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Es ist ganz und gar nix neues. Einfach ein typisches Beispiel von heute, wie die ÖBB die Leute verarsсhen: RJ 166 Wien - Zürich hatte heute in Salzburg bei der Abfahrt 8 min Verspätung, in Kufstein bei der Ankunft 12 min. In Bludenz waren es dann schon 20 min. Den Reisenden wird das als "Verspätung aus einem Nachbarland" verkauft, obwohl die Verspätung weder zuerst noch zuletzt noch maßgeblich dort aufgetreten ist. So macht man Stimmung gegen Deutschland.

Ankunftsprognose für Zürich ist übrigens + 30 min, diese zusätzliche Verspätung ist zugfolgebedingt unvermeidbar. Aber die SBB schieben die Schuld bei Verspätungen auch nicht auf ihre Nachbarn. Obwohl sie hier allen Grund dazu hätten.

Nachtrag: Inzwischen ist es auch bei den SBB eine "verspätete Übergabe aus dem Ausland", als ich den Beitrag geschrieben hatte, war es das noch nicht. Aber dort stimmt es ja auch.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.18 21:40.
Jo mei, das Leben ist hart und ungerecht...
99% der von der Verspätung betroffenen Fahrgäste wird dieses Problem egal sein.
:-)
Wenn es den Leuten egal wäre, müssten die ÖBB ja keine Lügen verbreiten. So ganz egal ist es also wohl nicht.
Weil außerhalb des deutschen Ecks eine Verspätung aus einem Nachbarland tatsächlich gänzlich am Nachbarland liegt. Und wie schon Provodnik sagte, nobody cares. Ok, fast niemand. Auf Scotty kann man das ja eh nachverfolgen, wenn man will.

Ich find die Information, dass die Verspätung aus einem Nachbarland kommt, auch irgendwie entbehrlich, andererseits kommt man - will man für jede größere Verspätung einen Grund haben - nicht drumrum...
J-C schrieb:
Zitat:
Weil außerhalb des deutschen Ecks eine Verspätung aus einem Nachbarland tatsächlich gänzlich am Nachbarland liegt. Und wie schon Provodnik sagte, nobody cares. Ok, fast niemand. Auf Scotty kann man das ja eh nachverfolgen, wenn man will.

Ich find die Information, dass die Verspätung aus einem Nachbarland kommt, auch irgendwie entbehrlich, andererseits kommt man - will man für jede größere Verspätung einen Grund haben - nicht drumrum...
Klar wie immer wenn du es sagst wirds natürlich so sein das Verspätung aus dem Nachbarland tatsächlich IMMER aus dem Nachbarland kommt
Also diese Praktiken:
Buchs SG:
Railjet kommt an, SBB Lokführer steigt am einen Ende ab, ÖBBler am anderen Ende auf und das Ding lässt sich nicht aufrüsten
Breclav:
ÖBB Lokführer steigt auf will aufrüsten aber die Lok sagt nö heute nicht
Die hat es natürlich nie gegeben, und da war die Verspätungsbegründung oft genug: "Verspätete Übergabe aus dem Ausland"
Was genau gesehen natürlich ein Blödsinn ist aber die Statistik schönert.
Dass das ganze an den Kunden weitergegeben wird halte ich auch für relativ unnötig.
Dem ist egal ob sein Zug von der DB, der ÖBB oder sonstwem verspätet wurde ein genauer Grund wie: "Baustelle", "Unwetter", "Schaden am Zug" wäre allgemein hilfreicher als sich dauernd die Schuld gegenseitig in die Schuhe zu schieben.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.18 09:06.
Ich will hier nichts schön reden, aber 8min holt man über das Deutsche Eck ein. Und ab Kufstein wird er wegen der +12Min nicht mehr in seine Trasse passen und vielleicht ein Regenanzug oder Rex im Weg stehen.
Man kann manchmal nicht hinter die Kulissen schauen was da wirklich abgeht.
Alles schon erlebt.

