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[AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: flow71

Datum: 23.10.14 13:04

Diese interessante Aussage des Hr Kern findet sich in der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung: [www.kleinezeitung.at]

Wir haben jetzt aber ein Programm, wo wir 46 Millionen Euro in neue Schlafwägen investieren, die wir hoffentlich 2017/2018 haben werden. Wir glauben, dass diese Verbindungen attraktiv sein können. Leider investiert die Deutsche Bahn da nichts mehr. Aber bitte bleiben Sie uns gewogen, in zwei Jahren sieht es anders aus.

Man darf gespannt sein, was da kommen mag... :)

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: tbk

Datum: 23.10.14 13:33

Da müsste doch eigentlich irgendwo eine ausschreibung auftauchen?


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: Michael Sieß

Datum: 23.10.14 13:50

tbk schrieb:
-------------------------------------------------------
> Da müsste doch eigentlich irgendwo eine ausschreibung auftauchen?

Vielleicht übernimmt man dann Siemens WL von der DB, wenn die letzten Nachtzüge eingestellt sind. ;)

mfg
MS

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: rolwie

Datum: 23.10.14 15:00

Michael Sieß schrieb:
-------------------------------------------------------
> tbk schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Da müsste doch eigentlich irgendwo eine
> ausschreibung auftauchen?
>
> Vielleicht übernimmt man dann Siemens WL von der
> DB, wenn die letzten Nachtzüge eingestellt sind.
> ;)


Diese Befürchtung muß man haben. Der Wortlaut des ÖBB Managers lässt auch darauf deuten. Ich vermute mal, daß die Kompletteinstellung des DB Nachtzugverkehres längst beschlossene Sache ist....viel ist eh nicht mehr über dann....ÖBB könnte dann die WL und die Nachtzüge nach Italien übernehmen.

Der Rest Amsterdam/Hamburg/Berlin - München , Hamburg/Berlin/Amsterdam - Zürich , sowie Praha - Köln/Zürich dürfte platt gehen. Mehr ist seitens CNL auch nicht mehr vorhanden. Bei den Praha Zügen könnte ich mir eine Übernahme durch die CD vorstellen.



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:10:23:15:01:57.

Vielleicht haben die Chinesen Lust zu investieren? ;-) (o.w.T)

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 23.10.14 15:02

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: Wieselfahrer

Datum: 23.10.14 16:06

Was spricht gegen Neubauten wie z.B. die in der Schweiz immatrikulierten RZD-WLABmz?
Vorteil: relativ neue Konstruktion, aus dem viaggio-Baukastensystem, europaweit einsetzbar (Option Tausch-DG), Montage im Siemens-Werk Wien (Stichwort "heimische Arbeitsplätze") - gute Voraussetzungen?

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: seeber

Datum: 23.10.14 19:23

Danke für den Link. Viel Interessanter ist dieser Frage-Antwort-Blog. Es ist wirklich wahr, Kern hat es nicht notwendig, Kunden zu antworten und tut nur delegieren. Das mißfällt vielen Personen, unter anderem auch honorige Personen, die wirkliche Größen sind.

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: tbk

Datum: 23.10.14 19:25

Nach [www.siemens.com] beträgt der Siemensanteil pro RZD-schlafwagen 1,6 mio €.
Sollte damit ein kompletter normalspurschlafwagen gemacht werden können, würde der genannte betrag für knapp 29 wagen reichen.
Allerdings umfasst der TVZ-anteil wohl nicht nur die breitspurdrehgestelle.

Nach [www.novinite.com] gibt die BDZ pro Tüvasas-schlafwagen umgerechnet 1,1 mio € aus. Von diesen könnten für den betrag knapp 42 gekauft werden. (Die DBAG hat auch nur 42 WLABmz 173.1 im einsatz. Warum so viel für diese bereits gut eingefahrenen wagen, die bald reif für ihr midlife refurbishment sind, ausgeben, wenn es in der Türkei gleich viele neuwagen für das gleiche geld zu kaufen gibt?)

Viel teurer sind die Stadlerwagen für Aserbaidschan, nach [www.srf.ch] kommen pro stück über 3,3 mio € heraus .... davon könnten nur knapp 14 beschafft werden.

