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[CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: Peter Arko

Datum: 11.03.17 08:28

Hallo,

ZM, gefunden auf [www.nzz.ch].

Schöne Grüße aus Sowenien,

Peter

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: Urs Nötzli

Datum: 11.03.17 11:57

Die sog. Panorama-Strecke (was war sie vorher?) am Gotthard in der Winterzeit zu beurteilen, ist "dummes Zeug"! Es ist noch viel zu früh, darüber zu urteilen, das kann man dann im Dezember dieses Jahres. Auch da gibt es Spitzen und Taucher: Militär fand auch schon kaum Platz im Vierteiler, Skifahrer - selber gesehen, aus dem Tessin entstiegen in Göschenen in Massen. Ob die genannte Zahl stimmt, ist eine andere Sache - sicher sind solche "Massentransporte" eher selten, kommen aber doch vor. Früher wusste man dies und hat verstärkt, heute schickt man einen Vierteiler über den Berg, Tilo ist nicht mal gewillt, einen Fünfteiler einzusetzen, wenn man Wintersportfreunde ortet! Und von wegen Panorama, wenn der Flirt bis ans Dach versprayt ist!

Was die von Süden kommenden EC betrifft, stimmt es, dass diese regelmässig 8 - 13 Minuten zu spät in Chiasso ankommen, die beiden vorlaufenden grenzüberschreitenden Tilo-Züge aber desgleichen. Dass sich die Abfahrtsverspätungen dort weiteraufbaut, ist dem Grenzschutz zu verdanken, welche in jedem Zug 4 - 10 nach Deutschland wollende Asylanten heraus holen müssen. Dies leider auch bei den EC nicht nur bei S-Bahnzügen.

Das man die Verspätung aufholen würde, ist eine Mär! Mit 20 Minuten Verspätung von Zug 20 abgefahren, erreichten wir Zürich mit 38 Minuten Plus! Dies ganz einfach: S-Bahn-Züge, welche man nicht überholen kann sind bis Bellinzona voraus. Hier wirkt sich auch der Weichenklau und die starke Streckenbelastung aus. Zusätzliche Verspätung handelt man sich in Bellinzona ein, wo alle - wirklich alle Beförderungsfälle aus Locarno nun "kundenfreundlich umsteigen dürfen" . . - die schmalen Türen und hohen Tritte lassen grüssen. Dass jeweils eine zweite Einheit leer (Lugano - Milano - Lugano) mitfährt, ist nun mal so. Locarneser Fahrgäste finden vorn keinen Platz mehr und hinten dauert das Einsteigen eben zu lange . . . Dass im Tunnel nicht voll gefahren wird, ist ein anderes Misterium. In goldau sind dann praktisch alle schnellen Anschlüsse weg und der EC fährt sofort weiter - bis zum weit aussen liegenden (früheren äusserern) Ausfahrsignal und darf dort 10 Minuten auf einen Gegenzug z. B. nach Erstfeld warten, die Kreuzung in Walchwil mag aufgehen, der Halt in Zug kurz sein, aber Aufzuholen ist nichts mehr bis Zürich.

Die Einspur sollte längst zu einer durchgehenden Doppelspur ausgebaut werden, aber die Villenbesitzer am Zugersee verhindern dies mit Einsprachen! Die Einspur Litti - Horgen Oberdorf ist auch nicht gerade förderlich, Verspätungen abzubauen, wenn in den Spitzenzeiten um 17 - 18.30 Uhr Zusatzüge Richtung Zug unterwegs sind. Bis zu 12. Min. habe ioch um diese Zeit schon in Sihlbrugg gewartet - drei Züge kamen uns entgegen.

Die direkten Züge ab Goldau über die Südbahn - Othmarsingen nach Zürich zu leiten, würde das Problem zumindest teilweise lösen, Zug hat eine S-Bahn, welche den Anschluss übernehmen kann.

Zum Verkehr über die "Panoramastrecke" sei gesagt, dass die SBB das dümmste machten, was nur möglich ist. Das Brechen der direkten Fahrt ist ein Fusstritt in den Hintern der sich jetzt zusammengefundenen Tourismusregionen der vier Gotthardkantone, welche sich bemühen, attraktive Angebote in dieser herrlichen Bergregion zu machen! Abgesehen vom funktionierendem Umsteigen in Göschenen auf die MGB darf man teilweise noch zweimal zusätzlich umsteigen (Arth-Goldau/Flüelen und Erstfeld)! Dies als Feriengäste oder mit Skiausrüstungen usw. - gelinde gesagt: Eine Frechheit aus Wankdorf!

Man hofft - schweizweit - auf eine Vergabe an die SOB, welche den früheren Standart wieder herstellen und ausbauen möchte.

Solches wird natürlich durch die SBB gerne unter den Tisch gewischt und die SBB-Verlautbarungen von der NZZ unkritisch übernommen, geschweige denn hinterfragt.

Urs

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: 511048

Datum: 11.03.17 13:53

Nur so neben bei. Der RE wird mit 6-Teiler gefahren. Wenn Militär unterwegs ist, fährt der RE 10-Teilig.

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: CH-Mirage

Datum: 11.03.17 15:24

Salü

Richtig, so ist es!
Ausserdem gibt's gar keine 5-teiligen Flirts in CH.
TILO hat 4-teilige (RABe 524.0) und 6-teilige Flirts (RABe 524.1).

