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[AT] Der ÖBB-Normalpreis-Fahrgast als Melkkuh

geschrieben von: Thomas Hörmann

Datum: 13.12.18 17:54

Jahr für Jahr werden die ÖBB-Tarife erhöht bzw. laut Aussage des Herrn
Vorstandsvorsitzenden an die Inflationsrate angepaßt. Allerdings scheinen
die 9-Euro-Sparschiene-Tickets ein Dogma zu sein, das um keinen Cent erhöht
werden darf. Also eine Verhöhnung all jener Fahrgäste, vor allem im Sport- und
Freizeitbereich, die für die Durchführung ihrer Aktivitäten vom Wetter abhängig sind
und daher auch nicht ohne Wetterrisiko lange im vorhinein buchen können, obwohl
sie sicher treuere Fahrgäste sind als so manche Ein-paar-Mal-im Jahr-und-dann-immer-nur-Sparschiene-Fahrer. Natürlich haben treue "Normalpreisfahrer" in der Regel eine Vorteilscard, mit der sie bis zu 50 % Fahrpreisrabatt erhalten, aber natürlich wird auch der Halbpreis an die Inflationsrate angepaßt. Es wird Zeit, dass hier individuell bzw. über
Vertretungen wie ProBahn, z. B., ein Protest stattfindet. Auch soziale Medien können
hier einbezogen werden - immerhin erhielt ich auf Facebook, im Gegensatz zu Mail,
bisher immer eine umgehende Antwort.

Re: [AT] Der ÖBB-Normalpreis-Fahrgast als Melkkuh

geschrieben von: Zaya Wiesel

Datum: 13.12.18 19:51

Die 9Euro Sparschiene Tickets werden im Prinzip schon teurer, denn es werden einfach die km gekürzt, die man mit 9Euro Sparschienetickets zurücklegen kann! Bis 2015 gabs z.B. für St.Pölten nach Salzburg 9 Euro Sparschiene Tickets was jetzt schon lange nicht mehr der Fall ist! Auch für Wien Innsbruck gabs einst 19Euro Sparschiene!

Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: J-C

Datum: 13.12.18 20:06

Kann deinen Frust nicht verstehen. Ich komme für 5,70€ von Wien nach St. Pölten mit 230 über 75 km. Finde das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Hinsicht fair.

Schau mal nach Deutschland, wie es preislich dort aussieht.

Und Sparschienen sind für Gelegenheitsfahrer cool. Aber für Pendler nicht die beste Wahl, seitdem sie kontigentiert sind und man immer einen gewissen Vorlauf braucht... und Zugbindungen sind halt nicht so... prickelnd für Leute wie mich.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:13:20:09:22.

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: Avala

Datum: 13.12.18 20:13

Zitat
Ich komme für 5,70€ von Wien nach St. Pölten mit 230 über 75 km
Mit 230 (km/h vermutlich?) Wien => St. Pölten - geht.
Um 5,70€ Wien => St. Pölten - geht.
75 km Wien => St. Pölten - geht auch ;-)
Aber die Kombi daraus wird eher schwierig, es sei denn, es wäre mit Wien der transdanubische Vorort Leopoldau gemeint.

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: J-C

Datum: 13.12.18 20:40

...wo der Preis gleich bleibt.

Sagen wir dann einfach 65km, ist immer noch ein Deal.

Ich finde die Preise in Österreich alles andere als überteuert, wenn man den VC-Preis heranzieht. So kostet etwa Wien - Bregenz bei den ÖBB etwa so viel wie Hamburg - Berlin bei der DB.

Ich sag's ja nur.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: Wrzlbrnft.

Datum: 13.12.18 21:03

Schließe mich den übrigen Voten an. Die Preise in Österreich sind verglichen zu Deutschland und der Schweiz spürbar niedriger.

