geschrieben von: 4076
Datum: 26.07.26 19:19
geschrieben von: Max__Mustermann
Datum: 26.07.26 22:43
In Tschechien ist es bei vielen Fahrscheinautomaten nur noch möglich, den Fahrschein auf die Kreditkarte zu laden, es gibt keinen Ausdruck mehr.also bei den Automaten der CD habe ich so eine Lösung noch nicht gesehen. In der Tram in Prag gibts auch Ausdrucke.
geschrieben von: 4076
Datum: 27.07.26 07:47
geschrieben von: Max__Mustermann
Datum: 27.07.26 11:09
Dann fahr mal nach Brno, Ostrava oder Plzen.Bei meinem letzten Besuch in Plzen gab es fast das gleiche System wie in Prag, Kreditkarte mit Auswahlmöglichkeiten und anschließend Belegdruck.
geschrieben von: bollisee
Datum: 28.07.26 19:02
Hoffentlich hängt man die Kosten dafür nicht der Allgemeinheit um, sondern lässt die zahlen die ständig unter Verfolgungswahn leiden.Dann sollte man aber Leuten wie Dir die Kosten für die Buchung der Kartenzahlung auf den Kaufpreis aufschlagen oder direkt von Deinem Konto einziehen. Den zahlen die Barzahler nämlich mit.
geschrieben von: Node
Datum: 28.07.26 21:17
4076 schrieb:Die kreditkartenbasierten Check-In-Systeme machen z.B. das Reisen mit Kindern deutlich umständlicher, da meist nur 1 Fahrt pro Karte geht.Dann fahr mal nach Brno, Ostrava oder Plzen.Bei meinem letzten Besuch in Plzen gab es fast das gleiche System wie in Prag, Kreditkarte mit Auswahlmöglichkeiten und anschließend Belegdruck.
Ob sie zwischenzeitlich die Geräte getauscht haben, konnte ich nicht herausfinden, allerdings gibt es zumindest laut Webseite weiterhin klassische Papiertickets im Vorverkauf gegen Bargeld.
geschrieben von: worldtradesurfer
Datum: 28.07.26 21:23
Ich empfehle eine Reise nach Schweden, da bekommt man mit Bargeld (seit etlichen Jahren) fast nichts mehr. Alles kann nur noch bargeldlos bezahlt werden.Die Regierung in Schweden steuert nun zum Glück auch mit den ersten Gesetzen dagegen. Supermärkte und Apotheken müssen wieder Bargeld annehmen.
geschrieben von: Fastrider
Datum: 28.07.26 23:18
Hi,Es gibt einen viel simpleren Grund: Gebühren. Bei meinem letzten Polen Urlaub wurde für jede Kartenzahlung 2 EUR verrechnet, für eine Abhebung von. 1500 PLN nur6 EUR.
das manche Leute keine Apps nutzen wollen oder können versteh ich noch, aber warum manche Leute ums verrecken nur mit Bargeld bezahlen wollen versteh ich überhaupt nicht.
geschrieben von: Fastrider
Datum: 28.07.26 23:22
kaufhalle schrieb:Es gibt Privatbahnen mit Haustarif (MGB) und welche mit SBB Tarif (RhB). Bei Haustarif ist wurscht, weil der einfach additiv drauf kommt.Ohne mich der völlig unangemessenen Wortwahl anzuschließen: Die Schweiz ist bereits so weit, ohne Fahrkartenkauf-App zahlt man drauf. Z. B. bei der Jurabahn. Da gibt es Haltepunkte ohne Fahrkartenautomat. Im Zug gibt es Fahrkartenautomaten, aber die verkaufen nur für das eigene Netz. Anrechnung als Anfangsstrecke auf den eigentlich beabsichtigten Fahrschein bei dessen späterem Kauf findet nicht statt.gibt es in der Schweiz nicht eigentlich eine Pflicht zur durchgehenden Abfertigung?
geschrieben von: Fastrider
Datum: 28.07.26 23:35
Ja, dieser Digitalzwang trifft nicht nur die Hardcoreverweigerer.
Die kreditkartenbasierten Check-In-Systeme machen z.B. das Reisen mit Kindern deutlich umständlicher, da meist nur 1 Fahrt pro Karte geht.
geschrieben von: MrEnglish
Datum: 29.07.26 01:31
Dann sollte man aber Leuten wie Dir die Kosten für die Buchung der Kartenzahlung auf den Kaufpreis aufschlagen oder direkt von Deinem Konto einziehen. Den zahlen die Barzahler nämlich mit.Und du glaubst echt Bargeldhandling kostet nichts? Gerade bei Automaten an jeden Popelbahnhof ist das teuer. Und wenn jeder Busfahrer mit Bargeld verkauft, kannst du gleich noch Schwund mit einkalkulieren.
