Wie kommt eine DB-111 dazu, diesen zugteil zu bespannen? Auf welchem teilabschnitt war das?Diese Komposition verkehrte auf dem Teilabschnitt Klagenfurt-Schwarzach, dort wurden die Wagen (ohne Schlieren) an die aus Graz kommende Stammkomposition Graz-Zürich angehängt.
geschrieben von: 702
Datum: 23.07.25 20:19
Leider haben sich die ÖBB gegen die erhaltung ihrer konventionellen speisewagen entschieden (auch wenn es konzepte zu einer weiteren modernisierung gab) und so wird der Transalpin noch dieses jahr stattdessen einen SBB-speisewagen erhalten (der beim letzten speisekartenvergleich auf ganzer linie teurer war).Sorry, aber das ist, auf gut österreichisch, ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Ich nützte häufig das Speiseangebot im Railjet und konnte den SBB Service auf einen ECE zwischen München und Bregenz testen. Im einen Fall hast du verzweifeltes Personal das aus persönlicher Notlage heraus Arbeitsbedienungen akzeptieren muss, die selbst in der österreichischen Gastronomie selten sind, auf der anderen Seite hast Du Personal welches - wenn es nicht ohnehin eine Fachausbildung hat - zumindest offensichtlich Berufserfahrung oder zumindest eine sehr fundierte Zweckausbildung hat. In der österreichischen Freßkiste wird alles auf die Speisekarte geknallt was gut klingt - unabhängig davon ob es im Dampfgarer vernünftig zubereitet ist, wohingegen im Schweizer Zugrestaurant die Karte von Profis zusammengestellt wird, welche auch wissen was man als Fertiggericht gut hinbekommt. Convenience Food ist per se nicht schlecht, man muss nur wissen was geht und was nicht.
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 23.07.25 20:58
geschrieben von: Max__Mustermann
Datum: 23.07.25 22:06
Frage: Wie sieht es aktuell mit dem Speisewagen im Transalpin aus. Würde für Freitag sicherheitshalber eine Abschiedstour planen und da wäre es blöd, wenn der Speisewagen fehlt. GrüßeVermutlich ist es wackelig, aufgrund der Störanfälligkeit. Grundsätzlich sind sie wohl noch vorgesehen. Letzten Samstag war er Richtung Zürich eingereiht und bewirtschaftet.
geschrieben von: tbk
Datum: 23.07.25 22:46
geschrieben von: no-night
Datum: 24.07.25 00:56
welche auch wissen was man als Fertiggericht gut hinbekommt. Convenience Food ist per se nicht schlecht, man muss nur wissen was geht und was nicht.Stimme zu!
Denn eines ist der österreichische Speisewagen sicher nicht: Teuer! Da habe ich im ICE ein größeres Problem mit Preis und Leistung.Ich besuchte nach mehr als 10 Jahren ein DB-Bordgastronomie vor zwei Wochen, und eigentlich waren die aktuellen Saisonangebote (Banh Mi Sandwich und Thai Curry mit Sheetake-Pilze) sehr gut.
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 24.07.25 09:53
Im vergleich mit der jeweiligen stationären gastronomie stehen wohl beide nicht schlecht da. Die gepfefferten getränkepreise im schweizer wagen wurden schon genannt.DoN hatte im Zuge der Pfandeinführung eine ordentliche Preiserhöhung. Die Preise sind leicht teurer geworden, obwohl die 0,5 Liter Pet Flasche durch eine 0,33 Liter Glasflasche ersetzt. Zudem: Wenn man die Flasche mitnehmen will, muss man 60 Cent Pfand zahlen (bei Rückgabe bekommt man natürlich zurück. Wenn ich die aber im nächsten Automat werfe, bekomme ich nur 25 Cent (was eigentlich der Einwegpfand in Österreich ist). Bei der DB wird immer aufs Pfand verzichtet (habe noch nicht mal einen mürrischen Blick kassiert). Gut, dass ist Ländersache und hier ist die SBB klar im Vorteil, aber nur dadurch, dass man dort keine Grünen/Extremisten an die Macht lässt.
Ein wichtiger aspekt ist im übrigen verfügbarkeit sowohl der technischen einrichtungen als auch der lebensmittel. Was nutzt das schönste angebot, wenn es nicht verfügbar ist? In dieser hinsicht mag die SBB/elvetino besser dastehen.
geschrieben von: bahnex
Datum: 24.07.25 14:14
Sorry, aber das ist, auf gut österreichisch, ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Ich nützte häufig das Speiseangebot im Railjet und konnte den SBB Service auf einen ECE zwischen München und Bregenz testen. Im einen Fall hast du verzweifeltes Personal das aus persönlicher Notlage heraus Arbeitsbedienungen akzeptieren muss, die selbst in der österreichischen Gastronomie selten sind, auf der anderen Seite hast Du Personal welches - wenn es nicht ohnehin eine Fachausbildung hat - zumindest offensichtlich Berufserfahrung oder zumindest eine sehr fundierte Zweckausbildung hat. In der österreichischen Freßkiste wird alles auf die Speisekarte geknallt was gut klingt - unabhängig davon ob es im Dampfgarer vernünftig zubereitet ist, wohingegen im Schweizer Zugrestaurant die Karte von Profis zusammengestellt wird, welche auch wissen was man als Fertiggericht gut hinbekommt. Convenience Food ist per se nicht schlecht, man muss nur wissen was geht und was nicht.Teils harte Worte, aber ich kann dem jedenfalls zustimmen.