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: J-C

Datum: 13.12.18 23:21

Vor allemverstehe ich den Ärger um die Preiserhöhung nicht. Überall werden die Produjte teurer, besonders im Transportwesen natürlich. Imner mehr Menschen und Güter wollen transportiert werden. Also müssen mehr Züge fahren, Infrastruktur ausgebaut werden... das gibt's eben nicht für lau.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: Löschzug

Datum: 14.12.18 00:08

Dadurch das St. Pölten und Wien als Stadverkehrsbahnhof zählen, kann man tatsächlich mit VC für 5,7€ von Wien Süssenbrunn (Ost Transdanubien) bis Oberradelberg (bei St. Pölten) fahren, das entspricht etwa 85 Bahnkilomtern, Fahrzeit etwa 1,5h. Preise wie am Balkan....

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: Rodscha

Datum: 14.12.18 00:10

J-C schrieb:
Und Sparschienen sind für Gelegenheitsfahrer cool. Aber für Pendler nicht die beste Wahl, seitdem sie kontigentiert sind und man immer einen gewissen Vorlauf braucht... und Zugbindungen sind halt nicht so... prickelnd für Leute wie mich.
Bis wann waren die denn nicht kontingentiert?
Wer so selten fährt, dass er den Normalpreis zahlt, der zahlt eh nicht viel.
Die Vorteilscard mit 50% Ermäßigung kostet bei den ÖBB grad mal 66 Euro im Jahr, das zahlt sich sehr bald aus.

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: J-C

Datum: 14.12.18 10:37

Sie waren nicht kontigentiert, als es sie nicht gab :P

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 14.12.18 11:03

Das Problem verstehe ich auch nicht. Es gibt die VC für 66€ (die hat man schnell wieder rausgefahren): Mit ihr kann man sogar die 1. Klasse nutzen. Wenn man seine Verbindungen bereits kennt, kann man doch auch die vermeintlich günstigere Sparschiene buchen. In Österreich sehe ich fahrpreistechnisch gar kein Problem.

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: kmueller

Datum: 14.12.18 13:12

Wrzlbrnft. schrieb:
Schließe mich den übrigen Voten an. Die Preise in Österreich sind verglichen zu Deutschland und der Schweiz spürbar niedriger.
Ich schätze, daß die mit VC streßfrei in einer Minute aus dem Automaten gezogenen Tickets etwa auf dem Preisniveau liegen, das sich ein gewiefter DB-Sparfuchs am PC im Jahresmittel mühsam erarbeiten könnte bzw. müßte.

Außer man fährt öfter an 'starken Reisetagen'. Dann hat der Sparfuchs keine Chance mehr, selbst nicht mit Verbindungen von 22 bis 7 Uhr mit Umstiegen um 0, 2 und 5 Uhr.

Umgekehrt ist die DB-Preispolitik insofern sozialer, als sie viele Arbeitsplätze in Bürotürmen schafft, wo die Mitarbeiter nicht wie diejenigen in Zügen und an Schaltern den täglichen Anfeindungen von Seiten des Transportguts ausgesetzt sind.

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: Thomas Hörmann

Datum: 14.12.18 19:17

Abgesehen davon, dass der Preis von 66 Euro für die Vorteils-Card nur bei Online-Bestellung gilt : Was meinst Du mit "sogar die 1. Klasse nutzen"? Und zu den vielen
Vergleichen der absoluten Bahnfahrpreise zwischen Österreich, Deutschland, Schweiz ...
es müsste für einen seriösen, relativen Vergleich jeweils das Verhältnis zwischen Durchschnittseinkommen und Bahnfahrpreis für eine gewisse Entfernung in dem jeweiligen Staat herangezogen werden - denn sonst könnte man leichtfertig sagen, dass
etwa CD, ZSR etc. noch günstiger wären - wobei ich aber schon beobachte, dass
die Bahnfahrpreise in Tschechien und besonders Slowakei um einen noch höheren Prozentsatz günstiger sind, als es etwa die Lebensmittelpreise sind - obwohl letztere natürlich für die jeweilige einheimische Bevölkerung noch wichtiger sind.
Und in Tschechien gibt es - meines Wissens mittlerweile einmalig in Europa (oder sogar
auf der Welt?) die Kilometerbank, wo man sich quasi daheim ohne jeglichen technischen
Schnickschnack seine Fahrkarte selber ausstellen kann - und es wird offenbar auch in
der heutigen Zeit noch nachgefragt, auch von mir.

