DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/02 - Alpenlandforum 

Hier sind alle Beiträge über die Eisenbahnen aus der Schweiz und aus Österreich willkommen. Zur besseren Übersicht und für die Suche sind die » Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] zu verwenden!
Verlinkungen zu Beiträgen im Historischen Forum, Straßenbahnforum und Wagenforum sind gestattet.
Hauptverantwortliche Moderatoren: Heiko Focken - Jan vdBk - Sören Heise

Neu bei Drehscheibe Online? » Hier registrieren!  Zum Ausprobieren und Üben steht das » Testforum zur Verfügung!
Österreich und Italien wachsen beim Eisenbahnprojekt Brenner Basistunnel zusammen. Meilenstein: Beide Haupttunnelröhren unter der Staatsgrenze am Brenner zeitgleich durchschlagen.

Brenner Basistunnel: Nur noch wenig Gestein trennt die beiden Staaten Italien und Österreich tief unter den Alpen: Nach vielen Jahren intensiver Arbeit richtet sich nun der Blick der Mineure auf die Felswände.
Nahezu zeitgleich setzen die Meißelbagger in der westlichen und östlichen Haupttunnelröhre des Bauloses H53 Pfons-Brenner, zum entscheidenden Abtrag an.

Wenig später fällt in beiden Röhren der letzte Fels, Staub steigt auf, Licht dringt durch die neu entstandenen Öffnungen – und in diesem Moment wird beim Brenner Basistunnel Tunnelbaugeschichte geschrieben.
Die letzten Zentimeter – der Augenblick, auf den alle hingearbeitet haben

Es ist geschafft: Exakt um 10:35 Uhr wurde der historische Durchschlag vollendet. Nur Augenblicke später und unter Jubel, betreten die Mineure und TechnikerInnen den Tunnelabschnitt auf der anderen Seite der Brennergrenze und reichen ihren italienischen Kolleginnen und Kollegen die Hand.

Mit dem Durchschlag schloss der österreichische Vortrieb aus dem Baulos H53 Pfons–Brenner an die bereits fertiggestellten Haupttunnelröhren des italienischen Bauloses H61 Mauls 2–3 an.
Rund 1.400 Meter unter dem Brennerpass entstand damit eine durchgehende Verbindung zwischen den beiden Staaten.

Die Staatsgrenze tief unter dem Brennerpass ist somit überwunden – Österreich und Italien sind nun auch durch die beiden Eisenbahntunnel des Brenner Basistunnels dauerhaft zusammengeschlossen.

Pressemitteilung der Baugesellschaft vom 28.7.2026: [www.bbt-se.com]

Insgesamt sind damit von 230 Kilometern 220 Kilometer ausgebrochen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.26 19:47.
Großartige Leistung.

Ich freue mich schon auf folgenden Zug:
RB12342 München - Kufstein mit Halt an allen Bahnhöfen weiter als
ICE342 ohne Halt nach Verona P.N.

Gruß

Robert
Ab 2027 hat schon das gleiche aber umgekehrt mit den Frecciarossa, ohne Halt München Hbf.-Innsbruck Hbf. und dann ab Bozen, halt in Trento und Rovereto.
radlfahrer schrieb:
Großartige Leistung.

Ich freue mich schon auf folgenden Zug:
RB12342 München - Kufstein mit Halt an allen Bahnhöfen weiter als
ICE342 ohne Halt nach Verona P.N.

Gruß

Robert
Anton24 schrieb:
Österreich und Italien wachsen beim Eisenbahnprojekt Brenner Basistunnel zusammen. Meilenstein: Beide Haupttunnelröhren unter der Staatsgrenze am Brenner zeitgleich durchschlagen.

Brenner Basistunnel: Nur noch wenig Gestein trennt die beiden Staaten Italien und Österreich tief unter den Alpen: Nach vielen Jahren intensiver Arbeit richtet sich nun der Blick der Mineure auf die Felswände.
Nahezu zeitgleich setzen die Meißelbagger in der westlichen und östlichen Haupttunnelröhre des Bauloses H53 Pfons-Brenner, zum entscheidenden Abtrag an.

Wenig später fällt in beiden Röhren der letzte Fels, Staub steigt auf, Licht dringt durch die neu entstandenen Öffnungen – und in diesem Moment wird beim Brenner Basistunnel Tunnelbaugeschichte geschrieben.
Die letzten Zentimeter – der Augenblick, auf den alle hingearbeitet haben

Es ist geschafft: Exakt um 10:35 Uhr wurde der historische Durchschlag vollendet. Nur Augenblicke später und unter Jubel, betreten die Mineure und TechnikerInnen den Tunnelabschnitt auf der anderen Seite der Brennergrenze und reichen ihren italienischen Kolleginnen und Kollegen die Hand.

Mit dem Durchschlag schloss der österreichische Vortrieb aus dem Baulos H53 Pfons–Brenner an die bereits fertiggestellten Haupttunnelröhren des italienischen Bauloses H61 Mauls 2–3 an.
Rund 1.400 Meter unter dem Brennerpass entstand damit eine durchgehende Verbindung zwischen den beiden Staaten.

Die Staatsgrenze tief unter dem Brennerpass ist somit überwunden – Österreich und Italien sind nun auch durch die beiden Eisenbahntunnel des Brenner Basistunnels dauerhaft zusammengeschlossen.

Pressemitteilung der Baugesellschaft vom 28.7.2026: [www.bbt-se.com]

Insgesamt sind damit von 230 Kilometern 220 Kilometer ausgebrochen.
1.400 m unter dem nur knapp 1.400 m hohen Brennerpass? Spannend
Anton24 schrieb:
Österreich und Italien wachsen beim Eisenbahnprojekt Brenner Basistunnel zusammen. Meilenstein: Beide Haupttunnelröhren unter der Staatsgrenze am Brenner zeitgleich durchschlagen.

