DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
Hier sind alle Beiträge zu schweizer und österreichischen Themen willkommen.
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Für bessere Übersicht: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden! Bei der Suche nach Ländern nur vordere Klammer verwenden, z.B. "[NO" als Suchbegriff.
Salve e Buonasera a tutti

Das Ufficio federale dei Trasporti UFT (dt. BAV) hat auf Gesuch des Dipartimento del Territorio del Canton Ticino (Umwelt-, Energie- und Verkehrsdepartement des Kantons TI) die komplette Erneuerung des Rollmaterials der FART für den CH-Teil der ‘Centovallina’ Locarno-Camedo (-Domodossola) bewiiligt.
Dies ebenso wie die Totalsanierung der Infrastruktur (Gleise, Fahrleitung, neue 35cm-Meterspur-Einheitsperrons).
Die Infrastruktur-Modernisierung beginnt ab 2019 (erste Vorbereitungen laufen schon).
Die gesamte Modernisierung soll/muss bis 2023 abgeschlossen sein.
Im Rahmen des 3. Eidg. Agglo-Programms wird sodann mit dem gleichen Zeithorizont auf dem Abschnitt Locarno-Intragna der starre 30-Minuten-Takt eingeführt.
Dafür wird zwischen Tegna und Verscio eine neue Doppelspurinsel und in Intragna ein zusätzliches (Stumpen-)gleis gebaut.

Beschafft werden 8 neue Niederflur-Triebzüge, wovon 4 vierteilig und 4 dreiteilig, die selbstverst. auch über die SSIF bis Domo fahren werden.
Es dürfte sich - ohne gross spekulieren zu müssen - - um Stadler-Züge des Typs ‘Alpina’ (MOB, Travys, BAM etc..) oder ähnlich ‘Allegra’ bzw. ‘Capricorn’ (RhB), evtl. auch ähnlich den künftigen neuen MGB-Triebzügen handeln. Natürlich wird es noch eine formelle Submission geben.
Das Material wird mind. zum Teil die heutigen Vevey-Mittelflurzüge aus den frühen 90er-Jahren sowie natürlich die letzten FART-Züge aus den 60er-Jahren ersetzen.

Damit werden Infrastruktur und Rollmaterial auf dem CH-Teil der Centovallibahn pünktlich und komplett den Normen des ab dem 1.1.2024 obligatorisch einzuhaltenden CH- Behinderten-Gleichstellungsgesetzes entsprechen.

Schöner Zufall ist, dass die ‘neue’ Centovallina pünktlich zum 100-Jahr-Jubiläum 2023 eingeweiht und ins ‘21. Jh. bzw. in die nächsten 100 Jahre’ starten wird.

Quellen:
[www.tio.ch]
[www.bahnonline.ch]
[www.ferrovie.it]
etc.
jeweils ausschliesslich auf italienisch.

Cari saluti
Ueli
Sind ja gute Nachrichten,Ueli ,vielen Dank!
Nur,sind die Perrons tatsächlich nur 35 cm breit!?!Da kippst Du ja mit grossen Schuhen schon ins Gleisbett
oder in die Büsche dahinter:=(Ist das nicht eher 135cm?
Schönes Wochenende!
Olaf
Es geht wohl um die höhe über schienenoberkante, nicht um die breite.
Erlauben die aktuellen niederflurzüge einen höhengleichen einstieg vom bahnsteig? Sind die wirklich schon so hinüber, dass sie nicht nochmal modernisiert werden können, sondern ersetzt werden müssen?


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
35cm ist die Höhe ab Schienenoberkante.

Nun hat man auf der FART 3 Vevey-ABe4/6 (52-54) und 4 2011 zu Centovalli-Express verlängerte ABe4/8 (55-58) im Bestand, alle niederflurig, aber nicht barrierefrei (eine Stufe...). Daneben noch den selten bis nie fahrenden ABDe6/6 31 (32 in Ponte Brolla remisiert).

Die SSIF hat wiederum auch 4 Vevey-Triebwagen im Bestand (niederflurig, nicht barrierefrei), ebenso 4 alte ABe8/8 (einer mit Panoramawagenkästen, heute remisiert) und 3 alte ABe6/6 ex-FLP. Dazu kommen drei "Skoda"-Triebzüge mit Baujahr 2007, die sehr hochflurig sind.

Können wir heute Wetten abschliessen, wie sich der Triebfahrzeugbestand der beiden Bahnen nach 2023 präsentieren wird?
Ja es ist zu hoffen, dass die SSIF die FART Züge übernehmen kann (finanziell). Zumindest solange die Vevey Fahrzeuge einwandfrei laufen. Die Elektronik wird nicht jünger...

Der 30min Takt bis Intragna wäre dann rein auf den Regio Verkehr und die internationalen Züge überlagert?

