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Gefunden unter Neue Zürcher Zeitung


Alkoholtest auch für Lokführer
SBB Cargo startet Versuch

Nun sollen auch Lokomotivführer ins Röhrchen blasen: In einem Pilotprojekt führt SBB Cargo Alkoholtests durch bei Lokführern, Rangierpersonal sowie bei Beschäftigten des Rollmaterial-Unterhalts.


(sda) Bis Ende Jahr werde die SBB an vier Standorten in der Deutschschweiz stichprobenartig Alkoholtests durchführen, sagte Unternehmenssprecher Stephan Appenzeller zu einem Bericht der «SBB-Zeitung». Ins Röhrchen blasen müssen Lokomotivführer, Rangierpersonal oder Personen, die im Rollmaterial-Unterhalt arbeiten. Die Tests würden dort angewandt, wo es um die Sicherheit der Bahn gehe.

Wer nicht nüchtern ist, soll allerdings nicht angezeigt, sondern individuell betreut und in ein Präventionsprogramm aufgenommen werden. In sicherheitsrelevanten Bereichen dürfen Mitarbeitende mit einem Alkoholproblem dann aber nicht mehr arbeiten.

Mit dem Segen der Gewerkschaft

Bei den Alkoholtests sollen neben Vorgesetzten und Personalcoaches Vertreter der Personalkommission anwesend sein. Auch der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV) unterstützt die Kontrollen. Es wäre blauäugig zu glauben, dass es bei SBB Cargo keine Mitarbeitenden mit Alkoholproblemen gebe, sagte SEV-Sprecher Peter Moor.

Erfahrungen sammeln

Ob das Programm mach der Versuchsphase weiter geführt und auch auf andere Einheiten der SBB übertragen wird, ist noch offen. Die Gütertransport-Tochter SBB Cargo ist die erste Division des Bahnunternehmens, die Erfahrungen mit Alkoholtests sammelt. Einen konkreten Auslöser dafür gebe es jedoch nicht, sagte Appenzeller.

Quelle: [www.nzz.ch]

"Wir bitten Sie, älteren oder behinderten Fahrgästen, sowie Personen mit Kleinkindern die Sitzplätze zu überlassen!"

Mit diesem bekannten Satz sende ich viele Grüße aus Wien! http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=5645
Wichtiger wäre aber auch gleichzeitig ein Drogentest....
Leider wird das sicher so kommen, auch wenn es heute noch seltsam anmutet....
Blenden wir zurück in die Zeit der "Staatsbahn" - viele Dienststellen, manche kleiner, manche grösser - aber jeder Personal- oder Lokeinsatzleiter - früher Maschienenmeister kannte jeden Kollegen.
Heute mit den privaten EVU´s sieht das ganz anders aus. Private überschreiten immer öfters Staatsgrenzen. Damit man eindeutig die Verwendung als Tfz-Führer nachweisen kann , wurde der Europäische Lokführerschein eingeführt, mitdem man sich bei Bedarf auszuweisen hat. Die technische Entwicklung brachte es mit sich, dass oftmals lange Strecken ferngesteuert wurden, also ist eine Überprüfung für den Fahrdienstleiter ob derjenige berechtigt ist eineLok zu fahren, gar nicht mehr möglich.
Daher wurden eigens ausgebildete Mitarbeiter dazu auserkoren die Lokführer auch zu überprüfen. Das mit dem Alkotest halte ich für eine zusätzliche Überprüfung - also Ausweis zeigen und Röhrchen blasen. Diese Mitarbeiter sind berechtigt - ALLE Züge bei Bedarf an JEDEM Bahnhof anhalten zu lassen um die Überprüfung vorzunehmen. Nur so wird es zu verhinder nsein, dass einfach irgend jemand für die Firma XY eine Lok besteigt und damit fährt.
Ich denke, es hat sich mit dem Alkotest so ergeben - gewollt, bzw.- angedacht war das ursprünglich sicher nicht. Auch hat beim Int. Netzzugang (EU) auf diesen Umstand niemand gedacht. Vereinzelte Vorfälle wurden zu mAnlass genommen, mögliche Sicherheitslücken zu schliessen.....
Negativ auch dabei , dass es heute immer schwieriger wird, vorne auf der Lok mal ein stück mitzufahren. Das Risiko und die Folgen die kann und will keiner mehr übernehmen.............
fuhle309 schrieb:

> (sda) Bis Ende Jahr werde die SBB an vier
> Standorten in der Deutschschweiz stichprobenartig
> Alkoholtests durchführen

> Ob das Programm mach der Versuchsphase weiter
> geführt und auch auf andere Einheiten der SBB
> übertragen wird, ist noch offen. Die
> Gütertransport-Tochter SBB Cargo ist die erste
> Division des Bahnunternehmens, die Erfahrungen mit
> Alkoholtests sammelt. Einen konkreten Auslöser
> dafür gebe es jedoch nicht, sagte Appenzeller.

Bei SBB Cargo in Deutschland leider schon...

Gruß, ULF