Astra könnte noch billiger sein. FPS habe ich nichts gefunden ...

Im übrigen ist auch die liegewagenflotte dank der beschaffung neuer liegewagenserien etwa alle zehn jahre (wäre bald wieder fällig!) von heterogener altersstruktur. Vielleicht sind in dem auftrag gleich ein paar liegewagen mit dabei, um die ca. 1980 beschafften wagen zu ersetzen.

Als öffentliches verkehrsunternehmen müssten die ÖBB jedenfalls international ausschreiben.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: Avala

Datum: 23.10.14 19:38

Zitat:
Viel Interessanter ist dieser Frage-Antwort-Blog. Es ist wirklich wahr, Kern hat es nicht notwendig, Kunden zu antworten und tut nur delegieren. Das mißfällt vielen Personen, unter anderem auch honorige Personen, die wirkliche Größen sind.
Die da zum Beispiel wären?

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: Michael Sieß

Datum: 23.10.14 19:53

tbk schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nach [www.siemens.com] beträgt der Siemensanteil pro RZD-schlafwagen 1,6 mio €.

Ja wobei man da natürlich auch beachten muss, dass die Wagen vor 5 Jahren bestellt wurden, (wie Du richtig vermutest) Zulieferteile aus Russland enthalten und die Serie 200 Einheiten umfaßt.

Einen unveränderten Weiterbau halte ich für unwahrscheinlich, zumal man bei den ÖBB wahrscheinlich nicht auf Delux-Abteile verzichten wird. Ob man in einem Schlafwagen hierzulande 4er-Abteile anbieten will, ist auch die Frage. Dazu fällt noch Einiges an Breitspurausstattung weg, eine entsprechende Ausrüstung sehe ich (derzeit) auch nicht bei neuen ÖBB WL.

> Nach [www.novinite.com] gibt die BDZ pro Tüvasas-schlafwagen umgerechnet 1,1 mio € aus. Von diesen könnten für den betrag knapp 42 gekauft werden.

Allerdings ist da scheinbar noch immer offen wie es mit der Zulassung aussieht?

Die Türken, wie auch FPS und ASTRA würden eventuell Schwierigkeiten haben wenns um einen heimischen Wertschöpfungsanteil in der Ausschreibung geht.

>(Die DBAG hat auch nur 42 WLABmz 173.1 im einsatz. Warum so viel für diese bereits gut eingefahrenen wagen, die bald reif für
> ihr midlife refurbishment sind, ausgeben, wenn es in der Türkei gleich viele neuwagen für das gleiche geld zu kaufen gibt?)

Ein Vorteil wäre vielleicht ihre Betriebsbewährung. Die Tüvasas WL haben ja hier in Mitteleuropa kaum (bis auf den einen oder anderen Sondereinsatz) Erkenntnisse vorzuweisen, man würde sich da in eher unbekanntes Gewässer begeben (Italien ist da bekanntlich ein recht heikles Terrain).

> Viel teurer sind die Stadlerwagen

Mit diesem Preis wird man wahrscheinlich nur geringe Chancen haben.

> Als öffentliches verkehrsunternehmen müssten die ÖBB jedenfalls international ausschreiben.

Spätestens im nächsten Frühjahr wird man wohl damit rechnen müssen wenn man im Dezember 2017 damit sicher fahren will.
Aber vielleicht erwartet uns ja ein völlig neues Konzept. Lange genug hat man doch angekündigt darüber nachdenken zu wollen.

mfg
MS

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: tbk

Datum: 23.10.14 20:27

Michael Sieß schrieb:
-------------------------------------------------------

(RZD WLABmz)

> Einen unveränderten Weiterbau halte ich für
> unwahrscheinlich, zumal man bei den ÖBB
> wahrscheinlich nicht auf Delux-Abteile verzichten
> wird. Ob man in einem Schlafwagen hierzulande
> 4er-Abteile anbieten will, ist auch die Frage.

Von seiten Siemens klang es schon an, dass auch andere abteileinteilungen möglich wären.
Andererseits wird beispielsweise kein schlafabteil für den schaffner außer dienst benötigt.

(BDZ)

> Allerdings ist da scheinbar noch immer offen wie
> es mit der Zulassung aussieht?