Wären da die Züge ausserhalb der Strosszeiten überhaupt ausgelastet?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.18 21:39.
Patrick Rudin schrieb:
(eine Stufe...)
Welche pragmatisch mit einer faltbaren Rampe sowie mit geringem Zeitverlust überbrückt werden kann/könnte (und ohne dafür klimatisierte und unbequeme Stadler-Züge (gut, die ABe 4/8 sind ebenfalls nicht gerade komfortabel) kaufen zu müssen)...
Bei deinen Links kommen nur die Startseiten, kein Artikel über die FART (Centovalli).

Dieser hier geht.

[www.suedostschweiz.ch]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.18 23:21.
Bernd Thielbeer schrieb:
Bei deinen Links kommen nur die Startseiten, kein Artikel über die FART (Centovalli).

Dieser hier geht.

[www.suedostschweiz.ch]
Auch [www.bahnonline.ch]
funktioniert, Du musst halt ein wenig hinunter scrollen, bis zum ‘Portale Ticino’, d.h. bis zu den italienischsprachigen Nachrichten.
Dann entdeckst Du auch sofort ein grosses blaues FART-Signet!

Bei [www.ferrovie.it] ist es in der Tat etwas versteckt, besser ist der Link
[www.ferrovie.info]
Dort inzwischen auf Seite 3.

Beim allg. Tessiner Nachrichtenportal [www.tio.ch] muss man halt etwas suchen.
Die Nachricht ist schon von anfangs Woche.
Ich habe ein paar Tage gewartet und die Nachricht erst jetzt gebracht, nachdem offensichtlich niemand hier sie vorher entdeckt hatte.

PS: Die ‘Südostschweiz’ publizierte einen etwas holprig formulierten, offensichtlich direkt via Google-Uebersetzer wörtlich aus dem italienischen übernommenen Text.

Un salute



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.18 00:22.
Viersieben schrieb:
Patrick Rudin schrieb:
(eine Stufe...)
Welche pragmatisch mit einer faltbaren Rampe sowie mit geringem Zeitverlust überbrückt werden kann/könnte (und ohne dafür klimatisierte und unbequeme Stadler-Züge (gut, die ABe 4/8 sind ebenfalls nicht gerade komfortabel) kaufen zu müssen)...
Cher Ae quatre-sept, caro Ae quattro-sette

Falls Du zu denen gehörst, die es immer noch nicht verstanden haben:
Das Schweizerische BehiG (Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz) VERBIETET ab 1.1.2024 jegliche Rampen/Lifte etc.
Das Gesetz ist hier sehr restriktiv, sämtliche Behinderte müssen völlig autonom, d.h. OHNE techn. Hilfsmittel/Personal in den Zug hinein- und herauskommen können!
Deine ‘pragmatische Lösung’ ist im Grundtakt des Regionalverkehrs ab 2024 schlicht ohne Ausnahme verboten!!
Ab 2024 fährt in CH kein Regionalzug mehr ohne absolut stufenlose = niveaugleiche Einstiege samt Spaltüberbrückung (mind. 1 stufenloser Einstieg pro Seite mit Klapp- oder Schiebetritten).
Und vergiss nicht:
Alle Regionalzüge in CH, und hier auch Locarno-Intragna-Camedo, fahren UNbegleitet (bei der FART schon seit 1978!).
Also Deinen Vorschlag kannst Du vergessen, ob’s Dir gefällt oder nicht - ab 2024 ist so etwas in der gesamten CH unzulässig.
Die einzige Ausnahme gilt für den Fernverkehr, und dort auch nur, wo aufgrund des Fahrplans der Einsatz von Neigezügen zwingend ist (z.B. Basel-Delémont-Moutier-Biel/Bienne-Neuchâtel-Yverdon-Lausanne/Genève).

Das BehiG ist nun seit 2004 (!) in Kraft und den OeV-Betrieben wurde eine 20-jährige Uebergangsfrist gewährt. Das ist lange genug, um sich vorzubereiten und die nötigen Investitionen durchzuführen (alles natürlich mit Bundessubventionen/Garantiebürgschaften).

Das führt halt bei einigen Bahnen auch zu vorzeitigen Rollmaterial-Ersatzbeschaffungen, und es werden z.T. Züge ersetzt, die noch nicht die ‘üblichen’ 40-50 Jahre gefahren sind.
Immerhin sind FART-Vevey-‘Mittelflur’züge im Jahr 2023 auch schon über 30 Jahre alt.
Und ja, es ist davon auszugehen, dass die SSIF einen Teil oder alle diese Züge übernehmen wird, zumal gerade die SSIF noch 6 Züge von 1959/1968 im regulären Bestand hat (3 ABe 8/8, 3 ABe 6/6).