Brenner Basistunnel: Nur noch wenig Gestein trennt die beiden Staaten Italien und Österreich tief unter den Alpen: Nach vielen Jahren intensiver Arbeit richtet sich nun der Blick der Mineure auf die Felswände.
Nahezu zeitgleich setzen die Meißelbagger in der westlichen und östlichen Haupttunnelröhre des Bauloses H53 Pfons-Brenner, zum entscheidenden Abtrag an.

Wenig später fällt in beiden Röhren der letzte Fels, Staub steigt auf, Licht dringt durch die neu entstandenen Öffnungen – und in diesem Moment wird beim Brenner Basistunnel Tunnelbaugeschichte geschrieben.
Die letzten Zentimeter – der Augenblick, auf den alle hingearbeitet haben

Es ist geschafft: Exakt um 10:35 Uhr wurde der historische Durchschlag vollendet. Nur Augenblicke später und unter Jubel, betreten die Mineure und TechnikerInnen den Tunnelabschnitt auf der anderen Seite der Brennergrenze und reichen ihren italienischen Kolleginnen und Kollegen die Hand.

Mit dem Durchschlag schloss der österreichische Vortrieb aus dem Baulos H53 Pfons–Brenner an die bereits fertiggestellten Haupttunnelröhren des italienischen Bauloses H61 Mauls 2–3 an.
Rund 1.400 Meter unter dem Brennerpass entstand damit eine durchgehende Verbindung zwischen den beiden Staaten.

Die Staatsgrenze tief unter dem Brennerpass ist somit überwunden – Österreich und Italien sind nun auch durch die beiden Eisenbahntunnel des Brenner Basistunnels dauerhaft zusammengeschlossen.

Pressemitteilung der Baugesellschaft vom 28.7.2026: [www.bbt-se.com]

Insgesamt sind damit von 230 Kilometern 220 Kilometer ausgebrochen.
Dies ist ein weiterer Meilenstein im Alpenverkehr. Mit den weiteren Tunneln zwischen Franzenfeste und Weidbruck verkürzt sich die Fahrzeit von Innsbruck nach Bozen enorm.( Es hat sich wohl eine Ungenauigkeit in der Pressemeldung eingeschlichen. Die Passhöhe am Brenner beträgt nur 1370 Höhenmeter. Die 1400 m Überdeckung beziehen sich wohl nicht direkt auf die Passhöhe sondern auf das umgebende Gebirge.
JTN55 schrieb:
Es hat sich wohl eine Ungenauigkeit in der Pressemeldung eingeschlichen. Die Passhöhe am Brenner beträgt nur 1370 Höhenmeter. Die 1400 m Überdeckung beziehen sich wohl nicht direkt auf die Passhöhe sondern auf das umgebende Gebirge.

Aus einer topografischen Karte: An der Stelle wo der Tunnel die Grenze quert ist das Gebirge rund 2240 m. Was gut zur Scheitelhöhe von 794 m und den 1.400 m Überdeckung passt.
radlfahrer schrieb:
Großartige Leistung.

Ich freue mich schon auf folgenden Zug:
RB12342 München - Kufstein mit Halt an allen Bahnhöfen weiter als
ICE342 ohne Halt nach Verona P.N.

Gruß

Robert
Ich denke eher so:

Roma-Firence-Bologna-Verona-Innsbruck-Kufstein und dann wendet der Frecciarossa. Halt in Innsbruck ist zwingend, da die Österreicher einen Teil des Tunnel bezahlt haben.
An den Stumpfgleisen in Kufstein hält dann die BRB gen München Hbf, über Kiefersfelden, Oberaudorf, Flitntsbach, Brannenburg, Raubling, Rosenheim, Gorsskarolinenfeld, Ostermünchen, Aßling, Grafing, München Ost.
Der Takt bleibt natürlich 2-stündlich. (Man will ja niemanden stören.) Die Zusicherung der Flirt ist aber nur bei 2 Modellen angepasst, und deshalb gibt es öfter mal SEV Kufstein-Kiefersfelden.

/scnr
Thorfinn schrieb:

Der Takt bleibt natürlich 2-stündlich. (Man will ja niemanden stören.)
Seit wann fährt die BRB zweistündlich?
Da stimmt etwas nicht.
Nur was?
Zitat
1.400 m unter dem nur knapp 1.400 m hohen Brennerpass? Spannend
Dann würde der Tunnel ja auf Meereshöhe liegen.
Da Innsbruck aber auf ca. 575m liegt würde der Tunnel also 575m tiefer liegen.
Das kann nicht sein.

Bei Wikipedia findet man:
München liegt 519 m ü. NHN.
Kufstein und Innsbruck liegen 504 m bzw. 574m ü. A.
Der Brennerpaß liegt 1.370 m ü. A.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.26 17:21.
Der Pass ist nicht die höchste Stelle sondern es sind die Gipfel in der nähe gemeint.
jsbach schrieb:
Da stimmt etwas nicht.
Nur was?
Zitat
1.400 m unter dem nur knapp 1.400 m hohen Brennerpass? Spannend
Dann würde der Tunnel ja auf Meereshöhe liegen.
Da Innsbruck aber auf ca. 575m liegt würde der Tunnel also 575m tiefer liegen.
Das kann nicht sein.

Bei Wikipedia findet man:
München liegt 519 m ü. NHN.
Kufstein und Innsbruck liegen 504 m bzw. 574m ü. A.
Der Brennerpaß liegt 1.370 m ü. A.
Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Kontakt | Impressum
(c) 2026 - Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V.