Davon weiß ich auch nichts neues, zur zeit laufen sie wohl nur im inland.

> Die Türken, wie auch FPS und ASTRA würden
> eventuell Schwierigkeiten haben wenns um einen
> heimischen Wertschöpfungsanteil in der
> Ausschreibung geht.

Es ist die frage, inwieweit ein solcher heutzutage festgeschrieben werden kann.
Vielleicht gäbe es noch eine lösung wie bei den wagen von ZOS Vrutky mit Siemens-drehgestellen (bisher nur als sitzwagen ausgeliefert).

> Ein Vorteil wäre vielleicht ihre
> Betriebsbewährung. Die Tüvasas WL haben ja hier in
> Mitteleuropa kaum (bis auf den einen oder anderen
> Sondereinsatz) Erkenntnisse vorzuweisen, man würde
> sich da in eher unbekanntes Gewässer begeben
> (Italien ist da bekanntlich ein recht heikles
> Terrain).

Mit anderen betriebsbewährten deutschen wagen (den BordRestaurants) waren die ÖBB weniger glücklich und haben sie nach wenigen jahren außer betrieb genommen.

> Aber vielleicht erwartet uns ja ein völlig neues
> Konzept. Lange genug hat man doch angekündigt
> darüber nachdenken zu wollen.

Ich hoffe es wird eine dauerhafte lösung, die den bestehenden verbindungen ein fortbestehen ermöglicht bzw. auch die einrichtung weiterer ermöglicht.
Was bisher an die oberfläche drang, war teilweise wenig spruchreif ("railjet für den Nachtverkehr").


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: Walter4041

Datum: 23.10.14 21:31

Avala schrieb:
-------------------------------------------------------
> Viel Interessanter ist dieser Frage-Antwort-Blog.
> Es ist wirklich wahr, Kern hat es nicht notwendig,
> Kunden zu antworten und tut nur delegieren. Das
> mißfällt vielen Personen, unter anderem auch
> honorige Personen, die wirkliche Größen sind.
>
> Die da zum Beispiel wären?

Eventuell der Magister ausm Außerfern? http://www.notaurus.net/uploads/smilies/icon_totlach_02.gif



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2014:10:23:21:39:06.

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: Wieselfahrer

Datum: 24.10.14 00:06

Die kolportierte Summe von 46 Mio. wird sicher nicht nur zur Anschaffung neuer(er) WL oder Bc genutzt und dürfte auch noch gewissen Schwankungen unterliegen :-)

Interessant wäre ein Vergleich der Umbaukosten der T2S (zu AB32s und AB33s), der Anschaffungskosten der ehemals niederländischen MUn (beides hochzurechnen, da schon eine Weile her) sowie der geschätzten Umbau/Renovierungskosten für ex-CNL-Dosto der DB, um einen Vergleich zu den Neupreisen der Siemens-WLABmz zu haben.

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: Michael Sieß

Datum: 24.10.14 08:10

tbk schrieb:
-------------------------------------------------------
> Von seiten Siemens klang es schon an, dass auch andere abteileinteilungen möglich wären.

Wie gesagt, allein schon weil es hier keine Abteile mit Dusche/WC gibt, wäre wohl eine weitgehende Überarbeitung nötig. Da dürfte außer den Basiskomponenten nicht sehr viel vom RZD WL übrig bleiben.
Ich wäre mir nicht sicher ob man sowas heute um 1,6 Mio von Siemens in 20-25 Exemplaren bekommt.

> Es ist die frage, inwieweit ein solcher heutzutage festgeschrieben werden kann.

Beim Desiro ML scheints noch möglich gewesen zu sein.

> Mit anderen betriebsbewährten deutschen wagen (den BordRestaurants) waren die ÖBB weniger glücklich und haben sie nach wenigen jahren außer betrieb genommen.

Ich glaube da kamen ein paar Umstände zusammen, die man mit den WLABmz173.1 nicht vergleichen kann. Die WR hatten eine wagenbauliche Basis aus den 1970ern, das Servicekonzept passte nicht zu den ÖBB (hätte man vor der Beschaffung merken müssen), der allumfassende Speisewagenbetrieb wurde bald nach der Beschaffung wieder eingeschränkt, womit man letztlich gar kein großes Verlangen hatte technische Unzulänglichkeiten in den Griff zu bekommen.