Bei der FART ersetzen die 8 neuen Kompositionen genau die 8 heute regulären eingesetzten ABDe 6/6 31 (1963), ABe 4/6 52-54 und ABe 4/8 45-48 (alle 1991/92, ausser die ABe 4/8-Mittelteile von 2010/11).
Allerdings wird wegen dem künftigen Halbstundentakt Loc-Int doch der eine oder andere ältere Zug als Betriebsreserve behalten... vedremo!

@siegfriep
Der künftige CH-Standard im Regionalverkehr ist nun einmal der landesweite integrale Halbstundentakt. Stosszeiten hin oder her, die Züge müssen sowieso für den Halbstundentakt parat sein, auch wenn sie über den Tag weniger besetzt sind.
Ja, es wird Locarno-Intragna einen reinen Regionalzug bzw. S-Bahn-Halbstundentakt mit Halt auf allen Stationen geben.
Die internationalen Schnellzüge Locarno-Domodossola fahren zusätzlich, also ‘überlagert’.
U.a. deshalb braucht es ja auch Infrastruktur-Erweiterungen für die Fahrplanstabilität.
Motto: Jeder von der CH als urbane Agglomeration anerkannte Region seine Halbstunden-S-Bahn!
Das gilt auch für kleinere, z.B. Schaffhausen oder eben Locarno...

Saluti
Ueli



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.18 01:15.
CH-Mirage schrieb:
Beschafft werden 8 neue Niederflur-Triebzüge, wovon 4 vierteilig und 4 dreiteilig, die selbstverst. auch über die SSIF bis Domo fahren werden.
Es dürfte sich - ohne gross spekulieren zu müssen - - um Stadler-Züge des Typs ‘Alpina’ (MOB, Travys, BAM etc..) oder ähnlich ‘Allegra’ bzw. ‘Capricorn’ (RhB), evtl. auch ähnlich den künftigen neuen MGB-Triebzügen handeln. Natürlich wird es noch eine formelle Submission geben.

Abwarten. Die Pano-Züge der SSIF beweisen, dass es im Centovalli bei neuen Fahrzeugen nicht zwingend Stadler sein muss. Die Stadler-Züge mögen sich bewährt haben, aber sie haben halt auch ihren Preis und da die Züge bis Domodossola fahren sollen, hat bei der Bestellung wohl auch die SSIF und damit Italien ein Wort mitzureden.

Der Begriff "Alpina" wurde im übrigen nur für die MOB-Triebwagen verwendet; alles andere gilt als Spezialanfertigung, welche zwar die selbe Basis haben, aber auf die jeweilige Bahn massgeschneidert wurden. Wenn Stadler offeriert, dann dürften sie zwar schon Fahrzeuge ihrer "Modul-Triebzüge" offerieren (z. B. zwei (A)Be 4/4-Triebwagen mit einem, bzw. zwei Zwischenwagen), aber passen die auch ins Centovalli (60 Promille Rampen und 50 Meter Kurfenradien)? Zumindest bei den Kurvenradien wird es schwierig...
Und von wegen "unbequeme Stadler-Züge": Innenausstattung bestimmt der Besteller, nicht der Hersteller. Ich hoffe schwer, dass da die FART ein besseres Händchen beweist als die SSIF bei den Skoda-Pano-Zügen...


Patrick Rudin schrieb:
35cm ist die Höhe ab Schienenoberkante.

Nun hat man auf der FART 3 Vevey-ABe4/6 (52-54) und 4 2011 zu Centovalli-Express verlängerte ABe4/8 (55-58) im Bestand, alle niederflurig, aber nicht barrierefrei (eine Stufe...). Daneben noch den selten bis nie fahrenden ABDe6/6 31 (32 in Ponte Brolla remisiert).

Die SSIF hat wiederum auch 4 Vevey-Triebwagen im Bestand (niederflurig, nicht barrierefrei), ebenso 4 alte ABe8/8 (einer mit Panoramawagenkästen, heute remisiert) und 3 alte ABe6/6 ex-FLP. Dazu kommen drei "Skoda"-Triebzüge mit Baujahr 2007, die sehr hochflurig sind.