Saluti
Grüess
Ueli

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 11.03.17 17:20

511048 schrieb:

Nur so neben bei. Der RE wird mit 6-Teiler gefahren. Wenn Militär unterwegs ist, fährt der RE 10-Teilig.

Ist aber trotzdem eine Zumutung... Ich weiss immer noch nicht was gegen einen alternativen Berg-IR bis Bellinzona (-Locarno?) spricht?

MfG


"Die gebremste Ausführung hatte eine Handbremse, ob die Bremsklötze infolge Betätigung der Handbremse an den Rädern anlegt, kann wohl heute nicht so eindeutig geklärt werden. Der ungebremste Wagen verfügt auch über keine Bremsklötze."

Aus: [www.kleinbahnsammler.at]

(Muss man zweimal lesen, ist aber irgendwie genial... ;-))

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: 511048

Datum: 11.03.17 19:17

Der Berg-IR aus Basel SBB würde in Bellinzona nachdem ICN aus Basel SBB eintreffen umgekehrt auch vor dem ICN via GBT abfahren.

Wenn man die EC entlasten will, funktioniert dies nur mit Zusatzzüge via GBT. Aber dafür hat es ja kein Platz,da bei der Planung vom GBT noch davon ausging,dass nur stündlich ein IC durchs Loch fährt.

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: rabe 520

Datum: 11.03.17 19:40

@511048: Den ersten Zusatzzug gibt es bereits jeden Sonntag um 20h40 ab Lugano nach Basel (ab Arth-Goldau anstelle des IR aus Erstfeld) unter Verwendung des ETR 610 welcher etwa 2h früher in Lugano südwärts abgehängt wird.

Weitere Zusatzzüge gibt es am Osterwochenende, teilweise auch von/nach Locarno.

Ausserdem: Es gab trotz bescheidenen Anschlüssen in Locarno (Fahrt mit IR statt ICN+S20 = 1h länger ins Maggiatal) bereits vor dem Fahrplanwechsel immer eine grosse Nachfrage für den langsameren Direktzug. Das gäbe es wohl aufgrund der Zustände ab Bellinzona auch mit einer massiv längeren Fahrzeit über den Berg eine gewisse Nachfrage (zumindest Richtung Norden). Der eine IR welcher vor dem Fahrplanwechsel Sonntags immer mit 12-13 Wagen unterwegs war, war nicht wegen den Reisenden mit Abgangsort zwischen Biasca und Schwyz voll sondern wegen den Reisenden ab Locarno und Cadenazzo.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.17 19:45.

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 11.03.17 20:03

511048 schrieb:

Der Berg-IR aus Basel SBB würde in Bellinzona nachdem ICN aus Basel SBB eintreffen umgekehrt auch vor dem ICN via GBT abfahren.

Wenn man die EC entlasten will, funktioniert dies nur mit Zusatzzüge via GBT. Aber dafür hat es ja kein Platz,da bei der Planung vom GBT noch davon ausging,dass nur stündlich ein IC durchs Loch fährt.

Entlasten ist mir egal, ich will einfach nur ohne umsteigen über den Berg fahren. Und ich bin nicht der einzige...

MfG


"Die gebremste Ausführung hatte eine Handbremse, ob die Bremsklötze infolge Betätigung der Handbremse an den Rädern anlegt, kann wohl heute nicht so eindeutig geklärt werden. Der ungebremste Wagen verfügt auch über keine Bremsklötze."

Aus: [www.kleinbahnsammler.at]

(Muss man zweimal lesen, ist aber irgendwie genial... ;-))

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: 511048

Datum: 12.03.17 07:12

Dafür muss die SBB zuerst noch einstöckiges Rollmaterial beschaffen.

Die EW4-Pendel sind zwar kompfortabel, aber bei praktisch jedem Fahrplanverfahren wird der Einsatz auf IR-Strecken kritisiert. Sei es von den Kantonen,Pendler,IG oder irgendwelche Organisationen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.17 07:13.

Re: [CH] ZM: Zehntausend Züge durch den Gotthard

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 12.03.17 09:41

Dabei gibt es nichts besseres... Alles was danach kommt, ist in Sachen Komfort ein Abstieg. Sei es ICN (geht gerade noch so) oder die unsäglichen Stadler-Dosto...

MfG


"Die gebremste Ausführung hatte eine Handbremse, ob die Bremsklötze infolge Betätigung der Handbremse an den Rädern anlegt, kann wohl heute nicht so eindeutig geklärt werden. Der ungebremste Wagen verfügt auch über keine Bremsklötze."

Aus: [www.kleinbahnsammler.at]

(Muss man zweimal lesen, ist aber irgendwie genial... ;-))

Der Komfort der EW 4 Wagen ist einfach Top

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 12.03.17 10:25

Zitat:
Dabei gibt es nichts besseres... Alles was danach kommt, ist in Sachen Komfort ein Abstieg. Sei es ICN (geht gerade noch so) oder die unsäglichen Stadler-Dosto

Hallo Matthias, wo darf ich unterschreiben ?, auch ich
finde das EW4 Material (fast) das bequemste ist was es überhaupt gibt.


Europaweit eine Spur besser finde ich nur noch die Corail wagen des TER Basel-Srasbourg.

Grüße Uwe

Re: Der Komfort der EW 4 Wagen ist einfach Top

geschrieben von: LittleJoe3

Datum: 12.03.17 13:45

ich finde die EW IV beser,auch besser gewartet als die Corailwagen der SNCF,---da ist noch Platz nach oben,auch in Bezug auf Sauberkeit.