: kmueller

Datum: 01.05.19 13:49

J-C schrieb:
Für längere Strecken haben wir den Nachtzug.

Zumal, was will man in Brüssel oder Lille?
Für mich mit Wohnsitz Köln ist die Botschaft in Brüssel die nächstgelegene Stelle mit vollen Konsulatfunktionen (ich trauere immer noch Bonn nach).

Von Köln nach Brüssel ist es übrigens nur unwesentlich weiter als von Wien nach Linz.

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 01.05.19 19:32

J-C schrieb:
Für längere Strecken haben wir den Nachtzug.

Zumal, was will man in Brüssel oder Lille?

Wenn man auf die Umwelt achten will und auf's Fliegen verzichten möchte, wird man eben auf die eine oder andere Urlaubsdestination verzichten müssen.

Wenn man hingegen dahin will, wo es einem beliebt, sollte man sich nicht wundern, wenn man sich damit irgendwann nicht unbedingt beliebt macht.
Was für eine idiotische Aussage.
Was will ich in Wien oder Břeclav, um mal in deine aktuelle Wohngegend zu blicken.
Moin,

ich darf all jenen im Forum gratulieren, die die Zeit haben, überall mit der Bahn hinzufahren: viele sind wohl Rentner oder arbeitslos???

Ich habe mir bei der heurigen Interrail-Aktion 1. Klasse zum Preis der 2. Klasse ein Ticket 10 Tage in 2 Monaten gekauft - und es hat nebenbei dazu geführt, dass ich 30% meiner Flüge für den Erhalt des milesandmore-Vielfliegerstatus absolvieren konnte/kann.

Einen Nachtzug von Stockholm nach Hamburg, evtl auch noch Berlin, halte ich für sinnvoll (uU auch von Malmö nach Süddeutschland). Alles darüber hinaus ist Spinnerei.

lg RhB WR 3811

Re: Dementi - und Dementie

geschrieben von: RhB WR 3811

Datum: 01.05.19 20:51

Moin,

es gibt beim X2000 immer wieder Ausfälle zwischen Malmö und Kopenhagen: letzten Samstag Umleiter zwischen Hässleholm und Malmö über Helsingborg, Zug endete in Malmö C (hoch).

lg RhB WR 3811

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: kami

Datum: 02.05.19 13:59

J-C schrieb:
Wenn man auf die Umwelt achten will und auf's Fliegen verzichten möchte, wird man eben auf die eine oder andere Urlaubsdestination verzichten müssen.
Der Urlauber ist auf vielen Relationen nicht der typische Fahr-/Fluggast. Es geht in vielen Fällen um die tagtäglichen Geschäftsreisen. Die sind innereuropäisch (mit Ausnahmen rund ums Mittelmeer oder Atlantikinseln) die Masse. Den letzten Vergleich Nachtzug gegen Flugzeug hat letzteres klar gewonnen: Während ich noch zu Hause frühstückte, "flogen" die ÖBB-Leutchen aus ihrem Nachtzug und durften im Hotel den Nachtpförtner beschäftigen. Umgekehrt: ich lag bereits im eigenen Bett, als für die ÖBB-Mitarbeiter "standesgemäß" die Heimreise per EN begann. Keine Ahnung, was die von ~14:00 bis ~ 23:00 in Göttingen machten. Wiederholung dieses Wettrennens gab's keine; selbst die ÖBB-Leute nutzten bei den nächsten Reisen keinen Zug mehr - egal ob Tag- oder Nachtverkehr.

Ich habe auch Zweifel, dass Richtung Skandinavien die Bahn das typische Verkehrsmittel ist. Außerhalb der Metropolregionen ist das Schienennetz sehr schnell dünn; wird man als Bahnreisender eben auf die eine oder andere Urlaubsdestination verzichten müssen.

RhBDirk schrieb:
Was will ich in Wien oder Břeclav, um mal in deine aktuelle Wohngegend zu blicken.
Da hat ein Bierdeckel einen größeren Radius als manch dünnbrettbohrender IT-Student der TU Wien.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.19 14:04.

Nachtzugzwischenhaltproblem

geschrieben von: tbk

Datum: 02.05.19 15:06

Das ist das problem mit den zwischenhalten der nachtzüge: du müsstest mitten in der nacht aus- oder einsteigen und kannst zu so nachtschlafender zeit kaum etwas sinnvolles tun, außer vielleicht in gewissen großstädten, die niemals schlafen, wo sich späte und frühe chronotypen begegnen. Daher bleibt Mitteldeutschland unversorgt und kann die nightjets kaum sinnvoll nutzen.
Irgendwann ab sechs, halb sieben sind wenigstens die frühstückscafés geöffnet ....