Können wir heute Wetten abschliessen, wie sich der Triebfahrzeugbestand der beiden Bahnen nach 2023 präsentieren wird?
Ich kann die Rollmaterialstrategie im Centovalli nicht nachvollziehen:

Der italienische Partner beschafft trotz bekanntem BehiG-Gesetz Neufahrzeuge mit Hochflur. Ich bin gespannt, wie die SSIF beabsichtigt, damit das BehiG zu erfüllen.
Dann werden vor erst sieben Jahren die ABe 4/6 um einen Wagenkasten verlängert; OHNE dabei gleichzeitig die Züge BehiG-tauglich umzubauen und OHNE dass damit die bisher gekannten Doppeltraktionen weiterhin möglich wären. Ich habe ABe 4/8 gesehen, wo die Fahrgäste die ganze Fahrt Locarno-Domodossola stehen durften...
Und nun sollen der erst siebenjährige Umbau schon wieder ersetzt werden?
Die elektronischen Probleme bei Fahrzeugen aus den 80er und 90ern sind mir bekannt. Nichtsdestotrotz kann es doch nicht sein, dass die Veveys in einem Alter von weniger als 30 Jahren ausrangiert werden sollen, während auf der SSIF noch Triebwagen (ABe 8/8) im Plandienst fahren, welche nächstes Jahr 60 Jahre (!) alt werden.

Wenn also die Veveys schon weg sollen, dann hoffe ich wirklich schwer, dass die SSIF sich diese Gelegenheit nicht entgehen lässt und die Fahrzeuge übernimmt, um damit wiederum ihr wesentlich älteres Rollmaterial zu ersetzen.
Aber Wetten würde ich darauf nicht abschliessen....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.18 01:02.
Ciao @oberländer

Ich kann die Rollmaterialstrategie de FART durchaus nachvollziehen und offensichtlich auch der Kanton TI und das BAV - sonst würde es keine Kostengutsprache dafür geben!

Folgende Hinweise noch:

- Jede der beteiligten Bahngesellschaften der CH (FART) und von IT (SSIF) kann nach eigenem Ermessen Rollmaterial beschaffen, ohne den Nachbarn fragen zu müssen!
Die Züge müssen nur die technischen Vorschriften beider Staaten erfüllen, um grenzüberschreitend fahren zu dürfen (‘Interoperabilität’ gemäss Staatsvertrag CH/IT).

- Kooperationen FART/SSIF gab es auch in der Vergangenheit nur dann, wenn BEIDE Gesellschaften zusammen Rollmaterial beschafften (1959 für die gemeinsam beschafften ABe 8/8 Serie 20 von Schindler/TIBB, 1991 für die ABe 4/6 Serien 50/60 von Vevey/ABB).
JEDE Gesellschaft ist aber auch schon eigene Wege gegangen (FART: Be 4/8 41+42 ‘Mandarinli’ von 1979, SSIF: Pano-‘Gewächshäuser’ ABe 4/4 Serie 80 von 2007/9), ohne dass die jeweiligen ‘Partnerbahn’ irgendein Mitspracherecht gehabt hätte!
Gemäss Staatsvertrag hat jede Gesellschaft das Material der jeweils andern ohne weiteres zu akzeptieren!

- Wenn nun die FART bzw. CH/TI eigenes neues Rollmaterial beschaffen und auch allein finanzieren, geht das weder die SSIF noch IT etwas an!
Sie müssen das CH-Material auch in IT akzeptieren und homologieren!

- Hat etwa die SSIF/IT die FART/CH bei der Beschaffung der ‘exotischen’ tschechisch/italienischen Pano-Hochflur-‘Duschkabinen’ (ABe 4/4 Serie 80) einbezogen oder gefragt?
NEIN, es interessierte die italienische Seite einen feuchten Kehricht, was die CH-Seite dazu meinte!
Die FART wollte diese Kisten nie und sie sind auf CH/FART-Seite unbeliebt. Sie hat diesen ‘Affront’ der SSIF nie vergessen...
Aber was wollte sie machen?
Sie musste diese unbequemen, oberhochflurigen (3-4 Trittstufen!) , oben engen ‘Schwarten’ mit bescheidenen Fahreigenschaften nolens volens (wohl oder übel) auf ihrem Netz im internationalen Verkehr akzeptieren, weil sie vom Staatsvertrag dazu gezwungen wurde.
Und so geht’s natürlich auch in die umgekehrte Richtung!

- Es geht hier abgesehen davon primär um die rein schweizerischen Regionalzüge Locarno-Camedo!
Die SSIF fährt (und fuhr NIE) in CH Regionalzüge - darf sie gemäss Staatsvertrag auch gar nicht!
Ebensowenig hatte die FART jemals etwas mit dem IT-Regionalverkehr Domo-Re zu tun.
Jeder Staat bzw. die entsprechenden Betriebsgesellschaften führen die Regionalzüge auf eigenem Territorium selber, auch mit komplett eigenem (abweichenden) Material - den Nachbarn geht das schlicht nichts an!