Lg
Christian
kaufhalle schrieb:
RJ 166 Wien - Zürich hatte heute in Salzburg bei der Abfahrt 8 min Verspätung,
Also ohne mich jetzt mit dem Numerus Clausus Flüchtling zu streiten zu wollen, liegt Salzburg immer noch in Österreich.
Hatte der Zug dort Verspätung (warum auch immer) ist es schon etwas befrendlich wenn das auf eine Verspätung aus dem Ausland ausgegeben
wird. Wobei die Verspätung (warum auch immer sie aufgetreten ist) ÖBB intern auf`s Ausland zu buchen um sich die Verspätungsstatistik
zu verschöneren ist wohl der einfachste Weg. Prinzipiell wirds dem Kunden egal sein was da angesagt wird.... nur finde ich es auch
bedenklich alles auf dieses Konto zu schreiben um ja nicht die heilige Kuh von Verspätungnsstatstik zu verschlechtern.
kaufhalle schrieb:
RJ 166 Wien - Zürich hatte heute in Salzburg bei der Abfahrt 8 min Verspätung,
Also praktisch pünktlich, da nur ganz knapp außerhalb des 5.5'-Toleranzfensters.

J-C schrieb:
Und wie schon Provodnik sagte, nobody cares.
Deine Lieblings-ÖBB sind genau anderer Meinung, indem Gründe genannt werden.

J-C schrieb:
... andererseits kommt man - will man für jede größere Verspätung einen Grund haben - nicht drumrum...
Dann sollte die Ursache die korrekte sein. In der Jahresbilanz liest sich das natürlich schöner, wenn x Verapätungsminuten anderen Bahnen umgehangen werden können. Niemand wird dann prüfen, ob RJ XYZ seine Verspätung aufgrund externen Problemchen erhielt oder ob die Ursache bei "den" ÖBB (egal ob PVAG, Infra, Produktion, ...) lagen. Die "Pünktlichkeits"statistik lässt grüßen: ausgefallene Züge = pünktlich!?

santos.l.helper schrieb:
Dass das ganze an den Kunden weitergegeben wird halte ich auch für relativ unnötig.
Dem ist egal ob sein Zug von der DB, der ÖBB oder sonstwem verspätet wurde ein genauer Grund wie: "Baustelle", "Unwetter", "Schaden am Zug" wäre allgemein hilfreicher als sich dauernd die Schuld gegenseitig in die Schuhe zu schieben.
Am besten kommt noch immer die Begründung "Verzögerung im Betriebsablauf" (o.s.ä.). Klingt richtig wichtig, sagt aber genau nichts zur Ursache! Ursache (Schäden an Zug/Fahrweg, Verzögerung beim Fahrgastwechsel wg. untauglicher Fahrzeuge, verspätete Bereitstellung, Abwarten Anschlussfahrgäste, ... fehlendes Material, ...) und Auswirkung (Verspätung = Verzögerung im Betriebsablauf) werden gerne verwechselt. Wichtig wäre für den Kunden, dass die ÖBB die Ursachen erkennt und nachhaltig beseitigt. Im Großraum Wien wird das ein ewiger Traum bleiben. Gut für die Statisitk, dass pünktlich = ausgefallen oder bis zu 5.5' Verspätung umfasst. Blöd für den Fahrgast, wenn der Anschlussbus auch pünktlich abfährt. Die Reisendenpünktlichkeit (nichts anderes zählt für die Kundschaft!) geht dabei gnadenlos in die Knie, wird aber von den ÖBB wohlwissend nicht erfasst. Obwohl im Zentralorgan des Verkehrministeriums (= aka Krone, irgendwann Sommer 2012) versprochen, dass es zu einer Auswertung der Kundenpünktlichkeit kommt, um einen Vergleich zu den SBB zuzulassen.
JochenK schrieb:
kaufhalle schrieb:
RJ 166 Wien - Zürich hatte heute in Salzburg bei der Abfahrt 8 min Verspätung,
Also ohne mich jetzt mit dem Numerus Clausus Flüchtling zu streiten zu wollen, liegt Salzburg immer noch in Österreich.
Hatte der Zug dort Verspätung (warum auch immer) ist es schon etwas befrendlich wenn das auf eine Verspätung aus dem Ausland ausgegeben
wird. Wobei die Verspätung (warum auch immer sie aufgetreten ist) ÖBB intern auf`s Ausland zu buchen um sich die Verspätungsstatistik
zu verschöneren ist wohl der einfachste Weg. Prinzipiell wirds dem Kunden egal sein was da angesagt wird.... nur finde ich es auch
bedenklich alles auf dieses Konto zu schreiben um ja nicht die heilige Kuh von Verspätungnsstatstik zu verschlechtern.
Mit der Verspätungsstatistik hat das nichts zu tun, diese orientiert sich ja nicht an dem was angesagt wird. Selbstverständlich wird jede Einzelursache mit den zurechenbaren Zusatzverspätungsminuten erfasst.
Als Verspätungsgrund angesagt wird mWn jene Einzelursache mit der höchsten Verspätungsminutenanzahl. Mehrere Ursachen anzusagen würde auch niemanden freuen.


