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[AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: J-C

Datum: 07.11.18 10:22

[m.noen.at]

Laut dem Artikel gab es zwischen Wien und Laa bisher größere Probleme mit der Zuverlässigkeit. Vor allem Verspätungen sollen an der Tagesordnung gestanden haben.

Die SPÖ hat sich gedacht, so kann das nicht weiter gehen und siehe da, nachdem man in Kontakt mit den ÖBB tritt, wurde plötzlich was möglich.

Langsamfahrstelle wurden beseitigt, die Kontrollen der Züge verbessert und bei den Cityjets will man den Schließvorgang beschleunigen - wenn man dem Artikel glauben schenkt.

Die Pendler sollen auf die Kampagne durch eine Verteilaktion aufmerksam gemacht werden.

Ich weiß aber nicht so ganz, was ich von dem Artikel der NÖN halten soll. Ich persönlich hab noch nie einen Zug von oder nach Laa mit einer Stunde Verspätung erlebt...

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.18 13:50.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: 2143005

Datum: 09.11.18 09:22

Wenigstens gibt man mal zu, dass die neue Wunderwaffe "CityJet" ein Teil des Problems ist...

Wirklich substantielle Verbesserungen wird nur ein (selektiver) zweigleisiger Ausbau zwischen Wolkersdorf und Mistelbach bringen. Zumindest eine zusätzliche Kreuzungsmöglichkeit zwischen Schleinbach und Neubau-Kreuzstetten wäre dringend erforderlich.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: 2095_010

Datum: 09.11.18 10:30

Das hat sich jetzt vorübergehend erübrigt. Ein vergessener Hemmschuh und ein Zug der MMV (dem 10 km lang der entgleiste erste und zweite Wagen hinter dem Vectron-Tandem wohl nicht aufgefallen ist) bedingt eine (Anm. meinerseits: mindestens) 2-wöchige Sperre.

[www.tt.com]

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: dispofreak

Datum: 09.11.18 10:36

Der Artikel in der NÖN dürfte etwas überzogen sein. Auch die Tatsache, daß die SPÖ jetzt tätig werden will und einen Misstand aufzeigt: Diese Möglichkeit hätte sie schon vor Jahren besessen und auch auf Kern als ÖBB-Verantwortlichen einwirken können. Jetzt leckt man halt seine eigenen Wunden...

Tatsache ist, daß dieser Streckenteil schon längstens mit besseren Kreuzungsmöglichkeiten ausgestattet gehört hätte. Auch spielt der Einsatz der Type 474X eine gewisse Rolle. Was hilft es zB. die Schließvorgänge beschleunigen zu wollen, wenn der FG-Andrang immer größer, der Stationsaufenthalt dadurch länger wird, die Einstiege selbst zu eng konzipiert, also im Lichtraum zu gering bemessen sind, sich die Leute beim Ein-/Aussteigen gegenseitig behindern und dieser enge Raum selbst noch durch die Situierung der Behindertenrampen und zu engem Auffangraum im Türbereich noch zusätzlich eingeengt werden. Eine Tatsache kommt noch hinzu: Es gibt einen stetigen FG-Zuwachs im Pendlerverkehr nicht nur wegen des attraktiven Fahrplanes sondern auch wegen des massiven Anstieges der Spritpreise. Es kommt daher auch schon auf der Stammstrecke zum Verspätungsaufbau und diesen ziehst du somit unweigerlich auf den Außenast mit. Dadurch passen die Kreuzungspunkte nur mehr bedingt. All diese Probleme hast du mit den altehrwürdigen 4020ern eher nicht. Genügend breite Einstiege, komfortablen, großzügig ausgelegten Innenraum, genügend Gepäckstauraum, all das spielt im Betriebsablauf halt auch eine gewisse Rolle.

Jetzt ist sowieso mom. Stillstand durch die Entgleisung. Da könnte man gleich die Gelegenheit beim Schopf packen und für einen zusätzlichen Ausbau gewisse Vorarbeiten leisten...