- Die SSIF-Züge müssen das CH-BehiG nicht erfüllen - sie kommen ja nur im internationalen Verkehr in die CH, wo sie als Fernverkehr mit nur 1-2 Zwischenhalten gelten.
Ausserdem sind sie FV-mässig begleitet, weshalb die SSIF für die von ihr geführten internat. Züge auf eine Ausnahmebewilligung des BAV hoffen darf...
Der internat. FV wird übrigens ca. je zur Hälfte von beiden Bahnen mit eigenem Material geführt. Die FART führt diese in der Regel mit ihren CEX-Umbau-Vevey-Zügen (ABe 4/8 45-48).
Diesen Umbau mit den neuen Mittelteilen war übrigens auch alleinige Sache der FART - die SSIF war nicht involviert.

- Die FART wird aus den genannten Gründen sicher keine tschechisch/italienischen Produkte kaufen, weil es - wie gesagt - die Italiener nichts angeht und letztere die neuen Züge trotzdem bis Domo fahren lassen müssen (Recht/Gegenrecht)!

- Die Vevey-Züge werden ja noch bis 2023 bei der FART fahren, und dann sie auch schon 32-jährig.
Aber im IT-Regionalverkehr der SSIF werden sie sicher noch gute Dienste leisten.

- Fraglich ist indessen, warum in den nachträglich beschafften ABe 4/8-Mittelteilen von ca. 2010 nicht auch gleich ein tieferer Boden mit einem ‘echten’ niveaugleichen Tiefeinstieg eingebaut wurde (quasi eine ‘Sänfte’). Zumal die BehiG-‘Deadline’ damals schon bekannt war. So hätten die Vevey-Züge auch über 2023 hinaus in CH-Regionalverkehr eingesetzt werden können.
Ob es für diese Lösung konstruktive Hindernisse gab, oder es der FART aufgrund der damals bereits 20-jährigen Züge einfach zu aufwendig war, muss ich hier offen lassen.

- Lange Vevey-Doppeltraktionen ABe 4/8+ABe 4/6 sind technisch natürlich auch heute möglich, scheitert aber betrieblich an den zu kurzen Perrons v.a. auf der SSIF.
Die FART wird ihre Perrons (soweit nötig) im Rahmen der Modernisierung in den nächsten Jahren verlängern.

- Auch die Italiener sind - gerade im Schmalspur- aber zunehmend auch im Normalspursegment - längst ‘Stadler-Fans’ geworden:
Fast alle IT-Schmalspurbahnen (ausser FCE) erhielten/erhalten vor kurzem und aktuell neue Stadler-Züge und wollen wegen der Qualität, des Komforts und der techn. Zuverlässigkeit weitere bestellen (FAL: Apulien/Basilicata, FC: Calabria, ARST: Sardinien)!

- Wer produziert schon heute leistungsfähige, niederflurige (gemäss CH-Normen!), gebirgsbahntaugliche und bewährte (!) elektr. Schmalspurzüge in Kleinserien ausser Stadler?!
Selbst die slowakische ZSSK hat für ihre elektr. Tatrabahn (TEZ) kürzlich neues Stadler-Rollmaterial bestellt!
Die SSIF-Pano-Kisten sind und bleiben jedenfalls Einzelgänger. Die damalige ital. Lieferfirma des mechan. Teils aus Verona ist zudem unterdessen konkurs gegangen.
Die SSIF ‘musste’ ihre ‘Panorama-Duschkabinen’ seinerzeit aufgrund einer etwas undurchsichtigen polit. Intervention beschaffen (kommt in IT gelegentlich halt vor...;-)).

- Auf Normalspur hat die lombardische FNM gerade vor wenigen Tagen eine grössere Zahl von Stadler-Zügen für TreNord (dieselhybrid) und TILO (elektr. Flirt) bestellt!

- Das öff. Beschaffungswesen in CH unterscheidet sich zudem wesentlich von demjenigen in der EU.
Es müssen nicht die ‘billigsten’, sondern die ‘besten’ Züge beschafft werden. d.h. Lebensdauer, Lebenszykluskosten, Unterhaltskosten inkl. Ersatzteile, techn. Zuverlässigkeit etc. sind zusammen wichtiger als der blosse Kaufpreis. Ausserdem gibt’s in der CH staatliche Subventionen auch für Rollmaterial-Beschaffungen (früher direkt durch A-fonds-perdu-Beiträge, heute indirekt durch staatl. Bankgarantien).

Saluti
Ueli



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.18 05:52.
das mit den „fast allen italienischen Schmalspurbahnen“ stimmt nicht ganz. Man denke an Trento-Malè (Zweiteiler wovon ein Viertel Beh.WC von Alstom), neue Tram Cagliari (weil zu breit geraten nur auf Überlandstrecke einsetzbar von CAF?), Ferrovie Vicinali in Rom, Circumvesuviana. Dort läuft aktuell eine Ausschreibung für den Ersatz von gegen 100 Gelenktriebzügen von 1970-80). Schauen wir mal...