Provodnik
Provodnik schrieb:
Als Verspätungsgrund angesagt wird mWn jene Einzelursache mit der höchsten Verspätungsminutenanzahl.
Was jedoch schwachsinnig ist! Wenn auf Teilstrecke A->B nur 4 min Verspätung aufgebaut werden, so dass zwischen B und C die geplante Trasse nicht mehr erreichbar ist und so bis C u.U. ein kompletter Takt ausfällt (ergo Verspätung bis C von 30', 60', ...), liegt die Ursache für die effektiv 26' noch immer in den 4' zwischen A und B. Was soll der Verkehrsdienstleister von B nach C machen, insbesondere bei knapper Infrastruktur und engem Fahrplangefüge? Ewig warten, um dort alles zu versauen, ist auch keine sinnvolle Lösung. Kleine Ursache hat große (Netz)Wirkung.

Das erfährt (besser: erwartet - wortwörtlich) der Pendler, wenn ihm sein Bus pünktlich vor der Nase wegfährt (S-Bahn mit 4'-Verspätung noch immer pünktlich) und er auf den nächsten Bus warten darf. Aus Sicht der ÖBB-Pünktlichkeitsstatistik ist alles supersauber gelaufen. Der Fahrgast hat trotz allem 30' oder gar 60' Verspätung am Ende der Reisekette. Die Ursache für die Verspätung aus Sicht des Kunden waren die paar Minütchen Verspätung am Anfang der Reisekette und nicht der verpasste Takt am Ende. Halt ein Nachteil, wenn Fahrplan und Netz auf Kante genäht sind: kleine Abweichung und schon ist der Plan für die Fische.
Bewusst "verarscht" wurde hier bestimmt niemand!
Wenn ein Zug in Salzburg +8 abfährt und in Kufstein +12 Min. ankommt, dann hat er 4 Min. auf diesem Abschnitt zugesetzt. Wenn jetzt die ÖBB ab Kufstein einen Verspätungsgrund codiert, dann heißt der korrekterweise "Verspätung aus dem Nachbarland". Falls für die +8 bis Salzburg bis zu diesem Zeitpunkt ein anderer Grund im System hinterlegt war, dann wird dieser in den Auskunftsmedien überschrieben, weil immer nur 1 Grund (der zuletzt Codierte) angezeigt wird. Das ist sicher ein Kompromiss, andererseits hätten sonst manche Züge zig Verspätungsgründe in der Maske stehen, was gar keinen Sinn machen würde. Im konkreten Beispiel wurde hinter Kufstein höchstwahrscheinluch kein weiterer Verspätungsgrund mehr codiert, womit der in Kufstein gesetzte eben stehenblieb. Also würde ich deswegen nicht von absichtlicher Dessinformation sprechen.