> Was bisher an die oberfläche drang, war teilweise wenig spruchreif ("railjet für den Nachtverkehr").

Die Aussage von Kern lässt auf alle Falle eine konservativere Lösung erwarten. Aber vielleicht gibts im WL Innovationen.

mfg
MS

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: rolwie

Datum: 25.10.14 01:28

Grundlegend können wir aber wohl erwarten, auch auf längere Sicht noch Nachfahrt Düsseldorf und Hamburg - Wien usw fahren zu können. Der 490-491 könnte eine neue Nachtzuglegende werden.

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 25.10.14 13:25

rolwie schrieb:
-------------------------------------------------------
> Grundlegend können wir aber wohl erwarten, auch
> auf längere Sicht noch Nachfahrt Düsseldorf und
> Hamburg - Wien usw fahren zu können. Der 490-491
> könnte eine neue Nachtzuglegende werden.

Wenn die ÖBB nicht zu eine "Regionalunternehmen" wie die Belgischen oder Niederländischen Bahnen mutieren will,
muss sie entweder international den Wettbewerb aufnehmen oder
eine Marktlücke finden.

Während DB und SNCF sich derzeit als Platzhirschen im grenzüberschreitenden Tageshochgeschwindigkeitsverkehr hat die ÖBB eine Stärke, von der sich letztgenannte EVUs trennen, nämlich lokbespannte Personenzüge und deren Vorteile der felxiblen EInsatzmöglichkeiten
Diesen Vorteil spielt die ÖBB, dank EInheitsflotte (Taurus aus, sowohl im Tagesgeschäft, wo keine HGV-Züge verkehren (SIehe Brenner-EC) als auch im Nachtreiseverkehr.
Hinzu kommt die Geografische Lage Österreichs zwischen dem West-Eurpäischen "Tout-TGV"-Lager und den EU-Neumitgliedern, die das klassische Zugangebot noch fortführen und wo kein HGV wie in Westeuropa in absehbarer Zeit zu erwarten ist.
So gesehe fährt die ÖBB zum einen mit seinem Politik lokbespannter Züge (von der S-bahn zum Railjet) in Kombination mit dem dem Bau von Hochleistungsstrecken, die allen Zugarten offenstehen gut ab.
Den Nachtreiseverkehr zusammen mit Autobeförderung zu kombinieren finde ich äußerst clever, zumal Zielgruppen angesprochen werden, die (mit oder ohne Auto den Nachtsprung suchen, denn wie will man sonst von Düsseldorf oder Hamburg Wie vor 09:00 Uhr erriechen, was sowohl im Tages-ICE also auch im Flieger nur in Kombination mit Hotelübernachtung funktioniert?

Re: [AT] Neue Schlafwagen bei der ÖBB ab 2017?

geschrieben von: oberzugfahrer

Datum: 25.10.14 21:50

Mal sehen, ob hier wirklich was kommt oder die ÖBB nur so tut, als würde es ein großer Zukunftsmarkt werden. Diese Reisezeiten in ihren Nachtzügen wird leider immer länger, wie beispielsweise heuer beim beliebten EN Wiener Walzer. Hier gibt es dafür den Vorteil, daß die Fahrgäste es aussuchen können, ob sie 2 Stunden früher oder später in Wien ankommen oder abfahren möchten. Genauso wie bei der Schlafwagengeschichte, kann man auch die Frage aus einem anderem Thema hinterfragen, ob die ÖBB zuviel Geld hat, daß sie hier investieren will. Ist leider oft so, daß die ÖBB zuerst investiert und wenige Jahre später wird wieder alles in den Sand gesetzt. Hierfür gibt es recht viele Beispiele wie z.b. bei sanierten Strecken, welche die ÖBB nur recht selten Fahrzeitvorteile weitergibt. Viele Eisenbahner sagen dann oft "Da haben sie umsunscht investiert".

mfg

http://www.vol.at/feldkirch/ein-leben-fuer-die-oeffis-oberzugfahrer-on-tour-2/3706403