Hansjürg
@ Ueli

Danke für die Ergänzungen. Bezüglich FV sind es wirklich nur die Neigezüge? Ich meinte mal gelesen zu haben (nebst z.B. HVZ Zusatzzüge die nicht zwingend Behig tauglich sein müssen), es müsse pro Stunde min 1 autonom benutzbarer Zug verkehren. Der andere könne wenn Hilfe besteht ohne Niederflur sein.

Ausnahme einzig bei den Linien mit Neigezügen wo keine anderen Züge fahren können. Dort immer "nur" mit Hilfe.

Oder würde das eher die "Wunschvorstellung" von den EVU darstellen? Denn sonst könnte man auch keine int. Züge mehr in den Takt einbinden. Oder haben die neuen ICE Züge einen Niederflureinstieg? Der Giruno stellt hier doch ein grosser Schritt in die Richtung autonomes Einsteigen im FV (ausgenommen Doppelstockzüge) dar.

Es erstaunt mich einfach wie wir den ÖV künstlich verteuern. Z.B gerade Centovalli. Die int. Züge sind ja begleitet. Hier sollte doch die Rampe reichen. Wenn man sich zusätzlich nicht mehr anmelden müsste und das ZP diese einfach ausklappt (Analog Busverkehre heute) so sollte dies immerhin hier reichen.

Klar es ist fraglich, ob sich die int. Züge 30min versetzt hätten planen lassen mit ev 2 Halten mehr als heute.

Und wenn für Zusatzzüge in der HVZ kein Niederflur nötig ist, hätten diese mit älteren FZ geführt werden können (resp am Morgen/Abend wenn es noch keine oder keine Züge mehr von/nach Italien gibt).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.18 10:40.
CH-Mirage schrieb:Cher Ae quatre-sept, caro Ae quattro-sette
Falls Du zu denen gehörst, die es immer noch nicht verstanden haben:
Verstanden hat man es schon, nicht umsonst wurde "könnte" geschrieben, für die Hypothese einer grösseren Besonnenheit des Gesetzgebers...
Die (noch zulässige) faltbare Rampe wird übrigens derzeit auch im Einmannbetrieb eingesetzt (deswegen der "kann") und scheint mir nicht zu den wesentlichen Verspätungsgründen zu zählen.

CH-Mirage schrieb:Zitat:
Und ja, es ist davon auszugehen, dass die SSIF einen Teil oder alle diese Züge übernehmen wird, zumal gerade die SSIF noch 6 Züge von 1959/1968 im regulären Bestand hat (3 ABe 8/8, 3 ABe 6/6).
D.h. die Züge werden ausgeflaggt und fahren in der Schweiz fröhlich weiter... :-)

CH-Mirage schrieb:Zitat:
- Die SSIF-Züge müssen das CH-BehiG nicht erfüllen - sie kommen ja nur im internationalen Verkehr in die CH, wo sie als Fernverkehr mit nur 1-2 Zwischenhalte
Aktuell ist es sicher nicht so; siehe R 119, R 138, D 80 (für die die es mögen, fahren aktuell wieder, nach der "Sommerpause", ABe 8/8 auf den Kursen 119, 138, 69, 80/690, zumindest Mo-Fr, natürlich ohne Gewähr :-) ).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.18 11:22.
CH-Mirage schrieb:
Ciao @oberländer

Ich kann die Rollmaterialstrategie de FART durchaus nachvollziehen und offensichtlich auch der Kanton TI und das BAV - sonst würde es keine Kostengutsprache dafür geben!


- Die FART wird aus den genannten Gründen sicher keine tschechisch/italienischen Produkte kaufen, weil es - wie gesagt - die Italiener nichts angeht und letztere die neuen Züge trotzdem bis Domo fahren lassen müssen (Recht/Gegenrecht)!

- Fraglich ist indessen, warum in den nachträglich beschafften ABe 4/8-Mittelteilen von ca. 2010 nicht auch gleich ein tieferer Boden mit einem ‘echten’ niveaugleichen Tiefeinstieg eingebaut wurde (quasi eine ‘Sänfte’). Zumal die BehiG-‘Deadline’ damals schon bekannt war. So hätten die Vevey-Züge auch über 2023 hinaus in CH-Regionalverkehr eingesetzt werden können.
Ob es für diese Lösung konstruktive Hindernisse gab, oder es der FART aufgrund der damals bereits 20-jährigen Züge einfach zu aufwendig war, muss ich hier offen lassen.

- Auch die Italiener sind - gerade im Schmalspur- aber zunehmend auch im Normalspursegment - längst ‘Stadler-Fans’ geworden:
Fast alle IT-Schmalspurbahnen (ausser FCE) erhielten/erhalten vor kurzem und aktuell neue Stadler-Züge und wollen wegen der Qualität, des Komforts und der techn. Zuverlässigkeit weitere bestellen (FAL: Apulien/Basilicata, FC: Calabria, ARST: Sardinien)!