9-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.18 10:48.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: 2143005

Datum: 09.11.18 11:26

dispofreak schrieb:
[/size]Zitat:
[size=18px]Jetzt ist sowieso mom. Stillstand durch die Entgleisung. Da könnte man gleich die Gelegenheit beim Schopf packen und für einen zusätzlichen Ausbau gewisse Vorarbeiten leisten...
Welche Vorarbeiten wären das? Die rasche Wiederherstellung der Strecke ist außerdem schon Herausforderung genug.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: kami

Datum: 09.11.18 13:16

dispofreak schrieb:
Auch spielt der Einsatz der Type 474X eine gewisse Rolle ... Einstiege selbst zu eng konzipiert, also [...] sich die Leute beim Ein-/Aussteigen gegenseitig behindern und dieser enge Raum selbst noch durch die Situierung der Behindertenrampen und zu engem Auffangraum im Türbereich noch zusätzlich eingeengt werden.
Alles hausgemachte Probleme seitens ÖBB, die beim ersten Blick auf die Fahrzeuggrundrisse erkennbar waren. Da hilft auch keine Korrektur durch Wegnahme von Sitzen. Das Problemchen wird für die nächsten 30 Jahre bleiben.

dispofreak schrieb:
All diese Probleme hast du mit den altehrwürdigen 4020ern eher nicht.
So allgemein würde ich das nicht sagen. Auch die Wanderdünen könnten innen verbaut werden. Vorteil der 4020, so lange die keine PZB90 haben (oder schon: hatten - ?): keine restriktive Überwachung der Gschwindigkeit, so dass der Beschleunigungsnachteil durch höhere Geschwindigkeit ausgeglichen wurde.

Auf den Außenästen profitieren die Wanderdünen noch von Fahrplänen, die weder die höhere Geschwindigkeit noch bessere Beschleunigung der Desiro berücksichtigen. Ergo bis jetzt kein Fahrzeitgewinn, trotz ~ doppelter Leistung und höherer Endgeschwindigkeit.

dispofreak schrieb:
Da könnte man gleich die Gelegenheit beim Schopf packen und für einen zusätzlichen Ausbau gewisse Vorarbeiten leisten...
Nachdem vor wenigen Jahren nördlich von Wolkerdorf der Platz des zweiten Gleises für Kabelkanal & Co. verbraten wurde?!
Die Streckensperren für diese Umbauten (und anschließende Sperrungen für neue Brücken) waren länger als die aktuell veranschlagten drei Wochen und geplant. Kapazitätserweiterungen waren dabei nie ein Thema. So neu sind die Trassenkonflikte bis Mistelbach nicht. Die gibt's seit grob 40 Jahren. Also keine unnötige Hektik verbreiten.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.18 14:04.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: J-C

Datum: 10.11.18 10:25

Konzipiere mir ein Fahrzeug mit 55 cm Einstiegshöhe und durchgehenden Flur, das dann auch 160 kann. Dann reden wir weiter. Und nein, Stufen wie beim 4020 sind keine Option, gerade im Regionalverkehr ist ein stufenloser Einstieg enorm wichtig.

Das Problem ist kein ÖBB-Problem. Die Siemens Desiro ML sind nicht nur bei den ÖBB unterwegs. Mit solchen Fahrzeugen fährt auch eine Privatbahn in Deutschland (TransRegio). Damit wurde also eine Ausschreibung gewonnen.

Und ob's vom Komfort her dort besser ist, wage ich zu bezweifeln


Eng im Bezug auf den Sitzabstand liegt im Auge des Betrachters. Die modifizierten Einheiten haben m.W.n. sogar einen höheren Sitzabstand als im ICE4. Ich sag's ja nur.

Beiträge wie von die und von dispofreak lösen bei mir jedenfalls nur noch Augenrollen aus...

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.11.18 10:28.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: KkStB

Datum: 11.11.18 13:36

Die 55 cm Höhe der Bahnsteigkanten ist aber ein ÖBB-Spezifikum. Die DB setzt auf Hochbahnsteige.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: J-C

Datum: 11.11.18 13:39

Das ist kein ÖBB-Spezifikum. 55cm sind der UIC-Standard Link

Im Link kann man unter "Standardisierung" sogar sehen, dass es eher andersrum ist und Deutschland in der Minderheit ist. Ich meine, bislang konnte man sich nicht einmal auf eine einheitliche Bahnsteighöhe festlegen!