Re: Ich fahre meist zum Normalpreis

geschrieben von: J-C

Datum: 14.12.18 21:52

In Österreich liegt das Preisniveau beim Lebensmittelbereich ungefähr gleichauf mit dem deutschen - teils sogar über diesen. Das Lohnniveau ist auch tendenziell gleich und trotzdem verzichtete man darauf, bei der VC eine Differenzierung zwischen den Klassen zu haben oder 3 verschiedene Produktkategorien zu haben.

Wie gesagt, wenn Wien-Bregenz dann so viel kostet wie Hamburg-Berlin, spricht das klar für die österreichische Preispolitik.

Der Titel des Threaderstellers ist völlig reißerisch im Übrigen... kann man das Klo runterspülen.

Preisniveau Österreich

geschrieben von: Schmalspurbahnfreund

Datum: 14.12.18 22:51

War im Juni in Wien, die Lebensmittelpreise bei Hofer, dem ö. Ableger von Aldi, waren deutlich höher als von Aldi gewöhnt!


Für eine Fahrkarte Wien nach Gmünd NÖ wären 33€ fällig gewesen, für die Sparschiene Wien - Budweis nur 9€, und in Gmünd einfach ausgestiegen....

Re: Preisniveau Österreich

geschrieben von: Thomas Hörmann

Datum: 14.12.18 23:13

Okay - gerade deshalb könnten ja die ÖBB dann auch die Sparschiene einmal
auf 10 oder 11 Euro erhöhen und dafür die Erhöhnung beim Normaltarif geringer
ausfallen lassen. DAS wollte ich - für manche ein wenig reißerisch - mit dem Titel
ausdrücken.

Re: Preisniveau Österreich

geschrieben von: J-C

Datum: 15.12.18 02:02

Und was würde es dann ändern? Die Sparschienen sind für eine bestimmte Klientel ausgelegt, die damit klar kommen, dass Umtausch und Erstattung ausgeschlossen sind und man sich auf eine Zugbindung einlassen muss.

Für Leute, die öfters fahren, aber nicht auf Flexibilität verzichten wollen, sind die Standardpreise doch eh preiswert genug. Für mich ist der Normalpreis ziemlich moderat erhöht worden. Wie gesagt, ich verstehe deinen Punkt nicht so ganz.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:15:02:06:54.

Re: Preisniveau Österreich

geschrieben von: Thomas Hörmann

Datum: 15.12.18 07:05

Ändern würde es sich immerhin in der Richtung, dass die Preiserhöhung
gerechter verteilt wäre - wer die Bahn im Freizeitbereich hauptsächlich deshalb
benutzt, um etwa Verwandte zu besuchen und damit das Wetter keine so große
Rolle spielt, weil man diese Zeit auch drinnen verbringen kann und mit denen der Termin i. d. R. schon 1 Woche vorher oder noch früher vereinbart wird , der kann von der
Sparschiene weit mehr profitieren als etwa jene Kunden, die sie zur Anreise für Wanderungen, Radtouren oder Skifahren nutzen, weil es für diese Außenaktivitäten
nicht unbedingt in Strömen regnen oder - bei den beiden erstgenannten Aktivitäten
nicht sommerlich extrem heiß sein soll und daher wohl nicht so oft weit im vorhinein
die Fahrkarte kauft.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:12:15:07:06:04.

Re: Preisniveau Österreich

geschrieben von: kmueller

Datum: 16.12.18 18:04

Schmalspurbahnfreund schrieb:
Für eine Fahrkarte Wien nach Gmünd NÖ wären 33€ fällig gewesen, für die Sparschiene Wien - Budweis nur 9€, und in Gmünd einfach ausgestiegen....
trainline.eu gibt mir für Wien-Gmünd den Normalpreis 27.30EUR an (zweite Klasse, erste gibts nicht).

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