Ich denke gerade in einem touristischen Zug wie dem Transalpin ist der Businessfraß des Railjet völlig unangebracht und der Schweizer Speisewagen das passende Produkt. Es ist wie überall im Leben, Du bezahlst was Du bekommst. Für mich ist das Preis/Leistungsverhältnis in beiden Speisewagen stimmig. Denn eines ist der österreichische Speisewagen sicher nicht: Teuer! Da habe ich im ICE ein größeres Problem mit Preis und Leistung.
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 25.07.25 08:03
geschrieben von: Meyer-schlom
Datum: 25.07.25 14:43
geschrieben von: roomette
Datum: 25.07.25 23:06

geschrieben von: J-C
Datum: 26.07.25 13:01
Danke tbk. Nun, nicht nur die SBB-Bpm haben Velo-Halterungen im Eingangsbereich. Das kennen wir auch von den EC-Wagen der ÖBB. Und trotzdem setzt die ÖBB immer noch diesen besonderen Halbpackwagen ein (mit 1. Klasse!), so z.B. auf der Linie Salzburg-Frankfurt. Dort könnte dieser Wagen aber auch als Depot für die mobile Gastronomie interpretiert werden. Andererseits: Beim Transalpin haben wir einen Speisewagen, die SBB-Bpm mit Velo-Bereich und diesen ADpmsz. Warum sollte sich das ändern?Aus sicherer Quelle weiß ich das Don bei Zügen die durch München fahren nicht im Adbmpsz sein darf. In diesem Fall ist ein Verkauf in einem Abteilwagen vorgesehen.
Daher meine Frage: Gibt es für Österreich und die ÖBB da irgendwelche interne Vorgaben? Ich teile die Ansicht, dass eine reine SBB-Garnitur logischer wäre. Aber bisher sehen wir sehr viele solcher ADpmsz in den Zügen in Österreich.
Beim flaschenpfand stört mich vor allem, dass dies nicht international harmonisiert ist. Ich wohne in Österreich und habe noch ein paar deutsche pfandflaschen herumstehen, die mir hier niemand abnimmt; bei der nächsten reise nach Deutschland muss ich daran denken, sie dort zurückzugeben.Warum sollte Pfand international gelten? Das ist aus Abrechnungsgründen nicht möglich - dann müsste das ganze System reformiert werden das macht es noch komplizierter.
Andererseits gibt es in Österreich mehr geld für bierflaschen als in Deutschland, was zu einem pfandtourismus geführt hat.
Was die Schweiz angeht, scheint ein pfandsystem dort nicht mehrheitsfähig und dank guter recyclingdisziplin auch nicht notwendig zu sein:
[swissrecycle.ch]
Fragt sich, warum das anderswo nicht so gut funktioniert. Schweizer halten sich an regeln? (Dafür gibt es dort mit gebühr beaufschlagte kehrichtsäcke, ein system, das ich noch nirgends sonst gesehen habe.)
Auf meinen reisen befülle ich übrigens eigene blechflaschen mit leitungswasser bzw. thermosflaschen mit tee, so umgehe ich das problem, eine pfandflasche mitzunehmen, mit der ich dann im ausland nichts anfangen kann.
(Ja, es sind nur ein paar cent, aber ich bin nun mal in Schwaben geboren ...)
Das abgeben funktioniert auch nur wenn der Automat auf die Form achtet, hast du einen Automaten der auch den Strichcode scannt funktioniert das Ganze nicht.In Österreich wird bei einwegpfand ein symbol verwendet, mehrwegflaschen gibt es schon länger (überwiegend bier) und die sind nicht maschinenlesbar markiert, sondern werden nur über die form erkannt.
geschrieben von: tbk
Datum: 27.07.25 10:03
Nur wird das Speisen im Zug weniger leistbar, nicht jeder hat die hohe Kaufkraft, zumal die Speisen bei DoN‘s dich schon genießbar sind…Gipfeli 2,60 €, Butterbrezel 4,40 €, Appenzeller Biber 3,80 €. Hilft auch irgendwie über den ärgsten hunger ...
geschrieben von: no-night
Datum: 27.07.25 10:40
Gipfeli 2,60 €, Butterbrezel 4,40 €, Appenzeller Biber 3,80 €. Hilft auch irgendwie über den ärgsten hunger ...Wer wirklich sparsam ist, kauft kein "Snack" und insbesondere keine Getränke im Speisewagen sondern vor Reiseantritt in Billa/Spar/Lidl/Rewe/Migros/Coop/was immer. Gerade an solche Dinge macht Gastronomiesektor - egal ob Speisewagen, Kiosken am Bahnhof oder jegliche Dönerbuden - Räuberwirtschaft.
Dann müssten die sparsamen eben ihre warme hauptmahlzeit auf eine tageszeit verlegen, zu der sie nicht im zug sind.
Reservierungszettel schrieb:Dann sollte man zuerst mal das System umstellen damit man euch keine Deutschen Flaschen mehr unterjubeln kann ;)Das abgeben funktioniert auch nur wenn der Automat auf die Form achtet, hast du einen Automaten der auch den Strichcode scannt funktioniert das Ganze nicht.In Österreich wird bei einwegpfand ein symbol verwendet, mehrwegflaschen gibt es schon länger (überwiegend bier) und die sind nicht maschinenlesbar markiert, sondern werden nur über die form erkannt.
Inzwischen wurde das flaschenpfand erhöht, was für biertrinker eine tolle geldanlage war: eine kiste bier zum billigpfand kaufen und mehr geld wieder zurückkriegen. (Aber nicht so viel wie die volle kiste beim kauf gekostet hat, sonst hätte es tatsächlich mal freibier für alle gegeben.)
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