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Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: Avala

Datum: 02.05.19 20:36

Zitat
Ich habe auch Zweifel, dass Richtung Skandinavien die Bahn das typische Verkehrsmittel ist. Außerhalb der Metropolregionen ist das Schienennetz sehr schnell dünn; wird man als Bahnreisender eben auf die eine oder andere Urlaubsdestination verzichten müssen.
So, und wo sind jetzt die Leute aus dem anderen Thread, die mir partout weismachen wollten, Stockholm und Umgebung wären für einen Nachtzug Kontinent - Skandinavien völlig irrelevant, weil alle Fahrgäste sowieso weiter nach Lappland wollten?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.19 20:36.
Genau. Warum plant dann die ÖBB eigentlich keinen Nightjet Wien - Narvik? Wenn im dänischen IC laut Angaben einiger User mehr Deutsche als Dänen sitzen, könnte man durchaus den Umstieg in Stockholm einsparen? Ich habe gerade anhand einer vorhandenen Verbindungen mit dem Herausrechnen der Wartezeit (da ist einiges an Wartezeit drinnen) und der fähre am Tag 1 um 20:27 los (analog zu NJ 490 war hier das Vorbild) und erreicht am Tag 3 um 10:53 Narvik. Jetzt die ganze Last auf die ÖBB zu legen, ist auch ein bisschen zu viel. Aber wenn man mit den Schweden hierbei eine Kooperation machen könnte, wäre es doch was.

Also ganz ehrlich, das war jetzt Träumerei angespielt auf die Usern vom Auslandforum, die mir eingeredet haben, das die meisten Deutschen von Stockholm weiter bis nach Narvik. Da könnte man doch eine super internationale Verbindung anbieten, Konkurenz durch den ICE gibt es zwischen München HBF und Hamburg HBF. Einziges Manko: Es müsste ein vollwertiger Speisewagen mitgeführt werden.

Natürlich ist das ganze nur möglich, wenn man eine Nachfrage hat. Und 10 oder meinetwegen 50 Personen sind halt ein bisschen wenig. Bei 200 Personen würde das ganze wieder anders aussehen.

Re: Stückeln mit Öresundzug ist weniger komfortabel

geschrieben von: def

Datum: 03.05.19 11:41

kami schrieb:Zitat:
Da hat ein Bierdeckel einen größeren Radius als manch dünnbrettbohrender IT-Student der TU Wien.
Wirkliche Argumente scheinst Du nicht zu haben, wenn Du derart auf die persönliche Ebene gehen musst...

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!

Wer mit der Bahn reist, hat auch Zeit für Stockholm

geschrieben von: tbk

Datum: 04.05.19 12:10

Wer zeitdruck hat, wird fliegen. Wer per bahn reist, möchte in der regel auch was von der reise haben und die welt vielleicht nicht nur aus dem zugfenster erleben. Stockholm hat für einen tag immer was zu bieten; wenn gepäckaufbewahrung, dusche, frühstücksmöglichkeiten usw. bestehen, um so besser, dann kann dort die reise bequem unterbrochen werden. Tagsüber mit ICE nach Hamburg, abends weiter nach Stockholm, dort ankunft am morgen, gepäck versorgen, einen tag in Stockholm und am abend geht es weiter nach Lappland.


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tbk schrieb:
Stockholm hat für einen tag immer was zu bieten; wenn gepäckaufbewahrung, dusche, frühstücksmöglichkeiten usw. bestehen, um so besser, dann kann dort die reise bequem unterbrochen werden. Tagsüber mit ICE nach Hamburg, abends weiter nach Stockholm, dort ankunft am morgen, gepäck versorgen, einen tag in Stockholm und am abend geht es weiter nach Lappland.
Stockholm hat doch für mehrere Tage 'was zu bieten... auch wenn man davon einen für ein Ausflug nach Mariefred (wo sich auch die Schmalspurbahn OSLJ befindet) nutzt. Die Hauptstadt jedoch hat die Unmenge von Schlösser und Museen, und auch viele Stadtteile haben gute Ambiente... und mit einer guten Nachtverbindung könnte das zu viele Menschen näher gebracht werden.

Re: Wer mit der Bahn reist, hat auch Zeit für Stockholm

geschrieben von: r125

Datum: 04.05.19 22:57

tbk schrieb:
Wer zeitdruck hat, wird fliegen. Wer per bahn reist, möchte in der regel auch was von der reise haben und die welt vielleicht nicht nur aus dem zugfenster erleben.

Es gibt aber auch Menschen die einerseits das Fliegen vermeiden, andererseits aber doch zielgerichtet aufs eigentliche Ziel hin unterwegs sind.
Die Schlussfolgerung "fährt (lange Strecken) mit dem Zug, folglich ist Zeit egal" ist denke ich auch mit Vorsicht zu genießen.

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