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.18 13:41.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: 2143005

Datum: 11.11.18 13:41

KkStB schrieb:
Die 55 cm Höhe der Bahnsteigkanten ist aber ein ÖBB-Spezifikum. Die DB setzt auf Hochbahnsteige.
Die DB "setzt" auf gar nichts. Die haben ein undurchschaubares Wirrwarr an mind. 7! verschiedenen Bahnsteighöhen.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: kami

Datum: 12.11.18 10:45

J-C schrieb:
Konzipiere mir ein Fahrzeug mit 55 cm Einstiegshöhe und durchgehenden Flur, das dann auch 160 kann. Dann reden wir weiter. Und nein, Stufen wie beim 4020 sind keine Option, gerade im Regionalverkehr ist ein stufenloser Einstieg enorm wichtig.
Kurze Aufenthaltszeiten für Fahrgastwechel sind im S-Bahnverkehr enorm wichtig. Stufenloser Einstieg hat genau nichts mit der Höhe der Bahnsteigkante zu tun! Stufenloser Einstieg allein ist keine Garantie für einen schnellen/barrierefreien Personenfluss im Fahrzeug.
Auch wenn (oder: weil) die Wanderdüne aus deiner Sicht keine Option ist, ist es traurig, dass ein Aufenthalt der 4746 (oder gar 4744) länger dauert als bei Fahrzeugen mit Stufen. Es ist eben ungünstig, wenn der Fahrgast schnell ins Fahrzeug kommt, sich dort aber nicht bewegen kann, weil bestmöglich allerlei Stufen, Trennwände, schmale Gänge, Reihensitze, ...

Bei RJ war's genau anders herum: Hier wurde das gestufte Siemens-Angebot vorgezogen, damit im Fahrzeug weitgehend Barrierefreiheit. Der Talgo flog raus - trotz stufenlosem Einstieg angepasst auf 550 mm Bahnsteighöhe. Wie sich die Argumente über die Zeit ändern udn der Gewinner in beiden Fällen Siemens ist.

J-C schrieb:
Die modifizierten Einheiten haben m.W.n. sogar einen höheren Sitzabstand als im ICE4.
Das bedeutet: Weniger Sitze als der Zustand, mit dem die Ausschreibung seitens ÖBB gewonnen wurde. Hier war die Sitzplatzdichte ein entscheidendes Kriterium. Wenn jetzt zurückgerudert wird, ein ganz klares Zeichen, dass die 4744/46 im angebotenen Zustand nicht praxistauglich sind. Die paar Anpassungen betreffen IMHO nur den Mittelwagen und nur im Tiefgeschoss. Neben den etwas weiter auseinander stehenden Sitzen sind es die ursprüngliche fehlenden Mehrzweck-/Traglastenbereiche.

J-C schrieb:
Beiträge wie von die und von dispofreak lösen bei mir jedenfalls nur noch Augenrollen aus...
Die einen fahren in der HVZ mit den Kisten, während der NC-Dünnbrettbohrer noch genüsslich an der Matraze horcht:

J-C schrieb:
Ich weiß aber nicht so ganz, was ich von dem Artikel der NÖN halten soll. Ich persönlich hab noch nie einen Zug von oder nach Laa mit einer Stunde Verspätung erlebt...
Einfach mal früh ~ 1/2 6 von dort oben Richtung Wien fahren! Selbst Zugbegleiter kündigen Halt mit "Ob sie es glauben oder nicht: Heute sind wir pünktlich!" an. Geht natürlich nur in den Dostos.