Im übrigen dürfte vielen Fahrgästen der Verspätungsgrund sowieso piepegal sein, von der Bedeutung für die Fahrgastrechte mal abgesehen...

Grüße

RS





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.18 15:32.
Weils eigentlich grad ganz nett passt:
R 24618 ist von Wien Schwechat Flughafen kommend 15 Minuten verspätet (anscheinend ist dem Top Nahverkehrsprodukt ein bissl zu kalt) ab Floridsdorf verkehrt Ersatzzug 28618 pünktlich nach Laa an der Thaya
Wie scheint so was in der Statistik auf?

kami schrieb:
Provodnik schrieb:
Als Verspätungsgrund angesagt wird mWn jene Einzelursache mit der höchsten Verspätungsminutenanzahl.
Was jedoch schwachsinnig ist! Wenn auf Teilstrecke A->B nur 4 min Verspätung aufgebaut werden, so dass zwischen B und C die geplante Trasse nicht mehr erreichbar ist und so bis C u.U. ein kompletter Takt ausfällt (ergo Verspätung bis C von 30', 60', ...), liegt die Ursache für die effektiv 26' noch immer in den 4' zwischen A und B. Was soll der Verkehrsdienstleister von B nach C machen, insbesondere bei knapper Infrastruktur und engem Fahrplangefüge? Ewig warten, um dort alles zu versauen, ist auch keine sinnvolle Lösung. Kleine Ursache hat große (Netz)Wirkung.

Das erfährt (besser: erwartet - wortwörtlich) der Pendler, wenn ihm sein Bus pünktlich vor der Nase wegfährt (S-Bahn mit 4'-Verspätung noch immer pünktlich) und er auf den nächsten Bus warten darf.
An Rhein und Ruhr ist das alltäglicher Normalfall. Ginge es wirklich anders?
Die DB macht das ebenso. ALEX von München nach Prag hat Verspätung, Gegenzug muss in Ceska Kubice die Kreuzung abwarten, in Furth übernimmt diesen Zug der Zugbegleiter, der zuvor im verspäteten ALEX München-Prag Dienst hatte, und sagt bei der Begrüßung "wegen verspäteter Übergabe aus dem Ausland", womit er den "Schwarzen Peter" an die tschechische Bahn weitergereicht hat.

Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute [de.wikipedia.org] und [de.wikipedia.org]
Explanation in English: [en.wikipedia.org]
1018003 schrieb:
Ich will hier nichts schön reden, aber 8min holt man über das Deutsche Eck ein. Und ab Kufstein wird er wegen der +12Min nicht mehr in seine Trasse passen und vielleicht ein Regenanzug oder Rex im Weg stehen.
Man kann manchmal nicht hinter die Kulissen schauen was da wirklich abgeht.
Alles schon erlebt.

Es ist genau andersrum. Mit + 8 min ab Salzburg verpasst der Zug seine Trasse und wird zwangsläufig weiter verspätet. Soweit ist das Standardablauf, dazu gibt es genügend Erfahrungswerte. Ich habe da noch nie einen Zug erlebt, der auch nur irgendwas aufgeholt hätte. Da kann man noch froh sein, dass auf dem DB-Abschnitt nur 4 min hinzugekommen sind. Ab Kufstein dagegen wird dem RJ ziemlich konsequent die Trasse freigeräumt, egal wie viel verspätet er ist. Ohne Rücksicht auf durchaus vorhandene Verluste (wobei die S-Bahnen das dank üppiger Fahrzeitreserven meistens wieder so einigermaßen ausgeglichen kriegen).

Provodnik schrieb:
Mit der Verspätungsstatistik hat das nichts zu tun, diese orientiert sich ja nicht an dem was angesagt wird. Selbstverständlich wird jede Einzelursache mit den zurechenbaren Zusatzverspätungsminuten erfasst.
Als Verspätungsgrund angesagt wird mWn jene Einzelursache mit der höchsten Verspätungsminutenanzahl. Mehrere Ursachen anzusagen würde auch niemanden freuen.