- Wer produziert schon heute leistungsfähige, niederflurige (gemäss CH-Normen!), gebirgsbahntaugliche und bewährte (!) elektr. Schmalspurzüge in Kleinserien ausser Stadler?!
Selbst die slowakische ZSSK hat für ihre elektr. Tatrabahn (TEZ) kürzlich neues Stadler-Rollmaterial bestellt!
Die SSIF-Pano-Kisten sind und bleiben jedenfalls Einzelgänger. Die damalige ital. Lieferfirma des mechan. Teils aus Verona ist zudem unterdessen konkurs gegangen.
Die SSIF ‘musste’ ihre ‘Panorama-Duschkabinen’ seinerzeit aufgrund einer etwas undurchsichtigen polit. Intervention beschaffen (kommt in IT gelegentlich halt vor...;-)).

- Auf Normalspur hat die lombardische FNM gerade vor wenigen Tagen eine grössere Zahl von Stadler-Zügen für TreNord (dieselhybrid) und TILO (elektr. Flirt) bestellt!

- Das öff. Beschaffungswesen in CH unterscheidet sich zudem wesentlich von demjenigen in der EU.
Es müssen nicht die ‘billigsten’, sondern die ‘besten’ Züge beschafft werden. d.h. Lebensdauer, Lebenszykluskosten, Unterhaltskosten inkl. Ersatzteile, techn. Zuverlässigkeit etc. sind zusammen wichtiger als der blosse Kaufpreis. Ausserdem gibt’s in der CH staatliche Subventionen auch für Rollmaterial-Beschaffungen (früher direkt durch A-fonds-perdu-Beiträge, heute indirekt durch staatl. Bankgarantien).
Meine fehlende Nachvollziehbarkeit der FART-Strategie bezieht sich mehrheitlich auf die Beschaffung der ABe 4/8 Mittelteilen, die ich nicht verstehen kann. Die Züge können so auf den durchgehenden Züge nicht mehr in DT eingesetzt werden (da Perrons zu kurz), solo sind sie viel zu klein, dazu kommt der fehlende Einbau der Niederflurbarkeit.

Natürlich wird Stadler als Kronfavorit in die kommende Ausschreibung steigen.
Aber ich habe Mühe damit, wenn Stadler schon im vornerein als Sieger erklärt wird und anderen Herstellern - so zumindest ist mein Eindruck - nicht zugetraut wird, sich ebenfalls mit einem passenden Produkt zu bewerben.

Stadler hat gute Produkte ins In - und Ausland geliefert. Aber sie haben sich halt auch mindestens in der Schweiz ein Monopol im Schmalspur - und im Regionalverkehr der Normalspur erarbeitet. Das verschafft den Thurgauern zwar einerseits volle Arbeitsbücher, sorgt aber andererseits auch dafür, dass sich bei Ausschreibungen für Schweizer Schmalspurbahnen nur Stadler bewirbt.
Mit der Konsequenz, dass Stadler Liefertermine und -preise mehr oder weniger frei bestimmen kann.
Was ist nun, wenn nun auch die FART nur ein Angebot von Stadler erhält, diese aber nicht das gewünschte Produkt, sondern ein teureres oder weniger passendes (z. B. ein Tango a la AB) offeriert? Sie können de facto sich gar nicht anders entscheiden, weil es dann heisst: "Entweder dieses Angebot oder gar keines, und damit keine neuen Züge..."

Ich finde darum die aktuellen Entwicklungen diesbezüglich nicht nur positiv...
Zitat
Die Infrastruktur-Modernisierung beginnt ab 2019 (erste Vorbereitungen laufen schon).
Die gesamte Modernisierung soll/muss bis 2023 abgeschlossen sein.
Ist da dann mit entsprechenden langfristigen Streckensperren zu rechnen?
Avala schrieb:
Zitat
Die Infrastruktur-Modernisierung beginnt ab 2019 (erste Vorbereitungen laufen schon).
Die gesamte Modernisierung soll/muss bis 2023 abgeschlossen sein.
Ist da dann mit entsprechenden langfristigen Streckensperren zu rechnen?
Salve

Nein, langfristige Unterbrüche wird es wie meistens in der CH nicht geben, das wäre für den Regional- und vor allem den touristischen Verkehr ganz schlecht.