In Schwachlastzeiten am Vormittag oder gar Wochenende sieht die Sache anders aus. Wobei auch hier geblockte Fahrten erfolgen, um Kreuzungskonflikten aus dem Weg zu gehen. Welchen (Un)Sinn haben zwei Abfahrten im Abstand von 3 min Richtung Wien und danach gut 60 min Pause? Logisch, dass der zweite Zug sehr viel Luft transportiert - auch wenn ab 12/2018 die Zugfolge auf kundefreundliche 4min - 56 min geändert wird.
Die in Beton gegossene Trasse lässt eine angenäherte Gleichverteilung der Abfahrten leider nicht zu. Problem seit weit mehr als 30 Jahren, ohne dass seitens ÖBB Lösungen geschaffen werden.

2143005 schrieb:
Die DB "setzt" auf gar nichts. Die haben ein undurchschaubares Wirrwarr an mind. 7! verschiedenen Bahnsteighöhen.
In S-Bahnnetzen ist es i.d.R eine Standardhöhe, angepasst an die Fahrzeuge bzw. umgekehrt. Natürlich gibt's Abweichungen in Form von Altlasten bzw. beim Wechsel der Einstiegshöhe (aktuell z.B. Nürnberg). Kein Unterschied zum Wiener S-Bahnnetz, wo es auch nach 50 Jahren Standardbahnsteighöhe 550 mm noch immer abweichende Höhen gibt und auch weiterhin geben wird.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: 1018003

Datum: 12.11.18 13:42

kami schrieb:
J-C schrieb:
Konzipiere mir ein Fahrzeug mit 55 cm Einstiegshöhe und durchgehenden Flur, das dann auch 160 kann. Dann reden wir weiter. Und nein, Stufen wie beim 4020 sind keine Option, gerade im Regionalverkehr ist ein stufenloser Einstieg enorm wichtig.
Kurze Aufenthaltszeiten für Fahrgastwechel sind im S-Bahnverkehr enorm wichtig. Stufenloser Einstieg hat genau nichts mit der Höhe der Bahnsteigkante zu tun! Stufenloser Einstieg allein ist keine Garantie für einen schnellen/barrierefreien Personenfluss im Fahrzeug.
Auch wenn (oder: weil) die Wanderdüne aus deiner Sicht keine Option ist, ist es traurig, dass ein Aufenthalt der 4746 (oder gar 4744) länger dauert als bei Fahrzeugen mit Stufen. Es ist eben ungünstig, wenn der Fahrgast schnell ins Fahrzeug kommt, sich dort aber nicht bewegen kann, weil bestmöglich allerlei Stufen, Trennwände, schmale Gänge, Reihensitze, ...

Bei RJ war's genau anders herum: Hier wurde das gestufte Siemens-Angebot vorgezogen, damit im Fahrzeug weitgehend Barrierefreiheit. Der Talgo flog raus - trotz stufenlosem Einstieg angepasst auf 550 mm Bahnsteighöhe. Wie sich die Argumente über die Zeit ändern udn der Gewinner in beiden Fällen Siemens ist.

J-C schrieb:
Die modifizierten Einheiten haben m.W.n. sogar einen höheren Sitzabstand als im ICE4.
Das bedeutet: Weniger Sitze als der Zustand, mit dem die Ausschreibung seitens ÖBB gewonnen wurde. Hier war die Sitzplatzdichte ein entscheidendes Kriterium. Wenn jetzt zurückgerudert wird, ein ganz klares Zeichen, dass die 4744/46 im angebotenen Zustand nicht praxistauglich sind. Die paar Anpassungen betreffen IMHO nur den Mittelwagen und nur im Tiefgeschoss. Neben den etwas weiter auseinander stehenden Sitzen sind es die ursprüngliche fehlenden Mehrzweck-/Traglastenbereiche.
.
Bezüglich 4746/4744 muss ich noch etwas erwähnen. Da ich eigentlich jeden Arbeitstag als Tfzf damit fahre merke ich, das der Fahrgast lelbst auch etwas mit den zu langen Aufenthalten zu tun hat. Viele stehen vor der geschlossenen Tür und warten das sie selbst aufgeht, andere rennen zur nächsten Türe obwohl sie schon vor einer gestanden sind. Andere wiederum stellen sich in die offene Türe um jemanden die mitfahrt zu ermöglichen. Dann gibt es die Fahrgäste die mit Elan einsteigen und dann im Zug sofort stehen bleiben um zu gustieren wo sie denn sitzen könnten. Und es gibt die Tfzf die das Zwangsschließen nicht durchführen. Ich selbst schließe die Türen auf der Stammstrecke der Schnellbahn mindestens 30-15 Sec. vor der Planabfahrt. So komme ich zu 90% pünktlich fort. Also ist nicht immer der 4744/46 schuld.

lg
Christian

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: J-C

Datum: 12.11.18 15:49

Dann kommt dir der kami daher und sagt "Die Gänge sind viel zu eng und wo sind die Auffangräume?