Das stimmt in diesem Fall nur leider nicht. Die Verspätung aus dem deutschen Abschnitt war ja nicht die wesentlichste. Der größte Teil der Verspätung ist erst zwischen St. Anton und Bludenz entstanden. Die Realität bei den ÖBB ist, dass bei verspäteten Zügen über die Rosenheimer Kurve immer die Ursache "in einem Nachbarland" behauptet wird, egal wo die Verspätung entstanden ist.

baureihe218 schrieb:
Bewusst "verarscht" wurde hier bestimmt niemand!
Wenn ein Zug in Salzburg +8 abfährt und in Kufstein +12 Min. ankommt, dann hat er 4 Min. auf diesem Abschnitt zugesetzt. Wenn jetzt die ÖBB ab Kufstein einen Verspätungsgrund codiert, dann heißt der korrekterweise "Verspätung aus dem Nachbarland". Falls für die +8 bis Salzburg bis zu diesem Zeitpunkt ein anderer Grund im System hinterlegt war, dann wird dieser in den Auskunftsmedien überschrieben, weil immer nur 1 Grund (der zuletzt Codierte) angezeigt wird. Das ist sicher ein Kompromiss, andererseits hätten sonst manche Züge zig Verspätungsgründe in der Maske stehen, was gar keinen Sinn machen würde. Im konkreten Beispiel wurde hinter Kufstein höchstwahrscheinluch kein weiterer Verspätungsgrund mehr codiert, womit der in Kufstein gesetzte eben stehenblieb. Also würde ich deswegen nicht von absichtlicher Dessinformation sprechen.

Im übrigen dürfte vielen Fahrgästen der Verspätungsgrund sowieso piepegal sein, von der Bedeutung für die Fahrgastrechte mal abgesehen...

Du hast bestimmt eine ganze Weile gebraucht, um diese wüste Spekulation von Verspätungsgründen, die wundersamerweise mal überschrieben werden und mal nicht, an den Haaren herbeizuziehen. Was Du dabei leider übersiehst: Was ich da beschrieben habe, ist kein Einzelfall, bei dem es unglücklicherweise zur bedauerlichen unwahren Behauptung des Verspätungsgrunds gekommen wäre. Das war ein mit konkreten Minutenangaben hinterlegtes Beispiel dafür, wie die ÖBB immer in solchen Fällen vorgehen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.18 21:26.
Zitat:
Ich habe da noch nie einen Zug erlebt, der [am deutschen Eck] auch nur irgendwas aufgeholt hätte.
Bis zu 5 Minuten des Öfteren. Was soll schon zwischen dem RJ/EC aus München und dem (moderat) verspäteten Zug aus Tirol fahren, was ein Aufholen verunmöglicht?

Zitat:
Die Realität bei den ÖBB ist, dass bei verspäteten Zügen über die Rosenheimer Kurve immer die Ursache "in einem Nachbarland" behauptet wird, egal wo die Verspätung entstanden ist.
Provodnik hat nur festgestellt, dass für die statistische Auswertung der Verspätungen jede einzelne Ursache erhoben wird und keinesfalls die Gesamtverspätung einer Ursache zugeschieden wird. Und wie gesagt hat dies nichts mit der Durchsage zu tun.
Avala schrieb:
Provodnik hat nur festgestellt, dass für die statistische Auswertung der Verspätungen jede einzelne Ursache erhoben wird und keinesfalls die Gesamtverspätung einer Ursache zugeschieden wird. Und wie gesagt hat dies nichts mit der Durchsage zu tun.