Das meiste wird unter laufendem Betrieb saniert und erneuert. Ausserdem wird in der Nacht gearbeitet, z.B. beginnt aktuell etappenweise der nächtliche Bau der Betonfundamente für die neue Fahrleitungsanlage.
Es kommt jeweils unter der Woche zu frühzeitigem Betriebschluss, d.h. die Abendregionalzüge ab ca. 19-20.00 Uhr werden durch Busse ersetzt.
Auch ist wohl je nach Bauphase mit Unterbrüchen von 2-3 Tagen zu rechnen, vielleicht in den Intensivbauphasen auch einmal 2-3 Wochen, dies aber vor allem in der Nebensaison im Winterhalbjahr.

Saluti
Ueli
oberländer schrieb:

Natürlich wird Stadler als Kronfavorit in die kommende Ausschreibung steigen.
Aber ich habe Mühe damit, wenn Stadler schon im vornerein als Sieger erklärt wird und anderen Herstellern - so zumindest ist mein Eindruck - nicht zugetraut wird, sich ebenfalls mit einem passenden Produkt zu bewerben.

Stadler hat gute Produkte ins In - und Ausland geliefert. Aber sie haben sich halt auch mindestens in der Schweiz ein Monopol im Schmalspur - und im Regionalverkehr der Normalspur erarbeitet. Das verschafft den Thurgauern zwar einerseits volle Arbeitsbücher, sorgt aber andererseits auch dafür, dass sich bei Ausschreibungen für Schweizer Schmalspurbahnen nur Stadler bewirbt.
Mit der Konsequenz, dass Stadler Liefertermine und -preise mehr oder weniger frei bestimmen kann.

Hallo
Ja, da kann man darüber streiten: Offensichtlich gibt es einen Markt für Schmalspur und Zahnadfahrzeuge. Offensichtlich kann auch Stadler gut leben davon, Warum eigentlich nicht die Weltfirmen?
Für mich ist es sehr interessant, dass in der Zeit, wo sich Stadler etablierte, die ganze Schweizer Rollmaterialindustrie kaputtgemacht wurde!
Ein kleiner Hinterhoflieferant steigt zu einem der europäischen Playern auf.
Stadler har übrigens kein Monopol und in der Ausschreibung, kann man einen Target Preis hinterlegen.
[www.drehscheibe-online.de]
Gruss Leo
Viersieben schrieb:
Zitat:
CH-Mirage schrieb:Zitat:
Und ja, es ist davon auszugehen, dass die SSIF einen Teil oder alle diese Züge übernehmen wird, zumal gerade die SSIF noch 6 Züge von 1959/1968 im regulären Bestand hat (3 ABe 8/8, 3 ABe 6/6).
D.h. die Züge werden ausgeflaggt und fahren in der Schweiz fröhlich weiter... :-)
Ändert nichts daran, dass die Strecke in der Schweiz liegt - damit würde man für den schweizerischen Binnenverkehr weiterhin die Gesetzesvorgaben brechen.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]
siegfriedp schrieb:
@ Ueli

Danke für die Ergänzungen. Bezüglich FV sind es wirklich nur die Neigezüge? Ich meinte mal gelesen zu haben (nebst z.B. HVZ Zusatzzüge die nicht zwingend Behig tauglich sein müssen), es müsse pro Stunde min 1 autonom benutzbarer Zug verkehren. Der andere könne wenn Hilfe besteht ohne Niederflur sein.

Ausnahme einzig bei den Linien mit Neigezügen wo keine anderen Züge fahren können. Dort immer "nur" mit Hilfe.

Oder würde das eher die "Wunschvorstellung" von den EVU darstellen? Denn sonst könnte man auch keine int. Züge mehr in den Takt einbinden. Oder haben die neuen ICE Züge einen Niederflureinstieg? Der Giruno stellt hier doch ein grosser Schritt in die Richtung autonomes Einsteigen im FV (ausgenommen Doppelstockzüge) dar.

Es erstaunt mich einfach wie wir den ÖV künstlich verteuern. Z.B gerade Centovalli. Die int. Züge sind ja begleitet. Hier sollte doch die Rampe reichen. Wenn man sich zusätzlich nicht mehr anmelden müsste und das ZP diese einfach ausklappt (Analog Busverkehre heute) so sollte dies immerhin hier reichen.

Klar es ist fraglich, ob sich die int. Züge 30min versetzt hätten planen lassen mit ev 2 Halten mehr als heute.

Und wenn für Zusatzzüge in der HVZ kein Niederflur nötig ist, hätten diese mit älteren FZ geführt werden können (resp am Morgen/Abend wenn es noch keine oder keine Züge mehr von/nach Italien gibt).
Zuerst einmal sollte Mal klar werden, was mit den schlecht frequentierten Haltestellen passiert oder bei den Bussen mit Rollstuhllift oder Rampen. Danach kann man sich m.M. nach um den internationalen Verbindungen kümmern.

Im Centovalli sollte eigentlich ein NF-Fahrzeug bei den Regionalzüge genügen.