geschrieben von: Sven Jähnig
Datum: 30.07.26 09:26
geschrieben von: Patrick Rudin
Datum: 30.07.26 10:07
geschrieben von: MrEnglish
Datum: 30.07.26 16:19
Es muss dabei ja nicht einmal um den Willen gehen, sondern oft auch im die technische Möglichkeit.Das löst das Problem nicht. Automaten an jeder Milchkanne sind teuer, Personal auf jedem Zug auch und Fahrerverkauf beim Busfahrer behindert den pünktlichen Betrieb. Den Weg hin zu Applösungen geht man um genau diese Probleme anzugehen. Das kann man mit keiner anonymen Karte abbilden. Was allerdings ganz hilfreich ist, ist sowohl die Nutzung von defacto Standardapps, wie dem DB Navigator und die Möglichkeit die Apps ohne Nutzerkonto benutzen zu können, bzw. einfach eine Website zu verwenden und das Ticket per PDF zu bekommen. Das kann man sogar ohne Angabe einer Mailadresse umsetzen, aber das birgt dann halt wieder die Gefahr, dass beim Download des Tickets was schief geht und man dann keinen Nachweis hat, dass man das gekauft hat.
Eine Gegebenheit gerade aus dieser Woche: Bekannte aus Japan zu Besuch in Deutschland, wollte ihr zeigen, wie man Tickets per App holt. Suche nach der örtlichen App im Store gibt kein Ergebnis. Schicke ihr den Link zu: "Diese App ist in Ihrer Region nicht verfügbar"
Die App ist offenbar regionlocked und der japanische Store ist nicht freigeschaltet.
Andersrum können auch technische Hürden bestehen - selbst wenn ich in Tokyo an die Mobile Suica-App rankommen sollte, wird sie nicht funktionieren, weil den Handys für den westlichen Markt normalerweise der nötige FeliCa-Chip fehlt.
In Japan (und vielen anderen Ländern) kann ich mir für 500 Yen eine anonyme Prepaidkarte holen und komm damit überall hin. In Europa werden die Alternativen immer weniger.
In Japan konnte ich immer alles bar bezahlen, bei jedem Busfahrer, in jedem Tram, an jeder Haltestelle. Musste mir nie Gedanken darüber machen, das falsche Zahlungsmittel zu haben. Landesweit. Das war letztmals 2019. Hat sich das geändert?Jein. Im Großraum Tokyo gibt es inzwischen Sperrendurchgänge, die nur noch für Fahrgäste mit Chipkarten zugänglich sind. Dies vor allem auch, um Personalkosten zu sparen - diese Durchgänge sind dann nicht mehr personalbesetzt. Man kann immer noch mit Bargeld Papierfahrkarten kaufen, aber halt nicht mehr an jedem Eingang/Ausgang den Bahnhof betreten bzw verlassen.
geschrieben von: Max__Mustermann
Datum: 31.07.26 09:33
Fahrerverkauf beim Busfahrer behindert den pünktlichen Betrieb.Ach komm, in der Pauschalität ist das doch übertrieben. Mag auf Großstadtverkehr zutreffen, in Kleinstädten oder am Land ist das meiner Meinung nach ausschließlich vorgeschoben.
Das Problem ist auch, dass viele Apps oder Zahlungsmittel im Ausland nicht funktionieren. Das liegt daran, dass sich Apps an ausländischen Telefonnummern aufhängen, dass ein FeliCa Chip im Handy fehlt oder dass digitale Zahlungsmittel im Ausland nur eingeschränkt funktionieren.
Es verändert sich also auch in Japan was. Aber man kann natürlich jederzeit gegen Bargeld eine anonyme Suica/Icoca/Pasmo/wasauchimmer kaufen, diese mit Bargeld aufladen und damit kontaktlos bezahlen. Den in Europa so häufigen Smartphone-Zwang sehe ich in Japan nicht.
Den in Europa so häufigen Smartphone-Zwang sehe ich in Japan nicht.Ich habe ein "Smartphone-Zwang" in Europa noch nie erfahren. Oder nur bei Mietfahrräder - die ich nie nutze. Jetzt wunderte allerdings der Inhaber des Unterkunfts, wo ich gerade auf Urlaub bin, daß ich ihn nicht über WhatsApp kontaktieren kann, was zur Öffnungs der Türen zu Haus und Wohnung nötig gewesen wäre, es konnte aber auch somit gelöst werden.
Ich habe ein "Smartphone-Zwang" in Europa noch nie erfahren.Naja, kommt drauf an: fürs Deutschlandticket gibt's in einigen Regionen de facto einen Smartphone-Zwang, weil es keine Verkaufsstellen mit Chipkartenausgabe gibt. Aktuell kann man das darüber umgehen, dass es Anbieter gibt die eine Karte kostenlos per Post verschicken. Bei Problemen mit der Karte hat man dann aber möglicherweise Mehraufwand.
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