Nein, hat er nicht. Er hat sich auf die Fahrgastkommunikation bezogen. Dass die interne Statistik anders läuft und dass man da nicht solche plumpen Lügen einpflegen kann, sollte wohl klar sein. Um die Statistik geht es hier nicht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.18 22:09.
kmueller schrieb:
An Rhein und Ruhr ist das alltäglicher Normalfall.
Nicht nur dort.

kmueller schrieb:
Ginge es wirklich anders?
So lange der Zeitverlust einmalig im Bereich 30' bleibt, ist es tragbar. Wenn das täglich passiert oder der nächste Anschluss Stunden später verkehrt oder gar erst am nächsten Tag, ... Ewig wird sich der Kunde nicht mit kritischen Reiseketten - egal ob 30 min oder 2h Zeitverlust drohen - begnügen. Ist ja nicht so, dass der ÖPNV alternativlos ist. Nicht an Donau und nicht an Rhein & Ruhr.

Ich wollte darauf hinaus, dass Provodniks oder gar ÖBBs Analyse nicht zwingend der Wahrheit entspricht: Der Verspätungsgrund ist nicht zwingend dort zu suchen, wo der Fahrgast am Stück das meiste verliert. Viel mehr ist es die Summe aller kleinen Verspätungen, die i.d.R. am Beginn der Reisekette kassiert werden.

Dass im betreffenden Fall die 4 min Fahrspätung übers deutsche Eck mehr sein sollen, als die 8 min zwischen Linz und Salzburg, passt wunderbar zu Provodniks Versuchen, die Kundenverarsche schönzureden.
kmueller schrieb:
kami schrieb:
Provodnik schrieb:
Das erfährt (besser: erwartet - wortwörtlich) der Pendler, wenn ihm sein Bus pünktlich vor der Nase wegfährt (S-Bahn mit 4'-Verspätung noch immer pünktlich) und er auf den nächsten Bus warten darf.
An Rhein und Ruhr ist das alltäglicher Normalfall. Ginge es wirklich anders?
Ja, täglich in Olten, Bus 571 mitzuerleben:
Abfahrt 17.07, Anschluss auf die Züge von Richtung Zürich und Bern.
Ab 16 Uhr ist die Leitstelle besetzt. 17.05 komm die Durchsage über Funk, "wir fahren pübnktlich, oder 1, 2 oder 3 Minuten später"
Meistens meldet sich der Chauffeur auch über Lautsprecher: "Wir warten noch 1, 2 oder 3 Minuten auf Anschluss."

Und auf dem Verkaufsdisplay des Chauffeurs sind die Betriebsmeldungen der SBB und weitere auch drauf. (Falls die Leistelle nicht besetzt ist)

Was noch des Öfteren vorkommt:
Der Bus 502, der von Oftringen kommt und lediglich 2 Minuten Umsteigezeit hat, was während der HVZ, trotz Vorrang-Ampelschaltung mitunter knapp wird, meldet dem 571, dass er noch Umsteigepassagiere hat, und meldet auch gerade, wo er ist ("bin am Poschtplatz") Meistens reicht es dann noch für einen Anschluss.
[www.fahrplanfelder.ch]

Oder letzten Sonntag Abend:
Bus 572 ab Schönenwerd nach Olten hat Anschluss auf den Regional Zug. Der kommt, wegen der Baustelle des Eppenbergtunnels öfters zu spät. Und am Sonntag war die Strecke noch teilweise zu.
( Ankunft/Abfahrt: 43/48)
Trotzdem hat der Bus gewartet, bis alle eingestiegen waren.

[www.fahrplanfelder.ch]

Man könnte schon, wenn man wollte. Nur, wenn man in der Verwaltung der Verkehrsbetriebe, dauernd mit dem Dienstwagen unterwegs ist, lernt man die Feinheiten des OeVs nicht kennen.
Das erste wäre: Als Disponenten kommen nur altgediente Buschauffeure in Frage.
Gruss Leo
Na die ÖBB lügen sicher nicht absichtlich. Wieso sollte man auch so hobbylos sein?

Ich wäre für ein generelles Weglassen der Verspätungsgründe. Ganz ehrlich, 99,9% der Fahrgäste interessieren sich weder für die Pünktlichkeitsstatistik, noch für die Verspätungsgründe. Und ich gehöre tendenziell auch zu dieser Mehrheit

Ist also ein Problem, das nur die Nerds haben...



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.18 14:48.

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