Also ganz ehrlich, wenn man zu blöd ist, einfach mal nicht im Wege stehen zu bleiben wie ein Vollkoffer, soll man bitte die U-Bahn nehmen.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.18 15:49.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: JochenK

Datum: 12.11.18 16:00

Das sind aber 90% der Fahrgäste.... und die Gänge sind zu eng, kombiniert mit dem nicht
vorhandenen Auffangraum ein wahrer Albtraum.

Aber Gottseidank muß ich im Moment nicht pendeln.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: J-C

Datum: 12.11.18 16:21

Das hat überigens gar nichts mit der Laaer Ostbahn zu tun. Gerade dort interessieren die Auffangräume einen einen Sch*** weil man da nicht Kurzstrecke fährt, sondern wegen der längeren Distanzen sich einen Platz suchen wird.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: RhB WR 3811

Datum: 13.11.18 08:00

Moin,

der Cityjet ist eine einzige Katastrophe. Türen zu schmal, Reihenbestuhlung, enge Gänge, keine Stauräume.

Das kommt davon, wenn man Fahrzeuge nicht nach ihrem Nutzen, sondern aus arbeitsmarktpolitischen Gründen anschafft (Erhalt von Siemens-Standorten in Ö). Jedes Stadler-Produkt wäre besser gewesen.

Lg RhB WR 3811

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: J-C

Datum: 13.11.18 09:22

RhB WR 3811 schrieb:
Moin,

der Cityjet ist eine einzige Katastrophe. Türen zu schmal
Breitere Türen hab ich bei Neubaufahrzeugen im Regionalverkehr nicht gesehen. Auch nicht bei Stadler oder Bombardier.
Zitat:
, Reihenbestuhlung,
Außerhalb der Schweiz ist Reihenbestuhlung Standard und präferiert

Zitat:
enge Gänge,
Ich kam mit meinem Koffer bequem durch? Hatte nie ein Problem mit dem Gang gehabt.
Zitat:
keine Stauräume.
Komisch, als ich das letzte Mal im Cityjet war, gab's Überkopfablagen und Mehrzweckbereiche. So viel dazu...

Zitat:
Das kommt davon, wenn man Fahrzeuge nicht nach ihrem Nutzen, sondern aus arbeitsmarktpolitischen Gründen anschafft (Erhalt von Siemens-Standorten in Ö). Jedes Stadler-Produkt wäre besser gewesen.

Oder Bombardier - wie man letztens bestellt hat.

Übrigens werden mit dem Desiro ML in Deutschland Ausschreibungen gewonnen. Die werden von mindestens einer Privatbahn eingesetzt. Ich sag's ja nur.

Zumal der Zug für sein Haupteinsatzgebiet, dem Regionalverkehr in Österreich, sehr wohl geeignet ist. Die Nachteile kommen höchstens in der HVZ in Wien vielleicht zum Tragen. Und da kann ich sagen, ist Wien schuld, die interessieren sich doch mehr oder weniger einen feuchten Kehricht um ihre S-Bahn.
Zitat:
Lg RhB WR 3811

LG
Jan-Christian

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.11.18 09:25.

Re: [AT] Lösungsansätze auf Laaer Ostbahn

geschrieben von: santos.l.helper

Datum: 20.11.18 07:37

J-C schrieb:
Beiträge wie von die und von dispofreak lösen bei mir jedenfalls nur noch Augenrollen aus...
Witzig, so gehts mir immer wenn ich J-C und Alpenlandforum lese...